Schoko-Bananen-Eis (Chocolate Banana Ice Cream) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Eins muss jetzt mal gesagt werden: Es ist VIEL ZU HEISS! Die schokoladigen Bananabread-Rezepte und die schokoladenmonstermäßigen Cupcakes, die schon in den Startlöchern des Blogs stehen und ungeduldig mit den Hufen scharren, werden wohl noch ein Weilchen länger warten müssen. Stattdessen zeige ich euch heute, wie ihr super einfach und schnell ein oberleckeres Eis zaubern könnt, das obendrein noch gesund und kalorienarm ist. Ach ja – Eismaschine braucht ihr dafür auch keine und es ist zufällig auch noch vegan. Perfekt, oder?

Banana Ice Cream

Wichtig: Die Voraussetzung dafür, dieses Eis ratzfatz zubereiten zu können, ist, dass ihr gefrorene Bananen im Haus habt. Dafür einfach eine Banane (kann ruhig schon braun sein) schälen, in Scheiben schneiden und ins Gefrierfach stecken.

Schoko-Bananen-Eis

Zutaten für eine Portion
(=so viel Eis wie ihr auf dem Bild seht):

75 g gefrorene Bananenscheiben
1,5-2 EL ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt, das schmeckt dann so richtig schokoladig)
1-2 TL Ahornsirup (Agavendicksaft oder Honig klappt vielleicht auch)
2 TL Mandelmilch (oder Kuhmilch, Sojamilch, Kokosmilch…)

Zubereitung:

Die gefrorenen Bananenscheiben gemeinsam mit der Milch und dem Ahornsirup in einen Mixer oder Multizerkleinerer geben und pürieren bis die Masse die Konsistenz von Softeis hat.

Dann den Kakao hinzufügen und durchmixen bis alles gut vermischt ist. (Falls euch das Eis zu “trocken” oder krümelig erscheint, einfach noch ein wenig Milch nachgießen und durchmixen bis die Masse glatt ist.)

Probieren, ob es schmeckt, und bei Bedarf noch ein wenig nachsüßen.

Sofort essen. 😉


Recipe in English

Chocolate Banana Ice Cream

Ingredients for 1 serving
(as displayed on the picture above):

2.6 oz frozen banana slices
1.5-2 tablespoons unsweetened cocoa powder
1-2 teaspoons maple syrup (agave syrup or honey probably work too)
2 teaspoons almond milk (or cow milk, soy milk, coconut milk,…)

Method:

Put frozen banana slices, almond milk and maple syrup into a food processor and blend until it has the consistency of soft serve ice cream.

Then add cocoa powder and blend until well combined. (If the mixture seems to “dry” or crumbly, add some more milk and blend until smooth.)

Taste the finished ice cream and, if necessary, add some more maple syrup.

Eat immediately. 😉

Dulce de Leche

(For the English version of the recipe, scroll all the way down.)

Hallo ihr Lieben!

Der nächste Post sollte ja eigentlich erst am Freitag kommen, aber ich bin so begeistert von dem, was ich am Wochenende gemacht habe, dass ich euch heute schon davon berichten muss!

Kennt ihr Dulce de Leche? Das ist eine süße Milchkaramell-Creme, die üblicherweise aus gezuckerter Kondensmilch hergestellt wird und entweder als Brotaufstrich gegessen oder zu verschiedensten Bäckereien und Süßspeisen verarbeitet werden kann.

Dulce de Leche Brot

Schon lange wollte ich mal etwas mit Dulce de Leche machen, weil das auf Bildern immer einfach köstlich aussieht, doch bisher gab es für mich ein Hindernis: Um Dulce de Leche herzustellen, muss man eine Dose gezuckerte Kondensmilch für 2-3 Stunden in einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Klingt ja eigentlich denkbar einfach, der Haken ist jedoch, dass es in Österreich Kondensmilch nicht in Dosen gibt, sondern nur in Tuben. (Zumindest in jedem Supermarkt, in dem ich bisher war.) Bis vor kurzem dachte ich also, der Dulce de Leche-Genuss sei mir verwehrt. (Aufmerksame Blogleser haben vielleicht bemerkt, dass es auf dem Blog schon ein oder zwei Mal etwas gab, wo Dulce de Leche hineingehört. Bisher habe ich mir immer mit der Karamellcreme von Bonne Maman beholfen. Die wird nämlich auch mit Kondensmilch hergestellt und ist daher ein ganz guter Ersatz. Wenn man sich die Zutaten so ansieht, bemerkt man aber, dass es doch nicht so ganz dasselbe ist.)

