Saftiger Schokokuchen mit Zucchini und Mandeln (Chocolate Almond Zucchini Cake)

Hallo ihr Lieben!

Nach langer Pause gibt’s heute mal wieder was Neues auf dem Blog! Entschuldigt die lange Funkstille, doch ich war in den letzten Wochen so damit beschäftigt, aus dem Urlaubsmodus wieder in den Arbeitsmodus zu kommen, dass ich nie daran gedacht habe, Backwerke zu fotografieren und Rezepte zusammenzuschreiben.

Aber nun geht’s ja weiter! 😉 Es könnte nur sein, dass sich die Posting-Frequenz hier von 1x die Woche auf 1x alle paar Wochen reduziert – einfach weil ich im Moment nicht die Zeit zum Bloggen habe. Ich hoffe, ihr seht mir das nach.

Eine andere Sache, von der ich hoffe, dass ihr sie mir nachseht, ist das extrem hässliche Bild zum heutigen Post… Leider bin ich unter der Woche in der Zeit, in der es Tageslicht gibt, nicht zuhause und daher wird das Foto vom Optischen her überhaupt nicht dem gerecht, WIE lecker dieser Kuchen ist.

Ehrlich – der ist einfach toll! Eigentlich war er gar nicht für den Blog gedacht – ich hatte hier ja schon mal einen Schoko-Zucchini-Kuchen und wollte eigentlich sowieso nur Reste verwerten. Der Geschmack und die Saftigkeit haben mich dann aber so aus den Socken gehaut, dass ich euch den Kuchen nicht vorenthalten möchte! 🙂

 

Schoko-Zucchini-Kuchen

 

Saftiger Schokokuchen mit Zucchini und Mandeln

Zutaten:
150 ml Öl (z.B. Maiskeim oder Raps)
4 Eier
280 g Zucker (ich hatte Demerara, ihr könnt aber auch Kristallzucker verwenden)
100 g Mehl (ich hab Dinkelmehl verwendet, aber Weizen geht auch)
90 g geriebene Mandeln
60 g ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt – das ist besonders schokoladig!)
2 TL Weinsteinbackpulver (geht mit “normalem” bestimmt auch)
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder flüssiger Vanille-Extrakt geht auch)
optional: 1 EL Rum
1 TL Zimt
320 g Zucchini (geschält und geraspelt)
180 g Zartbitterschokolade (gehackt)

Zubereitung:

Ein 37×25 cm Blech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C vorheizen. (Ihr könnt den Kuchen aber bestimmt auch in einer Springform, Gugelhupfform oder Kastenform backen.)

Mehl, Mandeln, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Öl, Eier, Zucker, Vanille und Rum (falls ihr den verwendet) miteinander verrühren.

Nun die Mehlmischung unterrühren. Aber Achtung – nicht zu lange rühren, nur bis alles vermischt ist!

Als letztes noch Zucchiniraspel und Schokoladenstücke unterheben, am besten mit einem Teigschaber oder Kochlöffel.

Den Teig auf das Blech gießen und für ca. 35-40 Minuten backen. (Am besten mit einem Holzstäbchen hineinstechen – wenn kein roher Teig mehr dran klebt, dann ist der Kuchen fertig, ansonsten muss er noch länger im Ofen bleiben.) Falls ihr den Kuchen in einer Spring-, Gugelhupf- oder Kastenform backt, dann müsst ihr die Backzeit dementsprechend anpassen. Ich würde schätzen, dass es ca. 15-20 Minuten länger dauert.


