Erdbeer-Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

Bei der kleinen Umfrage von letzter Woche ist der Erdbeer-Cheesecake als Favorit hervorgegangen. (Eigentlich wollte ich das Rezept ja schon am Freitag posten, doch leider ist einiges an anderem Zeugs dazwischen gekommen – tut mir leid!) Als nächstes kommt dann das zweitplatzierte Chocolate Peanut Butter Banana Bread und danach der Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake. (Es könnte aber auch durchaus sein, dass sich irgendwo dazwischen ein Kirsch-Rezept einschmuggelt – der Freund hat gestern einen Riesenkorb Kirschen aus dem Freund-Opa-Garten mitgebracht.)

Aber nun zurück zum Cheesecake! Von meiner Cheesecake-Obsession hab ich euch ja schon des Öfteren berichtet. Als ich hier das Rezept für leckeren Erdbeer Swirl Cheesecake aus dem Buch Mara’s Sweet Goodies entdeckt habe, ist mir natürlich sofort das Wasser im Mund zusammengelaufen. (Das Buch habe ich leider nicht – ich hab gerade absolutes Kochbuch- und Kochzeitschrift-Kaufverbot. Aber die Rezepte auf Maras Blog sind immer toll, da kann das Buch nur gut sein.) Der bevorstehende Geburtstag meiner Mama war dann der perfekte Anlass, meine Cheesecake-Sucht wieder einmal nachzugeben.

Eigentlich ist der Kuchen ja ein Erdbeer Swirl Cheesecake mit einem hübschen spiraligen Erdbeerwirbel. Ich hatte allerdings so viele Erdbeeren zuhause, dass es bei mir eher ein Cheesecake mit Erdbeer-Topping wurde. Sieht vielleicht nicht so hübsch aus wie da, schmeckt aber mindestens genauso cremig, fruchtig und lecker! 🙂

Strawberry Cheesecake

 Erdbeer-Cheesecake
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Boden:

200 g Vollkorn-Butterkekse (auch möglich: Biscoff-Kekse oder McVities Digestive)
100 g Butter (geschmolzen)

Für das Erdbeer-Topping:

450 g Erdbeeren (gewaschen, geputzt und gewürfelt)
110 g Zucker
1,5 EL Speisestärke (gehäuft)
3 EL Wasser

Für den Cheesecake:

500 g Magertopfen (Magerquark)
500 g Topfen (Quark) mit 20% Fett
300 g Zucker
Prise Salz
2 Pkg. Vanille-Pudding-Pulver
1 TL gemahlene Vanille (oder Mark einer Vanilleschote)
100 ml Öl
500 ml Vollmilch
4 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen.

Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier auslegen (einfach einklemmen) und den Rand ein wenig mit Butter einfetten.

Nun die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten. (Entweder in der Küchenmaschine, in einem Multi-Zerkleinerer oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.)

Die Kekskrümel ordentlich mit der Butter vermischen, dann in die Springform geben und festdrücken.

Den Boden für ca. 10 Minuten im Backrohr vorbacken, dann herausnehmen und beiseite stellen.

Die Erdbeeren gemeinsam mit dem Zucker unter Rühren aufkochen.

Dann die Erdbeer-Zucker-Mischung pürieren.

Wasser und Speisestärke gut miteinander verrühren und unter das Erdbeerpüree rühren.

Die Erdbeermischung noch einmal unter Rühren aufkochen, dann vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Für den Cheesecake-Teil als erstes den Topfen mit Zucker und Salz glatt rühren.

Dann nach und nach Pudding-Pulver, Vanille, Öl, Milch und Eier unterrühren.

Die fertige Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen.

Als letztes noch die Erdbeer-Mischung vorsichtig löffelweise darüber verteilen. (Ich habe zuerst noch gedacht, dass ich einen Erdbeerwirbel machen kann, daher hab ich die Erdbeer-Mischung spiralförmig aufgetragen. Als ich gesehen habe, dass noch einiges übrig bleibt, habe ich einfach den Rest aufgefüllt. Ich glaube, das ist eine recht gute Methode!)

Den Cheesecake für ca. 60-75 Minuten backen. (Das hängt stark von eurem Ofen ab – ich würde nach 60 Minuten mal überprüfen, wie der Kuchen aussieht. Wenn man die Springform anschubst und der Kuchen noch „schwabbelt“, muss er noch länger im Ofen bleiben. Bei mir war der Kuchen nach 75 Minuten immer noch nicht so, dass ich ihn als „fertig“ bezeichnet hätte, also habe ich ihn einfach noch 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen gelassen. Danach war er perfekt. Falls euer Kuchen an irgendeinem Punkt beginnt braun zu werden, deckt ihn einfach mit Alufolie ab.)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, danach aus der Springform nehmen.

Vor dem Servieren am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Falls euer Kuchen ein wenig braun geworden ist, kann man das mit etwas Staubzucker (Puderzucker) kaschieren. (Bei mir ist das nicht passiert, also ist auf dem Foto auch kein Zucker zu sehen.)


Dear non German-speaking readers,

This recipe contains curd cheese (“Topfen” in Austria or “Quark” in Germany). As far as I know, this ingredient is not available everywhere in the world, so I decided not to translate this recipe into English. I hope you understand! There will be another recipe in English next week, I promise! 😉

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