Jim Mori-tart-y Apfeltarte (Apple Tarte)

Hallo ihr Lieben!

Liv von Thank you for eating und Melanie von Das Marsmädchen veranstalten gerade ein wunderbares Blogevent, bei dem ich unbedingt mitmachen musste. Das Event heißt #letshavedinner und es geht dabei um eine meiner absoluten Lieblingsserien – BBCs Sherlock!

Blogevent

Ich muss gestehen, zum Serienstart war ich noch eher skeptisch. Sherlock Holmes in der Jetzt-Zeit? Naja, ich weiß nicht… Doch schon nach der ersten Folge war ich gefesselt – die Serie ist super spannend, witzig und voll mit tollen Schauspielern, die ihre Figuren perfekt verkörpern. Falls ihr Sherlock also noch nicht kennt, schaut euch die Serie unbedingt an! Und falls ihr das irgendwie mit euren Sprachkenntnissen vereinbaren könnt, seht sie euch unbedingt im englischen Originalton an – abgesehen vom netten britischen Akzent und Dingen, die man oft einfach nicht zufriedenstellend übersetzen kann, würde euch sonst nämlich Benedict Cumberbatchs Wahnsinnsstimme entgehen. (Falls das jemanden interessiert: Er liest auch Hörbücher. Ähem… *hüstel* 😉 )

Nun aber zurück zum Blog-Event! Dort geht es nämlich darum, Rezepte und DIYs zur Serie und den damit verbundenen Figuren zu machen.

Mein Beitrag ist eine Jim Mori-tart-y Apfeltarte.

IMG_1689

Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, was eine Apfeltarte mit dem irren Bösewicht zu tun hat, mit dem Sherlock in den ersten beiden Staffeln Katz und Maus spielt. Unter uns: Eigentlich gar nix. Ich fand einfach nur das Wortspiel lustig! 😉

IMG_1684

Aber andererseits: Wer weiß schon, was ein verrücktes Evil Mastermind wie Moriarty in seiner Freizeit macht – vielleicht setzt er sich liebend gern mal mit einem Stück warmer Apfeltarte in einen Ohrensessel und nimmt sich eine kleine Auszeit, bevor er damit fortfährt, seine bösartigen Pläne zu schmieden? Das wäre doch eine nette Vorstellung, oder nicht? 🙂

IMG_1673

(Nicht-Sherlock-Schauer fragen sich zurecht – was soll dieser ekelig angebissene Apfel da?? Guckt mal hier bei 0:37! 😉 )

Apfeltarte
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten

Für den Teig

130 g Mehl
1 TL Zucker
½ TL Salz
90 g Butter (nicht kühlschrankkalt, aber auch nicht übermäßig weich)
4 EL kaltes Wasser

Für die Füllung

900 g Äpfel
30 g geschmolzene Butter
5 EL Zucker
1 TL Nelkenpulver
¾ TL gemahlener Ingwer
1 EL flüssiger Vanille-Extrakt
1-2 EL Zitronensaft

Für die Glasur

100 g Zucker
2 EL flüssiger Vanille-Extrakt
etwas Wasser
Apfelschalen

 

Zubereitung

Die Butter in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden.

Mehl, Zucker und Salz mit einander vermischen.

Ca. 4 von den Butterwürfeln mit einem Mixer untermischen, bis die Konsistenz fein-krümelig ist. Dann die übrige Butter hinzufügen und so lange mixen, bis die Butterstücke höchstens so groß wie Erbsen sind.

Nun nach und nach das Wasser hineinträufeln und mit den Händen im Teig verteilen.

Den Teig zu einer Kugel formen, platt drücken und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen könnt ihr die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben schneiden. Achtung: Die Apfelschalen nicht wegwerfen, die braucht ihr später noch!

Die Apfelscheiben mit Zitronensaft, Vanille-Extrakt, Nelkenpulver und Ingwer vermischen.

Nach 30 Minuten den Teig kurz weich werden lassen und dann auf einer bemehlten Fläche ca. 3-5 mm dick ausrollen. Von der Größe und Form sollte der Teig so sein, dass ihr eine Tarteform mit 30 cm Durchmesser damit auslegen könnt und am Rand noch etwas Überhang habt. (Ihr könnt auch eine Springform verwenden.)

