Post aus meiner Küche – Sommer im Glas

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte ja letzte Woche schon angekündigt, dass es bald einen Bericht über die aktuelle Runde von Post aus meiner Küche geben würde – und hier ist er auch schon! 🙂

Eigentlich ist es ja so üblich, erst dann einen Blog-Post dazu zu verfassen, wenn der Tauschpartner den Erhalt des Pakets bestätigt, damit die Überraschung nicht zerstört wird. Diesmal mache ich allerdings eine Ausnahme, weil ich leider seit unserer anfänglichen Kontaktaufnahme nichts mehr von meiner Tauschpartnerin gehört habe und der offizielle Tauschzeitraum ja nun vorbei ist. Ich hoffe, sie hat einfach nur viel um die Ohren und es ist nichts Schlimmes bei ihr passiert. Ein bisschen Enttäuschung kann ich mir allerdings nicht verkneifen, weil ich mir mit meinen Sachen echt Mühe gegeben und auf ein wenig Feedback gehofft habe. Naja, da kann man wohl nix machen!

UPDATE: Inzwischen hat sich meine Tauschpartnerin gemeldet! Mein Paket ist wohlbehalten bei ihr angekommen und dafür, dass sie sich nicht gemeldet hat, gab es einen triftigen Grund, den ich gut verstehen kann. Also doch noch alles gut ausgegangen! 🙂

Das Thema der aktuellen Runde war “Sommer im Glas”. Da bot sich natürlich in erster Linie Marmelade an, doch ich wollte unbedingt auch ein paar Dinge verschicken, die nichts mit Einkochen zu tun haben. Ich habe Bücher und Zeitschriften gewälzt und die unendlichen Weiten von Pinterest durchforstet und mich schließlich für folgendes entschieden:

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade

Heidelbeeren sind ja (wie schon erwähnt) meine Lieblingsbeeren. Aber stinknormale Heidelbeermarmelade fand ich dann doch ein wenig langweilig. Daher wanderte noch weiße Schokolade mit ins Glas, was dem Ganzen noch ein gewisses Etwas verleiht.

Heidelbeer Schoko Marmelade

Heidelbeermarmelade mit weißer Schokolade
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 2 Gläser:

50 g weiße Schokolade
430 g Heidelbeeren
50 ml Apfelsaft
2 g Zitronensäure
250 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Zwei Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. (Entweder in kochendem Wasser oder im Backofen.)

Schokolade fein zerkleinern, am besten in einem Blitzhacker (ansonsten mit einem Messer).

Heidelbeeren mit Gelierzucker, Zitronensäure und Apfelsaft in einen Topf geben und gut vermischen.

Unter Rühren aufkochen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Dann die Schokolade unterrühren.

Kurz köcheln lassen, dann die Gelierprobe machen. (Dazu einen Klecks Marmelade auf einen Teller geben – wenn die Marmelade geliert, ist sie fertig, wenn nicht, dann muss sie noch ein wenig kochen.)

Die Marmelade randvoll in die sterilisierten Gläser füllen, fest verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade

Ich bin ja allgemein eher ein Fan von beerigen Marmeladen, doch diese fruchtig-exotische Marmelade mit Pfirsich, Mango und Maracuja finde ich einfach himmlisch! Besonders gut könnte ich sie mir in einem frischen Brioche-Hörnchen vorstellen – das muss ich beim nächsten Sonntagsfrühstück gleich mal ausprobieren. Oder ihr probiert es und gebt mir Bescheid! 😉

Pfirsich Mango Maracuja Marmelade

Pfirsich-Mango-Maracuja-Marmelade
(Rezept abgewandelt aus dem Buch “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für 2 Gläser:

270 g Pfirsiche (ohne Kern und Schale gewogen!)
205 g Mango (ohne Kern und Schale gewogen!)
35 g Maracuja (ohne Schale und Kerne gewogen!)
50 ml Rum
260 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Marmeladegläser sterilisieren, entweder in heißem Wasser oder im Backofen.

Als erstes Pfirsiche und Mango schälen, entkernen und in Stückeschneiden. Die Maracuja aufschneiden, das Innere herauskratzen und durch ein Sieb streichen.

