Chai Spice Snickerdoodles (vegan)

Hallo ihr Lieben!

Im letzten Herbst habe ich das Internet nach Rezepten für vegane Cupcakes durchstöbert, einfach nur mal um zu sehen, wie die so gemacht werden. Dabei stieß ich auf das Buch „Vegan Cupcakes Take Over the World“ von Isa Chandra Moskowitz und dadurch auch auf deren vegane Rezepteseite Post Punk Kitchen. Dort habe ich mich dann prompt festgelesen – so viele tolle Rezepte! Da ich eine große Schwäche für Chai und Chaigewürze habe, musste ich sofort zuschlagen, als ich die „Chai Spice Snickerdoodles“ sah.

Auch wenn sie so klingen, „Snickerdoodles“ haben nichts mit „Snickers“ zu tun. Vielmehr sind das knusprig-weiche Kekse, die sich durch eine Zucker-Zimt-Kruste auszeichnen. (Hm, knusprig-weich ist irgendwie ein Widerspruch in sich. Aber ihr wisst, wie ich das meine, oder?)

Als ich letzte Woche den Auftrag bekam, irgendeine Art von veganem Backwerk zu machen, habe ich das sofort als perfekte Gelegenheit gesehen, diese superleckeren Kekse wieder einmal zu machen. Dass die zimtige Gewürzmischung irgendwie nicht sooo zur sommerlichen Saison passt, habe ich erst im Nachhinein bedacht, aber was solls! 😉 Mysteriöserweise verschwanden so viele von den Keksen (bzw. davor schon vom Teig), dass ich letztendlich noch ein Blech backen musste, damit für den eigentlichen Zweck genug da waren. *unschuldig pfeif und mich bei den anonymen Krümelmonstern anmeld*

Chai Spice Snickerdoodles (vegan)

Chai Spice Snickerdoodles (vegan)
(Rezept von hier)

Zutaten

Für den Teig:

120 ml (1/2 Cup) Pflanzenöl
225 g (1 Cup) Zucker
60 ml (1/4 Cup) Ahornsirup
3 EL Sojamilch (oder auch: Mandelmilch, Hafermilch, Reismilch)
1 TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
240 g (2 Cups) Mehl
1 TL Backpulver
Prise Salz
1-2 TL Zimt (Wenn ihr “gewöhnlichen” Zimt habt, nehmt lieber nur 1 TL, der ist ja sehr intensiv. Falls ihr aber Ceylon-Zimt habt, könnt ihr ruhig 2 TL nehmen. Ich habe je 1 TL von beiden genommen.)

Für den Belag:
60 g (1/4 Cup) brauner Zucker
1/4 TL gemahlener Ingwer (hier unbedingt aufpassen, dass ihr nicht zu viel erwischt, sonst überlagert der Ingwergeschmack alles andere)
3/4 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimt
Prise gemahlene Gewürznelken (wirklich nur eine Prise, schmeckt sehr intensiv)

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen. (Ich hab immer eines im Backofen und bereite inzwischen auf dem zweiten die nächste Ladung vor.)

Die Zutaten für den Belag auf einem Teller miteinander vermischen.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Öl, Zucker, Ahornsirup, Vanille und Milch vermischen und für ca. 2 Minuten mixen. (Das Ergebnis soll ein bisschen wie Apfelmus aussehen.)

Mehlmischung einrühren.

Den Teig mit den Händen durchkneten, um zu sehen, ob er schon gut formbar ist. (Falls er zu klebrig sein sollte, noch etwas Mehl hinzufügen.)

Den Teig in walnussgroße Kugeln rollen. (Am besten mit angefeuchteten Händen.)

Die Teigbällchen in die Zuckermischung hineindrücken, sodass Scheiben daraus werden. (Achtung: nicht zu flach drücken, die Kekse sind sonst nach dem Backen relativ hart!)

Kekse auf das Backblech legen – dazwischen ein wenig Platz lassen, da sie noch aufgehen.

Für 10 bis 12 Minuten backen.

Für 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter (oder den Grillrost aus dem Backofen) legen bis sie ganz abgekühlt sind.

Anmerkung: Bei diesem Rezept habe ich die Mengen auch in Cups angegeben. Falls ihr amerikanische Measuring Cups besitzt, arbeitet am besten mit diesen. Ich habe die Kekse sowohl mit Cups als auch mit den in Gramm umgerechneten Zutatenmengen gemacht und sie sind zwar beide Male sehr gut geworden, der Teig war aber von der Konsistenz her unterschiedlich. (Bei dem Versuch mit den umgerechneten Mengen musste ich die Konsistenz noch mit etwas zusätzlichem Mehl angleichen und mir zwischenzeitlich öfter die Hände waschen, weil er so klebrig war.)

Chai Spice Snickerdoodles (vegan)
(Recipe from here)

Ingredients

For the dough:
1/2 cup (120 ml) vegetable oil
1 cup (225 g) sugar
1/4 cup (60 ml) maple syrup
3 tablespoons soy milk (you can also use almond milk or rice milk)
2 teaspoons vanilla extract
2 cups (240 g) flour
1 teaspoon baking soda
pinch of salt
1 teaspoon ground cinnamon

For the topping:
1/4 cup (60 g) brown sugar
1/4 teaspoon ground ginger
3/4 teaspoon ground cardamom
1 teaspoon cinnamon
pinch of ground cloves

Method

Preheat oven to 180°C (350°F) and line two baking sheets with parchment paper.

Mix the ingredients for the topping on a plate.

Combine flour, baking soda, cinnamon and salt.

In a separate bowl, mix oil, sugar, maple syrup, vanilla and milk and beat for about two minutes.

Stir in the flour mixture.

Knead the dough with your hands to see if it already has a pliable consistency. (If it is too sticky, add a little bit more flour.)

Roll the dough into walnut sized balls. (It is best to do this with slightly moist hands.)

Pat the dough balls into the topping and flatten them into discs. (Don’t press them down too hard, otherwise they are too crispy and hard after baking!)

Transfer them to the baking sheet. (Make sure not to put them too closely together as they spread a bit.)

Bake for 10 to 12 minutes.

Let the cookies cool for 5 minutes, then transfer them to a wire rack until they are completely cool.

Note: If you can, please use the US measures. I made the cookies once with the original US measures and once with the converted metric measures and although both batches turned out fine, the consistency of the dough was different. (When working with the metric measures, the dough was rather sticky and I had to add some extra flour and had to wash my hands very often while rolling the dough balls.)

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