Tsampa-Energiekugeln (Tsampa Energy Balls) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s hier mal was, was ganz selten vorkommt – ein GESUNDES Rezept. 😉

Am Wochenende hat die Mama einer Freundin uns “Tsampa-Energiekugeln” zum Probieren gegeben und ich war überrascht, wie gut ich die fand. Die Energiekugeln, die ich bisher kennengelernt hatte, bestanden nämlich allesamt aus einer Zusammenwürfelung von Trockenfrüchten (von denen ich leider die meisten überhaupt nicht mag) und waren geschmacklich daher sehr enttäuschend. Seitdem bin ich beim Wort “gesunde Nascherei” oder “gesunder Snack” schon ein wenig misstrauisch… 😉 Die Tsampa-Kugeln sind zum Glück ganz anders! Sie schmecken im Prinzip wie gesunde Cake Pops und kommen komplett ohne Trockenfrüchte aus (obwohl man theoretisch welche dazutun könnte, wenn man das mag). Das Wichtigste – sie enthalten SCHOKOLADE. 😉 Daher musste ich die Mama meiner Freundin gleich um das Rezept bitten und die Kugeln nachmachen.

Tsampa-Kugeln

 

Tsampa ist übrigens ein Mehl aus gerösteter Gerste, das in Tibet zu den Grundnahrungsmitteln gehört und vollgepackt ist mit Nährstoffen. Da keine tierischen Produkte enthalten sind, sind die Bällchen auch für Veganer geeignet und ich kann mir vorstellen, dass auch Menschen mit Fruktoseintoleranz sie genießen können, da sie mit Reissirup gesüßt sind, der ja von Natur aus fruktosearm ist.

Mich haben die Kugeln heute erfolgreich aus meinem Nachmittagstief im Büro geholt. Falls ihr auf der Suche nach einer gesunden Alternative zum nachmittäglichen Schokoriegel seid, kann ich sie euch also sehr empfehlen!

Tsampa-Energiekugeln
(Rezept basierend auf dem hier)

Zutaten für ca. 28 Kugeln:

250 g Tsampa (gibt’s im Reformhaus)
25 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL gemahlene Vanille
2 TL Zimt
1 TL Kardamom
1/2 TL Nelkenpulver
1 TL Lebkuchengewürz
200 g Reissirup (gibt’s ebenfalls im Reformhaus oder Bioladen)
70 g Mandelmus
90 g Kokossahne (da kann man aber bestimmt auch sonstige vegane Sahnealternativen verwenden oder normale Sahne falls es nicht vegan sein muss)
60 ml Mandelmilch (oder jede andere pflanzliche Milch bzw. Kuhmilch)
Ca. 250 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre

Zubereitung:

Zuerst Tsampa mit Kakao und Gewürzen vermischen.

Dann Reissirup, Mandelmus, Kokossahne und Mandelmilch hinzufügen und rühren bzw. kneten bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann Kugeln formen und mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Warten bis die Schokolade getrocknet ist (im Kühlschrank geht das schneller) und dann genießen.

Im Kühlschrank aufbewahren – einerseits, weil die Kugeln dann länger haltbar sind und andererseits, weil sie (für meinen Geschmack) kalt besser schmecken.

 


Recipe in English

Tsampa Energy Balls

Ingredients for 28 balls:

2 cups + 1 tablespoon (250 g) Tsampa
1/4 cup (25 g) unsweetened cocoa powder
1 teaspoon vanilla bean paste
2 teaspoons cinnamon
1 teaspoon cardamom
1/2 teaspoon cloves
1 teaspoon gingerbread spice mix (or pumpkin spice)
7 oz (200 g) rice syrup
4 heaped tablespoons (70 g) almond butter
3/8 cup (90 g) coconut cream (can be substituted with any other plant-based cream or heavy cream if it doesn’t have to be vegan)
1/4 cup (60 ml) almond milk (can be substituted with any other plant-based milk or normal milk if it doesn’t have to be vegan)
9 oz (250 g) dark chocolate

Method:

Combine tsampa, cocoa and spices.