Vor ein paar Wochen hab ich dann bei David Lebovitz einen Dulce de Leche Cheesecake entdeckt und damit auch sein Rezept für Dulce de Leche, das zu meiner Überraschung nicht in der Dose, sondern in einer Auflaufform im Backofen gemacht wird. Auf das hin machte ich mich auf die Suche, ob es denn nicht noch andere Wege gibt, das leckere süße Zeug herzustellen und bin dann auf zwei tolle Blog-Posts gestoßen. Einerseits beim Blog Kleiner Kuriositätenladen (allgemein ein sehr netter und schöner Blog, kann ich nur weiterempfehlen!), wo drei verschiedene Wege zum Dulce de Leche-Glück mit Kondensmilch gezeigt werden und andererseits bei From Snuggs Kitchen, wo Dulce de Leche sogar mit “normaler” Milch gemacht wird. (Die, laut diesem Blog-Post auch durch laktosefreie Milch oder Sojamilch ersetzt werden kann.)

Ich habe zwei Versionen ausprobiert: 1x gezuckerte Kondensmilch aus der Tube in einem Marmeladenglas (quasi als Ersatz für die fehlende Dose) und 1x Milch & Zucker in einem Kochtopf. Beides hat super geklappt und daher zeige ich euch diese beiden Methoden heute gleich:

Methode 1:

Dulce de Leche im Twist-off-Glas
(Rezept von hier)

Dulce de Leche

Zutaten für ca. 340 g:

340 g gezuckerte Kondensmilch (aus Dose oder Tube)

Zubereitung:

Die Kondensmilch in ein Schraubglas füllen. Es muss zum Rand mindestens 1-2 cm Platz freigelassen werden.

Das Glas in einen Topf stellen und so viel Wasser eingießen, dass etwa drei Viertel des Glases im Wasser stehen. (Zwischenzeitlich immer wieder Wasser nachgießen, weil das ja verdunstet.)

Das Wasser aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze für 2-3 Stunden köcheln lassen bis die Kondensmilch eine karamellige Farbe angenommen hat. (Bei mir hat es ca. 2,5 Stunden gedauert.)

Dann das Glas aus dem Wasser nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Wenn das Glas nicht geöffnet wird, ist das Dulce de Leche nun theoretisch so lange haltbar wie eingekochte Marmelade. (Wenn es geöffnet wird, sollte man es – denke ich – im Kühlschrank aufbewahren.)

Methode 2:

Dulce de Leche mit Milch im Kochtopf
(Rezept von hier)

Dulce de Leche Vollmilch

Zutaten für ca. 175 g:

1 Liter Vollmilch
(hier habe ich gesehen, dass es auch mit laktosefreier Milch oder Sojamilch klappt)
250 g Zucker
3 EL flüssiger Vanille-Extrakt
(man kann bestimmt auch Vanillemark verwenden, aber dann hat das Dulce de Leche wahrscheinlich schwarze Pünktchen)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Kochtopf vermischen und aufkochen lassen.

Dann bei niedriger Temperatur unter ständigem Rühren für ca. 1,5 – 2 Stunden köcheln lassen, bis die Karamellcreme die gewünschte Farbe und Konsistenz angenommen hat.

Dann in ein Glas umfüllen und abkühlen lassen.

Achtung: Macht nicht den Fehler das Dulce de Leche noch ewig weiterköcheln zu lassen, wenn es schon karamellbraun ist. Dann wird es nämlich zu fest und bekommt beim Abkühlen die Konsistenz von Toffee-Bonbons. (Falls euch das aus Versehen doch passiert sein sollte: Wenn man es erwärmt, dann wird es wieder flüssig und kann weiterverarbeitet oder auf’s Brot geschmiert werden.)

Über die Haltbarkeit kann ich nichts Definitives sagen, aber ich persönlich würde es im Kühlschrank aufbewahren.

