Yes, I’m still alive…

Hallo ihr Lieben!

Es tut mir Leid, dass ich schon sooo lange nichts mehr gepostet habe… Bisher war der einzig Grund, dass es im “richtigen Leben” derzeit ein wenig stressig ist, doch gestern hat sich noch ein neues Problem dazugesellt: Unser Backofen hat den Geist aufgegeben. SCHON WIEDER. (Aufmerksame Blog-Leser erinnern sich: Letztes Jahr, beinah auf den Tag genau, hat unser alter Ofen das Zeitliche gesegnet.) Sobald ich es schaffe, geht es hier wieder weiter, doch als kleine Überbrückung hab ich heute ein paar Mini-Gugelhupfe für euch, die ich letzte Woche für die Taufe meines kleinen… hmmm… Neffen zweiten Grades (???) gemacht habe. Das Rezept für die Zitronen-Gugelhupfe gab’s vor ein paar Wochen hier am Blog, die Red Velvet Gugelhupfe mit weißer Schokolade und bunten Streuseln gibt’s bei Blondie&Brownie und die Peanutbutter Chocolate Gugelhupfe beim Kochkarussell.

IMG_20151204_235330


 

Dear readers,

I’m sorry for not posting anything for so long. Up to now, this was just due to a stressful time outside the blog, but now there is an additional problem: Our oven croaked. AGAIN. (I don’t know if you remember, but almost exactly a year ago, the same thing happened to our old oven…) The blog will soon be up and running again – in the meantime, here’s a picture of some mini bundts I made for the christening of a sweet little baby last week. 🙂 (The recipe for the Lemon Mini Bundt Cakes is already on the blog, the two other recipes are in German, unfortunately. But if you’d like to have a look at them anyway, they can be found here: Red Velvet Mini Bundt Cakes, Peanutbutter Chocolate Mini Bundt Cakes)

Advertisements

Zitronen-Mini-Gugelhupfe (Mini Lemon Bundt Cakes)

Hallo ihr Lieben!

Ich bin gerade dabei, ein paar überschüssige Pfunde loszuwerden, bin dabei aber nicht bereit komplett auf Süßes zu verzichten – das geht bei mir einfach nicht. Da kommen mir Mini-Gugelhupfe und Mini-Muffins gerade recht, denn da kann man sich etwas Leckeres gönnen ohne danach gleich 2 Stunden laufen zu gehen zu müssen. (Der Teig ansich ist zwar weder kalorien- noch fettarm, doch von der Größe her entspricht ein Gugel ca. einem Bissen – und ein Bissen Kuchen geht doch immer, oder? 😉 )

Die Zitronen-Gugelchen, die ich euch heute zeigen möchte, sind mittlerweile zu einem meiner Favoriten geworden. Der Teig ist super saftig und zitronig und die zitronige Zuckerglasur lässt mein Zuckerguss-Enthusiasten-Herz natürlich höher schlagen. 😉

Zitronen-Minigugl

Da das Bild ein wenig irreführend ist und die Gugelhupfe hier größer aussehen, als sie eigentlich sind – das ist die Form, die ich verwende.

Und hier auch gleich das Rezept:

Zitronen-Mini-Gugelhupfe
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten für 24 Mini-Gugelhupfe:

35 g weiche Butter
50 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille
1 Ei
75 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
75 ml Buttermilch
1 Bio-Zitrone
Für die Glasur:
50 g Staubzucker (Puderzucker)
4 TL Zitronensaft
Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen und eine Mini-Gugelhupfform mit Butter einfetten.
Die Schale der Zitrone fein abreiben.
Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen.
In einer separaten Schüssel Butter, Zucker, Zitronenschale und Vanille cremig rühren.
Nun das Ei unterrühren.
Als nächstes die Mehlmischung einrühren.
Zum Schluss noch Buttermilch und den Saft einer halben Zitrone unterrühren, bis der Teig cremig ist.

Den Teig nun in die Vertiefungen der Form füllen. (Das kann man entweder mit einem Spritzsack machen oder mithilfe von 2 Teelöffeln.) Pro Vertiefung hab ich ca. 1,5-2 TL Teig verwendet – nicht übervoll anfüllen, sonst sehen die Gugelhüpfe nach dem Backen aus wie kleine Hüte mit Krempe.

