Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung (Pumpkin Chestnut Rolls)

Hallo ihr Lieben!

Nach längerer Zeit gibt es heute mal wieder ein neues Rezept! 🙂

img_20161010_081251

Wie ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt habe, ist der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit. Es ist nicht mehr so heiß, die Blätter färben sich bunt und ich kann wieder nach Herzenslust meiner Kürbis-Sucht fröhnen. Seit ich den ersten Kürbis im Supermarkt entdeckt habe, gibt es in unserem Gefrierschrank ein permanentes Kürbis-Püree-Lager, das ich regelmäßig aufstocke.

Eines der ersten Kürbis-Desserts, an denen ich mich dieses Jahr versucht habe, waren Kürbis-Schnecken. Ursprünglich wollte ich sie ja mit Zimtzucker füllen, doch dann war ich im Supermarkt und ein Glas Maronencreme ist mir förmlich entgegengesprungen – so gab’s dann eben Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung!

Diese Entscheidung hab ich ganz und gar nicht bereut – die Schnecken waren wunderbar flaumig und locker und wurden von der süßen Maronicreme perfekt abgerundet. Nicht zu vergessen natürlich die oberleckere Ahornsirup-Glasur oben drauf!

img_20161010_081718

 

Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

für den Teig:

55 g Butter
120 ml Milch
1,5 Pkg. Trockenhefe
optional: 1 TL Rum
440 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1/4 TL Cardamom
1/4 TL Ingwer (gemahlen)
1/2 TL gemahlene Vanille
160 g Kürbis-Püree
1 Eietwas Öl

für die Füllung:

320 g Maronencreme (z.B. von Zuegg oder Bonne Maman)
2 TL Zimt
1 TL gemahlene Vanille

für die Glasur

115 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
2 EL Milch
1 TL Ahornsirup
250 g Puderzucker

 

Zubereitung:

Die Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Nachdem die Butter geschmolzen ist noch für ein paar Minuten auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis sie brutzelt und sich die festen Bestandteile der Butter goldbraun an der Oberfläche absetzen. Die Butter dann schnell in ein anderes Gefäß umgießen, damit sie nicht anbrennt. Kurz beiseite stellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. (Achtung: NICHT heiß!) Die Trockenhefe in die Milch rühren und für ca. 5-7 Minuten stehen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Gewürze und Vanille miteinander vermischen. Dann die Butter untermischen.

Als nächstes die Milch-Mischung, das Kürbis-Püree und das Ei unterrühren.

Für 5 Minuten mit dem Knethaken des Mixers verkneten. (Falls der Teig sehr klebrig sein sollte und sich bis zum Schluss nicht von der Schüssel löst, noch etwas Mehl hinzugeben.)

Eine Schüssel mit Öl auspinseln und dann den Teig hineingeben. Für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. (Bei mir: bei 50°C im Backofen.)

Einmal in den Teig boxen, um die Luft rauszulassen. Dann auf einer bemehlten Oberfläche zu einem 40×27 cm großen Rechteck ausrollen.

Die Maronencreme für ca. 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie etwas weicher ist. Dann Zimt und Vanille unterrühren.

Die Maronencreme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dann den Teig zu einer festen Rolle rollen.

Die Teigrolle nun mit einem Sägemesser in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Damit die  Schnecken nicht zusammengequetscht werden und die Füllung nicht herausquillt, sollte man beim Schneiden vorsichtig vorgehen und so wenig Druck wie möglich ausüben.

Die Schnecken in eine mit Butter ausgepinselte Backform oder Auflaufform legen.

Nun ENTWEDER nochmals für 45 Minuten gehen lassen (wenn ihr die Schnecken noch am selben Tag verspeisen möchtet) ODER über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für Variante 1 (am selben Tag): Nach 45 Minuten Gehzeit den Backofen auf 175°C vorheizen und die Schnecken für ca. 25 Minuten backen.

Für Variante 2 (am nächsten Tag): Schnecken aus dem Kühlschrank nehmen und für 1 Stunde gehen lassen. Dann bei 175°C für 25 Minuten backen.

Für die Glasur: Alle Zutaten verrühren bis eine glatte Glasur entsteht. Falls die Glasur zu flüssig oder zu fest sein sollte, dann entweder mehr Flüssigkeit oder mehr Zucker hinzufügen.

