Post aus meiner Küche – Sommer im Glas

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja letzte Woche schon angekündigt, dass es bald einen Bericht über die aktuelle Runde von Post aus meiner Küche geben würde – und hier ist er auch schon! 🙂

Eigentlich ist es ja so üblich, erst dann einen Blog-Post dazu zu verfassen, wenn der Tauschpartner den Erhalt des Pakets bestätigt, damit die Überraschung nicht zerstört wird. Diesmal mache ich allerdings eine Ausnahme, weil ich leider seit unserer anfänglichen Kontaktaufnahme nichts mehr von meiner Tauschpartnerin gehört habe und der offizielle Tauschzeitraum ja nun vorbei ist. Ich hoffe, sie hat einfach nur viel um die Ohren und es ist nichts Schlimmes bei ihr passiert. Ein bisschen Enttäuschung kann ich mir allerdings nicht verkneifen, weil ich mir mit meinen Sachen echt Mühe gegeben und auf ein wenig Feedback gehofft habe. Naja, da kann man wohl nix machen!

UPDATE: Inzwischen hat sich meine Tauschpartnerin gemeldet! Mein Paket ist wohlbehalten bei ihr angekommen und dafür, dass sie sich nicht gemeldet hat, gab es einen triftigen Grund, den ich gut verstehen kann. Also doch noch alles gut ausgegangen! 🙂

Das Thema der aktuellen Runde war “Sommer im Glas”. Da bot sich natürlich in erster Linie Marmelade an, doch ich wollte unbedingt auch ein paar Dinge verschicken, die nichts mit Einkochen zu tun haben. Ich habe Bücher und Zeitschriften gewälzt und die unendlichen Weiten von Pinterest durchforstet und mich schließlich für folgendes entschieden:

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade

Heidelbeeren sind ja (wie schon erwähnt) meine Lieblingsbeeren. Aber stinknormale Heidelbeermarmelade fand ich dann doch ein wenig langweilig. Daher wanderte noch weiße Schokolade mit ins Glas, was dem Ganzen noch ein gewisses Etwas verleiht.

Heidelbeer Schoko Marmelade

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 2 Gläser:

50 g weiße Schokolade
430 g Heidelbeeren
50 ml Apfelsaft
2 g Zitronensäure
250 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Zwei Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. (Entweder in kochendem Wasser oder im Backofen.)

Schokolade fein zerkleinern, am besten in einem Blitzhacker (ansonsten mit einem Messer).

Heidelbeeren mit Gelierzucker, Zitronensäure und Apfelsaft in einen Topf geben und gut vermischen.

Unter Rühren aufkochen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Dann die Schokolade unterrühren.

Kurz köcheln lassen, dann die Gelierprobe machen. (Dazu einen Klecks Marmelade auf einen Teller geben – wenn die Marmelade geliert, ist sie fertig, wenn nicht, dann muss sie noch ein wenig kochen.)

Die Marmelade randvoll in die sterilisierten Gläser füllen, fest verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade

Ich bin ja allgemein eher ein Fan von beerigen Marmeladen, doch diese fruchtig-exotische Marmelade mit Pfirsich, Mango und Maracuja finde ich einfach himmlisch! Besonders gut könnte ich sie mir in einem frischen Brioche-Hörnchen vorstellen – das muss ich beim nächsten Sonntagsfrühstück gleich mal ausprobieren. Oder ihr probiert es und gebt mir Bescheid! 😉

Pfirsich Mango Maracuja Marmelade

Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade
(Rezept abgewandelt aus dem Buch “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für 2 Gläser:

270 g Pfirsiche (ohne Kern und Schale gewogen!)
205 g Mango (ohne Kern und Schale gewogen!)
35 g Maracuja (ohne Schale und Kerne gewogen!)
50 ml Rum
260 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Marmeladegläser sterilisieren, entweder in heißem Wasser oder im Backofen.

Als erstes Pfirsiche und Mango schälen, entkernen und in Stückeschneiden. Die Maracuja aufschneiden, das Innere herauskratzen und durch ein Sieb streichen.

Früchte miteinander vermischen, dann Rum und Zucker hinzugeben.

Unter Rühren aufkochen und für 5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Mit einem Kartoffelstampfer die Früchte zerstampfen.

Dann die Gelierprobe machen und die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.