Früchte miteinander vermischen, dann Rum und Zucker hinzugeben.

Unter Rühren aufkochen und für 5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Mit einem Kartoffelstampfer die Früchte zerstampfen.

Dann die Gelierprobe machen und die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.

Gut verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Dann umdrehen und abkühlen lassen.


Limette-Basilikum-Sirup

Ich muss gestehen, ich war anfangs sehr skeptisch was das Basilikum in diesem Sirup angeht. Eigentlich mag ich Basilikum in Verbindung mit süßen Sachen nämlich überhaupt nicht. Daher habe ich ursprünglich auch nur eine Flasche für meine Tauschpartnerin gemacht und nicht mehr. Als ich allerdings den verbleibenden Rest, der nicht mehr in die Flasche passte, probiert habe, musste ich ein paar Tage später gleich noch einmal zur Tat schreiten und Nachschub machen. Das Basilikum ist – meiner Meinung nach – im Sirup überhaupt nicht als Basilikum zu identifizieren, sondern verleiht dem Ganzen einfach nur eine würzige Hintergrundnote. Also keine Angst – einfach ausprobieren und genießen! Ich hab den Sirup bisher nur mit Wasser verdünnt getrunken, ich kann ihn mir aber auch wunderbar in einem Hugo-artigen Getränk mit Wein oder Prosecco vorstellen.

Limette-Basilikum-Sirup1

Limette-Basilikum-Sirup
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 300 ml

3 Limetten
2 Bio-Zitronen
300 g Zucker
350 ml Wasser
1 kleines Bund Basilikum

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abbrausen und die Schale abreiben.

Dann Zitronen und Limetten auspressen – es sollen insgesamt 150 ml Saft herauskommen.

Den Saft gemeinsam mit Zucker, Zitronenschale und Wasser zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und das Basilikum unterrühren.

Für ca. 30 Minuten ziehen lassen, dann die Basilikumblätter herausfischen.

Den Sirup nochmals für ca. 5 Minuten aufkochen.

Den fertigen Sirup durch ein Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und gut verschließen.


Selbstgemachte Himbeerbrause

Pssst… Ich muss euch etwas gestehen. Dieses Rezept ist noch ausbaufähig. Soll heißen: Die Brause schmeckt zwar gut, die Mengenverhältnisse könnten aber noch optimiert werden. Leider schäumt die Brause nämlich beim Mischen extrem und man muss aufpassen, dass sie nicht fluchtartig das Glas verlässt. 😉 Wenn ihr das Rezept nachmacht, dann am besten das Wasserglas nur halbvoll machen, 1-2 Teelöffel Brause hinzufügen, warten bis sich der Schaum ein wenig gelegt hat und dann mit Wasser auffüllen.

Himbeerbrause2

Himbeerbrause

Zutaten für 230 g Brause:

115 g Puderzucker
30 g Natron
45 g Zitronensäure
40 g Wackelpuddingpulver in der Geschmacksrichtung „Himbeer“

Zubereitung:

Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit den übrigen Zutaten vermischen.


Limette-Minze-Körperpeeling

Selbstgemachtes Körperpeeling finde ich persönlich ja grandios. (Und anscheinend nicht nur ich – meine Schwiegermama hat mich gestern gefragt, ob ich noch Nachschub von dem Pfefferminz-Fußpeeling habe, das ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe. 😉 ) Und da man das ja auch in einem Glas aufbewahrt, dachte ich mir, es passt doch perfekt zum Thema “Sommer im Glas”. Ich wollte eigentlich eine Art “Mojito für den Körper” machen, doch nun ist es eher ein Kokosnuss-Zucker-Peeling mit Limette und Minze geworden, weil ich nicht bedacht habe, dass Kokosöl ja auch einen Eigengeruch hat. Aber naja, wie Juli immer sagt: Egal, Karl! 😉

Limette Minze Peeling1

Limette-Minze-Körperpeeling
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

Ca. 3 EL Kokosöl (flüssig, aber nicht warm!)
Ca. 300 g Demerara Rohrzucker
Saft und Schale einer Limette
Handvoll Pfefferminzblätter
2 Tropfen Pfefferminzöl

Zubereitung:

Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen und dabei achtgeben, dass sich der Zucker nicht auflöst.

