Tsampa-Energiekugeln (Tsampa Energy Balls) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s hier mal was, was ganz selten vorkommt – ein GESUNDES Rezept. 😉

Am Wochenende hat die Mama einer Freundin uns “Tsampa-Energiekugeln” zum Probieren gegeben und ich war überrascht, wie gut ich die fand. Die Energiekugeln, die ich bisher kennengelernt hatte, bestanden nämlich allesamt aus einer Zusammenwürfelung von Trockenfrüchten (von denen ich leider die meisten überhaupt nicht mag) und waren geschmacklich daher sehr enttäuschend. Seitdem bin ich beim Wort “gesunde Nascherei” oder “gesunder Snack” schon ein wenig misstrauisch… 😉 Die Tsampa-Kugeln sind zum Glück ganz anders! Sie schmecken im Prinzip wie gesunde Cake Pops und kommen komplett ohne Trockenfrüchte aus (obwohl man theoretisch welche dazutun könnte, wenn man das mag). Das Wichtigste – sie enthalten SCHOKOLADE. 😉 Daher musste ich die Mama meiner Freundin gleich um das Rezept bitten und die Kugeln nachmachen.

Tsampa-Kugeln

 

Tsampa ist übrigens ein Mehl aus gerösteter Gerste, das in Tibet zu den Grundnahrungsmitteln gehört und vollgepackt ist mit Nährstoffen. Da keine tierischen Produkte enthalten sind, sind die Bällchen auch für Veganer geeignet und ich kann mir vorstellen, dass auch Menschen mit Fruktoseintoleranz sie genießen können, da sie mit Reissirup gesüßt sind, der ja von Natur aus fruktosearm ist.

Mich haben die Kugeln heute erfolgreich aus meinem Nachmittagstief im Büro geholt. Falls ihr auf der Suche nach einer gesunden Alternative zum nachmittäglichen Schokoriegel seid, kann ich sie euch also sehr empfehlen!

Tsampa-Energiekugeln
(Rezept basierend auf dem hier)

Zutaten für ca. 28 Kugeln:

250 g Tsampa (gibt’s im Reformhaus)
25 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL gemahlene Vanille
2 TL Zimt
1 TL Kardamom
1/2 TL Nelkenpulver
1 TL Lebkuchengewürz
200 g Reissirup (gibt’s ebenfalls im Reformhaus oder Bioladen)
70 g Mandelmus
90 g Kokossahne (da kann man aber bestimmt auch sonstige vegane Sahnealternativen verwenden oder normale Sahne falls es nicht vegan sein muss)
60 ml Mandelmilch (oder jede andere pflanzliche Milch bzw. Kuhmilch)
Ca. 250 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre

Zubereitung:

Zuerst Tsampa mit Kakao und Gewürzen vermischen.

Dann Reissirup, Mandelmus, Kokossahne und Mandelmilch hinzufügen und rühren bzw. kneten bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann Kugeln formen und mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Warten bis die Schokolade getrocknet ist (im Kühlschrank geht das schneller) und dann genießen.

Im Kühlschrank aufbewahren – einerseits, weil die Kugeln dann länger haltbar sind und andererseits, weil sie (für meinen Geschmack) kalt besser schmecken.

 


Recipe in English

Tsampa Energy Balls

Ingredients for 28 balls:

2 cups + 1 tablespoon (250 g) Tsampa
1/4 cup (25 g) unsweetened cocoa powder
1 teaspoon vanilla bean paste
2 teaspoons cinnamon
1 teaspoon cardamom
1/2 teaspoon cloves
1 teaspoon gingerbread spice mix (or pumpkin spice)
7 oz (200 g) rice syrup
4 heaped tablespoons (70 g) almond butter
3/8 cup (90 g) coconut cream (can be substituted with any other plant-based cream or heavy cream if it doesn’t have to be vegan)
1/4 cup (60 ml) almond milk (can be substituted with any other plant-based milk or normal milk if it doesn’t have to be vegan)
9 oz (250 g) dark chocolate

Method:

Combine tsampa, cocoa and spices.

Then add vanilla, rice syrup, almond butter, coconut cream and almond milk. Stir or knead until well combined.

Put the mixture into the fridge for an hour.

Then roll it into balls and cover them in melted chocolate.

Refrigerate until the chocolate has hardened.

Store in the fridge – that way, the energy balls have a longer shelf life and taste better.

