Post aus meiner Küche – Sommer im Glas

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja letzte Woche schon angekündigt, dass es bald einen Bericht über die aktuelle Runde von Post aus meiner Küche geben würde – und hier ist er auch schon! 🙂

Eigentlich ist es ja so üblich, erst dann einen Blog-Post dazu zu verfassen, wenn der Tauschpartner den Erhalt des Pakets bestätigt, damit die Überraschung nicht zerstört wird. Diesmal mache ich allerdings eine Ausnahme, weil ich leider seit unserer anfänglichen Kontaktaufnahme nichts mehr von meiner Tauschpartnerin gehört habe und der offizielle Tauschzeitraum ja nun vorbei ist. Ich hoffe, sie hat einfach nur viel um die Ohren und es ist nichts Schlimmes bei ihr passiert. Ein bisschen Enttäuschung kann ich mir allerdings nicht verkneifen, weil ich mir mit meinen Sachen echt Mühe gegeben und auf ein wenig Feedback gehofft habe. Naja, da kann man wohl nix machen!

UPDATE: Inzwischen hat sich meine Tauschpartnerin gemeldet! Mein Paket ist wohlbehalten bei ihr angekommen und dafür, dass sie sich nicht gemeldet hat, gab es einen triftigen Grund, den ich gut verstehen kann. Also doch noch alles gut ausgegangen! 🙂

Das Thema der aktuellen Runde war “Sommer im Glas”. Da bot sich natürlich in erster Linie Marmelade an, doch ich wollte unbedingt auch ein paar Dinge verschicken, die nichts mit Einkochen zu tun haben. Ich habe Bücher und Zeitschriften gewälzt und die unendlichen Weiten von Pinterest durchforstet und mich schließlich für folgendes entschieden:

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade

Heidelbeeren sind ja (wie schon erwähnt) meine Lieblingsbeeren. Aber stinknormale Heidelbeermarmelade fand ich dann doch ein wenig langweilig. Daher wanderte noch weiße Schokolade mit ins Glas, was dem Ganzen noch ein gewisses Etwas verleiht.

Heidelbeer Schoko Marmelade

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 2 Gläser:

50 g weiße Schokolade
430 g Heidelbeeren
50 ml Apfelsaft
2 g Zitronensäure
250 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Zwei Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. (Entweder in kochendem Wasser oder im Backofen.)

Schokolade fein zerkleinern, am besten in einem Blitzhacker (ansonsten mit einem Messer).

Heidelbeeren mit Gelierzucker, Zitronensäure und Apfelsaft in einen Topf geben und gut vermischen.

Unter Rühren aufkochen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Dann die Schokolade unterrühren.

Kurz köcheln lassen, dann die Gelierprobe machen. (Dazu einen Klecks Marmelade auf einen Teller geben – wenn die Marmelade geliert, ist sie fertig, wenn nicht, dann muss sie noch ein wenig kochen.)

Die Marmelade randvoll in die sterilisierten Gläser füllen, fest verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade

Ich bin ja allgemein eher ein Fan von beerigen Marmeladen, doch diese fruchtig-exotische Marmelade mit Pfirsich, Mango und Maracuja finde ich einfach himmlisch! Besonders gut könnte ich sie mir in einem frischen Brioche-Hörnchen vorstellen – das muss ich beim nächsten Sonntagsfrühstück gleich mal ausprobieren. Oder ihr probiert es und gebt mir Bescheid! 😉

Pfirsich Mango Maracuja Marmelade

Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade
(Rezept abgewandelt aus dem Buch “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für 2 Gläser:

270 g Pfirsiche (ohne Kern und Schale gewogen!)
205 g Mango (ohne Kern und Schale gewogen!)
35 g Maracuja (ohne Schale und Kerne gewogen!)
50 ml Rum
260 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Marmeladegläser sterilisieren, entweder in heißem Wasser oder im Backofen.

Als erstes Pfirsiche und Mango schälen, entkernen und in Stückeschneiden. Die Maracuja aufschneiden, das Innere herauskratzen und durch ein Sieb streichen.

Früchte miteinander vermischen, dann Rum und Zucker hinzugeben.

Unter Rühren aufkochen und für 5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Mit einem Kartoffelstampfer die Früchte zerstampfen.

Dann die Gelierprobe machen und die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.