Wenn die Schnecken ein wenig abgekühlt sind, kann die Glasur drauf. Für die Glasur habt ihr zwei Möglichkeiten: Für das erste Bild oben habe ich nur einen Teil der Glasur drübergesprenkelt – wenn ihr das so machen möchtet, braucht ihr nur ca. die Hälfte der oben angegebenen Mengen. Für Bild 2 habe ich die gesamte Glasur über die Schnecken gegossen und gleichmäßig verstrichen.


Recipe in English

COMING SOON

 

Blaubeerschnecken

Hallo ihr Lieben!

Tut mir leid, dass es hier derzeit so still ist. Es ist ja nicht so, als hätte ich nichts zu berichten, doch drückende Hitze und Stress machen es im Moment echt schwierig, den Blog up to date zu halten. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das!

Heute habe ich dafür einen echten Knaller für euch! In der neuen Lecker Bakery gab es (neben einem Haufen anderer toller Sachen) ein Rezept für “Fruchtige Schneckenbuchteln”. Die musste ich natürlich sofort ausprobieren – Germteig (aka Hefeteig) mag ich ja allgemein sehr gern und zu meiner derzeitigen Blaubeer-Sucht passte das auch perfekt.

Und ich wurde nicht enttäuscht –  das Ergebnis war geschmacklich echt der Oberhammer. Flaumiger Germteig mit beeriger Füllung und Zuckerguss – ein Traum! Der Freund und ich haben beinah die Hälfte allein weggespachtelt (der Freund wurde gerügt, als er anfangen wollte, auch noch den für meine Kollegen bestimmten Teil zu verputzen 😉 ) und auch meine Kollegen waren begeistert.

Blaubeerschnecken

Das Rezept in der Lecker Bakery finde ich allerdings ein wenig ausbaufähig. Ich bin zuerst dem Originalrezept gefolgt, beim Auftragen der Füllung ist mir allerdings aufgefallen, dass für meinen Geschmack viel zu wenig Füllung da war. Und leider sind die Schnecken im Ofen dann auch sehr dunkel geworden – ich weiß nicht, ob das an meinem Ofen liegt oder am Rezept, aber wenn ihr sie nachbackt, werft lieber regelmäßig einen Blick in den Ofen.

Blaubeerschnecke

Blaubeerschnecken
(Rezept abgewandelt aus Lecker Bakery 3/2015)

Zutaten für 12-15 Schnecken:

175 ml Milch
1 Bio-Zitrone (mit essbarer Schale)
350 g Mehl
1 Pkg. Trockengerm (= Trockenhefe)
75 g Zucker
Prise Salz
2 Eier
60 g weiche Butter
330 g Heidelbeeren
175 g Beerenkonfitüre (bei mir war es Heidelbeer-Kirsch)
100 g Staubzucker (=Puderzucker)

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abspülen und die Hälfte der Schale abreiben.

Für den Teig zuerst die Milch erwärmen und die Butter darin auflösen. Die Mischung sollte lauwarm sein – auf keinen Fall heiß und auch nicht kalt.

Zitronenschale, Mehl, Germ, Zucker und Salz miteinander vermischen.

Dann Eier und lauwarme Milchmischung unterkneten. (Am besten mit dem Knethaken des Mixers.)

So lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst. (Wenn es so wirkt, als würde das nie passieren, dann einfach noch ein wenig Mehl dazugeben – hab ich auch gemacht.) Wenn der Teig sich von der Schüssel löst, noch ca. 2 Minuten weiterkneten.

Dann den Teig an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich habe den Backofen auf 50°C aufgeheizt und den Teig dort hineingestellt.)

Für die Füllung die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Dann mit der Beerenmarmelade vermischen.

Als nächstes eine Pieform mit 26 cm durchmesser einfetten. (Ich hab eine Tarteform verwendet, die ca. 28 cm Durchmesser hatte und ca. 4 cm hoch ist. Man kann da aber bestimmt auch einfach eine Springform verwenden.)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche nochmals durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen. (Ca. 30×45 cm)

Dann die Beerenmischung auf dem Teig verteilen und am Rand ca. 2 cm frei lassen.