Für 12 Minuten backen.

Für ein paar Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen.

Wenn die Gugelhupfe vollständig abgekühlt sind, können sie glasiert werden.

Für die Glasur Staubzucker mit 4 TL Zitronensaft vermischen und dann auf die Gugelhupfe träufeln.


Recipe in English

Mini Lemon Bundt Cakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 24 mini bundt cakes:

2.5 tablespoons (35 g) butter, softened
1/4 cup (50 g) sugar
1 teaspoon vanilla bean paste
1 egg
2/3 cup (75 g) flour
1 teaspoon baking soda
1 pinch of salt
1/4 cup + 1 tablespoon (75 ml) buttermilk
Zest of 1 organic lemon
Juice of 1/2 lemon
For the glaze:
3/8 cup (50 g) confectioners sugar
4 teaspoons lemon juice
Zubereitung:
Preheat oven to 355°F (180°C) and grease a mini bundt pan (I used this one).
Combine flour, baking soda and salt.
In a separate bowl, cream butter, sugar, lemon zest and vanilla bean paste.
Stir in the egg until well combined.
Then stir in the flour mixture.
Last but not least, add the buttermilk and lemon juice and stir until creamy.
Put the batter into the pan, either with a pastry bag or using two teaspoons (about 1.5 – 2 teaspoons of batter per bundt).

Bake for about 12 minutes.

Leave the cakes in the pan for a few minutes, then take them out to cool.

When they have cooled down completely, you can glaze them.

For the glaze, combine sugar and lemon juice and stir until smooth. Then drizzle onto the cakes.

Pflaumen-Friands (Plum Friands)

Hallo ihr Lieben!

Und schwupps, schon wieder eine Woche vorbei, in der ich nicht gebloggt habe… Argh… Ich gelobe Besserung – versprochen!

Nächste Woche plane ich einen umfangreichen Post über die aktuelle Runde von Post aus meiner Küche – ich hoffe, ich schaffe das auch wirklich. In dieser Runde ist das Thema “Sommer im Glas” und ich habe das ganze Wochenende damit verbracht, süße Früchtchen einzukochen. Stay tuned!

Heute möchte ich euch etwas zeigen, das ich vor ein paar Wochen ausprobiert und für äußerst lecker befunden habe, nämlich Pflaumen-Friands von Zimtkeks und Apfeltarte.

Pflaumenfriands

Das Rezept habe ich morgens bei Andrea gesehen und habe es noch am selben Tag nachgebacken, weil die Friands einfach zu lecker aussahen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht – der buttrig-mandelige Teig und die süßen Pflaumen waren einfach ein Gedicht. Die Friands sehen zwar aus wie Muffins, doch geschmacklich sind sie mal was ganz anderes. Und schnell gemacht sind sie auch. Also, worauf wartet ihr noch? 😉

Pflaumenfriand

Pflaumen-Friands
(Rezept von hier)

Zutaten für 12 Stück:

200 g Butter
50 g Mehl
200 g Staubzucker (=Puderzucker)
150 g Mandeln (fein gemahlen)
5 Eiweiß
Abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
6 Pflaumen (entkernt und halbiert)

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und eine Muffinform mit Butter einfetten. (Achtung: Wirklich ordentlich einfetten, sonst lassen sich die Friands nur schlecht herauslösen! Falls ihr Silikonförmchen habt, wären die wahrscheinlich optimal.)

Butter schmelzen, dann zum Abkühlen beiseite stellen.

Mehl und Staubzucker in eine Schüssel sieben und dann Mandeln und Zitronenschale hinzufügen.

Das Eiweiß kurz aufschlagen, sodass es noch nicht ganz steif ist.

Dann Eiweiß und Butter zur Mehlmischung geben und verrühren.

Nun den Teig in die vorbereitete Muffinform füllen und pro Friand eine halbe Pflaume draufsetzen.

Für 30-35 Minuten backen bis die Friands goldbraun sind.

Auskühlen lassen, dann aus der Form holen (falls sie festkleben vorsichtig mit einem Messer herauslösen) und mit Staubzucker bestäuben.