So, nun ein kurzes Fazit zu den beiden Methoden:

Beide haben wunderbar geklappt, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, gezuckerte Kondensmilch zu verwenden, dann würde ich euch die erste Methode empfehlen, 1. weil sich das Dulce de Leche mit der Methode quasi von selbst macht (während man bei der anderen Methode stundenlang rührend am Herd stehen muss), 2. weil es dann gleich direkt im Glas ist und nicht umgefüllt werden muss, 3. weil man mengenmäßig genauer einschätzen kann, wieviel man letztendlich herausbekommt und 4. weil es einfacher ist, die richtige Konsistenz zu erreichen und es nicht so leicht passieren kann, dass es zu fest wird. Der einzige eklatante Vorteil, den ich bei der zweiten Methode sehe, ist, dass auch laktoseintolerante Menschen oder Veganer in den Genuss von Dulce de Leche kommen können, was ja mit der Kondensmilch-Variante nicht der Fall ist.


Recipes in English

Two ways of making Dulce de Leche:

Method 1:

Dulce de Leche with sweetened condensed milk cooked in a jar
(Recipe from here)

Ingredients for 12 oz. (340 g):

12 oz. (340 g) sweetened condensed milk

Method:

Pour the sweetened condensed milk into a screw-top jar. (Don’t fill the jar all the way, there must be at least one inch between the milk and the cap.)

Put the jar into a pot or saucepan and add as much water as needed to cover about three quarters of the jar.

Bring the water to a boil and then let it simmer at medium heat for 2-3 hours until the condensed milk is the color of toffee. (Keep adding water as it evaporates while cooking.)

Then take the jar out of the water and let it cool down.

If you don’t open the jar, the Dulce the Leche can be stored as long as jam. (After opening the jar, store it in the refrigerator.)

Method 2:

Dulce de Leche with milk cooked in a saucepan
(Recipe from here)

Ingredients for 6 oz. (175 g):

34 fl.oz. (1 liter) whole milk (you can also use dairy free milk, e.g. soy milk)
1 1/8 cup (250 g) sugar
3 tablespoons vanilla extract

Method:

Combine all ingredients in a saucepan and let the mixture simmer at low heat for about 1,5 – 2 hours until it is viscous and toffee colored. (Stir the mixture constantly.)

Then pour it into a jar and let it cool down.

Look out: Pay close attention to the texture. If you let your Dulce de Leche simmer for too long, it firms up after cooling and is more like toffee or fudge. (If this happens, it can be softened by heating it up.)

Store in the refrigerator.

Note: I tried both methods and liked the first one better. Firstly, the Dulce de Leche doesn’t have to be stirred constantly and therefore practically makes itself; secondly, there is no need to pour it from one container to another, as it is already in the jar; thirdly, it is easier to estimate how much Dulce de Leche you will have at the end and fourthly, the risk of it hardening and becoming toffee is a lot smaller. However, the second method has one big advantage: As you can also use dairy free milk, you can also make it if you are lactose-intolerant or vegan.

Tiramisu

Hallo ihr Lieben!

Wenn ich mir so ansehe, was derzeit auf Facebook, Instagram und diversen Blogs gepostet wird, wäre es wahrscheinlich schlauer von mir, hier in nächster Zeit lauter fettarme, zuckerfreie, kohlenhydratarme Rezepte zu zeigen, denn das scheint am Jahresanfang gerade wieder sehr hoch im Kurs zu sein. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, wenn ich das nicht mache.

Ich gehöre zwar auch zu denen, die sich fest vorgenommen haben, in den nächsten Wochen DRINGEND ein paar überflüssige Weihnachtskilos loszuwerden, doch das Problem ist: Juice Cleansing, Detox-Kuren, Low-Carb-Diäten und all sowas sind so gar nicht mein Ding. Wenn das bei anderen Menschen funktioniert, dann ist das ja sehr schön für sie, doch bei mir bewirkt es lediglich, dass ich mordsmäßig schlechte Laune bekomme und nach ein paar Tagen damit aufhöre. Mein Plan ist eher, mehr Bewegung zu machen, mehr Obst, Gemüse und Gesundes zu essen und “Sinnlos-Süßigkeiten” zu reduzieren. (Damit mein ich gekauften Süßkram, den man sich irgendwo zwischen Tür und Angel hinter die Kiemen schiebt.) Da werden die Kilos zwar nicht so schnell purzeln wie mit der “3 grüne Smoothies am Tag und sonst nix”-Diät, aber dafür kann ich mir am Wochenende, wenn liebe Freunde zu Besuch sind, ein Stückchen Tiramisu genehmigen. 😉