Gut verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Limette-Basilikum-Sirup

Ich muss gestehen, ich war anfangs sehr skeptisch was das Basilikum in diesem Sirup angeht. Eigentlich mag ich Basilikum in Verbindung mit süßen Sachen nämlich überhaupt nicht. Daher habe ich ursprünglich auch nur eine Flasche für meine Tauschpartnerin gemacht und nicht mehr. Als ich allerdings den verbleibenden Rest, der nicht mehr in die Flasche passte, probiert habe, musste ich ein paar Tage später gleich noch einmal zur Tat schreiten und Nachschub machen. Das Basilikum ist – meiner Meinung nach – im Sirup überhaupt nicht als Basilikum zu identifizieren, sondern verleiht dem Ganzen einfach nur eine würzige Hintergrundnote. Also keine Angst – einfach ausprobieren und genießen! Ich hab den Sirup bisher nur mit Wasser verdünnt getrunken, ich kann ihn mir aber auch wunderbar in einem Hugo-artigen Getränk mit Wein oder Prosecco vorstellen.

Limette-Basilikum-Sirup1

Limette-Basilikum-Sirup
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 300 ml

3 Limetten
2 Bio-Zitronen
300 g Zucker
350 ml Wasser
1 kleines Bund Basilikum

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abbrausen und die Schale abreiben.

Dann Zitronen und Limetten auspressen – es sollen insgesamt 150 ml Saft herauskommen.

Den Saft gemeinsam mit Zucker, Zitronenschale und Wasser zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und das Basilikum unterrühren.

Für ca. 30 Minuten ziehen lassen, dann die Basilikumblätter herausfischen.

Den Sirup nochmals für ca. 5 Minuten aufkochen.

Den fertigen Sirup durch ein Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und gut verschließen.


Selbstgemachte Himbeerbrause

Pssst… Ich muss euch etwas gestehen. Dieses Rezept ist noch ausbaufähig. Soll heißen: Die Brause schmeckt zwar gut, die Mengenverhältnisse könnten aber noch optimiert werden. Leider schäumt die Brause nämlich beim Mischen extrem und man muss aufpassen, dass sie nicht fluchtartig das Glas verlässt. 😉 Wenn ihr das Rezept nachmacht, dann am besten das Wasserglas nur halbvoll machen, 1-2 Teelöffel Brause hinzufügen, warten bis sich der Schaum ein wenig gelegt hat und dann mit Wasser auffüllen.

Himbeerbrause2

Himbeerbrause

Zutaten für 230 g Brause:

115 g Puderzucker
30 g Natron
45 g Zitronensäure
40 g Wackelpuddingpulver in der Geschmacksrichtung „Himbeer“

Zubereitung:

Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit den übrigen Zutaten vermischen.


Limette-Minze-Körperpeeling

Selbstgemachtes Körperpeeling finde ich persönlich ja grandios. (Und anscheinend nicht nur ich – meine Schwiegermama hat mich gestern gefragt, ob ich noch Nachschub von dem Pfefferminz-Fußpeeling habe, das ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe. 😉 ) Und da man das ja auch in einem Glas aufbewahrt, dachte ich mir, es passt doch perfekt zum Thema “Sommer im Glas”. Ich wollte eigentlich eine Art “Mojito für den Körper” machen, doch nun ist es eher ein Kokosnuss-Zucker-Peeling mit Limette und Minze geworden, weil ich nicht bedacht habe, dass Kokosöl ja auch einen Eigengeruch hat. Aber naja, wie Juli immer sagt: Egal, Karl! 😉

Limette Minze Peeling1

Limette-Minze-Körperpeeling
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

Ca. 3 EL Kokosöl (flüssig, aber nicht warm!)
Ca. 300 g Demerara Rohrzucker
Saft und Schale einer Limette
Handvoll Pfefferminzblätter
2 Tropfen Pfefferminzöl

Zubereitung:

Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen und dabei achtgeben, dass sich der Zucker nicht auflöst.

Anmerkung 1: Die Mengenangaben für Öl und Zucker könnt ihr selbst bestimmen – einfach mehr Öl oder Zucker hinzugeben je nachdem, ob ihr das Peeling lieber flüssiger oder „trockener“ mögt.

Anmerkung 2: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte 😉 würde ich wahrscheinlich ein geruchsneutraleres Öl verwenden, weil der Kokosduft Limette und Minze fast überdeckt.