Den Teig dann von der Längsseite her aufrollen und in 12-15 Scheiben schneiden. (Ich hab am Anfang und Ende der Teigrolle ein bisschen weggeschnitten, weil sich dort nur leerer Teig ohne Füllung befand.) Es lässt sich zwar nicht vermeiden, dass beim Schneiden Füllung herausgedrückt wird, aber möglichst vorsichtig vorgehen, damit nicht gleich alles herausquillt.)

Die Scheiben dann nebeneinander in die Form legen. (Nicht verzagen, wenn beim Transferieren in die Form noch mehr Füllung herausmatscht – die kann man dann einfach nachträglich mit einem Löffel wieder einfüllen, wenn die Scheiben in der Form sind.)

Die Schnecken zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich hab sie nicht zugedeckt, sondern wieder in den Backofen gestellt – diesmal aber in den ausgeschalteten.)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Schnecken für ca. 25 Minuten backen. (Achtung: Unbedingt alle 10 Minuten einen Blick in den Ofen werfen! Meine Schnecken waren nach ca. 15 Minuten auf der Oberseite sehr dunkel. Wenn ihr merkt, dass eure Schnecken zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Ich hab nach 20 Minuten den Ofen ausgeschaltet und die Schnecken so noch 5 Minuten drinnen gelassen.)

Die Schnecken für ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen. Dann die Zitrone auspressen.

Zitronensaft esslöffelweise unter den Staubzucker rühren bis ein nicht zu dünner Guss entsteht (bei mir waren das ca. 2-3 EL).

Den Guss dann über die Schnecken träufeln und abkühlen lassen.


Dear international readers,

As I’m not sure if there’s a difference between the dry yeast we have here in Austria and the one sold in other countries, I decided not to translate this recipe. There will be a new, translated recipe next week. Sorry!

Mohnstriezel mit Powidl

Hallo ihr Lieben!

Ich habe derzeit Backverbot. Zwar nicht komplettes Backverbot, aber zumindest dann, wenn es nicht mehr Abnehmer als den Freund und mich gibt. Diesen Entschluss habe ich getroffen, nachdem ich letzte Woche auf die Waage gestiegen bin und die einen neuen Höchststand anzeigte. Blöd ist nur, dass ich extrem schlecht bin beim Einhalten solcher Vorsätze…

Letztes Wochenende wollte ich ja EIGENTLICH nur Burgerbrötchen backen. Als ich mir ein Brötchen-Rezept von meinem Pinterest-Board “Bread, Rolls & Buns” holen wollte, stieß ich dort allerdings auf ein unabsichtlich falsch einsortiertes Rezept für Mohnstriezel mit Pflaumenmus vom wunderbaren Blog Holunderweg 18, an das ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte. (Das ist der Fluch der Pinterest-Vielpinner und Vielen-Foodblogs-Folger – irgendwann verliert man den Überblick über all die tollen Rezepte, die man irgendwo gesehen hat…)

Ich liebe Striezel, ich liebe Mohn und ich LIEBE Pflaumenmus (das bei uns in Österreich übrigens “Powidl” heißt, daher auch der Titel). Es war also einfach nicht möglich, den Striezel nicht zu backen. Und obwohl ich schon ein ganz klein wenig schlechtes Gewissen habe, dass ich so willensschwach bin, muss ich sagen: Je ne regrette rien! Denn der Striezel war einfach so so SOOOOO lecker!!! (Wer das meiste davon weggespachtelt hat, brauche ich euch wohl nicht extra zu sagen… 😉 )

Jedem Hefeteig-, Mohn- oder Pflaumenmus-Fan kann ich nur dringend anraten, das Rezept sofort nachzumachen. Auch für Veganer ist der Striezel übrigens bestens geeignet, da er kein Ei enthält und auch mit Margarine und Pflanzenmilch gemacht werden kann.