Recipe in English

Chocolate Almond Zucchini Cake

Ingredients:
5 fl.oz. (150 ml) vegetable oil
4 eggs
1 1/4 cup (280 g) light brown sugar
3/4 + 1/8 cup (100 g) flour (I used spelt, but you can also use all-purpose)
a little more than 1 cup (90 g) ground almonds
1/2 cup (60 g) unsweetened cocoa powder
2 teaspoons cream of tartar (or 1 teaspoon baking powder an 1 teaspoon baking soda)
1 teaspoon vanilla bean paste (or vanilla extract)
optional: 1 tablespoon rum (omit if using vanilla extract)
1 teaspoon cinnamon
11 oz. (320 g) zucchini, peeled and grated
6 oz. (180 g) dark chocolate (chopped)

Method:

Preheat oven to 355°F (180°C) and line a 9×15 inch (37×25 cm)square baking pan with parchment paper. (You can also use a springform, bundt or loaf pan.)

Combine flour, almonds, cocoa, cream of tartar and cinnamon.

In a separate bowl, mix oil, eggs, sugar, vanilla and rum (if using).

Now add the flour mixture and stir briefly until just combined.

Last but not least, fold in zucchini and chocolate with a spatula.

Pour the batter into the pan and bake for about 35-40 minutes until a toothpick comes out clean. (If you are baking the cake in a springform, bundt or loaf pan, make sure to adjust the baking time accordingly. I’d estimate it should take about 15-20 minutes longer.)

 

Oreo Cheesecake Cupcakes

Hallo ihr Lieben!

Unser Ofen ist zwar immer noch kaputt, aber ich hab zum Glück einen Blogpost in meinem “Draft”-Ordner gefunden, den ich irgendwann schon mal angefangen hatte. Daher gibt’s hier heute endlich mal was Neues – juhu! 😉

Im Gegensatz zu so ziemlich allen anderen Blogs kann ich leider mit keinen weihnachtlichen oder adventlichen Leckereien dienen. Mein Blog ist ja, wie ich glaub ich schon mal erwähnt habe, keiner dieser perfekt organisierten, bei denen schon Wochen und Monate vorausgeplant wird – er spiegelt das wider, was ich in letzter Zeit so gemacht habe. Und für Weihnachtsbäckerei hatte ich dieses Jahr schlichtweg noch überhaupt keine Zeit bzw. im Moment eben keinen funktionierenden Backofen.

Was ich heute für euch habe, ist aber trotzdem toll und kann das ganze Jahr verspeist werden. Diese superleckeren Oreo Cheesecake Cupcakes sind schon seit Jahren ein fixer Bestandteil meines Back-Repertoires, aber irgendwie hatte ich noch nie die Gelegenheit sie hier zu posten. (Das Rezept ist ursprünglich von Martha Stewart, ich habe es aber bei Nadine von Dreierlei Liebelei gefunden.)

Oreo Cupcakes.jpg

Der Boden besteht aus einem ganzen Oreo und in der cremigen Cheesecake-Masse verstecken sich noch weitere zerbröselte Oreos. Die kleinen Teilchen schmecken wunderbar und sind dabei aber weder zeitaufwändig noch kompliziert. Kann ich euch sehr empfehlen!

 

Oreo Cupcakes
(Rezept von hier)

 Zutaten für 12 Cupcakes:

400 g Philadelphia Doppelrahmstufe
17 Oreos
80 g Sauerrahm (Schmand)
95 g Zucker
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder gemahlene Vanille bzw. ausgekratzte Vanilleschote)
2 Eier (klein bis mittelgroß)

Zubereitung:

Backofen auf 135°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

In jedes Förmchen einen ganzen Oreo als Boden für die Cupcakes legen.

Die 5 übrigen Oreos zu Krümeln verarbeiten. (Entweder mit einem Mixer/Multizerkleinerer oder in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem Nudelholz bearbeiten. Bei Methode 2 nur aufpassen, dass ihr nicht zu stürmisch seid und den Gefrierbeutel beschädigt, sonst fliegen die Krümel überall herum.)

Philadelphia und Sauerrahm cremig rühren. Dann Zucker, Vanille-Extrakt und Eier unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Dann die Oreo-Krümel unterrühren.

Nun den Teig in die Förmchen füllen. (Da die Cupcakes im Ofen nicht aufgehen, könnt ihr die Förmchen ruhig voll machen.)