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Cookie Dough-Pralinen (Cookie Dough Truffles)

Hallo ihr Lieben!

Esst ihr auch so gerne rohen Keksteig während dem Backen, obwohl man das ja eigentlich nicht soll? Also ich für meinen Teil bekenne mich schuldig! 😉 Mit den Pralinen, die ich euch heute zeigen möchte, könnt ihr dem Keksteig-Genuss fröhnen, ohne ein schlechtes Gewissen oder Angst vor Salmonellen haben zu müssen. Falls ihr das Cookie Dough-Eis von Ben&Jerry’s kennt – genau so schmecken diese kleinen Leckereien!

Und auch den Veganern unter euch bleibt der Keksteig-Genuss nicht verwehrt – die Trüffeln kann man auch ganz einfach ohne tierische Produkte zubereiten (siehe Anmerkung unter dem Rezept). (Oje – zwei Mal “Keksteig-Genuss” in einem so kurzen Text – eine liebe Freundin von mir würde rufen: “Wortwiederholung!!” 😉 )

Cookie Dough Trüffeln

Und, Trommelwirbel, diesmal hab ich es sogar geschafft, euch zum nichtsagenden Schokokugel-Bild noch ein Bild mit einer aufgeschnittenen Trüffel zu machen! 😉

Cookie Dough Pralinen

Cookie Dough-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 24 Kugeln:

150 g Mehl
1/2 TL Salz
120 g Butter (Raumtemperatur)
170 g Zucker (ich habe Rohrohrzucker verwendet)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch Vanillemark oder 1 Pkg. Vanillezucker möglich)
40 ml Milch oder Sahne
110 g Schoko-Chips oder gehackte Schokolade (Ich hab halb dunkle Schokolade und halb Milchschokolade verwendet – man kann aber auch nur eine Sorte verwenden)
200 g dunkle Kuvertüre zum Überziehen (Ich hab ca. 3/4 dunkle Kuvertüre und ¼ Vollmilchkuvertüre verwendet)

Anmerkung: Diese Trüffeln könnt ihr auch ganz einfach vegan machen, wenn ihr statt Butter Margarine verwendet und statt der Kuhmilch pflanzliche Milch.

Zubereitung:

Butter und Zucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse leicht und cremig ist. Wenn eure Butter noch zu kalt war, entstehen erst einmal Klumpen – wenn ihr die lang genug weiterschlagt, lösen sie sich aber irgendwann auf.

Dann die Milch (oder Sahne) und die Vanille unterrühren.

Nun Mehl und Salz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Als letztes die Schoko-Chips unterrühren.

Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann in kleine Kugeln rollen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. (In meinem Gefrierschrank war kein Platz, also hab ich die Kugeln für ca. 1,5 Stunden in den Kühlschrank gestellt – hat auch geklappt.)

Die Schokolade über den Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30 Sekunden Intervallen – zwischenzeitlich umrühren) schmelzen.

Die Kugeln nun mit Schokolade überziehen und auf einen mit Alufolie/Frischhaltefolie/Wachspapier belegten Teller/Kuchenplatte/Schneidbrett deponieren. (Ich habe sie mit einem Nougat-Tröpfchen dekoriert, das muss man aber natürlich nicht machen.)

In den Kühlschrank stellen bis die Schokolade hart ist.

Die Trüffeln sind ca. 1 Woche haltbar, müssen aber im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Recipe in English

Cookie Dough Truffles (Recipe adapted from here)

Ingredients for 24 truffles:

1 1/4 cups (150 g) flour
1/2 teaspoon salt
1/2 cup (120 g) butter, room temperature
3/4 cup (170 g) light brown sugar
2 teaspoons vanilla extract
1/6 cup (40 ml) milk or cream
2/3 cups (110 g) semi-sweet chocolate chips (I used half milk chocolate)
7 oz (200 g) dark chocolate candy coating (I used 1/4 milk chocolate)

Note: To make the Cookie Dough Truffles vegan, use margarine instead of butter and almond/soy milk instead of milk/cream.

Method:

Beat butter and sugar with an electric mixer until light and fluffy.

Then add the milk (or cream) and the vanilla.

Stir in flour and salt and mix until well combined.

Now stir in the chocolate chips.

Chill the dough for about 1 hour.

Then form the dough into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes. (Our freezer was full, so I put the balls into the fridge for 1,5 hours – this also worked very well.)

