Post aus meiner Küche – Sommer im Glas

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja letzte Woche schon angekündigt, dass es bald einen Bericht über die aktuelle Runde von Post aus meiner Küche geben würde – und hier ist er auch schon! 🙂

Eigentlich ist es ja so üblich, erst dann einen Blog-Post dazu zu verfassen, wenn der Tauschpartner den Erhalt des Pakets bestätigt, damit die Überraschung nicht zerstört wird. Diesmal mache ich allerdings eine Ausnahme, weil ich leider seit unserer anfänglichen Kontaktaufnahme nichts mehr von meiner Tauschpartnerin gehört habe und der offizielle Tauschzeitraum ja nun vorbei ist. Ich hoffe, sie hat einfach nur viel um die Ohren und es ist nichts Schlimmes bei ihr passiert. Ein bisschen Enttäuschung kann ich mir allerdings nicht verkneifen, weil ich mir mit meinen Sachen echt Mühe gegeben und auf ein wenig Feedback gehofft habe. Naja, da kann man wohl nix machen!

UPDATE: Inzwischen hat sich meine Tauschpartnerin gemeldet! Mein Paket ist wohlbehalten bei ihr angekommen und dafür, dass sie sich nicht gemeldet hat, gab es einen triftigen Grund, den ich gut verstehen kann. Also doch noch alles gut ausgegangen! 🙂

Das Thema der aktuellen Runde war “Sommer im Glas”. Da bot sich natürlich in erster Linie Marmelade an, doch ich wollte unbedingt auch ein paar Dinge verschicken, die nichts mit Einkochen zu tun haben. Ich habe Bücher und Zeitschriften gewälzt und die unendlichen Weiten von Pinterest durchforstet und mich schließlich für folgendes entschieden:

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade

Heidelbeeren sind ja (wie schon erwähnt) meine Lieblingsbeeren. Aber stinknormale Heidelbeermarmelade fand ich dann doch ein wenig langweilig. Daher wanderte noch weiße Schokolade mit ins Glas, was dem Ganzen noch ein gewisses Etwas verleiht.

Heidelbeer Schoko Marmelade

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 2 Gläser:

50 g weiße Schokolade
430 g Heidelbeeren
50 ml Apfelsaft
2 g Zitronensäure
250 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Zwei Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. (Entweder in kochendem Wasser oder im Backofen.)

Schokolade fein zerkleinern, am besten in einem Blitzhacker (ansonsten mit einem Messer).

Heidelbeeren mit Gelierzucker, Zitronensäure und Apfelsaft in einen Topf geben und gut vermischen.

Unter Rühren aufkochen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Dann die Schokolade unterrühren.

Kurz köcheln lassen, dann die Gelierprobe machen. (Dazu einen Klecks Marmelade auf einen Teller geben – wenn die Marmelade geliert, ist sie fertig, wenn nicht, dann muss sie noch ein wenig kochen.)

Die Marmelade randvoll in die sterilisierten Gläser füllen, fest verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade

Ich bin ja allgemein eher ein Fan von beerigen Marmeladen, doch diese fruchtig-exotische Marmelade mit Pfirsich, Mango und Maracuja finde ich einfach himmlisch! Besonders gut könnte ich sie mir in einem frischen Brioche-Hörnchen vorstellen – das muss ich beim nächsten Sonntagsfrühstück gleich mal ausprobieren. Oder ihr probiert es und gebt mir Bescheid! 😉

Pfirsich Mango Maracuja Marmelade

Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade
(Rezept abgewandelt aus dem Buch “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für 2 Gläser:

270 g Pfirsiche (ohne Kern und Schale gewogen!)
205 g Mango (ohne Kern und Schale gewogen!)
35 g Maracuja (ohne Schale und Kerne gewogen!)
50 ml Rum
260 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Marmeladegläser sterilisieren, entweder in heißem Wasser oder im Backofen.

Als erstes Pfirsiche und Mango schälen, entkernen und in Stückeschneiden. Die Maracuja aufschneiden, das Innere herauskratzen und durch ein Sieb streichen.

Früchte miteinander vermischen, dann Rum und Zucker hinzugeben.

Unter Rühren aufkochen und für 5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Mit einem Kartoffelstampfer die Früchte zerstampfen.

Dann die Gelierprobe machen und die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.