Gut verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Limette-Basilikum-Sirup

Ich muss gestehen, ich war anfangs sehr skeptisch was das Basilikum in diesem Sirup angeht. Eigentlich mag ich Basilikum in Verbindung mit süßen Sachen nämlich überhaupt nicht. Daher habe ich ursprünglich auch nur eine Flasche für meine Tauschpartnerin gemacht und nicht mehr. Als ich allerdings den verbleibenden Rest, der nicht mehr in die Flasche passte, probiert habe, musste ich ein paar Tage später gleich noch einmal zur Tat schreiten und Nachschub machen. Das Basilikum ist – meiner Meinung nach – im Sirup überhaupt nicht als Basilikum zu identifizieren, sondern verleiht dem Ganzen einfach nur eine würzige Hintergrundnote. Also keine Angst – einfach ausprobieren und genießen! Ich hab den Sirup bisher nur mit Wasser verdünnt getrunken, ich kann ihn mir aber auch wunderbar in einem Hugo-artigen Getränk mit Wein oder Prosecco vorstellen.

Limette-Basilikum-Sirup1

Limette-Basilikum-Sirup
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 300 ml

3 Limetten
2 Bio-Zitronen
300 g Zucker
350 ml Wasser
1 kleines Bund Basilikum

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abbrausen und die Schale abreiben.

Dann Zitronen und Limetten auspressen – es sollen insgesamt 150 ml Saft herauskommen.

Den Saft gemeinsam mit Zucker, Zitronenschale und Wasser zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und das Basilikum unterrühren.

Für ca. 30 Minuten ziehen lassen, dann die Basilikumblätter herausfischen.

Den Sirup nochmals für ca. 5 Minuten aufkochen.

Den fertigen Sirup durch ein Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und gut verschließen.


Selbstgemachte Himbeerbrause

Pssst… Ich muss euch etwas gestehen. Dieses Rezept ist noch ausbaufähig. Soll heißen: Die Brause schmeckt zwar gut, die Mengenverhältnisse könnten aber noch optimiert werden. Leider schäumt die Brause nämlich beim Mischen extrem und man muss aufpassen, dass sie nicht fluchtartig das Glas verlässt. 😉 Wenn ihr das Rezept nachmacht, dann am besten das Wasserglas nur halbvoll machen, 1-2 Teelöffel Brause hinzufügen, warten bis sich der Schaum ein wenig gelegt hat und dann mit Wasser auffüllen.

Himbeerbrause2

Himbeerbrause

Zutaten für 230 g Brause:

115 g Puderzucker
30 g Natron
45 g Zitronensäure
40 g Wackelpuddingpulver in der Geschmacksrichtung „Himbeer“

Zubereitung:

Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit den übrigen Zutaten vermischen.


Limette-Minze-Körperpeeling

Selbstgemachtes Körperpeeling finde ich persönlich ja grandios. (Und anscheinend nicht nur ich – meine Schwiegermama hat mich gestern gefragt, ob ich noch Nachschub von dem Pfefferminz-Fußpeeling habe, das ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe. 😉 ) Und da man das ja auch in einem Glas aufbewahrt, dachte ich mir, es passt doch perfekt zum Thema “Sommer im Glas”. Ich wollte eigentlich eine Art “Mojito für den Körper” machen, doch nun ist es eher ein Kokosnuss-Zucker-Peeling mit Limette und Minze geworden, weil ich nicht bedacht habe, dass Kokosöl ja auch einen Eigengeruch hat. Aber naja, wie Juli immer sagt: Egal, Karl! 😉

Limette Minze Peeling1

Limette-Minze-Körperpeeling
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

Ca. 3 EL Kokosöl (flüssig, aber nicht warm!)
Ca. 300 g Demerara Rohrzucker
Saft und Schale einer Limette
Handvoll Pfefferminzblätter
2 Tropfen Pfefferminzöl

Zubereitung:

Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen und dabei achtgeben, dass sich der Zucker nicht auflöst.

Anmerkung 1: Die Mengenangaben für Öl und Zucker könnt ihr selbst bestimmen – einfach mehr Öl oder Zucker hinzugeben je nachdem, ob ihr das Peeling lieber flüssiger oder „trockener“ mögt.

Anmerkung 2: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte 😉 würde ich wahrscheinlich ein geruchsneutraleres Öl verwenden, weil der Kokosduft Limette und Minze fast überdeckt.

Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

Post aus meiner Küche – Lasst uns froh und lecker sein

Tauschrunde Lasst uns froh und lecker sein

Hallo ihr Lieben,

eine neue Runde Post aus meiner Küche  ist angerollt und auch diesmal bin ich wieder dabei. Das Thema „Lasst uns froh und lecker sein“  hat mich sofort sehr glücklich gemacht – ich liebe Weihnachten und ich liebe Weihnachtsbäckerei! 🙂

Meine Tauschpartnerin Christina ernährt sich Low Carb und obwohl sie mir versichert hat, ich müsse mich nicht unbedingt an diese Vorgabe halten, wollte ich ihr kein Paket schicken, das förmlich schreit „Komm auf die dunkle Seite – wir haben Kohlenhydrate!“. Schließlich sollte sie sich doch freuen und nicht bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen bekommen.

Mit Low Carb hab ich (als Kohlenhydrat-Enthusiast 😉 ) keinerlei Erfahrung, doch nach sorgfältiger Recherche stand folgendes auf dem Plan:

Maple Peanutbutter Cookies (ohne Mehl und Zucker)
Zucchini-Gewürzkuchen (ohne Mehl und Zucker)
Zimtige Schokomandeln
Dattel-Rum-Konfekt
Chai Spice Body Scrub

Tja, best laid plans und so… Für die nächste Runde Post aus meiner Küche habe ich zwei Dinge gelernt: 1. keine Rezepte verwenden, die ich noch nie zuvor ausprobiert habe und 2. nicht an einem Tag backen, an dem die Supermärkte geschlossen haben und man keine Zutaten nachkaufen kann.

Wie ihr schon erahnen könnt, ging diesmal leider alles schief, was nur schief gehen konnte: Die Maple Peanutbutter Cookies schmeckten so unsagbar ekelig, dass ich alle in die Tonne kloppen musste. Der Gewürzkuchen wurde innen nicht fest, verkohlte dafür außen. Und die eigentlich idiotensicheren Schokomandeln machte ich Schlauberger aus unerfindlichen Gründen nicht so wie bisher immer, sondern nach einem Rezept, das nach Sahne verlangte, welche die gute Zotter-Kuvertüre in eine krümelige Masse verwandelte, die einfach nicht auf den Mandeln haften wollte…

Wie ihr euch vorstellen könnt, kam da so richtig Freude bei mir auf… Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 6 Uhr abends (an einem Sonntag) und es gab weder Zeit, das Internet nach neuen Low Carb-tauglichen Rezepten zu durchforsten, noch Möglichkeit, Zutaten dafür zu besorgen. Nachdem mein unentbehrlicher Küchenhelfer das bis dato entstandene Küchenschlachtfeld für mich bereinigt hatte, hab ich mich schließlich dazu entschlossen, zwei altbewährte Kekssorten zu backen, für die ich wie durch ein Wunder alle Zutaten zuhause hatte. *halleluja*

Also doch dunkle Seite, Kohlenhydrate und so.  Ich hoffe, Christina ist mir nicht böse. 😉

In meinem Paket war letztendlich folgendes:

Dattel-Rum-Konfekt
(inspiriert von Holunderweg 18, Rock the Kitchen,
The Whitest Cake Alive und Transglobal Pan Party)

Dattel-Rum-Konfekt

Zutaten für etwa 10 Kugeln

100 g Datteln (am besten Medjoul, Gewicht ohne Kerne)
2 EL getrocknete Cranberries
2 EL Rum (kann auch durch Apfelsaft ersetzt werden, falls es alkoholfrei sein soll)
20 Mandeln
15 Cashews
4 EL Kokosraspeln (und noch mehr zum Wälzen)
2 EL Honig
2 TL Zimt
1 Messerspitze Ingwer
1 Messerspitze Muskat
1 Messerspitze Nelkenpulver
½ TL Kardamom
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Datteln entkernen und zusammen mit den Cranberries entweder sehr klein hacken oder (so wie ich) durch den Multizerkleinerer jagen.

Diesen Schritt auch für die Mandeln und Cashews wiederholen.

Datteln, Cranberries, Nüsse, Kokosraspeln, Honig, Kakao, Rum und Gewürze mit den Händen verkneten bis eine gut formbare Masse entsteht.

Daraus Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen.