Melt the chocolate in a double boiler (or by heating it in 30 second intervals in the microwave).

Coat the balls with chocolate and put them on a wax paper-lined baking sheet.

Chill until the chocolate has set.

Store in the fridge for up to a week.

 

Bruchschokolade (Chocolate Bark)

Hallo ihr Lieben!

Heute hab ich etwas für euch, von dem ich mir gar nicht sicher war, ob ich es überhaupt posten soll, weil es so einfach ist, dass es fast ein wenig lächerlich ist. Aber andererseits sind es oft die einfachsten Dinge, an die man selbst gar nicht denkt und daher hab ich mir gedacht, ich poste es trotzdem. Richtiges Rezept ist es natürlich keines, wie ihr gleich sehen werdet.

Kennt ihr das – man macht irgendetwas, wofür man geschmolzene Schokolade braucht (Cakepops, Pralinen, Glasur für einen Kuchen,…) und am Ende bleibt ein Rest übrig und man weiß nicht recht, was man damit machen soll. Jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich – wieso isst die Alte die Schokolade nicht einfach auf oder macht sich eine Heiße Schokolade daraus? Stimmt, unter normalen Umständen mache ich das auch. Allerdings passiert es mir schusseligem Chaoten häufig, dass es entweder schon spät abends ist, wenn ich mit dem Backen fertig bin, ich schon halb auf dem Sprung irgendwohin bin oder schlicht und einfach während dem Backen schon so viel herumgenascht habe, dass ich momentan nichts mehr Süßes mag. Wohin dann also mit der Schokolade?

Die Lösung ist Bruchschokolade oder “Chocolate Bark”.

Pretzel Bark

Dafür gießt ihr einfach eure übrige geschmolzene Schokolade auf ein mit Alufolie (Frischhaltefolie oder Backpapier klappt wahrscheinlich auch) ausgelegtes Backblech (oder Teller/Schneidbrett/…) und streut was auch immer ihr mögt drüber – idealerweise irgendetwas, was auch übrig ist und weg muss. Bei mir waren das Brezeln und Toffee-Stückchen, aber ihr könnt eigentlich alles nehmen, worauf ihr Lust habt und von dem ihr denkt, dass es zusammenpasst (z.B. Nüsse, eine zusätzliche Schokoladensorte, Krokant, Karamell, Gewürze, M&Ms, Cookie-Stücke, Marzipan, Cornflakes, Müsli, Zuckerperlen, Trockenfrüchte, Kartoffelchips, Cracker, Puffreis, Popcorn…).

Dann lasst ihr die Schokolade abkühlen – wenn es schneller gehen soll, dann kann man das Ganze auch in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Schokolade hart ist, in Stücke schneiden oder brechen und entweder selbst essen oder in einen Klarsichtbeutel packen und verschenken.

Tipp: Wenn ihr statt Bruchschokolade lieber Schokoladetafeln machen möchtet, gibt es dafür spezielle Silikonformen. Wenn ihr ein ruhiges Händchen habt, könnt ihr die Schokolade bestimmt auch ohne Formen in Herzform auf die Unterlage gießen.


“Recipe” in English

What to do with leftover melted chocolate?

If you don’t want to eat it or make hot chocolate, you can make Chocolate Bark.

Line a baking tray (or plate/cutting board/…) with tinfoil (or saran wrap). Then pour the melted chocolate onto the foil and top it with whatever you like – maybe you have something else left over that you need to use up. I used pretzels and toffee bits, but you can really use anything (e.g. nuts, chocolate, brittle, spices, M&Ms, cookie bits, marzipan, cereal or granola, sprinkles, dried fruit, potato chips, crackers, puffed rice, popcorn…).

Let the chocolate cool. If you want to speed up the process, you can put it in the fridge.

When the chocolate has hardened, cut or break it into pieces and either eat it yourself or put it into a cellophane bag as a gift for someone else.

Biscoff-Trüffeln & Biscoff-Brezel-Kugeln (Biscoff Truffles & Biscoff Pretzel Balls)

(Note: To get to the English recipes, scroll all the way down.)

Hallo ihr Lieben!

