Blaubeerschnecken

Hallo ihr Lieben!

Tut mir leid, dass es hier derzeit so still ist. Es ist ja nicht so, als hätte ich nichts zu berichten, doch drückende Hitze und Stress machen es im Moment echt schwierig, den Blog up to date zu halten. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das!

Heute habe ich dafür einen echten Knaller für euch! In der neuen Lecker Bakery gab es (neben einem Haufen anderer toller Sachen) ein Rezept für “Fruchtige Schneckenbuchteln”. Die musste ich natürlich sofort ausprobieren – Germteig (aka Hefeteig) mag ich ja allgemein sehr gern und zu meiner derzeitigen Blaubeer-Sucht passte das auch perfekt.

Und ich wurde nicht enttäuscht –  das Ergebnis war geschmacklich echt der Oberhammer. Flaumiger Germteig mit beeriger Füllung und Zuckerguss – ein Traum! Der Freund und ich haben beinah die Hälfte allein weggespachtelt (der Freund wurde gerügt, als er anfangen wollte, auch noch den für meine Kollegen bestimmten Teil zu verputzen 😉 ) und auch meine Kollegen waren begeistert.

Blaubeerschnecken

Das Rezept in der Lecker Bakery finde ich allerdings ein wenig ausbaufähig. Ich bin zuerst dem Originalrezept gefolgt, beim Auftragen der Füllung ist mir allerdings aufgefallen, dass für meinen Geschmack viel zu wenig Füllung da war. Und leider sind die Schnecken im Ofen dann auch sehr dunkel geworden – ich weiß nicht, ob das an meinem Ofen liegt oder am Rezept, aber wenn ihr sie nachbackt, werft lieber regelmäßig einen Blick in den Ofen.

Blaubeerschnecke

Blaubeerschnecken
(Rezept abgewandelt aus Lecker Bakery 3/2015)

Zutaten für 12-15 Schnecken:

175 ml Milch
1 Bio-Zitrone (mit essbarer Schale)
350 g Mehl
1 Pkg. Trockengerm (= Trockenhefe)
75 g Zucker
Prise Salz
2 Eier
60 g weiche Butter
330 g Heidelbeeren
175 g Beerenkonfitüre (bei mir war es Heidelbeer-Kirsch)
100 g Staubzucker (=Puderzucker)

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abspülen und die Hälfte der Schale abreiben.

Für den Teig zuerst die Milch erwärmen und die Butter darin auflösen. Die Mischung sollte lauwarm sein – auf keinen Fall heiß und auch nicht kalt.

Zitronenschale, Mehl, Germ, Zucker und Salz miteinander vermischen.

Dann Eier und lauwarme Milchmischung unterkneten. (Am besten mit dem Knethaken des Mixers.)

So lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst. (Wenn es so wirkt, als würde das nie passieren, dann einfach noch ein wenig Mehl dazugeben – hab ich auch gemacht.) Wenn der Teig sich von der Schüssel löst, noch ca. 2 Minuten weiterkneten.

Dann den Teig an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich habe den Backofen auf 50°C aufgeheizt und den Teig dort hineingestellt.)

Für die Füllung die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Dann mit der Beerenmarmelade vermischen.

Als nächstes eine Pieform mit 26 cm durchmesser einfetten. (Ich hab eine Tarteform verwendet, die ca. 28 cm Durchmesser hatte und ca. 4 cm hoch ist. Man kann da aber bestimmt auch einfach eine Springform verwenden.)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche nochmals durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen. (Ca. 30×45 cm)

Dann die Beerenmischung auf dem Teig verteilen und am Rand ca. 2 cm frei lassen.

Den Teig dann von der Längsseite her aufrollen und in 12-15 Scheiben schneiden. (Ich hab am Anfang und Ende der Teigrolle ein bisschen weggeschnitten, weil sich dort nur leerer Teig ohne Füllung befand.) Es lässt sich zwar nicht vermeiden, dass beim Schneiden Füllung herausgedrückt wird, aber möglichst vorsichtig vorgehen, damit nicht gleich alles herausquillt.)

Die Scheiben dann nebeneinander in die Form legen. (Nicht verzagen, wenn beim Transferieren in die Form noch mehr Füllung herausmatscht – die kann man dann einfach nachträglich mit einem Löffel wieder einfüllen, wenn die Scheiben in der Form sind.)

Die Schnecken zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich hab sie nicht zugedeckt, sondern wieder in den Backofen gestellt – diesmal aber in den ausgeschalteten.)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Schnecken für ca. 25 Minuten backen. (Achtung: Unbedingt alle 10 Minuten einen Blick in den Ofen werfen! Meine Schnecken waren nach ca. 15 Minuten auf der Oberseite sehr dunkel. Wenn ihr merkt, dass eure Schnecken zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Ich hab nach 20 Minuten den Ofen ausgeschaltet und die Schnecken so noch 5 Minuten drinnen gelassen.)

Die Schnecken für ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen. Dann die Zitrone auspressen.

Zitronensaft esslöffelweise unter den Staubzucker rühren bis ein nicht zu dünner Guss entsteht (bei mir waren das ca. 2-3 EL).

Den Guss dann über die Schnecken träufeln und abkühlen lassen.


Dear international readers,

As I’m not sure if there’s a difference between the dry yeast we have here in Austria and the one sold in other countries, I decided not to translate this recipe. There will be a new, translated recipe next week. Sorry!

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