Then add vanilla, rice syrup, almond butter, coconut cream and almond milk. Stir or knead until well combined.

Put the mixture into the fridge for an hour.

Then roll it into balls and cover them in melted chocolate.

Refrigerate until the chocolate has hardened.

Store in the fridge – that way, the energy balls have a longer shelf life and taste better.

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Cookie Dough-Pralinen (Cookie Dough Truffles)

Hallo ihr Lieben!

Esst ihr auch so gerne rohen Keksteig während dem Backen, obwohl man das ja eigentlich nicht soll? Also ich für meinen Teil bekenne mich schuldig! 😉 Mit den Pralinen, die ich euch heute zeigen möchte, könnt ihr dem Keksteig-Genuss fröhnen, ohne ein schlechtes Gewissen oder Angst vor Salmonellen haben zu müssen. Falls ihr das Cookie Dough-Eis von Ben&Jerry’s kennt – genau so schmecken diese kleinen Leckereien!

Und auch den Veganern unter euch bleibt der Keksteig-Genuss nicht verwehrt – die Trüffeln kann man auch ganz einfach ohne tierische Produkte zubereiten (siehe Anmerkung unter dem Rezept). (Oje – zwei Mal “Keksteig-Genuss” in einem so kurzen Text – eine liebe Freundin von mir würde rufen: “Wortwiederholung!!” 😉 )

Cookie Dough Trüffeln

Und, Trommelwirbel, diesmal hab ich es sogar geschafft, euch zum nichtsagenden Schokokugel-Bild noch ein Bild mit einer aufgeschnittenen Trüffel zu machen! 😉

Cookie Dough Pralinen

Cookie Dough-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 24 Kugeln:

150 g Mehl
1/2 TL Salz
120 g Butter (Raumtemperatur)
170 g Zucker (ich habe Rohrohrzucker verwendet)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch Vanillemark oder 1 Pkg. Vanillezucker möglich)
40 ml Milch oder Sahne
110 g Schoko-Chips oder gehackte Schokolade (Ich hab halb dunkle Schokolade und halb Milchschokolade verwendet – man kann aber auch nur eine Sorte verwenden)
200 g dunkle Kuvertüre zum Überziehen (Ich hab ca. 3/4 dunkle Kuvertüre und ¼ Vollmilchkuvertüre verwendet)

Anmerkung: Diese Trüffeln könnt ihr auch ganz einfach vegan machen, wenn ihr statt Butter Margarine verwendet und statt der Kuhmilch pflanzliche Milch.

Zubereitung:

Butter und Zucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse leicht und cremig ist. Wenn eure Butter noch zu kalt war, entstehen erst einmal Klumpen – wenn ihr die lang genug weiterschlagt, lösen sie sich aber irgendwann auf.

Dann die Milch (oder Sahne) und die Vanille unterrühren.

Nun Mehl und Salz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Als letztes die Schoko-Chips unterrühren.

Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann in kleine Kugeln rollen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. (In meinem Gefrierschrank war kein Platz, also hab ich die Kugeln für ca. 1,5 Stunden in den Kühlschrank gestellt – hat auch geklappt.)

Die Schokolade über den Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30 Sekunden Intervallen – zwischenzeitlich umrühren) schmelzen.

Die Kugeln nun mit Schokolade überziehen und auf einen mit Alufolie/Frischhaltefolie/Wachspapier belegten Teller/Kuchenplatte/Schneidbrett deponieren. (Ich habe sie mit einem Nougat-Tröpfchen dekoriert, das muss man aber natürlich nicht machen.)

In den Kühlschrank stellen bis die Schokolade hart ist.