Recipe in English

Plum Friands
(Recipe from here)

Ingredients for 12 friands:

7 oz. (200 g) butter
3/8 cup (50 g) flour
1 ¾ cups (200 g) confectioners‘ sugar)
1 1/3 cups (150 g) almonds (finely ground)
5 egg whites
Zest of 1 organic lemon
6 plums (pitted and cut in half)

Method:

Preheat oven to 350°F (180°C) and grease a muffin pan. (Make sure to grease it thoroughly so the friands won’t stick to the pan. If you have silicone molds, it would probably be a good idea to use them instead.)

Melt the butter. Then set aside to cool.

Sift flour and sugar into a bowl. Then add almonds and lemon zest.

Briefly beat the egg whites. (They don’t need to be whipped into completely stiff peaks.) Then stir egg whites and butter into the flour mixture.

Pour the batter into the prepared muffin tin and top each friand with half a plum.

Bake for 30-35 minutes until the friands are golden brown.

Let the friands cool, then take them out of the pan (if they stick, carefully run a knife around them) and dust them with confectioners’s sugar.

Erdnussbutter-Törtchen (Peanut Butter Mini Cakes) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich wieder ein veganes Rezept für euch, das ich auch Alles-Essern wärmstens empfehlen kann!

Ich selbst ernähre mich ja nicht vegan und möchte ehrlich gesagt weder auf ein saftiges Steak noch auf Käse und Eier verzichten, doch trotzdem ärgere ich mich immer stellvertretend darüber, wenn ich jemanden sagen höre, dass man angeblich ohne Tierprodukte kein gutes Essen zubereiten kann – schon gar keine wohlschmeckenden Kuchen und Desserts. Tut mir leid, dass ich das sage, aber das ist echt Blödsinn. Klar, wenn man ein “normales” Kuchenrezept hernimmt und einfach irgendwelche Zutaten weglässt oder wahllos durch andere ersetzt, dann kann das schon mal in die Hose gehen. Aber das Internet ist voll von tollen Rezepten, die speziell von Veganern ausgetüftelt wurden – einfach mal googeln und sehen, was es da alles an Leckereien gibt!

Neben The Post Punk Kitchen ist Minimalist Baker eine meiner ersten Anlaufstellen für schmackhafte Gerichte, wenn sich veganer Besuch angekündigt hat. Die leckeren Törtchen, die ich euch heute zeige, kommen auch von dort!

Vegan Peanutbutter Mini Cakes

Bei Minimalist Baker heißen sie “Peanut Butter Cup Cheesecakes” – das hab ich aber nicht übernommen, denn wie Cheesecake schmecken sie meiner Meinung nach nicht. Aber wer auf Erdnussbutter, Schokolade und Oreo-Kekse steht, wird definitiv auf seine Kosten kommen – ob nun Veganer oder Alles-Esser. Traut euch einfach und probiert sie mal aus! 🙂

Vegane Ernussbutter-Törtchen
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Achtung: Das Rezept vor dem Beginnen gründlich durchlesen! Sonst passiert euch das, was mir passiert ist, nämlich dass ihr am Ende von der Tatsache überrumpelt werdet, dass die Törtchen nach dem Fertigstellen noch 3 Stunden in den Gefrierschrank müssen! 😉

Zutaten für 12 Törtchen:

Für den Boden

280 g Oreo-Kekse
2 EL Kokosöl, geschmolzen (Nicht-Veganer können auch Butter verwenden)

Für die Füllung

200 g Cashew-Nüsse (ungeröstet und ungesalzen!!), für 4-6 Stunden in Wasser eingeweicht
Ca. 50 ml frisch gepresster Zitronensaft
80 ml Kokosöl, geschmolzen
140 ml Kokosmilch (keine „Light“-Version!)
120 ml Ahornsirup (Agaven-Dicksaft geht auch, Nicht-Veganer können auch Honig verwenden)
85 g Erdnussbutter

Für oben drauf

130 g Schokolade (70 % Kakao)
3 EL Kokosmilch
optional: vegane Peanut Butter Cups, zerhackt
(kann man ganz einfach selbst machen – ich hab sie nach diesem Rezept gemacht. Hier ist ein ähnliches auf Deutsch.
Nicht-Veganer können auch Reese‘s Peanut Butter Cups verwenden)

Zubereitung:

Der erste Schritt ist, die Cashew-Nüsse 4-6 Stunden vor der Törtchen-Herstellung in Wasser einzuweichen. (Meine waren 8 Stunden eingeweicht und das hat ihnen auch nicht geschadet.) Nach dem Einweichen das Wasser abgießen und ordentlich abtropfen lassen.