Anmerkung 1: Die Mengenangaben für Öl und Zucker könnt ihr selbst bestimmen – einfach mehr Öl oder Zucker hinzugeben je nachdem, ob ihr das Peeling lieber flüssiger oder „trockener“ mögt.

Anmerkung 2: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte 😉 würde ich wahrscheinlich ein geruchsneutraleres Öl verwenden, weil der Kokosduft Limette und Minze fast überdeckt.

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Biskuitrolle mit Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade (Swiss Roll with Jam)

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wäre heute ja ein Rezept für schokoladiges Bananenbrot geplant gewesen. Dann ist mir aber wieder mein im letzten Post beschriebenes “Saisonal-Hamster-Syndrom” dazwischen gekommen und daher zeige ich euch heute stattdessen noch ein Rhabarber-Rezept. Wie lange es den noch gibt, ist nämlich fraglich – ganz im Gegenteil zu braunen Bananen, die es das ganze Jahr über gibt. (Zumindest in meiner Obstschale.) 😉

Der Rhabarber ist heute allerdings nur Nebendarsteller. Die Hauptdarsteller sind meine derzeitige Obsession – Erdbeeren! Ich bin ein bekennender Erdbeer-Enthusiast und könnte mir die Dinger aktuell kiloweise hinter die Kiemen schieben. Als ich am Wochenende haufenweise appetitliche, reife und vor allem lokale Erdbeeren im Supermarkt entdeckt habe, konnte ich nicht anders als sofort einen Berg davon zu kaufen. Zu den Erdbeeren gesellte sich dann auch noch ein Bund Rhabarber (kann man das überhaupt sagen?). Und als ich dann bei Zucker, Zimt und Liebe fruchtige Scones mit Aperol-Guss entdeckt habe, musste ich gleich an Jeannys Erdbeer-Aperol-Marmelade aus dem vorletzten Jahr denken, die ich auch unbedingt einmal ausprobieren wollte. Und so entstand schließlich Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade.

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Aperol

Die Marmelade schmeckt wirklich toll – super fruchtig und süß, mit einem kleinen säuerlichen Kick und einem Hauch von Aperol. (Keine Angst, der Aperol-Geschmack ist nicht so ausgeprägt wie wenn man ein Glas Aperol-Sprizz schlürft.)

Sie macht sich aber nicht nur auf dem Frühstückstoast sehr gut, sondern auch als Füllung einer flaumigen Biskuitrolle. Die ist übrigens total einfach und schnell gemacht. Und wenn man bestimmte Regeln befolgt, dann bricht sie beim Rollen auch bestimmt nicht auseinander. (Vertraut mir – wenn ich mit meinen zwei linken Händen das schaffe, dann schafft das jeder!)

Biskuitroulade

Aber first things first – hier einmal das Rezept für die Marmelade:

Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade
(Rezept inspiriert von diesem)

Zutaten für ca. 4 Gläser zu je 300 g
(ist ein geschätzter Wert – meine Gläser waren alle unterschiedlich groß)

400 g Rhabarber (vor dem Wiegen geputzt)
700 g Erdbeeren (vor dem Wiegen geputzt)
1 Zitrone, ausgepresst
110 ml Aperol
2 TL gemahlene Vanille (ihr könnt auch Vanillezucker oder Vanillemark
verwenden oder sie einfach weglassen)
500 g Gelierzucker 2:1 (ich habe diesen verwendet)

Zubereitung:

Als erstes Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. Die Deckel habe ich in kochendem Wasser sterilisiert, die Gläser im Backofen. Dazu den Backofen auf 180 °C vorheizen, die Gläser für 10 Minuten hineinstellen und danach den Backofen abschalten. Die Gläser im Backofen lassen bis die Marmelade eingefüllt werden soll.

Nun die Erdbeeren und den Rhabarber in kleine Würfel schneiden.

Gemeinsam mit Aperol und Zitronensaft in einen Topf geben und unter Rühren ein paar Minuten köcheln lassen. Ich habe die Früchte dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampft – wenn ihr die Marmelade gerne stückiger mögt, könnt ihr diesen Schritt allerdings auch getrost überspringen.