Die Trüffeln sind ca. 1 Woche haltbar, müssen aber im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Recipe in English

Cookie Dough Truffles (Recipe adapted from here)

Ingredients for 24 truffles:

1 1/4 cups (150 g) flour
1/2 teaspoon salt
1/2 cup (120 g) butter, room temperature
3/4 cup (170 g) light brown sugar
2 teaspoons vanilla extract
1/6 cup (40 ml) milk or cream
2/3 cups (110 g) semi-sweet chocolate chips (I used half milk chocolate)
7 oz (200 g) dark chocolate candy coating (I used 1/4 milk chocolate)

Note: To make the Cookie Dough Truffles vegan, use margarine instead of butter and almond/soy milk instead of milk/cream.

Method:

Beat butter and sugar with an electric mixer until light and fluffy.

Then add the milk (or cream) and the vanilla.

Stir in flour and salt and mix until well combined.

Now stir in the chocolate chips.

Chill the dough for about 1 hour.

Then form the dough into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes. (Our freezer was full, so I put the balls into the fridge for 1,5 hours – this also worked very well.)

Melt the chocolate in a double boiler (or by heating it in 30 second intervals in the microwave).

Coat the balls with chocolate and put them on a wax paper-lined baking sheet.

Chill until the chocolate has set.

Store in the fridge for up to a week.

 

Biscoff-Trüffeln & Biscoff-Brezel-Kugeln (Biscoff Truffles & Biscoff Pretzel Balls)

(Note: To get to the English recipes, scroll all the way down.)

Hallo ihr Lieben!

Wenn man sich das Bild so ansieht, dann könnte man denken, hm, das gab’s doch gerade vor ein paar Wochen erst. Ja, das ist leider der Fluch daran, wenn man von Food-Fotografie so gar keine Ahnung hat… Allgemein hätte ich die Bällchen wohl auseinanderschneiden sollen, damit ihr seht, was sich im Inneren verbirgt. In dem Fall wäre das sogar besonders gut gewesen, da sich in den rot-weißen Förmchen nämlich etwas anderes befindet als in den weiß-grauen… Ich hoffe, ihr könnt mir diese Foto-Fehler verzeihen! 😉

Cake Balls

Nun aber zu etwas anderem: Bin ich da allein mit meiner Macke, oder geht es euch auch so, dass ihr etwas total Tolles oder Besonderes kauft und so lange für einen “besonderen Anlass” aufhebt, dass ihr es schließlich für einen ganz und gar unbesonderen Anlass verwenden müsst, weil es sonst abläuft? So geht es mir leider mit einem Haufen toller Backsachen, die ich letztes Jahr in den USA gekauft habe. Verschiedene Baking Chips, Cookie Butter von Trader Joe’s – alles wollte ich so lange wie möglich aufsparen, damit ich möglichst lange was davon habe. Tja, vor Kurzem hab ich dann beim Herumräumen in der Speisekammer allerdings entdeckt, dass das meiste von dem Zeug entweder überhaupt schon weit über dem Haltbarkeitsdatum ist und einiges knapp davor. Pöh.

So musste ich schließlich letztes Wochenende das ganze Glas gut gehütete Cookie Butter und den letzten Rest der kostbaren Peanutbutter-Chips auf einen Schlag verarbeiten – mir blutete das Herz! Doch als ich die fertigen Bällchen probiert habe, war das beinahe wieder vergessen. Die waren nämlich so dermaßen gut, dass ich am liebsten alle ganz für mich allein behalten hätte. So à la Gollum – meiiiiine Bäääällchen…. (Hier creepy Gollum-Stimme dazudenken.)

So, aber nun zu den Rezepten!

Für Bällchen-Version 1 (auf dem Bild in rotem Förmchen und ohne farbigen Zucker) braucht ihr keine Super-Special-Zutaten aus den USA. Alles, was da enthalten ist, solltet ihr auch in unseren Breiten bekommen:

Biscoff-Trüffeln

Zutaten für ca. 15 Kugeln

200 g Crunchy Keksaufstrich, z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
140 g Biscoff-Kekse
40 g Puderzucker
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Kekse zu Krümeln zermahlen, entweder in der Küchenmaschine oder Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Dann den Keks-Aufstrich, die Kekskrümel und den Zucker verrühren bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (30 Minuten im Gefrierfach geht bestimmt auch.)