Chocolate Chai Body Scrub
(inspiriert von diesem Rezept)

Chocolate Chai Body Scrub(ähem.. Dass ich das Glas falsch beschriftet hatte,
ist mir leider auch erst heute aufgefallen…
Herr schmeiß Hirn vom Himmel!)

Zutaten für 1 Glas (rund 300 ml)

Inhalt von 4 Chai-Teebeuteln (ich hatte diesen hier)
230 g Rohrzucker
1 TL Kakaopulver (schwach entölt)
2 TL Zimt (Cassia)
1 TL Zimt (Ceylon)
½ TL Kardamom
1 Messerspitze Ingwer
1 Messerspitze Muskat
1 Messerspitze Piment
4 EL Kokosöl
3 EL Mandelöl (ich hab süßes Mandelöl genommen, weil das mehr nach Mandeln riecht)
1 TL Honig
15 Tropfen Vanille-Extrakt (ich hatte den von Primavera)

Zubereitung

Kokosöl im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. (Soll noch flüssig sein, aber nicht mehr warm.)

Den Inhalt der Teebeutel zusammen mit den Gewürzen und dem Zucker in einer Schüssel vermischen.

Honig, Vanille und Öle dazugeben und mit einer Gabel  vorsichtig vermengen.

Anmerkung: Angeblich hält sich der Body Scrub 1 Jahr lang. Dem gegenüber bin ich ein bisschen skeptisch und habe meinen daher sicherheitshalber mit „Mindestens 2 Monate haltbar“ gekennzeichnet.

Gewürzkringel
(Rezept aus Lisa Spezial 2/2009, leicht abgewandelt)

Gewürzkringel

Zutaten für ca. 20 Stück

100 g Mehl
50 g Staubzucker (=Puderzucker)
35 g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
¼ TL Kardamom
¼ TL Ingwer
½ TL abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale
75 g Butter
1 Eigelb

Zum Wälzen:
100 g Kristallzucker extrafein
3 EL Staubzucker (=Puderzucker)
1 EL Zimt
1 TL Kardamom

Zubereitung

Mehl, Zucker, Gewürze, Butter, und Eigelb miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie verpacken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 160°C vorheizen, Backblech mit Backpapier belegen und Kristallzucker, Staubzucker, Zimt und Kardamom in einem tiefen Teller miteinander vermischen.

Aus dem Teig Würste mit 1 cm Durchmesser formen, diese dann in ca. 9 cm lange Stücke teilen.

Daraus Ringe formen und auf ein Backblech legen.

Für 13-15 Minuten backen, dann noch warm in der Zucker-Gewürzmischung wälzen.

Nuss-Zimt-Makronen
(Rezept aus Schnell & Lecker Spezial Nr 1/2009, leicht abgewandelt)

Haselnuss-Zimt-Makronen

Zutaten für ca. 45 Stück

190 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
1 TL Zimt
½ TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
3 Eiweiß
Prise Salz
190 g Kristallzucker extrafein

Zubereitung

Backofen auf 160°C vorheizen und Backblech mit Backpapier belegen.

Nüsse, Zimt und Vanille miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Eiweiß und Salz zu sehr steifem Schnee schlagen.

Zucker einrieseln lassen und dabei weiterschlagen.

Dann die Nuss-Mischung vorsichtig unterheben.

Teelöffelgroße Portionen auf das Backblech setzen (nicht zu nahe, die Makronen gehen beim Backen ein bisschen auseinander) und für ca. 20-23 Minuten backen.

Hier noch ein paar “Verpackungsimpressionen”, die ich zu später Stunde noch schnell geknipst habe:

Verpackung für Rumkugeln Verpackung für Weihnachtskekse Verpackung für Weihnachtsbäckerei Weihnachtspostkarte

Sticker und Postkarte von Eine der Guten
Tapes von Eduscho
Garn und Schachteln von der Schönhaberei
Wertmarke “Frohes Fest” von Feine Billetterie

PS: Schaut mal HIER, Christina hat einen total netten Post über mein Paket geschrieben. Bin grad ganz verlegen bei so viel Lob… 🙂

PPS: Hab gerade Christinas Paket bekommen – hab mich sehr gefreut!!

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Neben Christinas selbstgemachten Leckereien befanden sich auch noch zwei hübsche Tassen und Trinkschokoladen von Zotter im Paket – die LIEBE ich! 🙂

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Leider nur ein schnell im Büro geknipstes Handyfoto, aber hier könnt ihr folgendes sehen: Ein 7-Minuten-Kuchen, selbstgemachte Marshmallows mit Zimt und einen Schokowürfel (dessen Zwilling ich schon vor dem Foto verspeist hatte, hehe…)

Danke Christina!

