Bruchschokolade (Chocolate Bark)

Hallo ihr Lieben!

Heute hab ich etwas für euch, von dem ich mir gar nicht sicher war, ob ich es überhaupt posten soll, weil es so einfach ist, dass es fast ein wenig lächerlich ist. Aber andererseits sind es oft die einfachsten Dinge, an die man selbst gar nicht denkt und daher hab ich mir gedacht, ich poste es trotzdem. Richtiges Rezept ist es natürlich keines, wie ihr gleich sehen werdet.

Kennt ihr das – man macht irgendetwas, wofür man geschmolzene Schokolade braucht (Cakepops, Pralinen, Glasur für einen Kuchen,…) und am Ende bleibt ein Rest übrig und man weiß nicht recht, was man damit machen soll. Jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich – wieso isst die Alte die Schokolade nicht einfach auf oder macht sich eine Heiße Schokolade daraus? Stimmt, unter normalen Umständen mache ich das auch. Allerdings passiert es mir schusseligem Chaoten häufig, dass es entweder schon spät abends ist, wenn ich mit dem Backen fertig bin, ich schon halb auf dem Sprung irgendwohin bin oder schlicht und einfach während dem Backen schon so viel herumgenascht habe, dass ich momentan nichts mehr Süßes mag. Wohin dann also mit der Schokolade?

Die Lösung ist Bruchschokolade oder “Chocolate Bark”.

Pretzel Bark

Dafür gießt ihr einfach eure übrige geschmolzene Schokolade auf ein mit Alufolie (Frischhaltefolie oder Backpapier klappt wahrscheinlich auch) ausgelegtes Backblech (oder Teller/Schneidbrett/…) und streut was auch immer ihr mögt drüber – idealerweise irgendetwas, was auch übrig ist und weg muss. Bei mir waren das Brezeln und Toffee-Stückchen, aber ihr könnt eigentlich alles nehmen, worauf ihr Lust habt und von dem ihr denkt, dass es zusammenpasst (z.B. Nüsse, eine zusätzliche Schokoladensorte, Krokant, Karamell, Gewürze, M&Ms, Cookie-Stücke, Marzipan, Cornflakes, Müsli, Zuckerperlen, Trockenfrüchte, Kartoffelchips, Cracker, Puffreis, Popcorn…).

Dann lasst ihr die Schokolade abkühlen – wenn es schneller gehen soll, dann kann man das Ganze auch in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Schokolade hart ist, in Stücke schneiden oder brechen und entweder selbst essen oder in einen Klarsichtbeutel packen und verschenken.

Tipp: Wenn ihr statt Bruchschokolade lieber Schokoladetafeln machen möchtet, gibt es dafür spezielle Silikonformen. Wenn ihr ein ruhiges Händchen habt, könnt ihr die Schokolade bestimmt auch ohne Formen in Herzform auf die Unterlage gießen.


“Recipe” in English

What to do with leftover melted chocolate?

If you don’t want to eat it or make hot chocolate, you can make Chocolate Bark.

Line a baking tray (or plate/cutting board/…) with tinfoil (or saran wrap). Then pour the melted chocolate onto the foil and top it with whatever you like – maybe you have something else left over that you need to use up. I used pretzels and toffee bits, but you can really use anything (e.g. nuts, chocolate, brittle, spices, M&Ms, cookie bits, marzipan, cereal or granola, sprinkles, dried fruit, potato chips, crackers, puffed rice, popcorn…).

Let the chocolate cool. If you want to speed up the process, you can put it in the fridge.

When the chocolate has hardened, cut or break it into pieces and either eat it yourself or put it into a cellophane bag as a gift for someone else.

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2 thoughts on “Bruchschokolade (Chocolate Bark)

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