Dann Vanille und Gelierzucker unterrühren, aufkochen lassen und für 6-8 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen. (Damit ihr wisst, wann die Marmelade fertig ist, könnt ihr eine Gelierprobe machen. Dazu mit einem Löffel einen Klecks Marmelade auf einen Teller tropfen und kurz warten. Wenn der Tropfen flüssig bleibt, sollte die Marmelade noch ein bisschen weiterkochen, wenn er geliert, dann ist sie fertig und kann abgefüllt werden.)

Falls sich an der Oberfläche Schaum gebildet hat, sollte er abgeschöpft werden – so hält die Marmelade länger.

Die fertige Marmelade in die Gläser abfüllen. (Wenn ihr einen Trichter mit großer Öffnung habt, dann verwendet am besten den zum Abfüllen, sonst geht leicht was daneben.)

Die Gläser zuschrauben und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Dazu habe ich Unterschiedliches gelesen – teilweise heißt es, dieser Schritt ist unnötig, teilweise wird gesagt, man soll das unbedingt machen. Ich gehe daher nach dem österreichischen Prinzip „Hüft’s nix, schodt’s nix“ („Falls es nicht hilft, schadet es zumindest nicht“) vor und mache es einfach. 😉

Dann die Marmelade vollständig abkühlen lassen.

So, und nun zum Rezept für die Biskuitrolle (oder “Roulade”, wie wir das in Österreich nennen)! Die könnt ihr selbstverständlich auch mit jeder anderen Marmelade füllen.

Biskuitrolle mit Marmeladenfüllung
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

6 Eier
130 g Kristallzucker
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder Vanillemark geht auch)
optional: 1 TL Rum
130 g Mehl
ca. 300 g Marmelade
Staubzucker (=Puderzucker) zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und währenddessen nach und nach den Kristallzucker und die Vanille einrieseln lassen.

Den Eidotter und den Rum (falls ihr ihn verwendet) mit einer Gabel ein wenig verquirlen und dann vorsichtig unter den Eischnee heben. (Nicht mit dem Mixer, sondern mit einem Teigschaber.)

Dann das Mehl in mehreren Etappen vorsichtig unterheben (ebenfalls händisch).

Nun die Masse auf das Backblech streichen und für ca. 12 Minuten backen.

Inzwischen ein zweites Blatt Backpapier mit einer Schicht Staubzucker bestreuen (man kann auch ein sauberes Geschirrtuch verwenden) und ein nasses Geschirrtuch vorbereiten. (Sollte nicht triefnass sein, aber schon gut durchnässt.)

Das fertige Biskuit mitsamt Papier vom Backblech auf das bezuckerte Backpapier (oder Geschirrtuch) stürzen.

Nun das feuchte Geschirrtuch über das Backpapier legen, kurz warten und dann das Backpapier vorsichtig vom Teig abziehen.

Nun den Biskuitteig für 1-2 Minuten überkühlen lassen, dann mit Marmelade bestreichen.

Dann den Teig mithilfe des Backpapiers (oder Geschirrtuchs) vorsichtig der Länge nach aufrollen.

Die fertige Biskuitrolle mit Staubzucker bestreuen.


Recipe in English

Swiss Roll with Jam
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

6 eggs
1/4 cup + 1/3 cup (130 g) granulated sugar
1 teaspoon vanilla extract
1 1/8 cup (130 g) flour
2 cups (300 g) jam (or more, if you like)
confectioner’s sugar

Method:

Preheat oven to 350 °F (180°C) and line a baking sheet with parchment paper.

Separate the eggs.

Whip the egg whites into stiff peaks while slowly adding the sugar.

Whisk egg yolks and vanilla. Then fold them into the beaten egg whites with a spatula.

As a next step, carefully fold in the flour.

Spread the batter on the baking sheet and bake for about 12 minutes.

Meanwhile, prepare two clean dishtowels. One of them needs to be laid out on the table and sprinkled with confectioner’s sugar. (You can also use another sheet of parchment paper.) The other one must be damp. (Not soaking wet, but reasonably damp.)