PPPS: Hier auf Christinas Blog findet ihr wesentlich schönere Fotos von ihrem Paket. 😉

Post aus meiner Küche – Zusammen schmeckt’s besser

Hallo ihr Lieben!

Post aus meiner Küche geht in die nächste Runde und auch diesmal bin ich wieder dabei. Das Thema ist diesmal „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück”. Meine Tauschpartnerin Marion aus Villach hat mein Paket gerade erhalten (und den Inhalt ganz gemäß dem Thema “Zusammen schmeckt’s besser” mit ihren Bürokollegen geteilt) und daher kann ich euch nun darüber berichten, ohne die Überraschung zu verderben. 🙂

2013-07-22 22.53.57

Ich muss gestehen, der kleine Perfektionist in mir ist in dieser Runde ein bisschen unzufrieden. Keine Ahnung, ob diesmal die Zeit zum Planen und Tüfteln kürzer war als beim letzten Mal, oder ob ich nur deshalb das Gefühl hatte, weil ich in letzter Zeit viel um die Ohren habe, doch irgendwie hatte ich gar nicht so recht Zeit, alles so richtig durchzuplanen – von Probebacken gar keine Rede. Das führte dazu, dass ich diesmal fast nur Dinge verschickt habe, die ich auf dem Blog schon einmal gezeigt habe. Aber andererseit beschreiben die Drei Mädels von der Post das Thema folgendermaßen:

„Was sind eure Lieblingskuchen? Eure Lieblingskekse? Mit welchen Frühstücksbrötchen bringt ihr die gesamte Familie zum Schwärmen? Was knabbert ihr mit euren besten Freundinnen, wenn ihr gemeinsam Serien schaut? Was tröstet abends gemeinsam mit dem Freund auf der Couch, wenn der Tag besonders stressig war? Mit welcher Marmelade versetzt ihr einfach jeden ins Schwärmen? Was ist euer Geheimrezept für jeden Kaffeeklatsch? Für spontanen Besuch der liebsten Freunde? Was schmeckt zusammen einfach am allerbesten?“

Und da passt es doch eigentlich ganz gut, etwas zu verschicken, dass man schon oft gemacht hat und immer gut angekommen ist, oder? Da ist der innere Perfektionist ja schon fast wieder besänftigt. 😉 (Überhaupt, nachdem ich die nicht verschickten „Reste“ gestern mit ins Büro genommen habe und dafür sogar einen Heiratsantrag bekommen habe. 😀 )

Die Fotos sind diesmal aufgrund meiner chaotischen Unorganisiertheit leider nicht so hübsch ausgefallen, wie ich es mir gewünscht hätte. EIGENTLICH hatte ich ja vor, mit dem schönen roten Geschirr meiner Oma ein Kaffeekränzchen zu simulieren. Doch obwohl ich extra früher aus dem Büro weg bin und dann ein paar Stunden mit Volldampf (bei 30 Grad Außentemperatur *schwitzschwitzschwitz*)  in der Küche zugange war, war es letztendlich dann schon so spät, dass das schwindende Tageslicht mir keine Zeit mehr ließ für aufwändiges Herumdekorieren und Fotos aus zweiunddrölfzig Blickwinkeln…

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So, aber nun dazu, was aus dem Hause Relax – have some cake nach Villach verschickt wurde:

Maltesers Brownies

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(das Rezept findet ihr hier)

Kleine Guinness-Schokoküchlein

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(hab ich nach dem Rezept für die Guinness-Cupcakes gemacht, aber natürlich ohne das dazugehörige Frosting)

Heidelbeer-Mohn-Muffins mit Streuseln

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(das Rezept findet ihr hier)

Dulce de Leche Chocolate Chip Cookies

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(Rezept, mit ein paar Änderungen, von hier)

Zutaten:
120 g weiche Butter
190 g Dulce de Leche (ich habe den Karamellaufstrich von Bonne Maman
verwendet – in Österreich gibt’s den z.B. bei Spar zu kaufen)
60 g brauner Zucker
50 g Kristallzucker
1 Ei
1 TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
200 g Mehl
1 TL Natron
Prise Salz
100 g Chocolate Chips (oder kleingehackte Zartbitterschokolade)
1 TL Rum

Zubereitung:

Backofen auf 190 °C vorheizen und Backblech mit Backpapier belegen.