Tiramisu gehört zu meinen Lieblingsdesserts, doch irgendwie hab ich mich nie so recht getraut, selbst eines zu machen, weil es im Original rohe Eier enthält. (Ich weiß nicht, ob es da nur mir so geht, aber rohe Eier zu essen, ist mir suspekt und ich vermeide es daher wenn möglich.) Bei Anna im Backwahn habe ich dann jedoch ein Rezept gefunden, das ohne auskommt und musste es gleich ausprobieren. Und ich wurde nicht enttäuscht – es war vorzüglich, genau so wie Tiramisu schmecken soll!

Tiramisu

Tiramisu
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 8-10 Portionen:

300-500 g Biskotten (= Löffelbiskuits)
1-3 kleine Tässchen Espresso oder starken Kaffee
optional: 1-2 EL Rum
400 ml Sahne
750 g Mascarpone
250 g Zucker
4-5 EL Zitronensaft
ungesüßtes Kakaopulver

Zubereitung:

Für die angegebenen Mengen braucht ihr entweder ein relativ großes Gefäß (ca. 30x20x10 cm) oder mehrere kleine Gefäße.

Zuerst eine Schicht Biskotten in das Gefäß schichten. Je nachdem welches Biskuit-Creme-Verhältnis ihr haben möchtet bzw. je nachdem wie groß eure Gefäße sind, könnt ihr sie entweder hochkant oder flach schichten – daher auch die ungenaue Angabe bei der Biskotten-Menge unter den Zutaten.

Wenn ihr euer Tiramisu gerne mit Rum habt, dann gebt dem Kaffee nun 1-2 EL Rum hinzu. Das muss man natürlich nicht machen, wenn man Alkohol im Dessert nicht mag!

Nun die Hälfte eurer gewählten Kaffeemenge über die Biskotten träufeln. Auch hier ist die Mengenangabe wieder etwas ungenau, da sie einerseits davon abhängt, wie gerne ihr den Kaffeegeschmack im Tiramisu mögt und andererseits wie viele Biskotten ihr in euer Gefäß geschichtet habt. Ein ungefährer Richtwert ist: Die Biskotten sollen gut durchweicht sein, aber nicht im Kaffee schwimmen.

Nun die Sahne für die Creme steif schlagen.

In einer separaten Schüssel Mascarpone, Zucker und Zitronensaft verrühren. Keine Angst, die Creme schmeckt nicht nach Zitrone, das dient nur dazu, die Schwere ein wenig anzuheben.

Sahne und Mascarpone-Gemisch verrühren, so dass eine glatte, homogene Masse entsteht.

Nun die Hälfte der Creme auf der Biskotten-Schicht verteilen.

Auf die Creme-Schicht dann noch eine Schicht Biskotten legen und wieder mit Kaffee beträufeln.

Nun die übrige Creme auf der Biskotten-Schicht verstreichen und mit Kakaopulver bestreuen.

Das Tiramisu für ein paar Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen, damit es gut durchziehen kann.


Recipe in English

Tiramisu
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 8-10 servings:

10-17 oz. (300-500 g) ladyfingers
1-3 espresso cups of strong coffee
optional: 1-2 tablespoons rum
13.5 fl.oz. (400 ml) whipping cream
26 oz. (750 g) mascarpone
1 1/8 cup (250 g) sugar
4-5 tablespoons lemon juice
unsweetened cocoa powder

Method:

For your Tiramisu, you either need a large dish or bowl (approx. 11x7x4 inch or 30x20x10 cm) or several small ones.

First, put a layer of ladyfingers into your dish. Depending on the desired sponge-cream ratio and depending on the size of your dish, you can either stack them flat or edgeways.

If you like your Tiramisu with a slightly boozy flavor, add 1-2 tablespoons of rum to the coffee. This step can be skipped if you don’t like the taste of alcohol in desserts.