Wenn man sich das Bild so ansieht, dann könnte man denken, hm, das gab’s doch gerade vor ein paar Wochen erst. Ja, das ist leider der Fluch daran, wenn man von Food-Fotografie so gar keine Ahnung hat… Allgemein hätte ich die Bällchen wohl auseinanderschneiden sollen, damit ihr seht, was sich im Inneren verbirgt. In dem Fall wäre das sogar besonders gut gewesen, da sich in den rot-weißen Förmchen nämlich etwas anderes befindet als in den weiß-grauen… Ich hoffe, ihr könnt mir diese Foto-Fehler verzeihen! 😉

Cake Balls

Nun aber zu etwas anderem: Bin ich da allein mit meiner Macke, oder geht es euch auch so, dass ihr etwas total Tolles oder Besonderes kauft und so lange für einen “besonderen Anlass” aufhebt, dass ihr es schließlich für einen ganz und gar unbesonderen Anlass verwenden müsst, weil es sonst abläuft? So geht es mir leider mit einem Haufen toller Backsachen, die ich letztes Jahr in den USA gekauft habe. Verschiedene Baking Chips, Cookie Butter von Trader Joe’s – alles wollte ich so lange wie möglich aufsparen, damit ich möglichst lange was davon habe. Tja, vor Kurzem hab ich dann beim Herumräumen in der Speisekammer allerdings entdeckt, dass das meiste von dem Zeug entweder überhaupt schon weit über dem Haltbarkeitsdatum ist und einiges knapp davor. Pöh.

So musste ich schließlich letztes Wochenende das ganze Glas gut gehütete Cookie Butter und den letzten Rest der kostbaren Peanutbutter-Chips auf einen Schlag verarbeiten – mir blutete das Herz! Doch als ich die fertigen Bällchen probiert habe, war das beinahe wieder vergessen. Die waren nämlich so dermaßen gut, dass ich am liebsten alle ganz für mich allein behalten hätte. So à la Gollum – meiiiiine Bäääällchen…. (Hier creepy Gollum-Stimme dazudenken.)

So, aber nun zu den Rezepten!

Für Bällchen-Version 1 (auf dem Bild in rotem Förmchen und ohne farbigen Zucker) braucht ihr keine Super-Special-Zutaten aus den USA. Alles, was da enthalten ist, solltet ihr auch in unseren Breiten bekommen:

Biscoff-Trüffeln

Zutaten für ca. 15 Kugeln

200 g Crunchy Keksaufstrich, z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
140 g Biscoff-Kekse
40 g Puderzucker
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Kekse zu Krümeln zermahlen, entweder in der Küchenmaschine oder Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Dann den Keks-Aufstrich, die Kekskrümel und den Zucker verrühren bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (30 Minuten im Gefrierfach geht bestimmt auch.)

Die gekühlte Masse zu Bällchen formen, dann für ca. 30 Minuten bis 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Die Schokolade schmelzen und die Bällchen damit überziehen.

Am besten werden die Bällchen dann im Kühlschrank aufbewahrt.

So, und nun das zweite Rezept. Für Bällchen-Version 2 braucht ihr theoretisch Peanutbutter-Chips. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man die unter Umständen durch Schoko-Chips oder Karamellstückchen ersetzen oder auch ganz weglassen könnte. Das schmeckt dann natürlich anders, stelle ich mir aber auch ganz gut vor. Eine weitere Variante, die ich mir gut vorstellen könnte, ist, statt des Keksaufstrichs Erdnussbutter zu verwenden und dann Schoko-Chips statt der Peanutbutter-Chips. Falls ihr das ausprobiert, gebt Bescheid!

Biscoff-Brezel-Kugeln mit Peanutbutter-Chips

Zutaten für ca. 15 Kugeln

160 g Crunchy Keksaufstrich z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
60 g kleine Salzbrezeln
100 g Peanutbutter-Chips
2-3 EL geschmolzene Butter (die braucht man nur, wenn man die Peanutbutter-Chips verwendet, damit das Ganze besser zusammenpappt)
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Brezeln zu Krümeln verarbeiten (ruhig mit dem Salz darauf), entweder in der Küchenmaschine oder die Brezeln in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Brezeln, Keksaufstrich und Peanutbutter-Chips miteinander vermischen und so viel geschmolzene Butter dazugeben, bis sich die Masse formen lässt. (Ich habe die Masse mit den Händen durchgeknetet.)

Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, danach zu Kugeln formen.

Die Kugeln dann 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Die Schokolade schmelzen und dann die Kugeln damit überziehen.