Butter, Zucker, Vanille und Dulce de Leche miteinander verrühren.

Ei hinzufügen und gut durchrühren.

In einer separaten Schüssel Mehl mit Natron und Salz vermischen und dann unter die Ei-Mischung rühren.

Zum Schluss noch Rum und Schokoladenstückchen unterrühren.

Mit einem Teelöffel (oder einem Cookie Scoop, falls ihr sowas habt – ich nicht) Teighäufchen auf dem Backblech verteilen. Ich habe pro Blech 9 Häufchen verteilt – macht sie aber lieber nicht zu groß und lasst dazwischen großzügig Abstand, da sie beim Backen auseinander laufen!

Für ca. 6-7 min backen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter/dem Grillrost des Backrohrs abkühlen lassen. (Erst in eine Dose transferieren, wenn sie vollständig abgekühlt sind, sonst pappen sie zusammen!)

Kokos-Vanille-Zucker

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Zutaten:

120 g Zucker (ich hab braunen genommen, mit weißem sieht es aber wahrscheinlich schöner aus)
100 g Kokosraspel
½ TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)

Zubereitung:

Alles in die Küchenmaschine/einen Zerkleinerer/eine Kaffeemühle werfen, fein mahlen und in ein Glas füllen.

Kann man über Eis oder andere Desserts streuen.

Karamellsirup mit Vanille

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(Rezept, leicht verändert, von hier)

Zutaten:

6 TL brauner Zucker
220 g Kristallzucker
470 ml heißes Wasser
1 TL Vanillepulver (oder flüssigen Vanilleextrakt – dann schwimmen keine schwarzen Pünktchen herum)

Zubereitung:

Wasser in einen Topf gießen.

Zucker einrühren und aufkochen lassen.

Hitze reduzieren und für 15-20 Minuten köcheln lassen.

Vanille einrühren, in eine Flasche (oder ein anderes verschließbares Gefäß) füllen und abkühlen lassen.

Im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt gut im Kaffee oder über Eis.

Falls es euch interessiert, wie ich das Ganze verpackt habe, kommen hier noch ein paar Verpackungsfotos:

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PS: Die Förmchen und Verpackungsmaterialien kommen alle aus der Schönhaberei, die Sticker von Eine der Guten. Der kleine Brief, auf dem „Wenn der Postmann einmal klingelt“ steht, ist ein Free Printable von Titatoni.

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In meinem letzten Post habe ich euch ja erzählt, dass ich bei Post aus meiner Küche mitmache. Lisa von We love veggie hat mir gestern geschrieben, dass sie mein Paket nun endlich in den Händen hält, juhu!! Deshalb möchte ich euch nun den Inhalt präsentieren.

Grießbrei-Mix und Apfelmus

Grießbrei

Grießbrei habe ich immer schon gern gegessen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Da fertig gekochter Grießbrei nach ein paar Tagen ja nicht mehr sooo lecker ist, habe ich einfach alle Zutaten zusammengemischt bis auf die Milch – die muss Lisa dann noch selbst hinzufügen. Beim Apfelmus muss ich gestehen, dass ich ein klein wenig gemogelt habe was die Kindheitserinnerungen angeht.  Als Kind habe ich Grießbrei nämlich nur mit Zucker und Zimt gegessen oder gelegentlich mal mit Kakao oben drüber. (Und einmal mit Cayennepfeffer, weil meine Mama die Gewürzgläser verwechselt hat, aber das ist eine andere Geschichte… 😉 ) Jetzt finde ich ihn aber mit Apfelmus noch viel besser, daher kam auch ein kleines Glas mit dazu.

Apfelmus

Zutaten (für 2 Gläser):

1 kg Äpfel
1 EL Zucker
125 ml Apfelsaft
etwas Vanille (ich hab das Vanillepulver von Sonnentor genommen)
Zimtstangen zum Mitkochen

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Den Zucker in einem Topf erhitzen bis er schmilzt. Die Apfelwürfel dazugeben und gut durchrühren. Hitze reduzieren, den Apfelsaft dazugießen und die Zimtstangen und Vanille hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen bis die Äpfel sehr weich sind. Zimtstangen entfernen und dann die Äpfel mit einem Kartoffelstampfer zu Brei stampfen. (Wenn man keine Stückchen im Apfelmus haben möchte, kann man auch einen Pürierstab benutzen.)