Mohnstriezel mit Powidl

Mohnstriezel mit Powidl (Pflaumenmus)
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten

250 g Dinkelmehl (Weizenmehl geht aber auch)
100 ml lauwarme Milch (auch Pflanzenmilch möglich)
80 g geschmolzene Butter (oder Margarine)
40 g Zucker
1/2 Pkg. Trockengerm (Hefe)
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder Vanillemark auch möglich)
etwas Milch zum Einpinseln

für die Füllung
250 g Powidl (Pflaumenmus)
150 g Mohn (nicht Mohnback oder fertige Mohnfülle!)
110 ml Milch
60 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder Vanillemark auch möglich)
2-3 TL Zimt

Zubereitung

Mehl, Milch, Butter und Zucker zu einem geschmeidigen Hefeteig zusammenkneten. (Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch mehr Mehl hinzufügen.)

Für ca. 1 Stunde an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen. (Ich stelle Hefeteig immer bei 50°C in den Backofen.)

Die Milch aufkochen, den Mohn dazugeben und kurz mitkochen. Dann für ca. 10 Minuten quellen lassen.

Dann Powidl (Pflaumenmus), Zucker, Vanille und Zimt unter die Mohnmischung rühren.

Den Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche noch einmal durchkneten, dann in zwei Teile teilen.

Die erste Hälfte ausrollen – im Originalrezept steht 25×40 cm. Passt aber auf, dass ihr den Teig nicht zu dünn ausrollt, sonst reißt er später an allen Ecken und Enden. (Ich spreche aus Erfahrung.)

Die Hälfte der Mohnmischung auf dem ausgerollten Teig verstreichen und am Rand 1-2 cm frei lassen.

Den Teig dann an den Rändern einschlagen (im Originalrezept wird das nur an den kurzen Seiten gemacht, ich hab es auch an den langen gemacht).

Nun wie einen Strudel einrollen und gleich auf das Backblech transferieren.

Dasselbe mit dem zweiten Teigstück und dem Rest der Füllung machen.

Nun die beiden Teigrollen miteinander verschlingen. (Einfach abwechselnd übereinander legen, so wie bei einem Zopf nur eben mit 2 Strängen.)

Die Enden zusammendrücken oder einschlagen.

Den Striezel nun noch mit etwas Milch einpinseln und dann für 20-30 Minuten backen. (Er soll goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Wenn die Füllung ein wenig ausläuft, dann ist das nicht so tragisch.)

Abkühlen lassen (wenn ihr das schafft 😉 ) und wenn gewünscht außen mit etwas Puderzucker bestäuben. (Das muss aber nicht sein.)

Apfel-Zimt-Schnecken (Apple Cinnamon Rolls) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen hatten wir wieder veganen Besuch und ich hatte mal Lust, etwas abseits der angestammten Muffins und Cookies auszuprobieren. Da kam es mir gerade recht, dass es ein paar Tage zuvor auf Krümelkreationen ein Rezept für vegane Zimtschschnecken gegeben hatte.

Anfangs dachte ich schon – oje, Rezept leider fehl geschlagen. Der Teig sah nämlich überhaupt nicht so aus, wie “normaler” Hefeteig immer aussieht (zumindest bei mir) und das Apfelmus quoll an allen Ecken und Enden heraus. Doch nach 20 Minuten Backzeit sahen die Schnecken ganz ansehnlich aus und schmeckten wirklich wunderbar fluffig und lecker. Eine schöne Überraschung, die ich auch all jenen empfehlen kann, die sich eigentlich nicht vegan ernähren. (Das Rezept funktioniert bestimmt auch wunderbar mit “normalem” Hefeteig.)

Apfel-Zimt-Schnecke

Vegane Apfel-Zimt-Schnecken
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Schnecken

 100 ml Mandelmilch
1 EL Zucker
1 EL Trockenhefe
150 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
4 EL Zucker
4 TL Zimt
2 EL Maiskeimöl
1 TL flüssiger Vanilleextrakt

 300 g Apfelmus (ungesüßt)
4 EL Zucker
4 TL Zimt

Zubereitung:

Die Mandelmilch erhitzen bis sie lauwarm ist. (Darf nicht zu warm und nicht zu kalt sein, sonst gelingt der Hefeteig nicht!)

Den Zucker und die Hefe dazugeben, dann beiseite stellen.

Inzwischen Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Zimt vermischen.

Öl und Vanilleextrakt unter die Hefe-Milch-Mischung rühren.

Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und gut vermischen.

Dann kurz durchkneten und noch etwas Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.