Backofen auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Kokosöl (oder Butter, falls es nicht vegan sein muss) einfetten. (Ihr könnt auch die “Papierstreifchen-Methode” von Minimalist Baker verwenden – ich muss gestehen, ich hatte keine Lust auf Papier-Schnippelei…)

Die Oreo-Kekse (mitsamt Füllung) zu feinen Krümeln verarbeiten – entweder im Mixer oder indem ihr sie in einen Gefrierbeutel steckt und mit dem Nudelholz zerkleinert.

Die Oreo-Krümel dann mit 2 EL Kokosöl (oder Butter) vermischen.

Die Masse dann in den Vertiefungen des Muffinblechs verteilen und fest andrücken (am besten mit so etwas wie einem Schnapsglas, damit es auch wirklich ordentlich fest wird).

Für ca. 5 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen.

Nun Cashews, Zitronensaft, Kokosöl, Kokosmilch, Ahornsirup und Ernussbutter in einen Mixer geben und mixen, bis die Masse sehr glatt und cremig ist (das dauert ca. 5 Minuten). Zwischenzeitlich immer wieder abstoppen und die Seiten des Mixbechers abkratzen.

Kurzer Hinweis zur Kokosmilch: Im Original-Rezept steht, wenn die Kokosmilch sich in feste und flüssige Bestandteile geteilt hat, dann soll man nur die festen verwenden. Wenn das allerdings nicht passiert ist, ist es auch egal – bei mir hat es auch mit der kompletten Kokosmilch geklappt.

Die Masse nun probieren und je nach Geschmack vielleicht noch etwas Ahornsirup oder Erdnussbutter druntermixen.

In die Muffinform gießen und vorsichtig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit etwaige Luftbläschen entweichen können.

Nun 3 EL Kokosmilch aufkochen und über die Schokolade gießen. Für ca. 3 Minuten stehen lassen ohne zu Rühren oder sonst irgendwas damit zu machen. Dann rühren bis eine glatte Masse entsteht. (Wenn die Schokolade nicht komplett schmilzt, kann man das Ganze noch einmal kurz in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad erwärmen.)

Die Schokoladenganache nun über die Törtchen verteilen – ca. ½ TL pro Törtchen – und mit einem Zahnstocher ein Marmormuster hineinzeichnen.

Wenn ihr Peanut Butter Cups habt, dann kleinhacken und auf den Törtchen verteilen.

Die Törtchen nun locker mit Frischhaltefolie bedecken und für mindestens 3 Stunden einfrieren, damit sie fest werden. (Bei mir waren es, glaube ich, nur 2,5 Stunden, das war auch nicht schlimm.)

Nach den 3 Stunden die Törtchen mithilfe eines Messers (oder mittels der Papierstreifchen) aus den Vertiefungen lösen. (Wenn das nicht klappt, kurz warten bis sie angetaut sind.)

Die Törtchen können entweder sofort verspeist werden (das ist dann wie ein leckeres Semifreddo) oder ihr könnt sie 10-15 Minuten antauen lassen.

Wer keine Peanut Butter Cups oben draufgegeben hat, kann die Törtchen auch mit veganer Schlagsahne verzieren (oder mit „normaler“ für Nicht-Veganer).


Recipe in English

Vegan Peanut Butter Mini Cakes
(Recipe adapted from here)

Please note: Read through the entire recipe before starting. Otherwise, you might end up like me noticing at the very end that the cakes must be frozen for at least 3 hours before they can be served. 😉

Ingredients for 12 mini cakes:

For the crust

10 oz. (280 g) Oreo cookies
2 tablespoons coconut oil (non-vegans can also use butter)

For the filling

1.5 cups (200 g) raw cashews, soaked in water for 4-6 hours
a little less than 1/4 cup (50 ml) fresh lemon juice
1/3 cup (80 ml) coconut oil, melted
1/2 cup + 2 tablespoons (140 ml) full fat coconut milk
1/2 cup (120 ml) maple syrup (or agave nectar, non-vegans can use honey)
1/3 cup (85 g) peanut butter

To go on top

3/4 cup (130 g) dark chocolate (70% cocoa)
3 tablespoons coconut milk
optional: vegan Peanut Butter Cups, chopped
(you can easily make them yourself – I used this recipe. Non-vegans can use Reese‘s Peanut Butter Cups.)