Cookie Dough-Pralinen (Cookie Dough Truffles)

Hallo ihr Lieben!

Esst ihr auch so gerne rohen Keksteig während dem Backen, obwohl man das ja eigentlich nicht soll? Also ich für meinen Teil bekenne mich schuldig! 😉 Mit den Pralinen, die ich euch heute zeigen möchte, könnt ihr dem Keksteig-Genuss fröhnen, ohne ein schlechtes Gewissen oder Angst vor Salmonellen haben zu müssen. Falls ihr das Cookie Dough-Eis von Ben&Jerry’s kennt – genau so schmecken diese kleinen Leckereien!

Und auch den Veganern unter euch bleibt der Keksteig-Genuss nicht verwehrt – die Trüffeln kann man auch ganz einfach ohne tierische Produkte zubereiten (siehe Anmerkung unter dem Rezept). (Oje – zwei Mal “Keksteig-Genuss” in einem so kurzen Text – eine liebe Freundin von mir würde rufen: “Wortwiederholung!!” 😉 )

Cookie Dough Trüffeln

Und, Trommelwirbel, diesmal hab ich es sogar geschafft, euch zum nichtsagenden Schokokugel-Bild noch ein Bild mit einer aufgeschnittenen Trüffel zu machen! 😉

Cookie Dough Pralinen

Cookie Dough-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 24 Kugeln:

150 g Mehl
1/2 TL Salz
120 g Butter (Raumtemperatur)
170 g Zucker (ich habe Rohrohrzucker verwendet)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch Vanillemark oder 1 Pkg. Vanillezucker möglich)
40 ml Milch oder Sahne
110 g Schoko-Chips oder gehackte Schokolade (Ich hab halb dunkle Schokolade und halb Milchschokolade verwendet – man kann aber auch nur eine Sorte verwenden)
200 g dunkle Kuvertüre zum Überziehen (Ich hab ca. 3/4 dunkle Kuvertüre und ¼ Vollmilchkuvertüre verwendet)

Anmerkung: Diese Trüffeln könnt ihr auch ganz einfach vegan machen, wenn ihr statt Butter Margarine verwendet und statt der Kuhmilch pflanzliche Milch.

Zubereitung:

Butter und Zucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse leicht und cremig ist. Wenn eure Butter noch zu kalt war, entstehen erst einmal Klumpen – wenn ihr die lang genug weiterschlagt, lösen sie sich aber irgendwann auf.

Dann die Milch (oder Sahne) und die Vanille unterrühren.

Nun Mehl und Salz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Als letztes die Schoko-Chips unterrühren.

Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann in kleine Kugeln rollen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. (In meinem Gefrierschrank war kein Platz, also hab ich die Kugeln für ca. 1,5 Stunden in den Kühlschrank gestellt – hat auch geklappt.)

Die Schokolade über den Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30 Sekunden Intervallen – zwischenzeitlich umrühren) schmelzen.

Die Kugeln nun mit Schokolade überziehen und auf einen mit Alufolie/Frischhaltefolie/Wachspapier belegten Teller/Kuchenplatte/Schneidbrett deponieren. (Ich habe sie mit einem Nougat-Tröpfchen dekoriert, das muss man aber natürlich nicht machen.)

In den Kühlschrank stellen bis die Schokolade hart ist.

Die Trüffeln sind ca. 1 Woche haltbar, müssen aber im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Recipe in English

Cookie Dough Truffles (Recipe adapted from here)

Ingredients for 24 truffles:

1 1/4 cups (150 g) flour
1/2 teaspoon salt
1/2 cup (120 g) butter, room temperature
3/4 cup (170 g) light brown sugar
2 teaspoons vanilla extract
1/6 cup (40 ml) milk or cream
2/3 cups (110 g) semi-sweet chocolate chips (I used half milk chocolate)
7 oz (200 g) dark chocolate candy coating (I used 1/4 milk chocolate)

Note: To make the Cookie Dough Truffles vegan, use margarine instead of butter and almond/soy milk instead of milk/cream.

Method:

Beat butter and sugar with an electric mixer until light and fluffy.

Then add the milk (or cream) and the vanilla.

Stir in flour and salt and mix until well combined.

Now stir in the chocolate chips.

Chill the dough for about 1 hour.

Then form the dough into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes. (Our freezer was full, so I put the balls into the fridge for 1,5 hours – this also worked very well.)