Die gekühlte Masse zu Bällchen formen, dann für ca. 30 Minuten bis 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Die Schokolade schmelzen und die Bällchen damit überziehen.

Am besten werden die Bällchen dann im Kühlschrank aufbewahrt.

So, und nun das zweite Rezept. Für Bällchen-Version 2 braucht ihr theoretisch Peanutbutter-Chips. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man die unter Umständen durch Schoko-Chips oder Karamellstückchen ersetzen oder auch ganz weglassen könnte. Das schmeckt dann natürlich anders, stelle ich mir aber auch ganz gut vor. Eine weitere Variante, die ich mir gut vorstellen könnte, ist, statt des Keksaufstrichs Erdnussbutter zu verwenden und dann Schoko-Chips statt der Peanutbutter-Chips. Falls ihr das ausprobiert, gebt Bescheid!

Biscoff-Brezel-Kugeln mit Peanutbutter-Chips

Zutaten für ca. 15 Kugeln

160 g Crunchy Keksaufstrich z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
60 g kleine Salzbrezeln
100 g Peanutbutter-Chips
2-3 EL geschmolzene Butter (die braucht man nur, wenn man die Peanutbutter-Chips verwendet, damit das Ganze besser zusammenpappt)
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Brezeln zu Krümeln verarbeiten (ruhig mit dem Salz darauf), entweder in der Küchenmaschine oder die Brezeln in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Brezeln, Keksaufstrich und Peanutbutter-Chips miteinander vermischen und so viel geschmolzene Butter dazugeben, bis sich die Masse formen lässt. (Ich habe die Masse mit den Händen durchgeknetet.)

Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, danach zu Kugeln formen.

Die Kugeln dann 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Die Schokolade schmelzen und dann die Kugeln damit überziehen.

Auch diese Bällchen sind am besten, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt.


Recipes in English

Biscoff Truffles

Ingredients for 15 truffles

7 oz. (200 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
5 oz. (140 g) Biscoff cookies
1/3 cup (40 g) confectioners’ sugar
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the cookies into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter and sugar and stir until well combined.

Put the mixture into the fridge for about an hour (or freeze it for 30 minutes).

Roll the cooled mixture into balls.

Put the balls into the freezer for at least 30 minutes (better for an hour).

Melt the chocolate and cover the balls with it.

It’s best to store the truffles in the fridge.

Biscoff Pretzel Balls with Peanutbutter Chips

Ingredients for 15 balls

5.6 oz. (160 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
2 oz. (60 g) pretzels
3.5 oz. (100 g) peanutbutter chips
2-3 tablespoons melted butter
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the pretzels into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter, peanutbutter chips and butter and knead the mixture with your hands until it’s formable.

Put the mixture into the fridge for about 30 minutes, then roll it into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes.

Melt the chocolate and cover the balls with it.

Tastes best when stored in the fridge.

Nutella Cake Balls

Hallo ihr Lieben!

Ich glaub, ich hab es schon einmal erwähnt – mit Cakepops stehe ich noch mehr auf Kriegsfuß als mit Cupcakes. Nicht nur, dass sie nie auf dem Stiel bleiben (auch nicht, wenn ich sie mit Schokolade festklebe), sie sehen auch irgendwie immer aus wie unförmige, unappetitliche Klumpen. Daher gibt es bei mir – wenn überhaupt – nur Cake Balls. Denn die kommen ohne Stiel aus und man kann sie in ein Förmchen verfrachten, um den unschönen Klumpen-Look ein wenig zu kaschieren.  😉

Aber mir persönlich ist ja der Geschmack immer wichtiger als das Aussehen. (Ich hätte meinen Blog daher auch fast “Brutti ma Buoni”, also “Hässlich, aber lecker” genannt.) Und schmecken tun die Nutella Cake Balls PHÄ-NO-ME-NAL, das kann ich euch versichern!