Auch diese Bällchen sind am besten, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt.


Recipes in English

Biscoff Truffles

Ingredients for 15 truffles

7 oz. (200 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
5 oz. (140 g) Biscoff cookies
1/3 cup (40 g) confectioners’ sugar
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the cookies into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter and sugar and stir until well combined.

Put the mixture into the fridge for about an hour (or freeze it for 30 minutes).

Roll the cooled mixture into balls.

Put the balls into the freezer for at least 30 minutes (better for an hour).

Melt the chocolate and cover the balls with it.

It’s best to store the truffles in the fridge.

Biscoff Pretzel Balls with Peanutbutter Chips

Ingredients for 15 balls

5.6 oz. (160 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
2 oz. (60 g) pretzels
3.5 oz. (100 g) peanutbutter chips
2-3 tablespoons melted butter
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the pretzels into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter, peanutbutter chips and butter and knead the mixture with your hands until it’s formable.

Put the mixture into the fridge for about 30 minutes, then roll it into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes.

Melt the chocolate and cover the balls with it.

Tastes best when stored in the fridge.

Dulce de Leche

(For the English version of the recipe, scroll all the way down.)

Hallo ihr Lieben!

Der nächste Post sollte ja eigentlich erst am Freitag kommen, aber ich bin so begeistert von dem, was ich am Wochenende gemacht habe, dass ich euch heute schon davon berichten muss!

Kennt ihr Dulce de Leche? Das ist eine süße Milchkaramell-Creme, die üblicherweise aus gezuckerter Kondensmilch hergestellt wird und entweder als Brotaufstrich gegessen oder zu verschiedensten Bäckereien und Süßspeisen verarbeitet werden kann.

Dulce de Leche Brot

Schon lange wollte ich mal etwas mit Dulce de Leche machen, weil das auf Bildern immer einfach köstlich aussieht, doch bisher gab es für mich ein Hindernis: Um Dulce de Leche herzustellen, muss man eine Dose gezuckerte Kondensmilch für 2-3 Stunden in einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Klingt ja eigentlich denkbar einfach, der Haken ist jedoch, dass es in Österreich Kondensmilch nicht in Dosen gibt, sondern nur in Tuben. (Zumindest in jedem Supermarkt, in dem ich bisher war.) Bis vor kurzem dachte ich also, der Dulce de Leche-Genuss sei mir verwehrt. (Aufmerksame Blogleser haben vielleicht bemerkt, dass es auf dem Blog schon ein oder zwei Mal etwas gab, wo Dulce de Leche hineingehört. Bisher habe ich mir immer mit der Karamellcreme von Bonne Maman beholfen. Die wird nämlich auch mit Kondensmilch hergestellt und ist daher ein ganz guter Ersatz. Wenn man sich die Zutaten so ansieht, bemerkt man aber, dass es doch nicht so ganz dasselbe ist.)

Vor ein paar Wochen hab ich dann bei David Lebovitz einen Dulce de Leche Cheesecake entdeckt und damit auch sein Rezept für Dulce de Leche, das zu meiner Überraschung nicht in der Dose, sondern in einer Auflaufform im Backofen gemacht wird. Auf das hin machte ich mich auf die Suche, ob es denn nicht noch andere Wege gibt, das leckere süße Zeug herzustellen und bin dann auf zwei tolle Blog-Posts gestoßen. Einerseits beim Blog Kleiner Kuriositätenladen (allgemein ein sehr netter und schöner Blog, kann ich nur weiterempfehlen!), wo drei verschiedene Wege zum Dulce de Leche-Glück mit Kondensmilch gezeigt werden und andererseits bei From Snuggs Kitchen, wo Dulce de Leche sogar mit “normaler” Milch gemacht wird. (Die, laut diesem Blog-Post auch durch laktosefreie Milch oder Sojamilch ersetzt werden kann.)

Ich habe zwei Versionen ausprobiert: 1x gezuckerte Kondensmilch aus der Tube in einem Marmeladenglas (quasi als Ersatz für die fehlende Dose) und 1x Milch & Zucker in einem Kochtopf. Beides hat super geklappt und daher zeige ich euch diese beiden Methoden heute gleich:

Methode 1:

Dulce de Leche im Twist-off-Glas
(Rezept von hier)

Dulce de Leche

Zutaten für ca. 340 g:

340 g gezuckerte Kondensmilch (aus Dose oder Tube)

Zubereitung:

Die Kondensmilch in ein Schraubglas füllen. Es muss zum Rand mindestens 1-2 cm Platz freigelassen werden.