Method:

The first step is to soak your cashews for 4-6 hours and then drain them thoroughly. (I soaked mine for 8 hours and that was fine too.)

Preheat oven to 350°F (175°C) and grease a muffin tin with coconut oil (or butter, if not vegan). (You can also use the “paper strip method” demonstrated in Minimalist Baker’s original recipe – I admit, I was too lazy.)

Either blitz Oreos in a food processor or put them in a freezer bag and crush them with a rolling pin.

Then mix the crumbs with 2 tablespoons of coconut oil (or butter, if not vegan).

Evenly distribute the mixture to the muffin tin and press it down thoroughly. (It’s best to use a small cup or glass to make sure the crust is packed really tight.)

Bake for about 5 minutes, then set aside.

Put cashews, lemon juice, coconut oil, coconut milk, maple syrup and peanut butter into a blender and blend until very smooth and creamy. (This takes about 5 minutes.) Make sure to scrape the sides.

Short note on the coconut milk: Minimalist Baker’s original recipe says that if the solid and liquid parts of your coconut milk separated, you should only use the solid part. However, it also works fine if you use it mixed together.

Taste the mixture and add some more maple syrup or peanut butter if needed.

Pour the mixture into the muffin tin and lightly tap it on the counter to remove air bubbles.

Now bring 3 tablespoons of coconut milk to a simmer and pour it over the chocolate. Don’t touch the bowl for about 3 minutes, then stir until smooth. (If the chocolate has not melted completely, you can briefly microwave the mixture or set it over a double boiler.)

Distribute the ganache to the mini cakes, about 1/2 teaspoon per cake, and use a toothpick to swirl it around.

If you have Peanut Butter Cups, chop them and put them on top.

Loosely cover with plastic wrap and freeze for at least 3 hours to firm the cakes up. (I think mine were only in the freezer for 2,5 hours and that was fine too.)

After 3 hours, remove the cakes from the tin with the help of a knife (or the paper strips, if you used them). (If they don’t come out easily, wait a little bit for them to thaw.)

You can either eat the mini cakes right away (then they are like semifreddo) or you can let them soften for 10-15 minutes.

If you didn’t top your cakes with Peanut Butter Cups, you can add some vegan whipped cream on top (or dairy, if not vegan).

Himbeer-Amarettini-Cheesecakes (Raspberry Swirled Amarettini Cheesecakes)

Hallo ihr Lieben!

Ich hab ja schon so ein, zwei Mal erwähnt, dass ich auf alles stehe, was mit Cheesecake zu tun hat. Daher konnte ich mich natürlich auch wieder nicht wehren, als ich auf Pinterest ein Bild von Raspberry Swirled Cheesecake Cupcakes sah und musste sie sofort nachbacken. Die Zutaten hab ich allerdings nicht im Supermarkt meines Vertrauens gekauft, sondern in einem anderen in der Nähe des Yoga-Studios (hoho, seht ihr wie gekonnt ich beiläufig eingeflochten habe, dass ich total sportlich bin und regelmäßig Yoga mache? 😉 ), der leider nicht besonders gut sortiert ist und überhaupt keine zufriedenstellenden Kekse für den Cheesecakeboden hatte (Vollkorn-Butterkekse, Biscoff-Kekse, Hobbit-Kekse – hätte ich alles genommen). Also hab ich mir kurzerhand eine Packung Amarettini geschnappt und auf das beste gehofft.

Leider sehen die Cheesecakes auf dem Foto nicht annähernd so gut aus wie sie geschmeckt haben (das liegt vermutlich daran, dass der Foto-Cheesecake leider schon 2 Tage im Kühlschrank auf dem Buckel hatte bevor ich Zeit für ihn fand), doch ich kann euch versichern, dass es sich mehr als nur lohnt sie nachzumachen. Wenn ihr keine Amarettini zur Hand habt, könnt ihr den Boden auch mit anderen Keksen machen, aber ich finde, die Amarettini geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas.

