Spekulatius-Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

So, der Weihnachtsurlaub ist vorbei und damit auch die Blog-Pause! Eigentlich hatte ich ja nicht beabsichtigt, hier so lange nichts zu posten, doch neben Faulheit und Freizeit”stress” hat mich dann auch noch die Grippe erwischt.

Heute hab ich eine tolle Möglichkeit für euch, Weihnachtskekse zu verwerten, genauer gesagt Spekulatius. Ich weiß nicht, ob es noch jemandem so geht, doch ich habe dieses Jahr definitiv zu viele Weihnachtskekse gebacken – von den selbstgebackenen Spekulatius hatte ich am Wochenende immer noch eine ganze Dose herumstehen. Vielleicht auch deshalb, weil sie leider nicht besonders gut waren – irgendwas ist da wohl schief gelaufen. Wegwerfen wollte ich sie aber trotzdem nicht, also hab ich sie kurzerhand zu einem Cheesecake-Boden verarbeitet. Das kann ich euch sehr empfehlen – der Cheesecake war vorzüglich! Und das Rezept ist super einfach und schnell gemacht, also nix mit Wasserbad und so.

Cheesecake

Spekulatius-Cheesecake
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für eine 26 cm Springform:

für den Boden:
220 g Spekulatius
120 g Biscoff Karamellkekse
(falls ihr eine der beiden Kekssorten nicht habt, könnt ihr ruhig auch 340 g von derselben Sorte verwenden)
5 EL Zucker
8 EL zerlassene Butter

für die Cheesecake-Masse:
600 g Doppelrahmfrischkäse(z.B. Philadelphia)
170 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
250 g Sauerrahm (= Schmand)
3 Eier

optional: Zimt und Puderzucker zu bestreuen


Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.

Die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten – entweder in der Küchenmaschine oder ansonsten die Kekse in einen Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Den Keksstaub mit Zucker und Butter vermischen, dann in die Form geben und fest andrücken. Den Boden anschließend kaltstellen.

Inzwischen Philadelphia,Sauerrahm, Zucker, Vanille und Eier mit dem Mixer verrühren, bis eine cremige Masse entsteht.

Diese Masse dann in die Form gießen und für ca. 1 Stunde backen. Die Cheesecake-Masse soll zwar fest sein, aber wenn man den Kuchen anstößt, soll die Masse noch „wabbeln“. Keine Angst, sie wird noch fester wenn der Kuchen abgekühlt ist! Wenn der Kuchen am Ende der Backzeit beginnt, braun zu werden, vielleicht besser mit Alufolie abdecken.

Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann man ihn mit Zimt bestreuen und (falls gewünscht) mit Puderzucker ein Muster draufmachen. (Ich hab Keksausstecher als Schablonen verwendet.)

Der Cheesecake schmeckt besser, wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank war. Allerdings sollte man das Puderzucker-Muster dann erst kurz vor dem Servieren machen, weil es sonst durch die Feuchtigkeit wieder verschwindet.

Anmerkung: Das mit dem Zimt obendrauf war eigentlich nur eine Notlösung meinerseits, weil die Cheesecake-Masse ein wenig zu braun geworden war, hat aber total gut dazu gepasst. Also wenn ihr nichts gegen Zimt habt, würde ich euch empfehlen, diesen Schritt nicht auszulassen!

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