Für ca. 28 Minuten backen. (Die Cupcakes sehen auch nach abgeschlossener Backzeit aus, als wären sie noch nicht ganz durchgebacken – das soll aber so sein.)

Die Cupcakes abkühlen lassen und dann für mindestens 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

 


Recipe in English

Oreo Cupcakes
(Recipe from here)

Ingredients for 12 cupcakes:

14 oz. (400 g) cream cheese
17 Oreos
2.8 oz. (80 g) sour cream
2/3 cup + 1 tablespoon (95 g) sugar
1 teaspoon vanilla extract
2 eggs (small to medium)

Method:

Preheat oven to 275°F (135°C) and line a muffin pan with paper liners.

Put an entire Oreo at the bottom of each liner as a base for the cupcakes.

Crush the remaining 5 Oreos to dust. (Either in a food processor or put the cookies into a bag and crush them with a rolling pin.)

Mix cream cheese and sour cream until smooth. Then add sugar, vanilla extract and eggs and stir until you have a smooth batter.

Stir in the Oreo crumbs.

Pour the batter into the cupcake liners. (You can fill them up entirely, as the cupcakes don’t rise in the oven.)

Bake for about 28 minutes. (The cupcakes may look a bit underdone, but that’s okay.)

Let the cupcakes cool down and then put them into the fridge for at least 3-4 hours.

Yes, I’m still alive…

Hallo ihr Lieben!

Es tut mir Leid, dass ich schon sooo lange nichts mehr gepostet habe… Bisher war der einzig Grund, dass es im “richtigen Leben” derzeit ein wenig stressig ist, doch gestern hat sich noch ein neues Problem dazugesellt: Unser Backofen hat den Geist aufgegeben. SCHON WIEDER. (Aufmerksame Blog-Leser erinnern sich: Letztes Jahr, beinah auf den Tag genau, hat unser alter Ofen das Zeitliche gesegnet.) Sobald ich es schaffe, geht es hier wieder weiter, doch als kleine Überbrückung hab ich heute ein paar Mini-Gugelhupfe für euch, die ich letzte Woche für die Taufe meines kleinen… hmmm… Neffen zweiten Grades (???) gemacht habe. Das Rezept für die Zitronen-Gugelhupfe gab’s vor ein paar Wochen hier am Blog, die Red Velvet Gugelhupfe mit weißer Schokolade und bunten Streuseln gibt’s bei Blondie&Brownie und die Peanutbutter Chocolate Gugelhupfe beim Kochkarussell.

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Dear readers,

I’m sorry for not posting anything for so long. Up to now, this was just due to a stressful time outside the blog, but now there is an additional problem: Our oven croaked. AGAIN. (I don’t know if you remember, but almost exactly a year ago, the same thing happened to our old oven…) The blog will soon be up and running again – in the meantime, here’s a picture of some mini bundts I made for the christening of a sweet little baby last week. 🙂 (The recipe for the Lemon Mini Bundt Cakes is already on the blog, the two other recipes are in German, unfortunately. But if you’d like to have a look at them anyway, they can be found here: Red Velvet Mini Bundt Cakes, Peanutbutter Chocolate Mini Bundt Cakes)

Apfelkuchen (Apple Cake)

Hallo ihr Lieben!

Habt ihr auch einen Haufen Äpfel zuhause und wisst schon nicht mehr wohin damit? Dann kann ich euch einen wunderbaren Apfelkuchen empfehlen, der innen super saftig und aromatisch ist und außen eine lecker knusprige Kruste hat, die fast ein wenig nach Karamell schmeckt.

Ich habe ihn innerhalb der letzten Wochen schon zwei Mal gebacken, einmal als Gugelhupf mit Pekannüssen und einmal als Kastenkuchen ohne Nüsse und beide Ergebnisse fand ich einfach toll.