Den Teig in eine Schüssel geben und für 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (z.B. bei 50°C im Backofen.)

Inzwischen Apfelmus, Zimt und Zucker vermischen.

Backofen auf 160°C vorheizen und eine Muffinform mit Öl einfetten.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten, dann ausrollen.

Den ausgerollten Teig mit Apfelmus bestreichen.

Dann in 12 Streifen schneiden, diese dann zu Schnecken aufrollen und diese in die Muffinform setzen. (Wenn das Apfelmus ein wenig herausquillt, dann macht das gar nichts.)

Für ca.18-20 Minuten backen.


Recipe in English

Vegan Apple Cinnamon Rolls
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 rolls

3.4 fl.oz. (100 ml) almond milk
1 tablespoon sugar

1 tablespoon dry yeast

1 ¼ cup (150 g) flour

1 tablespoon baking powder

1 pinch of salt

4 tablespoons sugar

4 teaspoons cinnamon

2 tablespoons vegetable oil

1 teaspoon vanilla extract

1 ¼ cup (300 g) unsweetened applesauce

4 tablespoons sugar

4 teaspoons cinnamon

Method:

Heat the almond milk until it is warm, but not hot.

Add 1 tablespoon of sugar and 1 tablespoon of dry yeast and set aside.

In the meantime, combine flour, baking powder, salt, sugar and cinnamon.

Stir the oil and vanilla into the yeast mixture.

Then combine the dry ingredients with the wet ingredients and knead to form a dough. If the dough is too sticky, add some more flour.

Put the dough into a bowl and set in a warm place to rise for about 45 minutes.

Combine applesauce, cinnamon and sugar.

Preheat oven to 325°F (160°C) and grease the cups of a muffin tin.

Knead the dough once more, then roll it out.

Spread the applesauce on the dough.

Then cut it into 12 strips, roll them up and put them into the muffin tin. (It’s okay if the applesauce oozes out in places.)

Bake for about 18-20 minutes.

Schnelle Pizza-Schnecken (Quick Pizza Rolls)

Hallo ihr Lieben!

Vor grob geschätzten zweiunddrölfzig Jahren hatte ich einen Freund, dessen Mutter mochte ich nicht sooo besonders gerne. (Über die Gründe dafür könnte man wahrscheinlich ein kleines Buch schreiben, das mach ich aber jetzt nicht. 😉 ) Was ich allerdings sehr gerne mochte, waren ihre selbstgemachten Pizza-Schnecken. Vor Kurzem hab ich mal wieder daran gedacht und beschlossen, doch einfach selbst mal welche zu machen, zur Auflockerung meiner denkbar langweiligen Büro-Mittagessen-Routine.

Ursprunglich war ja geplant, sie vollständig selbst zu machen. Pizzateig ist ja keine Raketenwissenschaft und ich bin allgemein eine Anhängerin der Gruppe “Fertigteig-iiih-sowas kauf ich nicht”. Tja. Pizzateig ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber aufgrund der Ruhezeit leider auch nix, was man nach einem langen, stressigen Tag mal eben so aus dem Ärmel schüttelt. Daher hab ich meine Fertigteig-Aversion unterdrückt, einen garantiertbioundohnechemie Teig gekauft und losgelegt.

Und was soll ich euch sagen? Seitdem habe ich die Schnecken schon 3x gemacht, weil sie einfach so schnell und unkompliziert zu machen sind und trotzdem super lecker schmecken.

Vielleicht sogar besser als die der Ex-Schwiegermutter. 😉

Pizza roll

Die Variante im Rezept ist mit Schinken und Käse, ihr könnt aber natürlich die Füllung nach Herzenslust variieren. Nur den Tomaten-Teil würde ich so belassen, sonst werden die Schnecken vermutlich eine trockene Angelegenheit.

 

Schnelle Pizza-Schnecken
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten für 10 Schnecken

100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
4 EL Tomatenmark
1 Pkg. Pizzateig aus dem Kühlregal (für 1 Blech)
100 g Schinken, in kleine Stücke geschnitten (auch lecker: Rohschinken oder Schwarzwälder Schinken)
100 g geriebener Käse (z.B. Gouda)
2 TL Pizzagewürz (ich habe das hier von Sonnentor, man kann aber auch einfach nur getrockneten Oregano nehmen)

Zubereitung

Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Pizzateig ausrollen. (Ich rolle den Teig immer auf, lege ihn dann mit der Backpapierseite nach oben auf eine bemehlte Silikonmatte und ziehe das Backpapier ab. So kann man vermeiden, dass der Teig später beim Zusammenrollen kleben bleibt und reißt.)