Nutella Cake Balls

Nutella Cake Balls
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 25-30 Kugeln

Für den Kuchen

180 g Zucker
110 g Butter
1 EL flüssiger Vanille-Extrakt (Vanillezucker oder Vanillemark auch möglich)
3 Eier
60 g ungesüßtes Kakaopulver (optimal: schwach entölt)
80 g Mehl
1 TL Backpulver
Prise Salz
100 ml Milch

Für die fertigen Kugeln

180 g Nutella
Ca. 300 g Zartbitter-Kuvertüre
Optional: ca. 40 g gehackte oder geriebene Mandeln/Streusel/Krokant

Zubereitung

Backofen auf 175°C vorheizen und eine Backform eurer Wahl mit Backpapier auslegen oder einfetten. Im Prinzip könnt ihr nehmen, was auch immer ihr wollt – beachtet aber, dass jede Form unterschiedliche Backzeiten hat. (Ich hab eine 37×25 cm Brownieform verwendet, da war die Backzeit ca. 20 Minuten, im Originalrezept wird eine Kastenform verwendet und die Backzeit beträgt ca. 30 Minuten.)

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander vermischen.

Butter, Zucker und Vanille einige Minuten mit dem Mixer cremig schlagen.

Dann die Eier unterrühren.

Nun die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

Den Teig in die Form gießen und backen – wie gesagt, bitte berücksichtigen, welche Form ihr genommen habt. Am besten, ihr macht nach 20-30 Minuten die Probe auf’s Exempel und stecht mit einem Zahnstocher hinein – es sollten keine Krümel mehr daran haften.

Den Kuchen nun abkühlen lassen.

Danach den Kuchen zu Krümeln verarbeiten und mit dem Nutella vermischen.

Mit den Händen durchkneten, bis eine gut formbare Masse entsteht.

Diese Masse dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Dann zu 25-30 Kugeln formen und versuchen, dabei nicht die Hälfte in den Mund wandern zu lassen. 😉

Die Kugeln für ca. 15-30 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Dann die Schokolade schmelzen und die Kugeln damit überziehen.

Die fertigen Bällchen in kleine Förmchen legen und während die Schokolade noch weich ist mit Nüssen (oder Streuseln/Krokant/…) bestreuen


Recipe in English

Nutella Cake Balls
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 25-30 balls

For the cake:

¾ cup (180 g) sugar
½ cup (110 g) butter
1 tablespoon vanilla extract
3 eggs
½ cup (60 g) unsweetened cocoa powder
¾ cup (80 g) flour
1 teaspoon baking powder
pinch of salt
3.4 fl.oz. (100 ml) milk

For the balls:

6.3 oz. (180 g) Nutella
10.6 oz. (300 g) semi-sweet chocolate
Optional: approx. 1/8 cup (40 g) chopped nuts/sprinkles/brittle

Method

Preheat oven to 350°F (175°C) and line a baking pan with parchment paper or butter it. You can use any pan you like, but keep in mind that different pans have different baking times. I used a 14×10 inch (37×25 cm) brownie pan and baked the cake for 20 minutes.

Combine flour, cocoa powder, baking powder and salt.

Cream butter, sugar and vanilla using an electric mixer.

Then stir in the eggs.

Now alternatingly fold in the flour mixture and the milk and stir until smooth.

Pour the batter into the pan and bake. (As I said, it took my cake about 20 minutes. If you are using a different pan, please adjust the baking time accordingly. (A toothpick inserted at the center should come out clean.)

Let the cake cool.

Crush the cake with your hands until there’s only crumbs left. Then add the Nutella and knead until you have a formable dough.

Put into the fridge for about 30 minutes.

Roll into 25-30 balls (be careful not to eat most of it – it’s delicious) and put them into the freezer for 15-30 minutes.

Then melt the chocolate and cover the balls with it.