Melt the chocolate in a double boiler (or by heating it in 30 second intervals in the microwave).

Coat the balls with chocolate and put them on a wax paper-lined baking sheet.

Chill until the chocolate has set.

Store in the fridge for up to a week.

 

Biscoff-Trüffeln & Biscoff-Brezel-Kugeln (Biscoff Truffles & Biscoff Pretzel Balls)

(Note: To get to the English recipes, scroll all the way down.)

Hallo ihr Lieben!

Wenn man sich das Bild so ansieht, dann könnte man denken, hm, das gab’s doch gerade vor ein paar Wochen erst. Ja, das ist leider der Fluch daran, wenn man von Food-Fotografie so gar keine Ahnung hat… Allgemein hätte ich die Bällchen wohl auseinanderschneiden sollen, damit ihr seht, was sich im Inneren verbirgt. In dem Fall wäre das sogar besonders gut gewesen, da sich in den rot-weißen Förmchen nämlich etwas anderes befindet als in den weiß-grauen… Ich hoffe, ihr könnt mir diese Foto-Fehler verzeihen! 😉

Cake Balls

Nun aber zu etwas anderem: Bin ich da allein mit meiner Macke, oder geht es euch auch so, dass ihr etwas total Tolles oder Besonderes kauft und so lange für einen “besonderen Anlass” aufhebt, dass ihr es schließlich für einen ganz und gar unbesonderen Anlass verwenden müsst, weil es sonst abläuft? So geht es mir leider mit einem Haufen toller Backsachen, die ich letztes Jahr in den USA gekauft habe. Verschiedene Baking Chips, Cookie Butter von Trader Joe’s – alles wollte ich so lange wie möglich aufsparen, damit ich möglichst lange was davon habe. Tja, vor Kurzem hab ich dann beim Herumräumen in der Speisekammer allerdings entdeckt, dass das meiste von dem Zeug entweder überhaupt schon weit über dem Haltbarkeitsdatum ist und einiges knapp davor. Pöh.

So musste ich schließlich letztes Wochenende das ganze Glas gut gehütete Cookie Butter und den letzten Rest der kostbaren Peanutbutter-Chips auf einen Schlag verarbeiten – mir blutete das Herz! Doch als ich die fertigen Bällchen probiert habe, war das beinahe wieder vergessen. Die waren nämlich so dermaßen gut, dass ich am liebsten alle ganz für mich allein behalten hätte. So à la Gollum – meiiiiine Bäääällchen…. (Hier creepy Gollum-Stimme dazudenken.)

So, aber nun zu den Rezepten!

Für Bällchen-Version 1 (auf dem Bild in rotem Förmchen und ohne farbigen Zucker) braucht ihr keine Super-Special-Zutaten aus den USA. Alles, was da enthalten ist, solltet ihr auch in unseren Breiten bekommen:

Biscoff-Trüffeln

Zutaten für ca. 15 Kugeln

200 g Crunchy Keksaufstrich, z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
140 g Biscoff-Kekse
40 g Puderzucker
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Kekse zu Krümeln zermahlen, entweder in der Küchenmaschine oder Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Dann den Keks-Aufstrich, die Kekskrümel und den Zucker verrühren bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (30 Minuten im Gefrierfach geht bestimmt auch.)

Die gekühlte Masse zu Bällchen formen, dann für ca. 30 Minuten bis 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Die Schokolade schmelzen und die Bällchen damit überziehen.

Am besten werden die Bällchen dann im Kühlschrank aufbewahrt.

So, und nun das zweite Rezept. Für Bällchen-Version 2 braucht ihr theoretisch Peanutbutter-Chips. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man die unter Umständen durch Schoko-Chips oder Karamellstückchen ersetzen oder auch ganz weglassen könnte. Das schmeckt dann natürlich anders, stelle ich mir aber auch ganz gut vor. Eine weitere Variante, die ich mir gut vorstellen könnte, ist, statt des Keksaufstrichs Erdnussbutter zu verwenden und dann Schoko-Chips statt der Peanutbutter-Chips. Falls ihr das ausprobiert, gebt Bescheid!