Apple Cake

Apfelkuchen
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten für eine Kastenform (24 x 9 cm):

Für die Apfelfüllung:

3 mittelgroße Äpfel
2 TL Zimt
½ TL Nelkenpulver
½ TL gemahlener Ingwer
3 EL Kristallzucker

Für den Teig:

165 g Mehl (ich hab halb Weizen-Universalmehl, halb glattes Dinkelmehl verwendet, aber man kann auch nur Universalmehl nehmen)
2 TL Backpulver
Prise Salz
120 ml Öl
225 g Demerara-Rohrzucker
30 ml Rum (oder Orangensaft)
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder Vanillepulver)
2 Eier
optional: 60 g Pekannüsse (oder Walnüsse)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und eine Springform einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen.

Apfel schälen, vom Gehäuse befreien und in Würfel schneiden. Mit Zucker, Zimt, Nelkenpulver und Ingwer vermischen und beiseite stellen.

Mehl, Backpulver, Salz (und Nüsse, falls ihr welche verwendet) miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Öl, Rum (oder Saft), Zucker, Vanille und Eier mixen.

Dann die trockenen Zutaten zu den nassen geben und verrühren bis alles gut vermischt ist.

Die Hälfte des Teiges in die Kastenform gießen.

Dann die Hälfte der Äpfel (inklusive des Safts, der sich unten in der Schüssel angesammelt hat) darüber verteilen.

Nun den übrigen Teig darüber gießen und mit den verbleibenden Äpfeln bedecken.

Für ca. 75-90 Minuten backen – wenn man ein Holzstäbchen in den Kuchen steckt, sollte kein Teig mehr daran kleben. Gegen Ende hin mit Alufolie bedecken, damit die Äpfel nicht verkohlen.

Für ca. 30 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. (Wenn ihr den Kuchen von der Form auf einen Teller transferiert, dann sollte die Seite unten sein, die auch in der Form unten ist. Die Apfelseite soll also die Oberseite sein.)

Anmerkung: Falls ihr statt des Kastenkuchen lieber einen großen Gugelhupf machen möchtet, dann könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln!

 


Recipe in English

Apple Cake
(Recipe adapted from here)

Ingredients for a loaf pan (10×4 inch/24×9 cm)

For the apple filling:

3 apples
2 teaspoons cinnamon
½ teaspoon cloves
½ teaspoon ground ginger
3 tablespoons granulated sugar

For the batter:

1 3/8 cups (165 g flour) (I used half all-purpose flour, half spelt flour, but you can also use all-purpose flour only)
2 teaspoons baking powder
pinch of salt
½ cup (120 ml) oil
1 cup (225 g) light brown sugar
2 tablespoons (30 ml) rum (or orange juice)
1 teaspoon vanilla extract
2 eggs
optional: ½ cup (60 g) pecans or walnuts

 

Method:

Preheat oven to 350°F (175°C) and grease and flour a loaf pan or line it with parchment paper.

Peel, core and chop the apples into cubes. Then mix them with sugar, cinnamon, cloves and ginger and set aside.

Combine flour, baking powder, salt (and nuts, if you are using them).

In a separate bowl, mix oil, rum (or juice), sugar, vanilla and eggs.

Add the dry ingredients and stir until well combined.

Pour half of the batter into the pan. Then spread half of the apples (including their juice) over it.

Now pour the remaining batter into the pan and top with the remaining apples.

Bake for 75 to 90 minutes until a cake tester comes out clean. (If your cake starts browning on top, cover it with aluminum foil to prevent the apples from getting scorched.)

Leave the cake in the pan for about 30 minutes, then take it out and let it cool down completely. (When putting the cake on a plate, the apple side should be on top, just like in the pan.)

Note: If you would like to make the cake in a tube or bundt pan, just double the ingredients – I’ve already tried it and it worked perfectly fine.

 

Schoko-Rotwein-Kuchen (Red Wine Chocolate Cake)

Hallo ihr Lieben!

