Erdnussbutter-Törtchen (Peanut Butter Mini Cakes) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich wieder ein veganes Rezept für euch, das ich auch Alles-Essern wärmstens empfehlen kann!

Ich selbst ernähre mich ja nicht vegan und möchte ehrlich gesagt weder auf ein saftiges Steak noch auf Käse und Eier verzichten, doch trotzdem ärgere ich mich immer stellvertretend darüber, wenn ich jemanden sagen höre, dass man angeblich ohne Tierprodukte kein gutes Essen zubereiten kann – schon gar keine wohlschmeckenden Kuchen und Desserts. Tut mir leid, dass ich das sage, aber das ist echt Blödsinn. Klar, wenn man ein “normales” Kuchenrezept hernimmt und einfach irgendwelche Zutaten weglässt oder wahllos durch andere ersetzt, dann kann das schon mal in die Hose gehen. Aber das Internet ist voll von tollen Rezepten, die speziell von Veganern ausgetüftelt wurden – einfach mal googeln und sehen, was es da alles an Leckereien gibt!

Neben The Post Punk Kitchen ist Minimalist Baker eine meiner ersten Anlaufstellen für schmackhafte Gerichte, wenn sich veganer Besuch angekündigt hat. Die leckeren Törtchen, die ich euch heute zeige, kommen auch von dort!

Vegan Peanutbutter Mini Cakes

Bei Minimalist Baker heißen sie “Peanut Butter Cup Cheesecakes” – das hab ich aber nicht übernommen, denn wie Cheesecake schmecken sie meiner Meinung nach nicht. Aber wer auf Erdnussbutter, Schokolade und Oreo-Kekse steht, wird definitiv auf seine Kosten kommen – ob nun Veganer oder Alles-Esser. Traut euch einfach und probiert sie mal aus! 🙂

Vegane Ernussbutter-Törtchen
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Achtung: Das Rezept vor dem Beginnen gründlich durchlesen! Sonst passiert euch das, was mir passiert ist, nämlich dass ihr am Ende von der Tatsache überrumpelt werdet, dass die Törtchen nach dem Fertigstellen noch 3 Stunden in den Gefrierschrank müssen! 😉

Zutaten für 12 Törtchen:

Für den Boden

280 g Oreo-Kekse
2 EL Kokosöl, geschmolzen (Nicht-Veganer können auch Butter verwenden)

Für die Füllung

200 g Cashew-Nüsse (ungeröstet und ungesalzen!!), für 4-6 Stunden in Wasser eingeweicht
Ca. 50 ml frisch gepresster Zitronensaft
80 ml Kokosöl, geschmolzen
140 ml Kokosmilch (keine „Light“-Version!)
120 ml Ahornsirup (Agaven-Dicksaft geht auch, Nicht-Veganer können auch Honig verwenden)
85 g Erdnussbutter

Für oben drauf

130 g Schokolade (70 % Kakao)
3 EL Kokosmilch
optional: vegane Peanut Butter Cups, zerhackt
(kann man ganz einfach selbst machen – ich hab sie nach diesem Rezept gemacht. Hier ist ein ähnliches auf Deutsch.
Nicht-Veganer können auch Reese‘s Peanut Butter Cups verwenden)

Zubereitung:

Der erste Schritt ist, die Cashew-Nüsse 4-6 Stunden vor der Törtchen-Herstellung in Wasser einzuweichen. (Meine waren 8 Stunden eingeweicht und das hat ihnen auch nicht geschadet.) Nach dem Einweichen das Wasser abgießen und ordentlich abtropfen lassen.

Backofen auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Kokosöl (oder Butter, falls es nicht vegan sein muss) einfetten. (Ihr könnt auch die “Papierstreifchen-Methode” von Minimalist Baker verwenden – ich muss gestehen, ich hatte keine Lust auf Papier-Schnippelei…)

Die Oreo-Kekse (mitsamt Füllung) zu feinen Krümeln verarbeiten – entweder im Mixer oder indem ihr sie in einen Gefrierbeutel steckt und mit dem Nudelholz zerkleinert.

Die Oreo-Krümel dann mit 2 EL Kokosöl (oder Butter) vermischen.

Die Masse dann in den Vertiefungen des Muffinblechs verteilen und fest andrücken (am besten mit so etwas wie einem Schnapsglas, damit es auch wirklich ordentlich fest wird).

Für ca. 5 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen.

Nun Cashews, Zitronensaft, Kokosöl, Kokosmilch, Ahornsirup und Ernussbutter in einen Mixer geben und mixen, bis die Masse sehr glatt und cremig ist (das dauert ca. 5 Minuten). Zwischenzeitlich immer wieder abstoppen und die Seiten des Mixbechers abkratzen.

Kurzer Hinweis zur Kokosmilch: Im Original-Rezept steht, wenn die Kokosmilch sich in feste und flüssige Bestandteile geteilt hat, dann soll man nur die festen verwenden. Wenn das allerdings nicht passiert ist, ist es auch egal – bei mir hat es auch mit der kompletten Kokosmilch geklappt.

