Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

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White Chocolate Nutella

Hallo ihr Lieben!

Ich glaube, ich habe schon ein paar Mal erwähnt, dass ich eine große Schwäche für Nutella habe. Ein geöffnetes Glas Nutella zuhause zu haben, ist sehr gefährlich, weil das nämlich bedeutet, dass ich mich regelmäßig in die Küche schleiche und es direkt aus dem Glas nasche. Vor Kurzem bin ich bei Glazed and Confused auf ein Rezept für Nutella mit weißer Schokolade gestoßen und irgendwie ging mir das nicht mehr aus dem Kopf. Ich mag zwar allgemein dunkle und Milchschokolade lieber als weiße Schokolade, aber White Chocolate NUTELLA…. Das klingt doch mordsmäßig gut, oder? Irgendwann hab ich aufgehört, mich dagegen zu wehren und hab es einfach gemacht. Das Rezept ist super einfach und das Ergebnis einfach super. (Vergebt mir das lahme Wortspiel… 😀 ) Ich musste mich wirklich zusammennehmen, das Glas nicht an Ort und Stelle leer zu löffeln.

White Chocolate Nutella

Abgesehen davon, dass das weiße Nutella sich sicher großartig auf Palatschinken (= Pfannkuchen) oder süßen Brötchen macht, kann man es auch dazu verwenden, um damit White Chocolate & Nutella Brownies zu machen. Dieses Rezept zeige ich euch dann beim nächsten Mal.

Ja, so fies bin ich. 😉

White Chocolate Nutella

White Chocolate Nutella
(Rezept von hier)

Zutaten für 1 großes Glas oder 2 kleine:

170 g Haselnüsse (ganz)
300 g weiße Schokolade (qualitativ hochwertig)
2 EL möglichst geschmackloses Pflanzenöl (ich hatte Maiskeimöl)
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
1 Prise Salz

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann vom Herd nehmen.

Die Haselnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und für 10 Minuten im Ofen rösten. (Aufpassen, dass die Nüsse nicht anbrennen!)

Haselnüsse ein wenig abkühlen lassen, dann die Schalen abrubbeln.

Nun die Nüsse in einem Mixer oder Multizerkleinerer zermahlen.

Öl, Vanille und Salz hinzufügen und weitermahlen.

Nun noch die geschmolzene Schokolade hinzufügen und weitermahlen.

Wenn die Masse ganz glatt ist und keine Stückchen mehr vorhanden sind, kann sie in Gläser gegossen werden.

Die Konsistenz ähnelt anfangs noch eher einer Soße, nach 1-2 Tagen wird das Nutella allerdings fester. In den Kühlschrank würde ich es nicht geben, weil es dann (so wie normales, gekauftes Nutella) steinhart wird und man es nur schlecht aus dem Glas bekommt.

Recipe in English

White Chocolate Nutella
(Recipe from here)

Ingredients for 1 large jar or 2 small ones:

6 oz. (170 g) hazelnuts
10.6 oz. (300 g) white chocolate (good quality)
2 tablespoons vegetable oil (it’s best to use oil that is almost flavorless)
1 teaspoon vanilla extract
1 pinch of salt

 Method:

Preheat oven to 350°F (175°C).

Then melt the chocolate using a double boiler or a heatproof bowl set over simmering water. Then set aside.

Distribute the hazelnuts evenly on a baking tray lined with parchment paper and roast them for 10 minutes. (Keep an eye on them so they don’t get charred.)

Let the hazelnuts cool down for a bit, then peel them.

Now grind the nuts in a food processor.

Add the oil, vanilla extract and salt and keep grinding the mixture.

Then add the melted chocolate and keep processing the mixture.

When the mixture is completely smooth, you can pour it into jars.

The mixture is rather liquid at first, but after a day or two, it will set up. I wouldn’t store it in the fridge, as it will turn hard (just like store-bought Nutella).