Now drizzle the ladyfingers with half of the coffee. The amount of coffee depends on how much you like the taste of coffee and on the amount of ladyfingers you used. The ladyfingers should be soaked nicely, but should not swim in coffee.

Whip the cream with an electric mixer.

In a separate bowl, combine mascarpone, sugar and lemon juice. No need to worry, you won’t be able to taste the lemon in the Tiramisu, it’s only added to lighten up the heavy taste of cream and mascarpone.

Mix whipped cream and mascarpone mixture until smooth.

Evenly distribute half of the mixture on top of the ladyfingers.

Then add another layer of ladyfingers and drizzle them with the rest of the coffee.

Now add the rest of the mascarpone mixture and sprinkle with cocoa powder.

Refrigerate the Tiramisu for at least a few hours (better overnight) before serving it.

Tiramisu Cake Pops

Hallo ihr Lieben!

Ach herrje. Irgendwie komm ich in letzter Zeit zu gar nichts!

Da unser Backofen immer noch kaputt ist und der neue erst am Samstag geliefert wird, hab ich noch keinen einzigen winzigen Weihnachtskeks gebacken! Und obwohl sich Weihnachten mit Riesenschritten nähert, hab ich noch keine konkreten Pläne, was für Geschenke aus der Küche ich dieses Jahr verschenken könnte. Bitte bitte, sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die so verplant ist!

Apropos Geschenke aus der Küche… Vor ein paar Wochen hat mich eine nette Dame kontaktiert und mich gefragt, ob ich nicht vielleicht die Website Lecker schenken auf dem Blog vorstellen möchte. Dort gibt es einen Haufen Geschenkideen rund ums Backen und Kochen, die von einer Reihe bekannter Food-Blogger zur Verfügung gestellt wurden. Eigentlich wollte ich die Seite etwas genauer vorstellen, aber irgendwie passt das jetzt alles nicht mehr so recht in mein Konzept, daher lasse ich euch jetzt nur den Link als Empfehlung hier – es lohnt sich definitiv dort reinzuschauen!

Weitere Anregungen zum Thema “Geschenke aus der Küche” könnt ihr euch übrigens unter der gleichnamigen Überschrift in meiner Rezeptübersicht holen, auf meinem Pinterest Board “Homemade Gifts” oder beim tollen Blog-Event “Auf den letzten Drücker“, das Persis von Yumlaut gerade veranstaltet. Geschenke aus der Küche, die auf den letzten Drücker zubereitet werden können – perfekt für meine vorweihnachtliche Verplantheit! 😉 Ich habe auch ganz fix vor, an dem Event teilzunehmen, doch angesichts des beruflichen und privaten Stresses, der mich noch über die nächsten beiden Wochen begleiten wird, wird mein Beitrag wohl (passend zum Thema) “auf den letzten Drücker” kommen. 😉

So, und nun kommen wir ohne kreative Überleitung zum heutigen Rezept! 😉 Wie ich Anfangs schon erwähnt habe, ist unser Ofen immer noch mausetot, ruht in Frieden – ist sozusagen ein Ex-Ofen. Daher musste ich mich (trotz katastrophaler Fehlschläge in der Vergangenheit) wiedermal an Cake Pops wagen. Diesmal hat es allerdings überraschenderweise recht gut geklappt und das Ergebnis hat auch sehr lecker geschmeckt. Das einzige, was ich noch lernen muss, ist das Glasieren ohne mich und die Küche einzusauen. 😀

Tiramisu Cakepops

Tiramisu Cakepops
(Rezept abgewandelt aus dem Buch
„Cake-Pops: Sti(e)lvoll naschen“ von Verena Ehrhart)

Zutaten für 18 Cakepops

200 g Biskotten (=Löffelbiskuits)
200 g Mascarpone
3 EL Magertopfen (=Quark)
3 EL Espresso
1 EL Rum (oder Orangensaft)
170 g dunkle Kuvertüre
18 süße Gebäckstäbchen (z.B. Mikado)
80 g Schoko-Mokkabohnen (oder Espressobohnen mit Schokoladenüberzug)

 Zubereitung

Die Biskotten entweder im Blitzhacker zu Pulver zermahlen oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern.

Mascarpone, Topfen, Kaffee und Rum miteinander verrühren.

