Nutella-Eis (ohne Eismaschine)

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen ging auf Zucker, Zimt und Liebe ein Post online, der mich gar nicht mehr erfreuen hätte können: Nutella-Eis – und das auch noch ohne Eismaschine. Himmlisch! Selbst Eis machen finde ich nämlich fast genauso cool wie selbst Waffeln machenm, aber genau wie ein Waffeleisen möchte ich mir dafür nicht extra ein klobiges Gerät kaufen, das den Großteil des Jahres unbenutzt Platz wegnimmt. Und zum Thema Nutella muss ich ja sowieso nichts mehr sagen, denke ich, oder? 😉

Das Rezept kann ich euch wärmstens empfehlen, das Eis schmeckt echt super. Wenn der Freund und ich den riesigen Bottich geleert haben, muss ich mal versuchen, aus dem Grundrezept (das ihr hier finden könnt) eine eigene Kreation zu zaubern.

nutella eis

Nutella-Eis ohne Eismaschine
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten

300 g gezuckerte Kondensmilch
500 ml Schlagsahne
3 EL geschmolzene Butter
150 g Nutella
optional: Mandelkrokant (Rezept siehe weiter unten)

Zubereitung

Kondensmilch, Butter und Nutella sehr gut miteinander verrühren.

Nun die Schlagsahne sehr steif schlagen.

Die Nutella-Mischung (und falls gewünscht das Krokant) vorsichtig unterheben.

Dann die Masse in ein für den Gefrierschrank geeignetes Gefäß füllen, zudeckeln und für mindestens 5 Stunden gefrieren lassen.

Anmerkung zum Mandelkrokant: Ich finde, es passt zwar gut zum leckeren Nutella-Eis, es kann aber genauso gut auch weggelassen werden. Ich habe leider zu viel hineingegeben und daher ist das Eis sehr süß und krokantlastig geworden. (Was ich zwar ansich nicht negativ finde, aber nach einer Mini-Portion ist man pappsatt…) Daher habe ich euch im untenstehenden Rezept auch nur die Hälfte der Mengen angegeben, die ich genommen habe. So müsste das Eis-Krokant-Verhältnis besser sein!

Mandelkrokant
(Rezept von hier)

Zutaten

50 g geschälte Mandeln
65 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
10 g Butter

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mandeln vierteln oder in noch kleinere Stückchen verarbeiten.

Butter in einer Pfanne erhitzen.

Den Zucker dazugeben und schmelzen lassen.

Nun den Vanilleextrakt dazugeben.

Mandeln unterrühren, dann auf das Backblech und trocknen lassen.

Wenn die Masse abgekühlt und getrocknet ist, in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz bearbeiten, bis kleine Krokantstückchen entstanden sind.

Schoko-Kokos-Eis (vegan)/Chocolate Coconut Ice Cream (vegan)

Hallo ihr Lieben!

Selbstgemachtes Eis ist etwas, das ich immer schon mal machen wollte. Bisher ist dieses Unternehmen an zwei Dingen gescheitert, 1. habe ich keine Eismaschine und 2. bin ich etwas skeptisch, ob ich diese Sahne-Ei-Mischung, die meist als Basis verwendet wird, hinbekomme, ohne dass entweder alle Esser an Salmonellen erkranken oder unappetitliche geronnene Ei-Flöckchen im Eis herumschwimmen.

Auf der Suche nach einem passenden Dessert für vegane Essensgäste bin ich dann durch Zufall auf ein Rezept für veganes Eis auf Kokosmilchbasis gestoßen. Da war ich als Kokosmilchfan natürlich sofort hellauf begeistert. Der einzige Nachteil: Eine der Zutaten war „Xanthan“. Keine Ahnung, was das sein soll, wo man es kaufen kann und wie ungesund das ist. Ein wenig Herumgegoogle (was für ein Wort 😀 ) brachte mich schließlich auf das folgende Rezept, das nicht nur vegan ist und ohne Eismaschine gemacht werden kann, sondern auch ohne komische, schwer zu beschaffende Zutaten auskommt. Und hab ich schon erwähnt, dass es mörderisch gut ist?

Chocolate Coconut Ice Cream

Schoko-Kokos-Eis (vegan und ohne Eismaschine)

(orientiert an diesem Rezept)

Zutaten:

650 ml Kokosmilch (je hochwertiger desto besser)
50 ml Ahornsirup
250-280 g brauner Zucker
1 TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
ca. 60 g ungesüßtes Kakaopulver (schwach entölt, ich habe dieses hier verwendet)

Zubereitung:

Kokosmilch in eine Schüssel leeren. (Falls sich feste und flüssige Bestandteile getrennt haben, macht das gar nichts, es wird ohnehin alles noch durchgemixt.)