Gut verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Limette-Basilikum-Sirup

Ich muss gestehen, ich war anfangs sehr skeptisch was das Basilikum in diesem Sirup angeht. Eigentlich mag ich Basilikum in Verbindung mit süßen Sachen nämlich überhaupt nicht. Daher habe ich ursprünglich auch nur eine Flasche für meine Tauschpartnerin gemacht und nicht mehr. Als ich allerdings den verbleibenden Rest, der nicht mehr in die Flasche passte, probiert habe, musste ich ein paar Tage später gleich noch einmal zur Tat schreiten und Nachschub machen. Das Basilikum ist – meiner Meinung nach – im Sirup überhaupt nicht als Basilikum zu identifizieren, sondern verleiht dem Ganzen einfach nur eine würzige Hintergrundnote. Also keine Angst – einfach ausprobieren und genießen! Ich hab den Sirup bisher nur mit Wasser verdünnt getrunken, ich kann ihn mir aber auch wunderbar in einem Hugo-artigen Getränk mit Wein oder Prosecco vorstellen.

Limette-Basilikum-Sirup1

Limette-Basilikum-Sirup
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 300 ml

3 Limetten
2 Bio-Zitronen
300 g Zucker
350 ml Wasser
1 kleines Bund Basilikum

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abbrausen und die Schale abreiben.

Dann Zitronen und Limetten auspressen – es sollen insgesamt 150 ml Saft herauskommen.

Den Saft gemeinsam mit Zucker, Zitronenschale und Wasser zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und das Basilikum unterrühren.

Für ca. 30 Minuten ziehen lassen, dann die Basilikumblätter herausfischen.

Den Sirup nochmals für ca. 5 Minuten aufkochen.

Den fertigen Sirup durch ein Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und gut verschließen.


Selbstgemachte Himbeerbrause

Pssst… Ich muss euch etwas gestehen. Dieses Rezept ist noch ausbaufähig. Soll heißen: Die Brause schmeckt zwar gut, die Mengenverhältnisse könnten aber noch optimiert werden. Leider schäumt die Brause nämlich beim Mischen extrem und man muss aufpassen, dass sie nicht fluchtartig das Glas verlässt. 😉 Wenn ihr das Rezept nachmacht, dann am besten das Wasserglas nur halbvoll machen, 1-2 Teelöffel Brause hinzufügen, warten bis sich der Schaum ein wenig gelegt hat und dann mit Wasser auffüllen.

Himbeerbrause2

Himbeerbrause

Zutaten für 230 g Brause:

115 g Puderzucker
30 g Natron
45 g Zitronensäure
40 g Wackelpuddingpulver in der Geschmacksrichtung „Himbeer“

Zubereitung:

Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit den übrigen Zutaten vermischen.


Limette-Minze-Körperpeeling

Selbstgemachtes Körperpeeling finde ich persönlich ja grandios. (Und anscheinend nicht nur ich – meine Schwiegermama hat mich gestern gefragt, ob ich noch Nachschub von dem Pfefferminz-Fußpeeling habe, das ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe. 😉 ) Und da man das ja auch in einem Glas aufbewahrt, dachte ich mir, es passt doch perfekt zum Thema “Sommer im Glas”. Ich wollte eigentlich eine Art “Mojito für den Körper” machen, doch nun ist es eher ein Kokosnuss-Zucker-Peeling mit Limette und Minze geworden, weil ich nicht bedacht habe, dass Kokosöl ja auch einen Eigengeruch hat. Aber naja, wie Juli immer sagt: Egal, Karl! 😉

Limette Minze Peeling1

Limette-Minze-Körperpeeling
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

Ca. 3 EL Kokosöl (flüssig, aber nicht warm!)
Ca. 300 g Demerara Rohrzucker
Saft und Schale einer Limette
Handvoll Pfefferminzblätter
2 Tropfen Pfefferminzöl

Zubereitung:

Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen und dabei achtgeben, dass sich der Zucker nicht auflöst.

Anmerkung 1: Die Mengenangaben für Öl und Zucker könnt ihr selbst bestimmen – einfach mehr Öl oder Zucker hinzugeben je nachdem, ob ihr das Peeling lieber flüssiger oder „trockener“ mögt.

Anmerkung 2: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte 😉 würde ich wahrscheinlich ein geruchsneutraleres Öl verwenden, weil der Kokosduft Limette und Minze fast überdeckt.

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Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

Zweierlei Punsch-Sirup

Hallo ihr Lieben!

