Kartoffeltortilla-Muffins

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mein Büro-Mittagessen fällt meist ein wenig eintönig aus. So etwas wie Reste vom Vortag gibt es bei uns fast nie, weil wir unglaubliche Fresssäcke sind und meistens alles bis auf den letzten Krümel aufessen. Und meist bin ich dann so unkreativ und nehme mir jeden Tag ein belegtes Brötchen mit. Diese Woche habe ich es endlich geschafft, den Kreis der ewig faden Büro-Brötchen zu durchbrechen und habe etwas Neues ausprobiert – Tortilla-Muffins. (Bei Tortilla denken hierzulande die meisten Menschen an Weizentortillas, die man füllt und dann als Wrap isst. Ich meine aber die spanische Tortillavariante mit Kartoffeln.)

Tortilla-Muffin

Im Prinzip sind die Muffins wie gut transportable Mini-Omelettes. Bis auf die Tatsache, dass ich sie wegen meiner starken Erkältung komplett versalzen habe, schmecken sie echt super! Und bezüglich der Zutaten ist man sehr flexibel. Ich hab die Muffins mit Schwarzwälder Schinken, Zucchini und Parmesan gemacht, doch hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt – Vegetarier lassen einfach den Schinken weg und falls ihr lieber anderes Gemüse oder einen anderen Käse mögt, schmeckt das sicher auch sehr lecker. (Ich würde nur nichts hineingeben, das zu viel Wasser lässt, da sonst womöglich das Ei nicht ordentlich fest wird.)

 

Kartoffeltortilla-Muffins
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Muffins:

Butter zum Einfetten der Form
200 g Zucchini (gewürfelt)
500 g Kartoffeln (gekocht, geschält und gewürfelt)
100 g Schwarzwälder Schinken (in kleine Stückchen geschnitten)
2 Hand voll Parmesan (gerieben)
2 Knoblauchzehen (gepresst)
5 Eier
120 ml Milch (ich habe fettarme verwendet)
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech gut mit Butter einfetten. (Das ist wichtig, sonst lassen sich die Muffins nicht ordentlich aus der Form lösen.)

Die Zucchiniwürfel gemeinsam mit dem Knoblauch ein wenig in Olivenöl andünsten.

Dann Kartoffeln und Schinken untermischen.

Eier und Milch miteinander verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. (Hier besser nicht zu enthusiastisch sein – besser die fertigen Muffins nachwürzen als sie komplett zu versalzen, so wie ich das gemacht habe…)

Nun die Kartoffelmischung und den Parmesan mit der Ei-Masse vermischen und in die Muffinform löffeln.

Ca. 30 Minuten backen. (Habt am besten ein Auge darauf – wenn die Muffins gegen Ende hin schon zu braun werden, dreht vielleicht die Hitze etwas zurück, damit sie nicht verkohlen.)

Dann bei ausgeschaltetem Backofen noch 10 Minuten ruhen lassen.

Ein wenig abkühlen lassen, bevor ihr die Muffins aus der Form löst.

Entweder gleich warm essen oder in den Kühlschrank verfrachten und am nächsten Tag verspeisen.

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