Das Glas in einen Topf stellen und so viel Wasser eingießen, dass etwa drei Viertel des Glases im Wasser stehen. (Zwischenzeitlich immer wieder Wasser nachgießen, weil das ja verdunstet.)

Das Wasser aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze für 2-3 Stunden köcheln lassen bis die Kondensmilch eine karamellige Farbe angenommen hat. (Bei mir hat es ca. 2,5 Stunden gedauert.)

Dann das Glas aus dem Wasser nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Wenn das Glas nicht geöffnet wird, ist das Dulce de Leche nun theoretisch so lange haltbar wie eingekochte Marmelade. (Wenn es geöffnet wird, sollte man es – denke ich – im Kühlschrank aufbewahren.)

Methode 2:

Dulce de Leche mit Milch im Kochtopf
(Rezept von hier)

Dulce de Leche Vollmilch

Zutaten für ca. 175 g:

1 Liter Vollmilch
(hier habe ich gesehen, dass es auch mit laktosefreier Milch oder Sojamilch klappt)
250 g Zucker
3 EL flüssiger Vanille-Extrakt
(man kann bestimmt auch Vanillemark verwenden, aber dann hat das Dulce de Leche wahrscheinlich schwarze Pünktchen)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Kochtopf vermischen und aufkochen lassen.

Dann bei niedriger Temperatur unter ständigem Rühren für ca. 1,5 – 2 Stunden köcheln lassen, bis die Karamellcreme die gewünschte Farbe und Konsistenz angenommen hat.

Dann in ein Glas umfüllen und abkühlen lassen.

Achtung: Macht nicht den Fehler das Dulce de Leche noch ewig weiterköcheln zu lassen, wenn es schon karamellbraun ist. Dann wird es nämlich zu fest und bekommt beim Abkühlen die Konsistenz von Toffee-Bonbons. (Falls euch das aus Versehen doch passiert sein sollte: Wenn man es erwärmt, dann wird es wieder flüssig und kann weiterverarbeitet oder auf’s Brot geschmiert werden.)

Über die Haltbarkeit kann ich nichts Definitives sagen, aber ich persönlich würde es im Kühlschrank aufbewahren.

So, nun ein kurzes Fazit zu den beiden Methoden:

Beide haben wunderbar geklappt, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, gezuckerte Kondensmilch zu verwenden, dann würde ich euch die erste Methode empfehlen, 1. weil sich das Dulce de Leche mit der Methode quasi von selbst macht (während man bei der anderen Methode stundenlang rührend am Herd stehen muss), 2. weil es dann gleich direkt im Glas ist und nicht umgefüllt werden muss, 3. weil man mengenmäßig genauer einschätzen kann, wieviel man letztendlich herausbekommt und 4. weil es einfacher ist, die richtige Konsistenz zu erreichen und es nicht so leicht passieren kann, dass es zu fest wird. Der einzige eklatante Vorteil, den ich bei der zweiten Methode sehe, ist, dass auch laktoseintolerante Menschen oder Veganer in den Genuss von Dulce de Leche kommen können, was ja mit der Kondensmilch-Variante nicht der Fall ist.


Recipes in English

Two ways of making Dulce de Leche:

Method 1:

Dulce de Leche with sweetened condensed milk cooked in a jar
(Recipe from here)

Ingredients for 12 oz. (340 g):

12 oz. (340 g) sweetened condensed milk

Method:

Pour the sweetened condensed milk into a screw-top jar. (Don’t fill the jar all the way, there must be at least one inch between the milk and the cap.)

Put the jar into a pot or saucepan and add as much water as needed to cover about three quarters of the jar.

Bring the water to a boil and then let it simmer at medium heat for 2-3 hours until the condensed milk is the color of toffee. (Keep adding water as it evaporates while cooking.)

Then take the jar out of the water and let it cool down.

If you don’t open the jar, the Dulce the Leche can be stored as long as jam. (After opening the jar, store it in the refrigerator.)