Die Biskottenkrümel dazugeben und unterrühren, bis eine formbare Masse entsteht.

Aus der Masse 18 Kugeln formen, auf einem Teller deponieren und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen, die Gebäckstäbchen ca. 1 cm tief hineintauchen und in die Kugeln stecken. Danach für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Schoko-Mokkabohnen fein hacken oder mit dem Blitzhacker zerkleinern.

Nun die Kugeln aus dem Kühlschrank holen und in die Kuvertüre tauchen. Dabei vorsichtig vorgehen, damit die Gebäckstäbchen nicht abbrechen!

Die mit Schokolade überzogenen Cakepops mit dem Stiel nach oben in kleine Papierförmchen setzen und mit den Mokkabohnen-Stückchen bestreuen.

Nun die Schokolade trocknen lassen.

Da die Gebäckstäbchen mit der Zeit aufweichen, ist es am besten, die Cakepops werden noch am selben Tag verspeist. Falls doch welche übrig bleiben sollten, im Kühlschrank aufbewahren.

No-bake Nutella Oreo Cheesecakes

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche ist etwas Furchtbares passiert: Unser Backofen hat beschlossen den Geist aufzugeben. Und das am Freitagabend, als ich gerade Brownies backen wollte, weil am nächsten Tag liebe Freundinnen zu Besuch kamen. Und vor allem: Genau zum Start der Weihnachtskeksbackzeit!

Ihr könnt euch vielleicht denken, wie mir dabei zumute war…

Nach einem kurzen Frustrationsausbruch hab ich mich dann aber auf die Suche nach einer Lösung gemacht – zumindest für das Nachspeisenproblem am nächsten Tag. Pinterest war mal wieder mein Freund und Helfer und spuckte mir ein Rezept für Nutella Oreo Cheesecakes aus, die nicht gebacken werden müssen.

Nutella, Oreos, Cheesecake – die perfekte Mischung, um den kaputten Ofen ganz schnell zu vergessen und stattdessen im siebten Cremigkeitshimmel zu schweben! 😉

No-bake Nutella Oreo Cheesecakes

Die Dinger haben vermutlich eine halbe Million Kalorien und sind daher wahrscheinlich eher was für spezielle Anlässe als für jeden Tag, aber geschmacklich sind sie einfach traumhaft und ich kann euch nur empfehlen, sie bald möglichst auszuprobieren!

No-bake Nutella Oreo Cheesecakes
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten für 6 Gläser:

für den Boden:

18 Oreo-Kekse
3 EL geschmolzene Butter

für die Creme:

350 g Philadelphia Doppelrahmstufe
300 g Nutella
1 ½ TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder Mark einer Vanilleschote)
250 ml Sahne (ich hab Rama Cremefine zum Schlagen verwendet – ist auch so schon üppig genug!)
5 EL Puderzucker

zum Garnieren:

4-5 Oreo-Kekse

Zubereitung:

Die Oreo-Kekse (mit Füllung) zu feinen Krümeln verarbeiten (am besten in einem Multizerkleinerer oder ansonsten in einen Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz bearbeiten).

Die Oreo-Krümel gut mit der Butter vermischen. Dann auf die Gläser aufteilen und ein bisschen andrücken. (Ihr könnt auch kleine Schüsseln verwenden, wenn ihr keine passenden Gläser habt!)

Für die Creme als erstes den Philadelphia mit einem Mixer ein wenig aufschlagen. Dann das (oder die?) Nutella hinzufügen und glatt rühren. Nun noch den Vanille-Extrakt unterrühren.

In einer separaten Schüssel die Sahne (bzw. das Cremefine) mit dem Zucker steif schlagen. (Man kann auch einen kleinen Spritzer Rum dazugeben – schmeckt lecker, ist aber nicht unbedingt nötig.)

Ca. 6 Esslöffel Sahne in ein separates Gefäß geben und zum Garnieren aufbehalten.

Den Rest der Sahne mit einem Teigschaber unter die Nutellamasse heben und rühren, bis alles gut vermischt ist.

Die Creme nun gleichmäßig auf die Gläser aufteilen und pro Glas einen Löffel Schlagsahne auf die Creme geben. (Hübscher sieht es wahrscheinlich aus, wenn ihr die Schlagsahne mit einem Spritzsack aufspritzt.)