Put the balls into paper liners and sprinkle them with nuts/sprinkles/brittle.

Tiramisu Cake Pops

Hallo ihr Lieben!

Ach herrje. Irgendwie komm ich in letzter Zeit zu gar nichts!

Da unser Backofen immer noch kaputt ist und der neue erst am Samstag geliefert wird, hab ich noch keinen einzigen winzigen Weihnachtskeks gebacken! Und obwohl sich Weihnachten mit Riesenschritten nähert, hab ich noch keine konkreten Pläne, was für Geschenke aus der Küche ich dieses Jahr verschenken könnte. Bitte bitte, sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die so verplant ist!

Apropos Geschenke aus der Küche… Vor ein paar Wochen hat mich eine nette Dame kontaktiert und mich gefragt, ob ich nicht vielleicht die Website Lecker schenken auf dem Blog vorstellen möchte. Dort gibt es einen Haufen Geschenkideen rund ums Backen und Kochen, die von einer Reihe bekannter Food-Blogger zur Verfügung gestellt wurden. Eigentlich wollte ich die Seite etwas genauer vorstellen, aber irgendwie passt das jetzt alles nicht mehr so recht in mein Konzept, daher lasse ich euch jetzt nur den Link als Empfehlung hier – es lohnt sich definitiv dort reinzuschauen!

Weitere Anregungen zum Thema “Geschenke aus der Küche” könnt ihr euch übrigens unter der gleichnamigen Überschrift in meiner Rezeptübersicht holen, auf meinem Pinterest Board “Homemade Gifts” oder beim tollen Blog-Event “Auf den letzten Drücker“, das Persis von Yumlaut gerade veranstaltet. Geschenke aus der Küche, die auf den letzten Drücker zubereitet werden können – perfekt für meine vorweihnachtliche Verplantheit! 😉 Ich habe auch ganz fix vor, an dem Event teilzunehmen, doch angesichts des beruflichen und privaten Stresses, der mich noch über die nächsten beiden Wochen begleiten wird, wird mein Beitrag wohl (passend zum Thema) “auf den letzten Drücker” kommen. 😉

So, und nun kommen wir ohne kreative Überleitung zum heutigen Rezept! 😉 Wie ich Anfangs schon erwähnt habe, ist unser Ofen immer noch mausetot, ruht in Frieden – ist sozusagen ein Ex-Ofen. Daher musste ich mich (trotz katastrophaler Fehlschläge in der Vergangenheit) wiedermal an Cake Pops wagen. Diesmal hat es allerdings überraschenderweise recht gut geklappt und das Ergebnis hat auch sehr lecker geschmeckt. Das einzige, was ich noch lernen muss, ist das Glasieren ohne mich und die Küche einzusauen. 😀

Tiramisu Cakepops

Tiramisu Cakepops
(Rezept abgewandelt aus dem Buch
„Cake-Pops: Sti(e)lvoll naschen“ von Verena Ehrhart)

Zutaten für 18 Cakepops

200 g Biskotten (=Löffelbiskuits)
200 g Mascarpone
3 EL Magertopfen (=Quark)
3 EL Espresso
1 EL Rum (oder Orangensaft)
170 g dunkle Kuvertüre
18 süße Gebäckstäbchen (z.B. Mikado)
80 g Schoko-Mokkabohnen (oder Espressobohnen mit Schokoladenüberzug)

 Zubereitung

Die Biskotten entweder im Blitzhacker zu Pulver zermahlen oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern.

Mascarpone, Topfen, Kaffee und Rum miteinander verrühren.

Die Biskottenkrümel dazugeben und unterrühren, bis eine formbare Masse entsteht.

Aus der Masse 18 Kugeln formen, auf einem Teller deponieren und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen, die Gebäckstäbchen ca. 1 cm tief hineintauchen und in die Kugeln stecken. Danach für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Schoko-Mokkabohnen fein hacken oder mit dem Blitzhacker zerkleinern.