Für das Grießbrei-Mix habe ich 100 g Weizengrieß, 1 EL Zimt und 60 g Zucker vermischt – das reicht dann für 1l Milch.

Kokoskuppeln

Kokoskuppeln

Eigentlich stand ja schon alles fest, was ich machen wollte, doch als ich vor ein paar Wochen in unserer büroeigenen Nasch-Box Kokoskuppeln entdeckte, die ich schon seit Jahren nicht mehr gegessen hatte, wusste ich, ein anderer Kandidat muss gehen und selbstgemachte Kokoskuppeln müssen mit ins Paket. Das Rezept ist überraschend einfach und das Ergebnis finde ich geschmacklich sogar ein wenig besser als das Original.

Ich habe mich an folgendem Rezept orientiert: klick (Falls ihr euch über die seltsamen Mengenangaben wundert, ich habe das Rezept aus dem Link auf 3 Eiweiß umgerechnet, da ich die von einem anderen Rezept übrig hatte.)

Zutaten:

180 g Staubzucker (= Puderzucker)
190 g Kokosraspel
40 g Mehl
3 Eiweiß
Etwas Vanille (ich hab das Vanillepulver von Sonnentor genommen)
Waffelboden (gibt’s im Supermarkt, z.B. von Auer)

Für die Creme:

75 g Butter
75 g Staubzucker (= Puderzucker)
75 g geschmolzene Schokolade

Weitere 150 -200 g geschmolzene Schokolade zum Eintunken

Zubereitung:

Eiweiß und Zucker schaumig schlagen, dann Kokosraspel und Mehl unterrühren.

Die Masse ein bisschen höher als fingerdick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 160° C für ca. 12-13 min backen.

Auskühlen lassen. Dann mit einem runden Keksausstecher Scheiben ausstechen. Dasselbe mit dem Waffelboden wiederholen.

Für die Creme Butter zerlassen und mit Staubzucker schaumig rühren. Dann die Schokolade unterrühren.

Die Kokosscheiben dünn mit Creme bestreichen und die Waffelscheiben daraufsetzen. Danach die Unterseite in die geschmolzene Schokolade tunken und mit der Kokosseite nach unten zum Trocknen hinlegen.

Apfelstrudel wie bei Oma

Apfelstrudel

Immer wieder fallen mir Dinge ein, die ich meine Oma heute gerne fragen würde, doch leider hatte ich als egoistischer Teenager lauter anderes dummes Zeug im Kopf. Daher konnte ich auch den Strudel leider nicht nach Omas originalem Rezept backen. Ich habe aber eines gefunden, das dem schon ziemlich nahe kommt. (Update November 2013: Eine noch näher kommende Version mit Nüssen gibt es hier.)

Wiener Apfelstrudel

(Rezept von hier – mit ein paar Änderungen)

Zutaten:

Für den Teig

250g Mehl
Prise Salz
50g Eier (meiner Erfahrung nach ist das ungefähr 1 Ei der Größe M)
100g lauwarmes Wasser
20g Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
noch etwas Öl zum „Baden“

Für die Füllung:

1 kg Äpfel (geschält, entkernt und gewürfelt)
100 g Semmelbrösel (= Paniermehl)
50 g Butter
140 g Zucker
1-2 EL Zimt
etwas Rum

zusätzlich noch etwas zerlassene Butter zum Bestreichen

Zubereitung:

Mehl und Salz vermischen. Eier, Wasser und Öl hinzugeben und kneten, bis sich der Teig von den Händen bzw. der Rührschüssel löst. Zu einem Ball formen und in einer Schüssel ca. 20-30 Minuten in Öl „baden“ lassen. (Einfach etwas Öl drüber gießen, sodass ca. 1 cm des Teiges bedeckt ist.)

Inzwischen die Füllung zubereiten: Zimt und Zucker vermischen. Butter in einer Pfanne zerlassen, Semmelbrösel dazugeben und rösten, bis sie goldbraun sind. Über die Apfelwürfel einen Schuss Rum gießen und gut durchmischen. Dann Zimtzucker und Butterbrösel ebenfalls untermengen.