Raspberry Swirl Cheesecakes

Himbeer-Amarettini-Cheesecakes
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Mini-Cheesecakes:

für den Boden

150-200 g Amarettini-Kekse
1 TL Zucker
3 EL geschmolzene Butter

für die Himbeersauce

130 g Himbeeren (gerne auch tiefgekühlt, dann aber vorher auftauen)
2-3 EL Zucker

für den Cheesecake

170 g Zucker
1 EL Mehl
230 g Philadelphia Doppelrahmstufe
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
2 Eier
1 TL flüssigen Vanille-Extrakt (man kann auch Vanillezucker oder Vanillemark nehmen)
60 g Sauerrahm (Schmand)

Zubereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

Die Amarattini-Kekse zu Staub zermahlen (entweder in der Küchenmaschine oder in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem Nudelholz zekleinern).

Den Keksstaub mit Zucker und Butter vermischen, dann auf die Muffinförmchen verteilen. (Ein bisschen andrücken.)

Für 7 Minuten im Ofen vorbacken, dann herausnehmen und beiseite stellen.

Für die Himbeersauce die Himbeeren und den Zucker pürieren (mit dem Pürierstab oder in der Küchenmaschine). Wenn man Himbeerkerne nicht mag, kann man die Masse dann durch ein Sieb streichen – ich hab das nicht gemacht, weil mich die Kerne nicht stören.

Für die Cheesecakemasse Zucker, Mehl, Philadelphia und Zitronenschale mixen bis die Masse glatt ist.

Dann nach und nach die Eier untermixen.

Zum Schluss noch Vanille-Extrakt und den Sauerrahm unterrühren.

Die Schüssel einige Male auf den Tisch klopfen, damit keine Luftbläschen in der Masse bleiben.

Die Cheesecake-Masse nun in die Muffinförmchen füllen.

Dann die Himbeersauce auf die Cheesecakes aufteilen und mit einem Zahnstocher ein bisschen verwirbeln, damit ein Marmormuster entsteht.

Für ca. 22-25 Minuten backen.

Die Cheesecakes vollständig abkühlen lassen und dann für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Recipe in English

Raspberry Swirled Amarettini Cheesecakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 mini cheesecakes:

For the crust

5-7 oz. (150-200g) Amarettini cookies
1 teaspoon sugar
3 tablespoons melted butter

For the raspberry sauce

4.5 oz. raspberries (fresh or thawed)
2-3 tablespoons sugar

For the cheesecake

¾ cup (170 g) sugar
1 tablespoon flour
8 oz. (230 g) cream cheese
1 teaspoon lemon zest
2 eggs
1 teaspoon vanilla extract
¼ cup (60 g) sour cream

Method:

Preheat oven to 325°F (160°C) and line a muffin pan with paper liners.

Crush the cookies into fine crumbs (either in a food processor or by putting them in a bag and crushing them with a rolling pin).

Mix cookie crumbs, sugar and butter and evenly distribute to the muffin pan. (Press the crumbs down a bit.)

Bake the crust for about 7 minutes, then set aside.

For the raspberry sauce, puree raspberries and sugar in a food processor. If you don’t like the seeds, you can press the mixture through a strainer. (I don’t mind the seeds, so I didn’t do that.)

For the cheesecake, mix sugar, flour, cream cheese and lemon zest until smooth.

Then stir in the eggs one after the other.

Stir in the vanilla extract and sour cream until combined.

Tap the bowl against the countertop a few times to release air bubbles.

Now evenly distribute the cheesecake mixture to the muffin pan.

Then add the raspberry sauce and use a toothpick to create a marbled design.

Bake for about 22-25 minutes.

Let the cheesecakes cool completely and then put them into the fridge for at least 3 hours.

Mini-Cheesecakes mit Karamellkeks-Boden (Mini Biscoff Cheesecakes)

Hallo ihr Lieben!