Erinnert ihr euch daran, dass ich groß herumgetönt hatte, hier ein Geschenk aus der Küche nach dem anderen rauszuhauen? Bestimmt fragt ihr euch mittlerweile, wann denn die versprochenen Rezepte endlich kommen. Kann ich euch sagen: Auf den letzten Drücker… 😉 (Hoho, bemerkt ihr meine geniale Überleitung zu Persis Blog-Event, bei dem ich mit diesem Post mitmachen möchte?)

xmas2014_sidebar

Gott sei Dank sind alle Rezepte, die ich euch zeigen möchte, superschnell gemacht und ihr könnt sie auch noch 3, 2, oder 1 Tag vor Weihnachten zubereiten und niemand wird merken, dass sie erst auf den letzten Drücker entstanden sind.

Als erstes zeige ich euch, wie man schnell und einfach Sirup zubereitet, mit dem der Beschenkte (oder natürlich auch gerne man selbst) ratzfatz leckeren Punsch herstellen kann. Den Himbeer-Punsch-Sirup habe ich übrigens auch meiner Post aus meiner Küche-Tauschpartnerin Michaela vom Blog Pigugi geschickt.

Punschsirup

Himbeer-Punsch-Sirup
(Rezept abgewandelt aus frisch gekocht Magazin, Ausgabe Dez, 2014)

Zutaten für ca. 400 ml Sirup

140 g Himbeeren (gern auch tiefgekühlt, ist ja gerade keine Himbeer-Saison)
220 g Zucker
3 TL Glühweingewürz (ich hab das hier verwendet)
1 TL Gewürznelken (ganz)
300 ml Granatapfelsaft (z.B. den hier)
80 ml Wasser

Zubereitung:

Flasche mit heißem Wasser ausspülen und bereitstellen.

Zucker, Wasser, Saft, Gewürz, Gewürznelken und Himbeeren in einem Topf für 2-3 Minuten stark aufkochen (dabei umrühren).

Danach den Sirup durch ein Sieb gießen, um die festen Bestandteile abzufiltern.

In die Flasche abfüllen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren.

Der Sirup ist laut Originalrezept ca. 2 Wochen haltbar.

Orangen-Punsch-Sirup
(Rezept abgewandelt aus frisch gekocht Magazin, Ausgabe Dez, 2014)

Zutaten für ca. 400 ml Sirup

5 Orangen
150 g Zucker
2 Zitronen (mit unbehandelter Schale)
2 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung:

Flasche mit heißem Wasser ausspülen und bereitstellen.

Die Schale der Zitronen dünn abschälen und dann in die Flasche stecken.

Die Orangen auspressen und 300 ml des Saftes gemeinsam mit dem Zucker in einen Topf geben.

Die beiden Zitronen ebenfalls auspressen und den Saft hinzufügen.

Nun noch das Lebkuchengewürz unterrühren, aufkochen lassen und für 2-3 Minuten köcheln lassen (dabei umrühren).

Den Sirup durch ein Sieb gießen, damit eventuelle feste Bestandteile (z.B. versehentlich hineingeratene Kerne) abgefiltert werden.

In die Flasche gießen und abkühlen lassen.

Laut dem Originalrezept ist der Sirup bei Zimmertemperatur 3-4 Wochen haltbar.

Lebkuchenlikör/Gingerbread Liqueur

Hallo ihr Lieben,

in meinem letzten Post habe ich schon erwähnt, dass ich meinem Wichtel Lebkuchenlikör geschenkt habe. Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, vor allem, weil es wirklich einfach und trotzdem lecker ist. Da nicht alles in die beiden Flaschen gepasst hat, die ich zuhause hatte, konnte der Freund sich gleich ein ordentliches Glas genehmigen und hat danach sehr zufrieden gewirkt. 😉

Lebkuchen-Likör

 

Lebkuchenlikör
(Rezept, etwas abgewandelt, von hier)

Zutaten für zwei 0,25 l Flaschen und ein “Probier-Glas”:

50 g Staubzucker (= Puderzucker)
2 gehäufte TL Kakaopulver
1 TL Zimt
3 TL Lebkuchengewürz
120 ml Vodka
60 g Nutella
300 ml Schlagobers (= Sahne)

Zubereitung:

Sahne in einer Schüssel ein ganz klein wenig aufschlagen. (Wirklich nur ein ganz kleines bisschen, gerade so, dass sie ein wenig cremiger wird – auf keinen Fall bis sie anfängt fest zu werden!)

Zucker in eine separate Schüssel sieben und mit dem Kakao und den Gewürzen vermischen.

Vodka zur Zuckermischung gießen und rühren, bis sich alles gut aufgelöst hat.

Nutella dazugeben und gut unterrühren.

