Vermont Maple Cookies

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s mal wieder was für alle Cookie-Liebhaber! 🙂 Diese Ahorn-Sirup-Kekse waren ein Erfolg auf ganzer Linie: Schnell, unaufwändig, gesund (hey – da ist VOLLKORNmehl drinnen, die müssen gesund sein! 😉 ) und so lecker, dass der Freund und ich sie an nur einem Tag weggeknuspert haben. Abgesehen von der feinen Ahornsirup-Note waren wir besonders begeistert von der Konsistenz: außen knusprig und innen fluffig-weich – und das nicht nur gleich nach dem Backen, sondern auch noch am nächsten Tag. Kann ich sehr empfehlen bei spontanem Süßhunger!

Maple Cookies

Vermont Maple Cookies
(Rezept ein wenig abgewandelt aus Simply Yummy)

Zutaten für 10 Cookies:

45 g Butter
40 g Demerara Rohrzucker
50 ml Ahornsirup
1 Eigelb
90 g Dinkel-Vollkornmehl
1/2 TL Natron
Prise Salz
1/2 TL Ingwer (gemahlen)
2 TL Zimt
1 TL gemahlene Vanille
etwas Staubzucker (Puderzucker)

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Natron, Ingwer, Zimt und Salz miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Butter, Zucker und Vanille cremig rühren.

Dann das Eigelb und den Ahornsirup unterrühren.

Zum Schluss noch die Mehlmischung unterrühren.

Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. (Dafür pro Cookie ca. 1 EL Teig verwenden.)

Die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech legen und dann mit einem Teelöffel flachdrücken.

Die Cookies für ca. 8-10 Minuten backen. (Bei mir waren es eher 10 Minuten.)

Für ein paar Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter (oder den Rost vom Backrohr) transferieren.

Mit Staubzucker bestreuen und entweder noch warm essen oder abkühlen lassen.

Das Rezept für die Cookies hab ich übrigens aus Simply Yummy, einer App von Bosch und falkemedia, die es seit Kurzem gratis zum Download gibt. “App” und “Backen” sind ja zwei Dinge, mit denen man sofort mein Interesse wecken kann, daher musste ich mir das natürlich gleich mal ansehen.

SimplyYummy-01_Ladescreen_iPad

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Kochbuch für’s Smartphone/Tablet. Darin befinden sich 50 verschiedene Rezepte aus den Kategorien “Brownies&Bars”, “Cookies&Sweets”, “Torten”, “Tartes&Pies”, “Kuchen” und “Muffins&Cupcakes”.

SimplyYummy-App-Backen-advent-rezeptapp

Die Rezepte sind übersichtlich aufbereitet und zusätzlich zur bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt’s bei vielen Rezepten auch noch ein Video-Tutorial. (Praktisches Feature: Die Videos kann man so abspielen lassen, dass sie nach jedem Arbeitsschritt automatisch stoppen, damit man nicht mit vollgematschten Fingern auf dem Display herumfummeln muss, wenn es zu schnell geht.) Die Idee mit den Rezeptvideos finde ich sehr gut, denn oft ist man sich ja nicht ganz sicher wie das denn konkret aussehen soll, wenn z.B. im Rezept steht “Butter und Zucker schaumig schlagen” oder “walnussgroße Kugeln formen”. Zusätzlich zu den Rezept-Videos bietet die App auch noch Videos mit allgemeinen Backtipps, die z.B. erklären wie man einen Mürbteig blindbackt, einen Tortenboden halbiert oder Gelatine verarbeitet. (Gelatine ist ja etwas, über das ich mich noch nie drübergetraut habe. Weiß auch nicht warum – scheint ja eigentlich recht einfach zu sein.)

Im Gegensatz zu einem “analogen” Kochbuch bietet die App einige praktische Vorteile. Was mir z.B. gut gefällt, ist, dass man bei jedem Rezept eingeben kann wieviele Portionen man gerne machen würde und die App die Zutatenmengen dann dementsprechend anpasst. So entfällt nerviges Herumrechnen, wenn man mal mehr (oder weniger) machen möchte als im Rezept angegeben. (Von den Maple Cookies habe ich z.B. nur 10 gemacht, obwohl das Rezept eigentlich für 30 war.) Für Menschen wie mich, die keine Uhr am Ofen haben, gibt’s außerdem eine Timer-Funktion, damit man die Backzeit nicht übersieht. (Achtung allerdings: Der Timer macht keinen Ton, wenn die Zeit abgelaufen ist – es wird nur ein Pop-up angezeigt! Das wäre vielleicht etwas, das man noch verbessern könnte.) Und für all jene, die (so wie ich gerade) auf ihre Linie achten, gibt es ein weiteres Plus: Bei jedem Rezept werden die Nährwerte pro Portion angegeben. Man weiß also gleich im Voraus, ob man sich guten Gewissens den Wanst vollschlagen kann oder vielleicht doch besser zum Ausgleich ein leichteres Abendessen oder einen ausgedehnten Spaziergang einlegen sollte. 😉

Fazit: Die App ist auf alle Fälle einen Blick wert – schaut sie euch einfach mal an! (Downloaden könnt ihr sie unter  www.sweetpaul.de/App)

Anmerkung: Keine Angst, das hier wird auch in Zukunft sicher kein Blog, auf dem alle naselang Werbung für irgendwas gemacht wird. Ich schreibe hier nur über Dinge, die ich wirklich gut finde bzw. selbst nutze. Auf die App bin ich zwar durch eine Mail von falkemedia aufmerksam geworden, meine Meinung darüber wurde allerdings in keinster Weise davon beeinflusst!


Recipe in English

Vermont Maple Cookies
(Receipe adapted from Simply Yummy)

Ingredients for 10 cookies:

1.6 oz (45 g) butter
a little less than 3 tablespoons (40 g) Demerara sugar
a little more than 3 tablespoons (50 ml) maple syrup
1 egg yolk
3/4 cup (90 g) whole grain spelt flour
1/2 teaspoon baking soda
pinch of salt
1/2 teaspoon ground ginger
2 teaspoons ground cinnamon
1 teaspoon vanilla extract (or vanilla bean paste)
confectioner’s sugar

Method:

Preheat oven to 355°F (180°C) and line a baking sheet with parchment paper.

Combine flour, baking soda, ginger, cinnamon and salt.

Cream butter, sugar and vanilla.

Then add the egg yolk and the maple syrup.

Stir in the flour mixture.

Roll the dough into walnut-sized balls. (About 1 tablespoon of dough for each cookie.)

Put the dough balls on the baking sheet and press them down a little with a teaspoon.

Bake the cookies for 8-10 minutes. (It took mine 10 minutes.)

Leave the cookies on the baking sheet for a few minutes, then transfer them to a cooling rack.

Sprinkle with confectioner’s sugar and either eat them warm or let them cool completely.

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