Biscoff-Brezel-Kugeln mit Peanutbutter-Chips

Zutaten für ca. 15 Kugeln

160 g Crunchy Keksaufstrich z.B. Biscoff Brotaufstrich – es klappt bestimmt auch mit der normalen, “nicht-crunchy” Variante (in Österreich gibt es den bei Merkur, Zielpunkt und gut sortierten Billa-Filialen)
60 g kleine Salzbrezeln
100 g Peanutbutter-Chips
2-3 EL geschmolzene Butter (die braucht man nur, wenn man die Peanutbutter-Chips verwendet, damit das Ganze besser zusammenpappt)
150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Die Brezeln zu Krümeln verarbeiten (ruhig mit dem Salz darauf), entweder in der Küchenmaschine oder die Brezeln in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.

Brezeln, Keksaufstrich und Peanutbutter-Chips miteinander vermischen und so viel geschmolzene Butter dazugeben, bis sich die Masse formen lässt. (Ich habe die Masse mit den Händen durchgeknetet.)

Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, danach zu Kugeln formen.

Die Kugeln dann 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Die Schokolade schmelzen und dann die Kugeln damit überziehen.

Auch diese Bällchen sind am besten, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt.


Recipes in English

Biscoff Truffles

Ingredients for 15 truffles

7 oz. (200 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
5 oz. (140 g) Biscoff cookies
1/3 cup (40 g) confectioners’ sugar
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the cookies into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter and sugar and stir until well combined.

Put the mixture into the fridge for about an hour (or freeze it for 30 minutes).

Roll the cooled mixture into balls.

Put the balls into the freezer for at least 30 minutes (better for an hour).

Melt the chocolate and cover the balls with it.

It’s best to store the truffles in the fridge.

Biscoff Pretzel Balls with Peanutbutter Chips

Ingredients for 15 balls

5.6 oz. (160 g) Crunchy Cookie Butter (e.g. Trader Joe’s Cookie Butter or Biscoff spread – I’m sure you can also use the „non-crunchy“ version)
2 oz. (60 g) pretzels
3.5 oz. (100 g) peanutbutter chips
2-3 tablespoons melted butter
5-7 oz. (150-200 g) dark chocolate (or chocolate candy coating)

Method

Crush the pretzels into crumbs, either in a food processor or by putting them into a bag and crushing them with a rolling pin.

Add cookie butter, peanutbutter chips and butter and knead the mixture with your hands until it’s formable.

Put the mixture into the fridge for about 30 minutes, then roll it into balls.

Put the balls into the freezer for about 30 minutes.

Melt the chocolate and cover the balls with it.

Tastes best when stored in the fridge.

Last Minute Geschenke aus der Küche

Hallo ihr Lieben!

Na, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, dann habe ich heute noch ein paar Ideen für euch, wie ihr schnell und unkompliziert etwas Tolles zaubern könnt!

Bis auf die Backmischung ganz unten war übrigens alles in meinem Post aus meiner Küche-Paket an Michaela vom Blog Pigugi enthalten.

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Bratapfel-Marmelade

Zutaten für ca. 4-5 Gläser:

1 kg Äpfel (Gewicht ohne Schale und Kerngehäuse!)
1-2 kleine Gläser Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
3-4 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlener Ingwer
etwas Vanille (entweder 1TL gemahlene Vanille, oder ausgekratzte Vanilleschote)
ca. 50-100 g Mandelstifte

Zubereitung:

Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.

Apfelsaft in einen großen Topf gießen, Apfelwürfel dazugeben und unter Rühren weichkochen. Am besten erstmal nur 1 kleines Glas Saft verwenden und bei Bedarf noch Apfelsaft nachgießen, damit die Apfelstücke nicht anbrennen.

Die Mandelstifte bei 200°C für ein paar Minuten ins Backrohr geben, bis sie einen nussigen Duft verströmen, aber noch nicht braun sind.

Wenn die Äpfel weichgekocht sind (sollten so weich sein, dass sie beim Hineinstechen zerfallen) mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.

Dann die Gewürze hinzufügen und gut durchrühren.

Nun den Gelierzucker unter die Apfelmasse rühren.

Aufkochen und für ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Nun noch die Mandeln unterrühren.

Die fertige Marmelade nun in die vorbereiteten Gläser füllen. (Angeblich ist sie länger haltbar, wenn man die Gläser randvoll macht.)

Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen.