Getrocknete Tomaten und Tomatenmark pürieren und auf den Teig streichen.

Das Gewürz auf der Tomatenmasse verstreuen.

Als nächstes Schinken und Käse gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Nun den Teig zu einer Rolle einrollen und in 10 Scheiben schneiden.

Die Pizzascheiben auf das Backblech transferieren und für ca. 15-20 Minuten backen. (Orientiert euch dabei auch ein bisschen danach, was auf der Packung eures Teiges steht. Am sichersten ist es, wenn ihr nach 10 Minuten Backzeit in regelmäßigen Abständen einen Blick ins Backrohr werft.)

Recipe in English

Quick Pizza Rolls
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 10 rolls

3.5 oz. (100 g) sun-dried tomatoes (in oil)
4 tablespoons tomato paste
1 package ready-made pizza dough
3.5 oz. (100 g) ham or bacon, cut into little bits
3.5 oz. (100 g) grated cheese
2 teaspoons pizza spice (if you don’t have any, you can also use dried oregano)

Method

Preheat oven to 400°F (200°C) and line a baking sheet with parchment paper.

Roll out the pizza dough.

Puree the dried tomatoes and tomato paste in a food processor and spread it on the dough.

Then sprinkle with pizza spice.

In the next step, evenly distribute the ham and cheese on your dough.

Roll up the dough as you would a cinnamon roll. Then cut it into 10 slices.

Transfer the slices to the baking sheet and bake for 15-20 minutes. (Have a look at the instructions on the package of your dough and, to be on the safe side, regularly check your rolls after about 10 minutes to make sure they don’t get too dark and crispy.)

Challa-Brötchen

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich sollte die Blog-Pause ja nur die paar Tage dauern, die ich damit verbracht habe, im Wellness-Urlaub zu relaxen, doch irgendwie hat sie sich dann über die ganze Zeit hinweg gezogen, in der ich frei hatte… Ich hab mir für meine freien Tage ein bisschen zu viel vorgenommen und dann nicht alles geschafft, was ich wollte. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nichts gebacken habe – ganz im Gegenteil, Backen und Kochen stand in den freien Tagen ganz oben auf meiner Liste, doch irgendwie hab ich nicht so wirklich Zeit gefunden, die Rezepte hier aufzuschreiben. (Aber zumindest hab ich es geschafft, den Großteil meiner “Nervige Hausarbeiten, für die ich normalerweise zu faul bin”-Liste abzuarbeiten und kann nun vermelden, dass Teile unserer Wohnung nicht mehr aussehen wie eine Rumpelkammer. 😉 )

Unter anderem hatte ich im Urlaub endlich wieder einmal Zeit, selbst Burger-Brötchen zu backen. Der Blog vanillakitchen ist eine wahre Fundgrube für leckere Burger-Rezepte und war daher für mich die erste Anlaufstelle auf meiner Suche. Schon vor ein paar Monaten hab ich ein dort gefundenes Burger-Brötchen-Rezept ausprobiert und war begeistert. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht – diese Brioche-artigen Brötchen waren super! Natürlich sind sie nicht nur für Burger geeignet, sondern können auch einfach zum Frühstück verspeist werden.

Burger-Brötchen

 

Challa-Brötchen
(Rezept von hier)

Zutaten für 4 Brötchen

2 Eier
340 g Mehl
1/3 Pkg. Trockengerm (Hefe)
40 g Zucker
40 ml Öl
½ TL Salz
140 ml lauwarmes Wasser
noch etwas Ei zum Bestreichen
etwas Mohn zum Drüberstreuen

Zubereitung

Wasser mit Germ und 1 TL Zucker verrühren, danach das Öl untermischen.

Abwechselnd Eier, Mehl, restlichen Zucker und Salz dazugeben und mit dem Knethaken kneten, bis der Teig glatt ist und sich von der Schüssel löst. (Wenn nötig noch ein wenig Mehl dazugeben.)