Nun die Kugeln aus dem Kühlschrank holen und in die Kuvertüre tauchen. Dabei vorsichtig vorgehen, damit die Gebäckstäbchen nicht abbrechen!

Die mit Schokolade überzogenen Cakepops mit dem Stiel nach oben in kleine Papierförmchen setzen und mit den Mokkabohnen-Stückchen bestreuen.

Nun die Schokolade trocknen lassen.

Da die Gebäckstäbchen mit der Zeit aufweichen, ist es am besten, die Cakepops werden noch am selben Tag verspeist. Falls doch welche übrig bleiben sollten, im Kühlschrank aufbewahren.

Oreo-Trüffeln (Oreo Truffles)

Hallo ihr Lieben!

Tut mir leid, hier war jetzt sehr lang Funkstille. Eigentlich wollte ich ursprünglich in den Weihnachtsfeiertagen zwei ein bisschen abgewandelte Versionen dieses fabelhaften Gewürzkuchens mit Zimtglasur posten, einmal in vegan und einmal mit Zimtchips, doch irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Dann bin ich auch noch krank geworden und mittlerweile haben wahrscheinlich alle schon die Nase voll von Zimt und Co. (Oder?) Also möchte ich die ungeplant lange Blog-Pause mit einem anderen Rezept beenden, bei dem sowohl Oreo-Fans auf ihre Kosten kommen, als auch die unter euch, die auf der Suche nach einem unaufwändigen aber leckeren Mitbringsel oder Geschenk aus der Küche sind. Der Freund und ich haben die Oreo Trüffeln letzte Woche zu einem Spieleabend mit Freunden mitgebracht und einer der Gastgeber hat sogar gesagt, dass sie das beste waren, das er je von mir gegessen hat… Anscheinend müssen die Dinge also nicht immer super aufwändig und raffiniert sein, um gut anzukommen. 😉

Oreo truffles

Oreo-Trüffeln
(Rezept von hier)

Zutaten für etwa 24 Kugeln:

Ca. 200 g Oreos
Ca. 100 g Philadelphia Doppelrahmstufe (funktioniert aber auch mit dem mit 13% Fett)
Ca. 220 g weiße Kuvertüre (wer die nicht mag, kann auch dunkle Schokolade oder Vollmilchschokolade verwenden)
optional: Streusel

Zubereitung:

Oreos inklusive Füllung in der Küchenmaschine fein zermahlen oder in einen Gefrierbeutel stecken und mit einem Nudelholz bearbeiten.

Philadelphia und Oreo-Krümel miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Aus der Masse Kugeln formen, auf einen Teller legen und für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und dann die Kugeln damit überziehen.

Die Kugeln entweder in kleine Papierförmchen geben oder auf einer mit Backpapier ausgelegten Platte/Teller deponieren.

Während die Schokolade noch weich ist mit Streuseln bestreuen.

Die Kugeln für mindestens 1Stunde in den Kühlschrank stellen.

Anmerkung: Die Trüffeln müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, sind dort aber mehrere Wochen haltbar.

Recipe in English

Oreo Truffles
(Recipe from here)

Ingredients for about 24 truffles:

About 200 g (7 oz.) Oreos
About 100 g (4 oz.) cream cheese (full fat would be best, but it also works with the low fat one)
About 220 g (8 oz.) white chocolate (or white chocolate candy coating)
optional: sprinkles

Method:

Finely crush the Oreos in a food processor or put them into a bag and crush them with a rolling pin.

Add the cream cheese and stir until you get a homogeneous mixture.

Form about 24 balls, put them on a plate and put it in the freezer for about 1 hour.

Melt the chocolate using the double boiler method and cover the Oreo balls with it.

Place the balls into small paper liners or on a plate covered with baking paper.

While the chocolate is still soft, you can cover the truffles with sprinkles.

Now put the truffles into the refrigerator for at least an hour.

Note: The truffles must be stored in the refrigerator and keep for about four weeks.