Turn the sponge out onto the sugar-sprinkled dishtowel (or parchment paper) with the paper still attached.

Put the damp dishtowel on the parchment paper and wait for 1-2 minutes. Then carefully pull the parchment paper off the sponge.

Let the sponge cool for another 1-2 minutes (not longer!), then spread the jam on top.

Then use the sugar-sprinkled dishtowel (or parchment paper) to roll up the sponge.

Sprinkle with confectioner’s sugar.

Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

Zwetschge-Zimt-Marmelade mit (oder ohne) Mohn

Hallo ihr Lieben!

Marmelade einkochen hielt ich früher immer für einen komplizierten und zeitraubenden Prozess und daher hab ich es auch erst im letzten Jahr zum ersten Mal ausprobiert. Ich weiß nicht, woher ich diesen Irrglauben hatte, denn eigentlich ist das Ganze ja wirklich keine Hexerei. Früchte und Gelierzucker im richtigen Verhältnis mischen und dann kann man eigentlich schon fast nichts mehr falsch machen.

Als letzte Woche im Supermarkt meines Vertrauens Zwetschgen im Angebot waren, hab ich einfach ignoriert, dass zuhause noch einige Gläser Beerenmarmelade vom Sommer herumstehen und gleich einen großen Sack gekauft. Zwetschgenmarmelade finde ich allgemein toll und außerdem wollte ich noch ein kleines Experiment ausprobieren. Im Urlaub gab es am Frühstücksbuffet nämlich eine total gute Marillen-Mohn-Marmelade, die ich unbedingt nachmachen wollte. (Die kam übrigens von hier – schaut mal rein, da gibt es wirklich tolle Kombinationen. “Kaffeezauber” fand ich auch genial.) Marillen gibt’s inzwischen keine mehr, aber ich dachte mir, das müsste ja eigentlich auch mit Zwetschgen funktionieren.

Ja, das tut es! Schmeckt herrlich fruchtig-süß mit einem herb-nussigen Unterton. Kann ich euch nur empfehlen! Falls Mohn nicht so euer Fall ist, könnt ihr die Marmelade aber auch genauso gut ohne machen. Ich hab meine Marmelade halb mit und halb ohne Mohn gemacht und beide Varianten schmecken super.

Zwetschgenmarmelade

Zwetschge-Zimt-Marmelade mit (oder ohne) Mohn

Zutaten:

500 g Gelierzucker 2:1
1 kg Zwetschgen (Gewicht ohne Kerne!)
2 EL Zimt (ich nehme immer 1 EL Cassia– und 1 EL Ceylon-Zimt)
optional: 40-50 g gemahlener Mohn

Zubereitung:

Marmeladegläser mit Schraubdeckel auswaschen und abkochen.

Zwetschgen in kleine Stücke schneiden und mit dem Gelierzucker vermischen.

Nun mit einem Stabmixer (oder so wie ich im Multizerkleinerer) pürieren.

Den Zimt hinzufügen und für 8 Stunden (oder über Nacht – kann dann auch länger sein) in den Kühlschrank stellen.

Nun den Mohn unterrühren. (Falls ihr keinen verwenden möchtet, lasst diesen Schritt einfach aus.)

Unter ständigem Rühren aufkochen und dann für 4-5 Minuten sprudelnd köcheln lassen.

Gelierprobe machen: Einen Tropfen Marmelade auf einen Teller tropfen lassen – wenn der Tropfen geliert, dann ist die Marmelade fertig. Sonst noch 1-2 Minuten weiterköcheln lassen.

Die Marmelade in die Gläser füllen und fest verschließen.

Himbeer-Rhabarber-Apfel-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Auf dem Bild ist schon wieder eine Buttermilchwaffel zu sehen – ich hab die jetzt jedes Wochenende gemacht, seit ich die Waffelformen gekauft habe, die sind einfach zu lecker. Aber heute geht es nicht um die Waffel, sondern um das, was drauf ist. Am Wochenende hat der Freund nämlich Rhabarber aus dem Garten der Freund-Eltern mitgebracht und das habe ich zum Anlass genommen, wieder einmal die leckere Himbeer-Rhabarber-Marmelade zu machen, auf die ich im letzten Jahr gestoßen bin. Die ist auch etwas für die nicht so großen Rhabarber-Fans, man schmeckt den Rhabarber nämlich nicht sehr stark heraus, gerade so als kleinen sauren Kick unter den süßen Himbeeren. Da ich nicht genug Rhabarber zuhause hatte, hab ich stattdessen diesmal einfach noch 2 Äpfel untergemischt. Mjam!