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig nun für 1 Stunde an einem warmen (aber nicht zu heißen) Ort gehen lassen. (Ich stelle ihn immer bei 50°C in den Backofen.)

Den Teig in 4 Teile aufteilen und zu Brötchen formen.

Die Brötchen mit Ei bestreichen und dann noch einmal für 10-15 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 160°C aufheizen.

Die Brötchen noch einmal mit Ei einpinseln und mit Mohn bestreuen.

Dann für ca. 30 Minuten backen.

Anmerkung 1: Falls ihr mehr Brötchen machen wollt, aber keine Lust auf Herumrechnen habt – auf vanillakitchen sind die Mengenangaben für 12 Brötchen zu finden.

Anmerkung 2: Ich kann euch zwar kein Rezept mit genauen Mengenangaben geben, weil ich das immer so nach Gefühl mache und nicht immer gleich, aber falls es euch interessiert, hier sind die Burger, die ich mit den Brötchen fabriziert habe! (Ähem… Bitte ignorieren, dass man im Hintergrund sieht, dass ich vergessen habe, die Badezimmertür zu schließen…)

20140821_142111

Das Fleisch habe ich mit Soja-Soße, Worcester-Soße, etwas Salz und dem Jamie Oliver Cowboy-Gewürz gewürzt und ansonsten kam noch folgendes in den Burger: zerdrückte Avocado mit Salz und etwas Kreuzkümmel, ein paar Salatblätter, Käse und etwas (nicht selbst gemachte) Barbecue-Soße. Die Kartoffeln habe ich nach diesem Rezept zubereitet und habe dabei das (sehr empfehlenswerte) Kartoffelgewürz von Sonnentor verwendet.

Nusspotize

Hallo ihr Lieben!

Irgendwie komme ich derzeit nicht damit nach, die Rezepte, die ich in letzter Zeit ausprobiert habe, abzutippen und hier reinzustellen. Das heutige Rezept habe ich zwar abgetippt, dafür kann ich leider kein besonders hübsches Foto liefern. Das Foto hier  ist nämlich leider erst überhastet ein paar Tage nach dem Backen entstanden, als nur mehr ein mickriges Stück übrig war und ich bemerkt habe, dass ich ja noch gar kein Foto für den Blog gemacht habe. 😀 Wenn ihr auf Hefegebäck mit Nussfüllung steht, solltet ihr das Rezept trotzdem mal ausprobieren! 😉

Nussstrudel

Nusspotize

Zutaten:

500 g Mehl
100 g Zucker
100 g Butter
1 Ei und ein zusätzliches Eigelb
180-200 ml Milch (lauwarm)
1 Päckchen Trockengerm (Hefe)
Prise Salz

Für die Füllung
200-250 g geriebene Mandeln oder Haselnüsse
150-200 g Zucker
1 EL Zimt
2 EL Kakaopulver
etwas Butter zum Bestreichen

Zubereitung:

Mehl, Germ und Salz miteinander vermischen.

Butter in einem Topf zerlassen, Milch und Zucker dazugeben. (Die Mischung muss lauwarm sein, wenn sie zu kalt ist, ein wenig aufwärmen, wenn sie zu heiß ist, abkühlen lassen.)

Dann Ei und Eigelb unterrühren.

Die Mischung mit dem Mehl vermischen und so lange kneten, bis der Teig glatt ist und sich von der Schüssel löst.

Den Teig an einem warmen Ort (z.B. im Ofen bei 50 °C) ca. 1-1,5 Stunden rasten lassen.

Für die Füllung die Nüsse mit ein wenig Butter in der Pfanne anrösten.

Nüsse, Zucker, Zimt und Kakaopulver miteinander vermischen.

Teig ausrollen, Füllung darauf gleichmäßig verteilen (am Rand ca. 1 cm frei lassen) und einrollen. (Damit von der Füllung nichts herausfällt, am besten vor dem Einrollen die Ränder ein paar Zentimeter einschlagen.)

Nun noch einmal 15 Minuten ruhen lassen.

Mit geschmolzender Butter bestreichen und dann bei 180°C für ca. 25 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.