Die Gläser mit Frischhaltefolie verschließen und für 2-8 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren 3 Oreo-Kekse halbieren und pro Glas eine Oreo-Hälfte zur Dekoration hineinstecken.

Ein oder zwei Oreo-Kekse zerbröseln und über die Schlagsahne streuen.

Recipe in English

No-Bake Nutella Oreo Cheesecakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 6 servings:

For the crust:

18 Oreo cookies
3 tablespoons melted butter

For the cheesecake layer:

12 oz. (350 g) cream cheese
A bit more than 1 cup (300 g) Nutella
1 ½ teaspoons vanilla extract
8.5 fl.oz. (250 ml) whipping cream (I used low-fat whipping cream)
5 tablespoons confectioners’ sugar

Garnish:

4-5 Oreo cookies

 Method:

Crush the Oreos into fine crumbs (using a food processor or by putting them in a freezer bag and crushing them with a rolling pin).

Stir the melted butter into the cookie crumbs. Then evenly distribute them in your bowls or dishes and press them down to form a crust leayer.

Beat the cream cheese until light and fluffy, then add the Nutella and stir until smooth. Now stir in the vanilla extract.

In a separate bowl, combine sugar and cream and use an electric mixer to whip it into stiff peaks. (You can also add a splash of rum, if you like.)

Put six spoonfuls of whipped cream into a separate dish and save it for later.

Gently fold the rest of the whipped cream into your Nutella mixture until well blended.

Evenly distribute the cream cheese mixture to the dishes and top each of them with a spoonful of whipped cream. (It probably looks nicer if you pipe it on with a pastry bag.)

Cover the dishes with plastic wrap and refrigerate for 2-8 hours.

Before serving, cut 3 Oreo cookies in half and stick them into the whipped cream.

Then crush one or two additional Oreos and sprinkle the crumbs on top.

White Chocolate Nutella

Hallo ihr Lieben!

Ich glaube, ich habe schon ein paar Mal erwähnt, dass ich eine große Schwäche für Nutella habe. Ein geöffnetes Glas Nutella zuhause zu haben, ist sehr gefährlich, weil das nämlich bedeutet, dass ich mich regelmäßig in die Küche schleiche und es direkt aus dem Glas nasche. Vor Kurzem bin ich bei Glazed and Confused auf ein Rezept für Nutella mit weißer Schokolade gestoßen und irgendwie ging mir das nicht mehr aus dem Kopf. Ich mag zwar allgemein dunkle und Milchschokolade lieber als weiße Schokolade, aber White Chocolate NUTELLA…. Das klingt doch mordsmäßig gut, oder? Irgendwann hab ich aufgehört, mich dagegen zu wehren und hab es einfach gemacht. Das Rezept ist super einfach und das Ergebnis einfach super. (Vergebt mir das lahme Wortspiel… 😀 ) Ich musste mich wirklich zusammennehmen, das Glas nicht an Ort und Stelle leer zu löffeln.

White Chocolate Nutella

Abgesehen davon, dass das weiße Nutella sich sicher großartig auf Palatschinken (= Pfannkuchen) oder süßen Brötchen macht, kann man es auch dazu verwenden, um damit White Chocolate & Nutella Brownies zu machen. Dieses Rezept zeige ich euch dann beim nächsten Mal.

Ja, so fies bin ich. 😉

White Chocolate Nutella

White Chocolate Nutella
(Rezept von hier)

Zutaten für 1 großes Glas oder 2 kleine:

170 g Haselnüsse (ganz)
300 g weiße Schokolade (qualitativ hochwertig)
2 EL möglichst geschmackloses Pflanzenöl (ich hatte Maiskeimöl)
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
1 Prise Salz

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dann vom Herd nehmen.

Die Haselnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und für 10 Minuten im Ofen rösten. (Aufpassen, dass die Nüsse nicht anbrennen!)

Haselnüsse ein wenig abkühlen lassen, dann die Schalen abrubbeln.

Nun die Nüsse in einem Mixer oder Multizerkleinerer zermahlen.

Öl, Vanille und Salz hinzufügen und weitermahlen.

Nun noch die geschmolzene Schokolade hinzufügen und weitermahlen.