Die Masse nun probieren und je nach Geschmack vielleicht noch etwas Ahornsirup oder Erdnussbutter druntermixen.

In die Muffinform gießen und vorsichtig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit etwaige Luftbläschen entweichen können.

Nun 3 EL Kokosmilch aufkochen und über die Schokolade gießen. Für ca. 3 Minuten stehen lassen ohne zu Rühren oder sonst irgendwas damit zu machen. Dann rühren bis eine glatte Masse entsteht. (Wenn die Schokolade nicht komplett schmilzt, kann man das Ganze noch einmal kurz in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad erwärmen.)

Die Schokoladenganache nun über die Törtchen verteilen – ca. ½ TL pro Törtchen – und mit einem Zahnstocher ein Marmormuster hineinzeichnen.

Wenn ihr Peanut Butter Cups habt, dann kleinhacken und auf den Törtchen verteilen.

Die Törtchen nun locker mit Frischhaltefolie bedecken und für mindestens 3 Stunden einfrieren, damit sie fest werden. (Bei mir waren es, glaube ich, nur 2,5 Stunden, das war auch nicht schlimm.)

Nach den 3 Stunden die Törtchen mithilfe eines Messers (oder mittels der Papierstreifchen) aus den Vertiefungen lösen. (Wenn das nicht klappt, kurz warten bis sie angetaut sind.)

Die Törtchen können entweder sofort verspeist werden (das ist dann wie ein leckeres Semifreddo) oder ihr könnt sie 10-15 Minuten antauen lassen.

Wer keine Peanut Butter Cups oben draufgegeben hat, kann die Törtchen auch mit veganer Schlagsahne verzieren (oder mit „normaler“ für Nicht-Veganer).


Recipe in English

Vegan Peanut Butter Mini Cakes
(Recipe adapted from here)

Please note: Read through the entire recipe before starting. Otherwise, you might end up like me noticing at the very end that the cakes must be frozen for at least 3 hours before they can be served. 😉

Ingredients for 12 mini cakes:

For the crust

10 oz. (280 g) Oreo cookies
2 tablespoons coconut oil (non-vegans can also use butter)

For the filling

1.5 cups (200 g) raw cashews, soaked in water for 4-6 hours
a little less than 1/4 cup (50 ml) fresh lemon juice
1/3 cup (80 ml) coconut oil, melted
1/2 cup + 2 tablespoons (140 ml) full fat coconut milk
1/2 cup (120 ml) maple syrup (or agave nectar, non-vegans can use honey)
1/3 cup (85 g) peanut butter

To go on top

3/4 cup (130 g) dark chocolate (70% cocoa)
3 tablespoons coconut milk
optional: vegan Peanut Butter Cups, chopped
(you can easily make them yourself – I used this recipe. Non-vegans can use Reese‘s Peanut Butter Cups.)

Method:

The first step is to soak your cashews for 4-6 hours and then drain them thoroughly. (I soaked mine for 8 hours and that was fine too.)

Preheat oven to 350°F (175°C) and grease a muffin tin with coconut oil (or butter, if not vegan). (You can also use the “paper strip method” demonstrated in Minimalist Baker’s original recipe – I admit, I was too lazy.)

Either blitz Oreos in a food processor or put them in a freezer bag and crush them with a rolling pin.

Then mix the crumbs with 2 tablespoons of coconut oil (or butter, if not vegan).

Evenly distribute the mixture to the muffin tin and press it down thoroughly. (It’s best to use a small cup or glass to make sure the crust is packed really tight.)

Bake for about 5 minutes, then set aside.

Put cashews, lemon juice, coconut oil, coconut milk, maple syrup and peanut butter into a blender and blend until very smooth and creamy. (This takes about 5 minutes.) Make sure to scrape the sides.

Short note on the coconut milk: Minimalist Baker’s original recipe says that if the solid and liquid parts of your coconut milk separated, you should only use the solid part. However, it also works fine if you use it mixed together.

Taste the mixture and add some more maple syrup or peanut butter if needed.

Pour the mixture into the muffin tin and lightly tap it on the counter to remove air bubbles.

Now bring 3 tablespoons of coconut milk to a simmer and pour it over the chocolate. Don’t touch the bowl for about 3 minutes, then stir until smooth. (If the chocolate has not melted completely, you can briefly microwave the mixture or set it over a double boiler.)

Distribute the ganache to the mini cakes, about 1/2 teaspoon per cake, and use a toothpick to swirl it around.

If you have Peanut Butter Cups, chop them and put them on top.

Loosely cover with plastic wrap and freeze for at least 3 hours to firm the cakes up. (I think mine were only in the freezer for 2,5 hours and that was fine too.)

After 3 hours, remove the cakes from the tin with the help of a knife (or the paper strips, if you used them). (If they don’t come out easily, wait a little bit for them to thaw.)

You can either eat the mini cakes right away (then they are like semifreddo) or you can let them soften for 10-15 minutes.

If you didn’t top your cakes with Peanut Butter Cups, you can add some vegan whipped cream on top (or dairy, if not vegan).

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