Aber nun mal zu einem anderen Thema: Hat jemand eine Ahnung, warum heute innerhalb von 2 Stunden 80 Leute auf dem Blog waren? Ich hab seit letzter Woche nichts gepostet und auch sonst gibts dafür eigentlich keinen Grund. Nicht, dass ich mich nicht freue, versteht sich. 😉

 

Himbeer Rhabarber Marmelade

Himbeer-Rhabarber-Apfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4 Gläser

300 g Rhabarber (geputzt und in kleine Stücke geschnitten)
500 g Himbeeren (ich hatte halb frische, halb tiefgefrorene)
200 g Äpfel (geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
100 ml Wasser
1 TL gemahlene Vanille
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Marmeladengläser und dazugehörige Deckel in kochendem Wasser sterilisieren.

Rhabarber und Äpfel in Wasser weichdünsten und dann mit einem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten.

Dann Himbeeren und Vanille dazugeben und kurz aufkochen.

Den Gelierzucker untermischen und für ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die Marmelade in die abgekochten Gläser füllen (bis oben hin voll machen), die Deckel fest zuschrauben und dann für ein paar Stunden auf den Kopf stellen.

Apfel-Zimt-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich nun schon ein Kürbisrezept und ein Maronirezept gepostet habe, kommt nun noch ein drittes Herbstrezept. Letzte Woche haben der Freund und ich den Apfelbaum der Freund-Eltern geplündert und zuhause lagen auch noch ein paar „Wunderlinge“ herum – perfekt um daraus eine leckere Apfel-Zimt-Marmelade zu machen. Unbedingt ausprobieren – das Rezept ist wirklich simpel und das Ergebnis schmeckt herrlich!

 Apfel-Zimt-Aufstrich

Apfel-Zimt-Marmelade
(für ca. 4-5 Gläser)

Zutaten:

1,3 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1 (ich verwende immer den Bio-Gelierzucker von
Wiener Zucker, weil da außer Kristallzucker und Pektin nichts enthalten ist)
etwas Zitronensaft
2-3 TL Zimt (gerne auch mehr, wenn die Marmelade so richtig schön zimtig sein soll)
etwas Vanille (entweder ½ TL Vanillepulver, oder ausgekratzte Vanilleschote, oder 1 TL flüssigen Vanilleextrakt)
1 EL Rum (optional)

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Zwei Finger breit Apfelsaft in einen großen Topf gießen (zusammen mit dem Rum, falls ihr ihn verwendet), Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann den Zimt und ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. (Angeblich entsteht dadurch der „Knackt beim ersten Öffnen“-Effekt. Hab noch nie ausprobiert, ob der auch entsteht, wenn man das nicht macht.)

Anmerkung 1: Die Marmeladegläser und Deckel sollten vor dem Befüllen unbedingt abgekocht werden. Dazu einfach einen großen Topf mit Wasser füllen, zum Kochen bringen und die Gläser und Deckel für ein paar Minuten hineinlegen.

Anmerkung 2: Leider kann ich euch nicht sagen, wie lange die Marmelade haltbar ist, da jeder, dem ich sie bisher geschenkt habe, sie innerhalb kürzester Zeit aufgegessen hat. (Ich selbst übrigens auch, sie ist einfach zu gut! 😉 ) Aber 6-12 Monate mindestens, würde ich jetzt mal sagen.

Anmerkung 3: Obwohl 1 EL Rum enthalten ist, schmeckt die Marmelade überhaupt nicht nach Alkohol. (Ich nehme an, der verdampft größtenteils.) Ihr könnt ihn aber auch getrost weglassen.

Anmerkung 4: Falls ihr die Marmelade verschenken wollt – ich habe bei der Schönhaberei ein tolles Deko- und Labelset gekauft, kann ich nur empfehlen.

ap2