Method 2:

Dulce de Leche with milk cooked in a saucepan
(Recipe from here)

Ingredients for 6 oz. (175 g):

34 fl.oz. (1 liter) whole milk (you can also use dairy free milk, e.g. soy milk)
1 1/8 cup (250 g) sugar
3 tablespoons vanilla extract

Method:

Combine all ingredients in a saucepan and let the mixture simmer at low heat for about 1,5 – 2 hours until it is viscous and toffee colored. (Stir the mixture constantly.)

Then pour it into a jar and let it cool down.

Look out: Pay close attention to the texture. If you let your Dulce de Leche simmer for too long, it firms up after cooling and is more like toffee or fudge. (If this happens, it can be softened by heating it up.)

Store in the refrigerator.

Note: I tried both methods and liked the first one better. Firstly, the Dulce de Leche doesn’t have to be stirred constantly and therefore practically makes itself; secondly, there is no need to pour it from one container to another, as it is already in the jar; thirdly, it is easier to estimate how much Dulce de Leche you will have at the end and fourthly, the risk of it hardening and becoming toffee is a lot smaller. However, the second method has one big advantage: As you can also use dairy free milk, you can also make it if you are lactose-intolerant or vegan.

Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

Zweierlei Punsch-Sirup

Hallo ihr Lieben!

Erinnert ihr euch daran, dass ich groß herumgetönt hatte, hier ein Geschenk aus der Küche nach dem anderen rauszuhauen? Bestimmt fragt ihr euch mittlerweile, wann denn die versprochenen Rezepte endlich kommen. Kann ich euch sagen: Auf den letzten Drücker… 😉 (Hoho, bemerkt ihr meine geniale Überleitung zu Persis Blog-Event, bei dem ich mit diesem Post mitmachen möchte?)

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Gott sei Dank sind alle Rezepte, die ich euch zeigen möchte, superschnell gemacht und ihr könnt sie auch noch 3, 2, oder 1 Tag vor Weihnachten zubereiten und niemand wird merken, dass sie erst auf den letzten Drücker entstanden sind.

Als erstes zeige ich euch, wie man schnell und einfach Sirup zubereitet, mit dem der Beschenkte (oder natürlich auch gerne man selbst) ratzfatz leckeren Punsch herstellen kann. Den Himbeer-Punsch-Sirup habe ich übrigens auch meiner Post aus meiner Küche-Tauschpartnerin Michaela vom Blog Pigugi geschickt.

Punschsirup

Himbeer-Punsch-Sirup
(Rezept abgewandelt aus frisch gekocht Magazin, Ausgabe Dez, 2014)

Zutaten für ca. 400 ml Sirup

140 g Himbeeren (gern auch tiefgekühlt, ist ja gerade keine Himbeer-Saison)
220 g Zucker
3 TL Glühweingewürz (ich hab das hier verwendet)
1 TL Gewürznelken (ganz)
300 ml Granatapfelsaft (z.B. den hier)
80 ml Wasser

Zubereitung:

Flasche mit heißem Wasser ausspülen und bereitstellen.

Zucker, Wasser, Saft, Gewürz, Gewürznelken und Himbeeren in einem Topf für 2-3 Minuten stark aufkochen (dabei umrühren).

Danach den Sirup durch ein Sieb gießen, um die festen Bestandteile abzufiltern.

In die Flasche abfüllen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren.

Der Sirup ist laut Originalrezept ca. 2 Wochen haltbar.

Orangen-Punsch-Sirup
(Rezept abgewandelt aus frisch gekocht Magazin, Ausgabe Dez, 2014)

Zutaten für ca. 400 ml Sirup

5 Orangen
150 g Zucker
2 Zitronen (mit unbehandelter Schale)
2 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:

Flasche mit heißem Wasser ausspülen und bereitstellen.

Die Schale der Zitronen dünn abschälen und dann in die Flasche stecken.

Die Orangen auspressen und 300 ml des Saftes gemeinsam mit dem Zucker in einen Topf geben.

Die beiden Zitronen ebenfalls auspressen und den Saft hinzufügen.

Nun noch das Lebkuchengewürz unterrühren, aufkochen lassen und für 2-3 Minuten köcheln lassen (dabei umrühren).

Den Sirup durch ein Sieb gießen, damit eventuelle feste Bestandteile (z.B. versehentlich hineingeratene Kerne) abgefiltert werden.

In die Flasche gießen und abkühlen lassen.

Laut dem Originalrezept ist der Sirup bei Zimmertemperatur 3-4 Wochen haltbar.