Am Schluss noch die Sahne hinzufügen und verrühren.

Likör in die beiden Flaschen füllen und den Rest sofort genießen. 😉

Anmerkung: Der Likör muss gekühlt gelagert werden und hält sich ungefähr 3-4 Wochen.

 

Recipe in English:

Gingerbread Liqueur
(Recipe adapted from here)

Ingredients for about 16 fl.oz.:

50 g (about ½ cups) confectioner’s sugar
2 heaped teaspoons cocoa powder
1 teaspoon cinnamon
3 teaspoons gingerbread spice mix
120 ml (1/2 cups) vodka
60 g (a bit more than 1 oz.) Nutella
300 ml (1 ¼ cups) heavy cream

Method:

Give the cream a quick whip to get a creamier consistency. (Watch out, it still has to be liquid.)

In a separate bowl, sift together sugar, cocoa powder and spices.

Add the vodka and stir until the sugar has dissolved.

Then stir in the Nutella.

Stir in the cream and pour the liqueur into small bottles.

Note: This liqueur must be stored in the fridge and has a shelf life of about 3-4 weeks.

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Ingwerlimonade/Ginger Beer (non-alcoholic)

Hallo ihr Lieben!

Entschuldigt die lange Funkstille hier auf dem Blog – ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren und während der Hitzewelle auch keine große Lust zum Backen. Daher hab ich heute auch mal was ganz anderes für euch, nämlich eine erfrischende Ingwerlimonade à la Jamie Oliver. Derzeit ist es (zumindest hier) zwar nicht so heiß, doch die nächste Hitzewelle kommt bestimmt (leider – ich muss mich hier als notorischer Über-die-Hitze-Jammerer und heimlicher Sommer-nicht-Möger outen) und vielleicht mögt ihr euch dann damit abkühlen. 🙂

Ginger Beer (non-alcoholic)

Ingwerlimonade à la Jamie Oliver
(Rezept, mit ein paar Änderungen, von hier)

Zutaten

100 g frischer Ingwer
8-10 EL brauner Zucker
3 Zitronen (mit unbehandelter Schale)
1,5 Liter prickelndes Mineralwasser
ein paar Zweige Minze
Eiswürfel

Zubereitung

Ingwer schälen und mit einer Kastenreibe klein reiben.

Entstandenen Ingwer“matsch“ in eine Schüssel geben und 8 EL Zucker darüberstreuen.

Die Schale von zwei der Zitronen mit einem Gemüseschäler abschälen (vorher natürlich gut waschen), die Schalen zum Ingwer in die Schüssel legen und für ca.10 Sekunden mit einem Stößel/Nudelwalker/ähnlichem Gerät bearbeiten (laut Jamie Oliver „bash and squash“), dann wieder herausfischen.

Alle drei Zitronen auspressen und den Saft, sowie auch das Mineralwasser, zur Ingwermischung gießen.

Für 10 Minuten stehen lassen.

Nun probieren, ob es geschmacklich schon passt oder noch mit dem übrigen Zucker adjustiert werden muss. (Ich habe ehrlich gesagt insgesamt sogar 11 oder 12 EL Zucker dazugegeben…)

Das Ganze durch ein Sieb gießen (sodass der Ingwermatsch abgefiltert wird).

Ein paar Minzzweige und Eiswürfel dazugeben und genießen.

Anmerkung: Diese Limonade ist wirklich sehr „ingwerig“, das muss man mögen. Dem Freund hat’s gut geschmeckt, ich musste mit zusätzlichem Mineralwasser verdünnen. Falls ihr Minze nicht mögt, könnt ihr sie auch weglassen.

Recipe in English:

Ginger Beer Jamie Oliver Style
(Recipe, with some changes, from here)

Ingredients

100 g fresh ginger
8-10 tablespoons brown sugar
3 lemons
1,5 liters sparkling water
a few sprigs of mint
ice cubes

Method

Peel the ginger and grate it with a box grater.

Put the pulp into a bowl and sprinkle with 8 tablespoons of sugar.

Peel two of your lemons with a vegetable peeler, add the rind to the bowl and slightly bash and squash with a pestle/rolling-pin/something similar for about 10 seconds. (Then remove the rind from the bowl.)

Squeeze all three lemons and pour the juice and the sparkling water into the bowl.

Let it sit for about 10 minutes.

Taste the mixture and, if desired, add the remaining sugar. (To be honest, I even added a little more.)

Pass through a sieve, add a few sprigs of mint and some ice cubes.

Enjoy!