Ahornsirup, Vanillepulver und fürs erste mal 250 g Zucker dazugeben.

Alles gut durchmixen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Nun einen Geschmackstest durchführen. Wenn euch die Mischung noch nicht süß genug ist, noch mehr Zucker oder Ahornsirup hinzufügen.

Die Mischung in ein tiefkühl-geeignetes Gefäß füllen – ich habe eine Ikea-Vorratsdose (also sowas, was man „Tupper-Dose“ nennt, auch wenn’s gar keine ist 😉 ) verwendet- und entweder zudeckeln, oder, falls das Gefäß keinen Deckel hat, mit Frischhaltefolie verschließen.

Für 30 Minuten in den Gefrierschrank/das Gefrierfach stellen.

Aus dem Gefrierschrank nehmen, noch einmal ordentlich durchmixen (am besten mit einem Handmixer, mit ein bisschen Muskelschmalz funktioniert es aber auch ohne) und wieder hineinstellen.

Diesen Schritt so lange alle 30 Minuten wiederholen, bis das Eis cremig und gefroren ist.*

Kakaopulver unterrühren, nochmals gut durchmixen und entweder gleich genießen, oder im Gefrierschrank verstauen bis es gegessen werden soll.

* Anmerkung 1: Ich würde euch empfehlen, das Eis nicht am selben Tag zu machen, an dem ihr es essen wollt. Ich weiß nicht, ob das an unserem Gefrierfach liegt, doch es hat einiges an Zeit gedauert, bis das Eis komplett gefroren war. Ich habe es am Abend gemacht und für ca. 4 Stunden lang alle 30 Minuten gemixt – da war es schlussendlich aber erst halb gefroren. Ich habe es dann über Nacht im Gefrierschrank gelassen, morgens nochmals durchgemixt und dann am Nachmittag, ca. 2 Stunden bevor wir es essen wollten, noch einmal. Danach war die Konsistenz war beinahe so, wie bei „richtigem“ Eis.

Anmerkung 2: Wenn ihr keinen Ahornsirup zuhause habt, könnt ihr auch nur Zucker verwenden. Nehmt dann einfach etwas mehr Zucker als im Rezept angegeben. Ihr könnt wahrscheinlich auch mehr Ahornsirup verwenden – meine 50 ml kommen daher, dass noch genau so viel in der Flasche war, die ich zuhause hatte… 😉

Anmerkung 3: Wer eine Eismaschine zuhause hat, kann dieses Eis natürlich auch damit machen. Klickt einfach auf den Link zum Originalrezept, dort ist das Ganze auch für Eismaschinen beschrieben.

Recipe in English:

 

Chocolate Coconut Ice Cream (vegan and without an ice cream maker)

(based on this recipe)

Ingredients:

650 ml (2 ¾ cups/22 fl.oz.) regular, full-fat coconut milk coconut milk (not coconut cream/cream of coconut)
50 ml (3 tablespoons) maple syrup
250-280 g (1- 1 1/8 cups) brown sugar
1 teaspoon vanilla extract
approx. 60 g (a bit more than 1/4 cups) high-quality unsweetened cocoa powder

Method:

Pour the coconut milk in a bowl. (It doesn’t matter if solids and liquid have separated.)

Add maple syrup, vanilla extract and 1 cup of sugar.

Mix until smooth.

Taste the mixture. If it’s not sweet enough for your taste, add some more sugar or maple syrup.

Pour the mixture in a freezer-safe container or bowl.

Put into the freezer for 30 minutes.

Take out of the freezer, whisk briskly (or churn using an electric mixer) and return into the freezer.

Repeat this step every 30 minutes until the ice cream is creamy and frozen through.*

Stir in the cocoa powder, mix well again and either eat immediately or store in the freezer until you do.

* Note 1: I recommend you not to make the ice cream on the same day you plan to eat it, as it takes some time for it to be frozen through. I made it in the evening, whisked it every 30 minutes for 4 hours and it was only half frozen. I left it in the freezer over night, whisked it in the morning and again in the afternoon, about 2 hours before we wanted to eat it. After that, the consistency resembled “real” ice cream.

Note 2: If you don’t have any maple syrup, you can just add some more sugar instead.

Note 3: If you have an ice cream maker, you can forego all the whisking and churning. Just click on the link to the original recipe for more detailed directions.