Das Rezept, das ich euch heute zeigen möchte, ist schon lange ein fixer Bestandteil meiner “Irgendwohin-Mitbring-Hitliste” und trotzdem hab ich es bisher noch nie geschafft, einen Blog-Post darüber zu schreiben. Diese Törtchen sind nämlich so köstlich, dass sie immer schneller weg sind, als ich Fotos davon machen kann… (Zuhause Zeit für Fotos einplanen ist was für organisierte Leute, zu denen ich definitiv nicht gehöre… 😉 )

Ich wurde schon ganz oft nach dem Rezept gefragt und heimse regelmäßig Lob dafür ein, das allerdings jemand anderem gebührt, nämlich Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei. Bis auf die kleine Änderung mit dem Karamellkeks-Boden stammt das Rezept nämlich von ihr.  Falls ihr den Blog noch nicht kennt, schaut unbedingt mal vorbei – es ist einer meiner Lieblingsblogs und war meine “Einstiegsdroge” was Food-Blogs betrifft. 😉

Mini cheesecakes

 

Mini-Cheesecakes mit Beeren
(Rezept, ein wenig abgewandelt, von hier)

Zutaten für 12 Stück:

für den Boden:

100 g Lotus-Karamellkekse
(wenn die nicht zur Hand sind, dann sind auch Spekulatius
sehr lecker oder die originale Variante mit Vollkorn-Butterkeksen)
35 g geschmolzene Butter
1 TL Zucker

für den Rest:

250 g Philadelphia Doppelrahmstufe
(klappt auch mit halb Doppelrahm, halb fettreduziertem Philadelphia)
50 g Sauerrahm (Schmand)
60 g Zucker
1 TL flüssiger Vanilleextrakt
(Vanillezucker oder gemahlene Vanille auch möglich)
120 – 180 g Heidelbeeren oder Himbeeren

Zubereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und ein Muffinblech mit Cupcake-Cups auslegen. (Mit normalen Papierförmchen funktioniert es auch, aber da sollte man der Stabilität willen besser mehrere pro Törtchen verwenden.)

Die Kekse zu Staub verarbeiten (ich mache das immer im Mixer, aber es funktioniert auch, die Kekse in einen Gefrierbeutel zu tun und sie mit dem Nudelholz zu zerdrücken) und mit Zucker und Butter vermischen. Dann die Masse auf die Förmchen aufteilen und ein bisschen andrücken. Für ca.5 min vorbacken, dann wieder herausholen.

Philadelphia mit Sauerrahm cremig rühren und nacheinander Zucker, Vanille und Eier unterrühren.

Am Schluss noch vorsichtig die Beeren unterheben.

Die Cheesecake-Masse auf die Förmchen aufteilen und für ca.25-30 min backen.

Abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren, bis sie verspeist werden.

Recipe in English

Mini Biscoff Cheesecakes with Berries
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 cheesecakes:

for the crust:

3.5 oz. (100 g) Biscoff cookies
(you can also use Graham crackers)
2 tablespoons (35 g) melted butter
1 teaspoon sugar

for the rest:

9 oz. (250 g) cream cheese
2 oz. (50 g) sour cream
1/4 cup (60 g) sugar
1 teaspoon vanilla extract
1 1/2 cups (about 150 g) blueberries or raspberries

Method:

Preheat oven to 325°F (160°C) and line a muffin pan with cupcake cups. (You can also use normal paper liners, but you should use more than one per cheesecake to make them more stable.)

Zap the cookies in a food processor or crush them with a rolling pin. Then add sugar and butter to the resulting cookie dust. Evenly distribute to the cupcake cups and lightly press down the crumbs. Then bake for about 5 minutes.

In the meantime, whisk cream cheese and sour cream and add sugar, eggs and vanilla.

Carefully fold in the berries.

Evenly distribute to the cupcake cups and bake for 25-30 minutes.

Let the cheesecakes cool and then store them in the fridge.

Johannisbeer-Baiser-Muffins (Redcurrant Meringue Cupcakes)

Hallo ihr Lieben!

Das heutige Rezept ist dem Freund gewidmet, der der beste Küchenhelfer ist, den man sich vorstellen kann. Dass er regelmäßg mein Küchenchaos nach dem Backen beseitigt, habe ich ja schon des Öfteren berichtet. Und dass die Ribisel (wie wir in Österreich zu den roten Johannisbeeren sagen) für diese Muffins überlebt haben, ist auch nur sein Verdienst. Als ich am Abend vor der Hochzeit meiner besten Freundin wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung gerannt bin, weil noch dies und das und jenes nicht fertig war, hat er sich der Freund nämlich seelenruhig hingesetzt und einen riesigen Kübel voller Ribisel, die er am Vortag im Garten des Freund-Opas gepflückt hatte, entstielt, gewaschen und eingefroren, damit sie nicht vergammeln und irgendwann von mir verarbeitet werden können. Schön! 🙂

Letzte Woche wanderte ein Teil der Beeren schon in eine leckere Marmelade und diese Woche ging die Ribisel-Verarbeitung dann in die zweite Runde. Johannisbeeren und Baiser gab es normalerweise bei mir immer in Kuchen-Form, doch diese Muffins finde ich ehrlich gesagt sogar noch besser – sowohl geschmacklich, als auch deshalb, weil sie viel schneller fertig sind.