 

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Heiße Schokolade am Stiel

Zutaten für 6 Stück:

200 g Kuvertüre oder qualitativ hochwertige Schokolade nach Wahl
(auf dem Foto oben seht ihr Zartbitter und Kaffee, aber da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt)
kleine Behältnisse (ich habe ausgespülte Fruchtzwerg-Becher verwendet)
Dekoration nach Wahl (z.B. Marshmallows, Karamellstückchen,…)
Holzlöffel oder Eis-Stiele

Zubereitung:

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und dann in die Förmchen gießen.

Holzlöffel oder Stiele hineinstecken.

Mit Marshmallows oder Karamellstückchen dekorieren.

Im Kühlschrank hart werden lassen.

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Weihnachtsmüsli
(Rezept abgewandelt von hier)

220 g Haferflocken
100 g Cornflakes
70 g Mandeln
60 g Kokosflocken
40 g klein geschnittene Datteln (oder Rosinen, falls ihr die lieber habt)
1-2 EL Zimt
½ TL Salz
¼ TL Muskat
1 TL Nelkenpulver
120 ml Ahornsirup
50 g Medjool-Datteln (ohne Kern gewogen)
40 ml Kokosöl
30 ml Wasser
2 TL flüssigen Vanille-Extrakt (oder 2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Kokosflocken, kleingeschnittene Datteln, Gewürze und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Dann in einem Mixer Ahornsirup, Medjool-Datteln, Kokosöl, Wasser und Vanille pürieren, bis eine glatte „Soße“ entsteht.

Die „Soße“ über die trockenen Zutaten gießen und alles gut miteinander vermischen.

Die Mischung nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und alle 10 Minuten umrühren.

Das Müsli komplett abkühlen lassen, dann große Klumpen zerbrechen.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

Spekulatius-Pralinen

Spekulatius-Pralinen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

125 g Vollmilch-Schokolade
125 g dunkle Schokolade
125 g Spekulatius
30 g Karamellkrokant
Silikon-Pralinenform oder Silikon-Eiswürfelform

Zubereitung:

Die Spekulatius entweder zu feinen Krümeln oder groben Stückchen verarbeiten – je nachdem wie ihr die Konsistenz eurer Pralinen haben möchtet.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Schokolade, Kekskrümel und Krokant miteinander vermischen.

Die Masse in die Silikonformen füllen. Damit keine Luftblasen entstehen, die Form vorsichtig gegen die Arbeitsfläche klopfen.

Nun für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Pralinen hart sind.

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Karamell-Cantuccini
(Rezept von hier)

Zutaten:

250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille oder Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Zimt
½ TL gemahlener Sternanis
1/4 TL Muskat
Prise Salz
1 EL Rum
20 g weiche Butter
2 Eier
150 g ganze Mandelkerne (blanchiert oder mit Schale – ich hab beides verwendet)
200 g feiner brauner Zucker

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Zimt, Sternanis, Muskat und Salz miteinander vermischen.

Rum, Butter und Eier dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.

Die Mandeln unterkneten, dann den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig in 5 gleich große Stücke schneiden und jeweils zu einer 25 cm langen „Wurst“ verarbeiten.

Die Teigrollen auf das Backblech legen und 15 Minuten vorbacken.

Dann aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen.

Nun die Rollen mit einem scharfen Messer schräg in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit einer Schnittseite nach unten auf das Backblech legen und nochmals bei 170°C für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Die Cantuccini vollständig abkühlen lassen.

Für die Karamellschicht den Zucker in einem Topf schmelzen. (Das dauert ein wenig.)

Vom Herd nehmen, dann die Cantuccini vorsichtig auf der einen Seite ins Karamell tauchen.

Mit der Karamellseite nach oben auf Backpapier legen und trocknen lassen.

Wichtig: Wenn ihr die Cantuccini in mehreren Schichten in einer Dose aufbewahren möchtet, unbedingt Backpapier zwischen jede Schicht legen, sonst kleben sie zusammen.

Backmischung

Backmischung für Kuchenwürfel zum Verschenken
(Rezept ein bisschen abgewandelt aus “Geschenkideen aus der Küche” von Nicole Stich)

Zutaten für ein 0,5 l Gefäß:

125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
50 g gehackte Haselnüsse
40 g gemahlene Mandeln (oder Kokosflocken)
40 g Schoko-Stückchen
140 g Zucker

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann in das Glas füllen.

Dann nach und nach die anderen Zutaten in der oben genannten Reihenfolge einfüllen.

Wichtig: Nach jeder Schicht das Glas auf den Tisch stoßen, damit die Schichten schön gleichmäßig sind.