Zwetschge-Zimt-Marmelade mit (oder ohne) Mohn

Hallo ihr Lieben!

Marmelade einkochen hielt ich früher immer für einen komplizierten und zeitraubenden Prozess und daher hab ich es auch erst im letzten Jahr zum ersten Mal ausprobiert. Ich weiß nicht, woher ich diesen Irrglauben hatte, denn eigentlich ist das Ganze ja wirklich keine Hexerei. Früchte und Gelierzucker im richtigen Verhältnis mischen und dann kann man eigentlich schon fast nichts mehr falsch machen.

Als letzte Woche im Supermarkt meines Vertrauens Zwetschgen im Angebot waren, hab ich einfach ignoriert, dass zuhause noch einige Gläser Beerenmarmelade vom Sommer herumstehen und gleich einen großen Sack gekauft. Zwetschgenmarmelade finde ich allgemein toll und außerdem wollte ich noch ein kleines Experiment ausprobieren. Im Urlaub gab es am Frühstücksbuffet nämlich eine total gute Marillen-Mohn-Marmelade, die ich unbedingt nachmachen wollte. (Die kam übrigens von hier – schaut mal rein, da gibt es wirklich tolle Kombinationen. “Kaffeezauber” fand ich auch genial.) Marillen gibt’s inzwischen keine mehr, aber ich dachte mir, das müsste ja eigentlich auch mit Zwetschgen funktionieren.

Ja, das tut es! Schmeckt herrlich fruchtig-süß mit einem herb-nussigen Unterton. Kann ich euch nur empfehlen! Falls Mohn nicht so euer Fall ist, könnt ihr die Marmelade aber auch genauso gut ohne machen. Ich hab meine Marmelade halb mit und halb ohne Mohn gemacht und beide Varianten schmecken super.

Zwetschgenmarmelade

Zwetschge-Zimt-Marmelade mit (oder ohne) Mohn

Zutaten:

500 g Gelierzucker 2:1
1 kg Zwetschgen (Gewicht ohne Kerne!)
2 EL Zimt (ich nehme immer 1 EL Cassia– und 1 EL Ceylon-Zimt)
optional: 40-50 g gemahlener Mohn

Zubereitung:

Marmeladegläser mit Schraubdeckel auswaschen und abkochen.

Zwetschgen in kleine Stücke schneiden und mit dem Gelierzucker vermischen.

Nun mit einem Stabmixer (oder so wie ich im Multizerkleinerer) pürieren.

Den Zimt hinzufügen und für 8 Stunden (oder über Nacht – kann dann auch länger sein) in den Kühlschrank stellen.

Nun den Mohn unterrühren. (Falls ihr keinen verwenden möchtet, lasst diesen Schritt einfach aus.)

Unter ständigem Rühren aufkochen und dann für 4-5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Gelierprobe machen: Einen Tropfen Marmelade auf einen Teller tropfen lassen – wenn der Tropfen geliert, dann ist die Marmelade fertig. Sonst noch 1-2 Minuten weiterköcheln lassen.

Die Marmelade in die Gläser füllen und fest verschließen.

Himbeer-Rhabarber-Apfel-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Auf dem Bild ist schon wieder eine Buttermilchwaffel zu sehen – ich hab die jetzt jedes Wochenende gemacht, seit ich die Waffelformen gekauft habe, die sind einfach zu lecker. Aber heute geht es nicht um die Waffel, sondern um das, was drauf ist. Am Wochenende hat der Freund nämlich Rhabarber aus dem Garten der Freund-Eltern mitgebracht und das habe ich zum Anlass genommen, wieder einmal die leckere Himbeer-Rhabarber-Marmelade zu machen, auf die ich im letzten Jahr gestoßen bin. Die ist auch etwas für die nicht so großen Rhabarber-Fans, man schmeckt den Rhabarber nämlich nicht sehr stark heraus, gerade so als kleinen sauren Kick unter den süßen Himbeeren. Da ich nicht genug Rhabarber zuhause hatte, hab ich stattdessen diesmal einfach noch 2 Äpfel untergemischt. Mjam!