Dann den Teig auf einem bemehlten Tuch ausrollen (ich habe kein spezielles „Strudeltuch“ und verwende daher immer eine große Silikon-Backmatte) und hauchdünn ausziehen. Das macht man am besten, indem man beide Handrücken unter den Teig schiebt und vorsichtig nach oben zieht. (Angeblich ist der Teig perfekt, wenn er so dünn ist, dass man eine Zeitung hindurch lesen könnte. Ist mir noch nie gelungen, hat aber trotzdem immer geschmeckt. 😉 )

Den Teig mit der Füllung bestreuen und mit dem Tuch (bzw. der Matte) vorsichtig einrollen. Die dicken ungefüllten Ränder wegschneiden, dann den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech rollen und bei ca. 190° C goldbraun backen. (Das kann unterschiedlich lang dauern, je nachdem was für einen Ofen ihr habt. Ich glaube bei meinem dauert es ca. 15-20 Minuten. Aber werft sicherheitshalber immer wieder einen prüfenden Blick in den Ofen.) Nach dem Backen den Strudel sofort mit geschmolzener Butter bestreichen und wenn gewünscht mit Staubzucker bestreuen.

Zuckerreinkerl

Zimtreinkerl

Reinkerl sind eine feine Sache. Für alle, die so etwas nicht kennen: es handelt sich dabei um eingerollte Hefeteig-Teilchen mit einer leckeren Zucker-Zimt-Mischung innen und außen, bei denen man irgendwie nicht weiß, wie man sie essen soll ohne danach komplett klebrig bekleckerte Hände zu haben. Die beiden, die ich Lisa geschickt habe, wanderten daher in diese hübschen Cupcake Wrappers aus der Schönhaberei.

Zimtige Zuckerreinkerl
(Rezept aus dem Frisch Gekocht Magazin 10/2012)

Zutaten

Für den Teig:

400 g Mehl
1 Pkg. Trockengerm (= Hefe)
Prise Salz
250 ml Milch
40 g Butter
80 g Zucker
etwas Vanille (ich habe das Vanillepulver von Sonnentor verwendet)
3 Eidotter

Zum Bestreichen:
60 g Butter
2 EL Honig
2 EL Zimt

Zubereitung

Mehl, Hefe und Salz vermengen. Milch erwärmen, Butter darin schmelzen, dann Zucker und Vanille hinzugeben (Falls die Milch zu heiß wird, ein wenig abkühlen lassen, sie soll lauwarm sein.) Eidotter einühren, dann die Milchmischung zum Mehl geben und alles zu einem Teig verkneten. 60 Minuten an einem warmen Ort (z.B. im Backofen bei 50 °C) rasten lassen.

Zum Bestreichen Butter (60 g) in einem Topf schmelzen und Honig dazurühren. (Wenn man mag, kann man hier auch ein wenig Zimt dazugeben.)

16 Silikonmuffinförmchen (oder 1 ½ Muffinbleche) mit dem Honig-Butter-Gemisch einstreichen. Übrig bleibende Honigbutter beiseite stellen, sie wird noch gebraucht.

Den Teig ca. fingerdick ausrollen und mit Zucker (80 g) und Zimt bestreuen.

Teig einrollen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden.

Scheiben in die Muffinförmchen legen und mit der übrigen Honigbutter bestreichen. Für 20 Minuten unbedeckt ruhen lassen.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Auf mittlerer Schiene 20 min backen, bis die Reinkerl goldbraun sind. Dann auf ein mit Backpapier augelegtes Blech stürzen und abkühlen lassen.

Eigentlich gäbe es noch viel mehr schönes Verpackungsmaterial aus der Schönhaberei zu präsentieren, da ich mich für Post aus meiner Küche extra dort eingedeckt habe, doch leider habe ich in meinem „Erstes-Mal-Mitmach-Eifer“ vergessen noch Fotos von den verpackten Bäckereien zu machen bevor ich das Paket zugeklebt habe… (Irgendwie war ich nach dem ganztägigen Küchenmarathon wohl schon ein wenig verwirrt… *hihi*) Die Sticker, die ihr auf den ersten beiden Bildern seht, sind übrigens von Eine der Guten.

Auf Lisas Paket warte ich noch gespannt, ich hoffe, es wartet heute auf mich, wenn ich nachhause komme! 😉

Also abschließend muss ich sagen, dass mir Post aus meiner Küche großen Spaß gemacht hat und dass ich bei der nächsten Runde bestimmt wieder mit dabei sein werde!

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