Falls nicht der ganze Zucker ins Glas passt, ist das nicht schlimm – dann ist das Endprodukt eben ein bisschen weniger süß. Aber: Das Glas sollte so vollgepackt werden wie möglich, damit das Schichtmuster erhalten bleibt.

Dem Glas dann noch das Rezept für die Kuchenwürfel hinzufügen:

Rezept für schnelle Kuchenwürfel

Folgende Zutaten MÜSSEN der Backmischung noch hinzugefügt werden: 125 g geschmolzene Butter und 2 Eier

Folgende Extras KANN man noch dazugeben:
1 kleine zerdrückte Banane ODER 2 EL Nutella ODER 2 EL Erdnussbutter

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen und eine Brownie-Backform (20×20 cm) oder eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter in eine Schüssel geben und die oberste Zuckerschicht aus dem Glas hinzufügen.

Für ca. 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen.

Die Eier nacheinander hinzufügen und kurz aufschlagen.

Falls Extras dazukommen sollen, dann jetzt hinzufügen.

Ansonsten den ganzen übrigen Inhalt des Glases in die Schüssel leeren und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.

Für 25-35 Minuten backen. (Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Dann aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und schließlich noch in Würfel schneiden.

Oreo-Trüffeln (Oreo Truffles)

Hallo ihr Lieben!

Tut mir leid, hier war jetzt sehr lang Funkstille. Eigentlich wollte ich ursprünglich in den Weihnachtsfeiertagen zwei ein bisschen abgewandelte Versionen dieses fabelhaften Gewürzkuchens mit Zimtglasur posten, einmal in vegan und einmal mit Zimtchips, doch irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Dann bin ich auch noch krank geworden und mittlerweile haben wahrscheinlich alle schon die Nase voll von Zimt und Co. (Oder?) Also möchte ich die ungeplant lange Blog-Pause mit einem anderen Rezept beenden, bei dem sowohl Oreo-Fans auf ihre Kosten kommen, als auch die unter euch, die auf der Suche nach einem unaufwändigen aber leckeren Mitbringsel oder Geschenk aus der Küche sind. Der Freund und ich haben die Oreo Trüffeln letzte Woche zu einem Spieleabend mit Freunden mitgebracht und einer der Gastgeber hat sogar gesagt, dass sie das beste waren, das er je von mir gegessen hat… Anscheinend müssen die Dinge also nicht immer super aufwändig und raffiniert sein, um gut anzukommen. 😉

Oreo truffles

Oreo-Trüffeln
(Rezept von hier)

Zutaten für etwa 24 Kugeln:

Ca. 200 g Oreos
Ca. 100 g Philadelphia Doppelrahmstufe (funktioniert aber auch mit dem mit 13% Fett)
Ca. 220 g weiße Kuvertüre (wer die nicht mag, kann auch dunkle Schokolade oder Vollmilchschokolade verwenden)
optional: Streusel

Zubereitung:

Oreos inklusive Füllung in der Küchenmaschine fein zermahlen oder in einen Gefrierbeutel stecken und mit einem Nudelholz bearbeiten.

Philadelphia und Oreo-Krümel miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Aus der Masse Kugeln formen, auf einen Teller legen und für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und dann die Kugeln damit überziehen.

Die Kugeln entweder in kleine Papierförmchen geben oder auf einer mit Backpapier ausgelegten Platte/Teller deponieren.

Während die Schokolade noch weich ist mit Streuseln bestreuen.

Die Kugeln für mindestens 1Stunde in den Kühlschrank stellen.

Anmerkung: Die Trüffeln müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, sind dort aber mehrere Wochen haltbar.

Recipe in English

Oreo Truffles
(Recipe from here)

Ingredients for about 24 truffles:

About 200 g (7 oz.) Oreos
About 100 g (4 oz.) cream cheese (full fat would be best, but it also works with the low fat one)
About 220 g (8 oz.) white chocolate (or white chocolate candy coating)
optional: sprinkles

Method:

Finely crush the Oreos in a food processor or put them into a bag and crush them with a rolling pin.

Add the cream cheese and stir until you get a homogeneous mixture.

Form about 24 balls, put them on a plate and put it in the freezer for about 1 hour.

Melt the chocolate using the double boiler method and cover the Oreo balls with it.

Place the balls into small paper liners or on a plate covered with baking paper.

While the chocolate is still soft, you can cover the truffles with sprinkles.