Aber nun mal zu einem anderen Thema: Hat jemand eine Ahnung, warum heute innerhalb von 2 Stunden 80 Leute auf dem Blog waren? Ich hab seit letzter Woche nichts gepostet und auch sonst gibts dafür eigentlich keinen Grund. Nicht, dass ich mich nicht freue, versteht sich. 😉

 

Himbeer Rhabarber Marmelade

Himbeer-Rhabarber-Apfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4 Gläser

300 g Rhabarber (geputzt und in kleine Stücke geschnitten)
500 g Himbeeren (ich hatte halb frische, halb tiefgefrorene)
200 g Äpfel (geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
100 ml Wasser
1 TL gemahlene Vanille
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Marmeladengläser und dazugehörige Deckel in kochendem Wasser sterilisieren.

Rhabarber und Äpfel in Wasser weichdünsten und dann mit einem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten.

Dann Himbeeren und Vanille dazugeben und kurz aufkochen.

Den Gelierzucker untermischen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die Marmelade in die abgekochten Gläser füllen (bis oben hin voll machen), die Deckel fest zuschrauben und dann für ein paar Stunden auf den Kopf stellen.

Apfel-Zimt-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich nun schon ein Kürbisrezept und ein Maronirezept gepostet habe, kommt nun noch ein drittes Herbstrezept. Letzte Woche haben der Freund und ich den Apfelbaum der Freund-Eltern geplündert und zuhause lagen auch noch ein paar „Wunderlinge“ herum – perfekt um daraus eine leckere Apfel-Zimt-Marmelade zu machen. Unbedingt ausprobieren – das Rezept ist wirklich simpel und das Ergebnis schmeckt herrlich!

 Apfel-Zimt-Aufstrich

Apfel-Zimt-Marmelade
(für ca. 4-5 Gläser)

Zutaten:

1,3 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1 (ich verwende immer den Bio-Gelierzucker von
Wiener Zucker, weil da außer Kristallzucker und Pektin nichts enthalten ist)
etwas Zitronensaft
2-3 TL Zimt (gerne auch mehr, wenn die Marmelade so richtig schön zimtig sein soll)
etwas Vanille (entweder ½ TL Vanillepulver, oder ausgekratzte Vanilleschote, oder 1 TL flüssigen Vanilleextrakt)
1 EL Rum (optional)

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Zwei Finger breit Apfelsaft in einen großen Topf gießen (zusammen mit dem Rum, falls ihr ihn verwendet), Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann den Zimt und ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. (Angeblich entsteht dadurch der „Knackt beim ersten Öffnen“-Effekt. Hab noch nie ausprobiert, ob der auch entsteht, wenn man das nicht macht.)

Anmerkung 1: Die Marmeladegläser und Deckel sollten vor dem Befüllen unbedingt abgekocht werden. Dazu einfach einen großen Topf mit Wasser füllen, zum Kochen bringen und die Gläser und Deckel für ein paar Minuten hineinlegen.

Anmerkung 2: Leider kann ich euch nicht sagen, wie lange die Marmelade haltbar ist, da jeder, dem ich sie bisher geschenkt habe, sie innerhalb kürzester Zeit aufgegessen hat. (Ich selbst übrigens auch, sie ist einfach zu gut! 😉 ) Aber 6-12 Monate mindestens, würde ich jetzt mal sagen.

Anmerkung 3: Obwohl 1 EL Rum enthalten ist, schmeckt die Marmelade überhaupt nicht nach Alkohol. (Ich nehme an, der verdampft größtenteils.) Ihr könnt ihn aber auch getrost weglassen.

Anmerkung 4: Falls ihr die Marmelade verschenken wollt – ich habe bei der Schönhaberei ein tolles Deko- und Labelset gekauft, kann ich nur empfehlen.

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