Wenn die Masse ganz glatt ist und keine Stückchen mehr vorhanden sind, kann sie in Gläser gegossen werden.

Die Konsistenz ähnelt anfangs noch eher einer Soße, nach 1-2 Tagen wird das Nutella allerdings fester. In den Kühlschrank würde ich es nicht geben, weil es dann (so wie normales, gekauftes Nutella) steinhart wird und man es nur schlecht aus dem Glas bekommt.

Recipe in English

White Chocolate Nutella
(Recipe from here)

Ingredients for 1 large jar or 2 small ones:

6 oz. (170 g) hazelnuts
10.6 oz. (300 g) white chocolate (good quality)
2 tablespoons vegetable oil (it’s best to use oil that is almost flavorless)
1 teaspoon vanilla extract
1 pinch of salt

 Method:

Preheat oven to 350°F (175°C).

Then melt the chocolate using a double boiler or a heatproof bowl set over simmering water. Then set aside.

Distribute the hazelnuts evenly on a baking tray lined with parchment paper and roast them for 10 minutes. (Keep an eye on them so they don’t get charred.)

Let the hazelnuts cool down for a bit, then peel them.

Now grind the nuts in a food processor.

Add the oil, vanilla extract and salt and keep grinding the mixture.

Then add the melted chocolate and keep processing the mixture.

When the mixture is completely smooth, you can pour it into jars.

The mixture is rather liquid at first, but after a day or two, it will set up. I wouldn’t store it in the fridge, as it will turn hard (just like store-bought Nutella).

Nutella-Eis (ohne Eismaschine)

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen ging auf Zucker, Zimt und Liebe ein Post online, der mich gar nicht mehr erfreuen hätte können: Nutella-Eis – und das auch noch ohne Eismaschine. Himmlisch! Selbst Eis machen finde ich nämlich fast genauso cool wie selbst Waffeln machenm, aber genau wie ein Waffeleisen möchte ich mir dafür nicht extra ein klobiges Gerät kaufen, das den Großteil des Jahres unbenutzt Platz wegnimmt. Und zum Thema Nutella muss ich ja sowieso nichts mehr sagen, denke ich, oder? 😉

Das Rezept kann ich euch wärmstens empfehlen, das Eis schmeckt echt super. Wenn der Freund und ich den riesigen Bottich geleert haben, muss ich mal versuchen, aus dem Grundrezept (das ihr hier finden könnt) eine eigene Kreation zu zaubern.

nutella eis

Nutella-Eis ohne Eismaschine
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten

300 g gezuckerte Kondensmilch
500 ml Schlagsahne
3 EL geschmolzene Butter
150 g Nutella
optional: Mandelkrokant (Rezept siehe weiter unten)

Zubereitung

Kondensmilch, Butter und Nutella sehr gut miteinander verrühren.

Nun die Schlagsahne sehr steif schlagen.

Die Nutella-Mischung (und falls gewünscht das Krokant) vorsichtig unterheben.

Dann die Masse in ein für den Gefrierschrank geeignetes Gefäß füllen, zudeckeln und für mindestens 5 Stunden gefrieren lassen.

Anmerkung zum Mandelkrokant: Ich finde, es passt zwar gut zum leckeren Nutella-Eis, es kann aber genauso gut auch weggelassen werden. Ich habe leider zu viel hineingegeben und daher ist das Eis sehr süß und krokantlastig geworden. (Was ich zwar ansich nicht negativ finde, aber nach einer Mini-Portion ist man pappsatt…) Daher habe ich euch im untenstehenden Rezept auch nur die Hälfte der Mengen angegeben, die ich genommen habe. So müsste das Eis-Krokant-Verhältnis besser sein!

Mandelkrokant
(Rezept von hier)

Zutaten

50 g geschälte Mandeln
65 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
10 g Butter

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mandeln vierteln oder in noch kleinere Stückchen verarbeiten.

Butter in einer Pfanne erhitzen.

Den Zucker dazugeben und schmelzen lassen.

Nun den Vanilleextrakt dazugeben.

Mandeln unterrühren, dann auf das Backblech und trocknen lassen.

Wenn die Masse abgekühlt und getrocknet ist, in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz bearbeiten, bis kleine Krokantstückchen entstanden sind.