Now put the truffles into the refrigerator for at least an hour.

Note: The truffles must be stored in the refrigerator and keep for about four weeks.

Schoko-Maroni-Herzen (Chestnut Chocolate Hearts)

Hallo ihr Lieben!

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, viele selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zu verschenken. Aus diesem Grund werdet ihr hier in nächster Zeit ein paar Geschenke aus der Küche zu sehen bekommen. Vielleicht findet ihr ja auch etwas Leckeres, mit dem ihr gern jemanden beglücken möchtet.

Neben Rudolph-Stempel-Keksen und einem leckeren Lebkuchenlikör durfte sich mein diesjähiger Büro-Wichtel über diese Maroni-Herzen freuen. Das Grundrezept dafür hab ich bei Julia bakes gefunden und finde es genial. Wenn man so ein chaotischer Tollpatsch ist wie ich, dann ist die Herstellung zwar ein bisschen eine Kleckerei (zum Leidwesen des Freundes, der sich wiedermal als Aufräum- und Putzkommando betätigte), aber es lohnt sich wirklich.

Schokomaroni

Schoko-Maroni-Herzen
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 15 Herzen:

200 g essfertige Maroni (z.B. diese)
1-2 TL Rum
70 g Staubzucker (= Puderzucker)
3 TL Kakaopulver
200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Die Maroni in der Küchenmaschine oder mit einem Multi-Zerkleinerer zermahlen oder notfalls mit einer Gabel zu einem feinen Brei quetschen.

Dann Zucker, Kakao und Rum untermischen und zu einer glatten Masse verarbeiten. (Ich habe am Schluss noch einmal mit den Händen durchgeknetet. Die Masse sollte klebrig aber formbar sein. Falls sie das nicht ist, noch ein bisschen mehr Zucker hinzugeben.)

Nun mit Hilfe eines Keksausstechers Herzen aus der Masse formen. (Die Masse ist relativ klebrig, daher kann man sie nicht wirklich ausrollen, aber ich habe einfach ein Keksförmchen genommen, die Masse hinein“gefüllt“ und angedrückt.) Update: Wenn ihr keine Herzen machen möchtet, dann könnt ihr die Masse auch einfach nur zu Kugeln formen, dann werden es Schoko-Maroni-Pralinen.

Die entstandenen Herzen für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. (Ich hab sie gegen Ende hin sogar noch für eine kurze Zeit ins Gefrierfach gepackt.)

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und dann die Herzen damit überziehen. (Ich weiß nicht, ob ihr dafür eine elegantere Methode habt, aber ich hab die Herzen einfach in die Schokolade-Schüssel gelegt, sie mithilfe eines Löffels mit Schokolade übergossen und sie dann mit einer Gabel wieder herausgefischt.)

Zum Trocknen auf ein mit Backpapier belegtes Schneidbrett/Teller/Keksplatte legen und in den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade fest ist. (Das mit dem Kühlschrank muss nicht unbedingt sein, geht aber schneller.)

Falls ihr die „unelegante“ Methode gewählt habt und eure Herzen unten noch überschüssige Schokolade dran haben, einfach mit einem Messer entfernen.

Recipe in English

Chestnut Chocolate Hearts
(Recipe adapted from here)

Ingredients for about 15 hearts:

200 g (about 7 oz.) ready to eat chestnuts
2 teaspoons rum
70 g (a little less than 2/3 cups) confectioner’s sugar
3 teaspoons cocoa powder
200 g (about 7 oz.) dark chocolate

Method:

Zap the chestnuts in the food processor or mash them up with a fork.

Add sugar, cocoa powder and rum and stir until the mixture is smooth. (I ended up kneading it with my hands. If the mixture doesn’t have the right consistency, add some more sugar.)

Now use cookie cutters to form little hearts. (The mixture is too sticky to be rolled out, so I pressed it into the cookie cutter to give it the right shape.) Update: If you don’t want to make hearts, you can also roll the mixture into little balls like truffles.

Put the hearts into the fridge for about an hour. (I popped them into the freezer for the last 10 minutes.)

Melt the chocolate using the double boiler method and then cover the chestnut hearts with it.

Put the chocolate-coated hearts on a baking sheet covered with parchment paper until the chocolate has hardened. (It takes less time if you put them into the fridge.)

If there is any excess chocolate at the edges, cut it off with a knife.