Den Teig in die Form platzieren und schon mal die Ofen auf 200°C vorheizen.

Nun die Apfelscheiben überlappend in der Form anordnen. Es sieht aus, als wären es vieeeel zu viele Äpfel für so eine kleine Form, doch wenn ihr sie gut schichtet, dann „geht es sich aus“, wie wie in Österreich sagen.

Der Teig, der an den Seiten drüberhängt, wird so gefaltet/gewurstelt/gerändelt (leider finde ich kein passendes Wort) dass er in etwa so aussieht, wie ihr es auf dem Bild von der fertigen Tarte sehen könnt. (Oder ihr schlagt die Ränder einfach drüber, wie bei einer Galette.)

Die geschmolzene Butter mit einem Backpinsel über Teigränder und Äpfel streichen.

Dann 2 EL Zucker auf dem Teigrand verteilen und 3 EL Zucker über die Äpfel streuen.

In der Mitte des Backofens für ca. 45 Minuten backen. Alle 15 Minuten ein Stück nachdrehen, damit der Rand gleichmäßig gebräunt wird.

Für die Glasur gebt ihr die Apfelschalen, den Zucker und etwas Wasser in einen Topf. (Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Wasser nehmt – nachgießen könnt ihr immer noch, wenn ihr bemerkt, dass es zu wenig ist.)

Die Wasser-Zucker-Schalen-Mischung für 25 min köcheln lassen, inzwischen immer etwas rühren. Am Schluss durch ein Sieb gießen.

Den Apfel-Teil der Tarte mit dem Glasur-Sirup bestreichen. (Ich hab leider zu viel Wasser genommen, daher hab ich nicht alles verwendet. Zu matschig soll die Tarte ja auch nicht werden.)

Nun die Tarte noch einmal für ca. 5-10 Minuten in den Ofen geben.

Entweder noch warm genießen oder abkühlen lassen – schmeckt beides sehr gut!


Recipe in English

Apple Tart
(Recipe adapte from here)

Ingredients

For the dough

1 cup (130 g) flour
1 tablespoon sugar
½ teaspoon salt
6 tablespoons (90 g) butter, just softened
4 tablespoons cold water

For the filling

2 pounds (900 g) apples
2 tablespoons (30 g) melted butter
5 tablespoons sugar
1 teaspoon ground cloves
¾ teaspoon ground ginger
1 tablespoon vanilla extract
1-2 tablespoons lemon juice

For the glaze

½ cup (100 g) sugar
2 tablespoons vanilla extract
some water
apple peels

 Method

Cut the butter into ½ inch pieces.

Combine flour, sugar and salt.

Add 2 tablespoons of butter and blend in a mixer until it has the consistency of coarse cornmeal.

Then add the remaining butter and mix until the biggest pieces are the size of peas.

Dribble in the water and toss the dough with your hands.

Roll it into a ball and put it into the fridge for about 30 minutes.

In the meantime, you can peel, core and slice the apples. Don’t throw away the apple peels, as you’re going to need them later.

Add lemon juice, vanilla-extract, cloves and ginger and toss.

After 30 minutes, take the dough out and let it soften a little bit.

Then roll it into a circle that is about 1/8 inch thick and as large as to cover an 11 inch tarte pan with some dough hanging out of the pan on the sides. (You can also use a springform tin.)

Place the dough into the pan and preheat the oven to 400°F (200°C).

Now overlap the apples on the dough. It may seem as if there were too many apples to fit into the tin, but if you stack the apple slices in the right way, it’s possible.

Fold any dough hanging over at the edges of the tin back onto itself. (Or fold it up like a Galette.)

Brush the melted butter onto the apples and the dough edge.

Then sprinkle 2 tablespoons of sugar over the dough edge and 3 tablespoons over the apples.

Bake for about 45 minutes and rotate the tin every 15 minutes.

To make the glaze, put apple peels, sugar and some water into a saucepan. (Don’t take too much water, you can always add more if you notice it is not enough.)

Let the mixture simmer for 25 minutes. Then pour it through a strainer.

Brush the apples with the syrup. (Unfortunately, I used too much water, so I didn’t need all of it.)

Now put the tart back into the oven for 5-10 minutes.

You can either eat the tarte warm or let it cool down.

Advertisements

One thought on “Jim Mori-tart-y Apfeltarte (Apple Tarte)

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s