Meringue Cupcakes

Johannisbeer-Baiser-Muffins
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Muffins

 200 g rote Johannisbeeren (in Österreich: Ribisel)
150 g Mehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
4 Eier
100 g weiche Butter
80 g brauner Rohrzucker
120 g Kristallzucker
1 TL flüssiger Vanilleextrakt (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
– wenn ihr flüssigen Vanilleextrakt nehmt, dann gleich zur Milch hinzufügen, wenn ihr Vanillezucker nehmt, dann zum Rohrzucker hinzufügen
Prise Salz
100 ml Milch
nochmals 100 g rote Johannisbeeren
Ca. 2 EL Puderzucker

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen und eine Muffinform mit ­Papierförmchen auslegen.

Mehl, Stärke und Backpulver miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Butter, Rohrzucker und 1 Prise Salz ca. 10 Minuten mit einem Mixer schaumig schlagen.

Nun zwei der Eier trennen. Das Eiweiß aufsparen für die Baiser-Masse. Die zwei Dotter und die beiden ganzen Eier zur Butter-Mischung geben und ca. 2 Minuten unterrühren.

Nun die Mehl-Mischung abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Die 200 g Beeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Muffinform füllen.

Für 15 Minuten backen.

Inzwischen die Eiweiße mit einem Mixer steif schlagen und nach und nach den Kristallzucker einrieseln lassen.

Die Baiser-Masse mit einem Löffel auf die Muffins geben und die verbleibenden Beeren darauf verteilen.

Die Beeren mit etwas Puderzucker bestreuen und die Muffins noch einmal für 15 Minuten backen.

Anmerkungen: Ich habe die Temperatur gegen Ende hin ein wenig heruntergedreht, da die Baiser-Masse schon braun wurde. Dafür hab ich die Muffins nach den 15 Minuten noch ein bisschen im ausgeschalteten aber noch heißen Backofen stehen lassen. Damit das Baiser nicht matschig wird, die Muffins eher nicht im Kühlschrank lagern!

Recipe in English

Redcurrant Meringue Cupcakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 cupcakes

7 oz. (200 g) redcurrants
1 ¼ cups (150 g) flour
3/8 cup (50 g) cornstarch
1 teaspoon baking soda
1 teaspoon baking powder
4 eggs
½ cup (100 g) butter, softened
3/8 cup (80 g) light brown sugar
½ cup (120 g) granulated sugar
1 teaspoon vanilla extract (add it to the milk)
pinch of salt
between 3/8 and ½ cup (100 ml) milk
another 3,5 oz. (100 g) of redcurrants
approx. 2 tablespoons confectioner’s sugar

Method

Preheat oven to 350°F (180°C) and line a muffin pan with paper liners.

Combine flour, cornstarch, baking powder and baking soda.

In a separate bowl, whisk butter, light brown sugar and salt for about 10 minutes.

Take two of the eggs, separate the egg yolks from the whites and put the egg whites aside for later.

Now add the yolks, as well as the two “non-separated” eggs to the butter mixture and whisk for about 2 minutes.

Alternatingly stir in flour and milk.

Carefully stir in the 7 oz. of redcurrants.

Pour the batter into the muffin pan and bake for 15 minutes.

Towards the end of the baking time, you can start preparing the meringue by beating the egg whites to stiff peaks while slowly adding the granulated sugar.

Evenly distribute the meringue on the cupcakes and top it with the remaining redcurrants.

Sprinkle the berries with confectioner’s sugar and bake the cupcakes for another 15 minutes..

Notes: As my cupcakes started to brown towards the end, I turned the heat down a little bit. After the 15 minutes, I left the cupcakes in the (switched off) oven for a few minutes.

In order for the meringue not to become soggy, don’t store these cupcakes in the fridge.