Hach, ich hätte schon wieder so viele Schätze, die ich euch zeigen könnte – leider fehlt weiterhin die Zeit. Ich hoffe, das wird sich irgendwann wieder ändern. 😦

Heute habe ich einen wunderbaren Rotweinkuchen für euch, den ihr unbedingt ausprobieren solltet. In flüssiger Form mag ich Rotwein ja eigentlich gar nicht. (Als Teenager hab ich mir immer gedacht, dass das wohl an meinem Alter liegt und mir als “Erwachsener” Rotwein bestimmt vorzüglich munden würde. Tja, da muss ich wohl noch ein bisschen erwachsener werden, denn ich finde ihn immer noch ekelig… 😉 ) Daher wollte ich die angebrochene Flasche Merlot, die sich in unserem Kühlschrank herumtrieb und dringend benötigten Platz vollstellte, auch so schnell wie möglich loswerden. Das Rezept für Red Wine Chocolate Cake, das ich bei smitten kitchen entdeckt habe, kam mir da gerade recht.

Eigentlich hab ich den Kuchen ja gebacken, um Wein loszuwerden, er war aber so gut, dass ich wohl oder übel bald wieder welchen nachkaufen und ihn noch einmal machen muss. 😉 Der Kuchen ist so richtig schön flaumig und saftig und die Rotwein-Note, die man durchschmeckt, harmoniert perfekt mit der Schokolade. So lasse auch ich mir Rotwein durchaus einreden! 😉

Rotweinkuchen3

Der Rotwein-Geschmack ist nicht überwältigend und einen Schwips bekommt man von dem Kuchen bestimmt auch nicht, ich würde ihn aber trotzdem eher nicht für Kinder oder Personen backen, die keinen Alkohol trinken möchten/dürfen, da der Wein sich natürlich nicht komplett in Luft auflöst.

Schoko-Rotwein-Kuchen
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

80 g weiche Butter
150 g dunkler Muscobado-Zucker
50 g Kristallzucker
1 Ei +1 Dotter
180 ml Rotwein
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder 1 TL gemahlene Vanille)
135 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt)
1 TL Weinsteinbackpulver
Prise Salz
1-2 TL Zimt
80 g gehackte Zartbitterschokolade
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 165°C vorheizen und entweder eine Springform mit 23 cm Durchmesser einfetten und bemehlen oder ein 26×20 cm Brownie-Blech mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver, Kakao, Salz, Zimt und Schokoladestückchen mit einander vermischen.

In einer separaten Schüssel die Butter so lange schlagen, bis sie weich ist. Dann den Zucker hinzufügen und schlagen bis eine luftige Masse entsteht.

Als nächstes das Ei und den Dotter unterrühren, danach noch den Wein und den Vanille-Extrakt. (Die Masse sieht an diesem Punkt eigenartig flockig aus – das macht aber nichts.)

Die Mehlmischung dazugeben und ganz kurz mit dem Mixer rühren.

Dann mit einem Teigschaber oder Kochlöffel fertig rühren bis alle Zutaten vermischt sind.

Den Teig in die Form gießen und für ca. 25-30 Minuten backen. (Mit einem Holzstäbchen überprüfen, ob der Teig auch durchgebacken ist. Sonst noch ein wenig im Backrohr lassen.)

Ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Recipe in English

Red Wine Chocolate Cake
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

6 tablespoons (80 g) butter, softened
3/4 cup (150 g) dark brown sugar
1/4 cup (50 g) white granulated sugar
1 egg + 1 egg yolk
3/4 cup (180 ml) red wine
1 teaspoon vanilla extract
1 cup + 1 tablespoon (135 g) flour
1/2 cup (40 g) unsweetened cocoa powder
1 teaspoon cream of tartar
pinch of salt
1-2 teaspoons ground cinnamon
2.8 oz (80 g) dark chocolate chunks
Powdered sugar for dusting

Method:

Preheat oven to 325°F (165°C) and either grease and flour a 9 inch (23 cm) springform pan or line a 10×8 inch (26×20 cm) brownie pan with parchment paper.

Combine flour, cream of tartar, cocoa powder, salt, cinnamon and chocolate chunks.

In a separate bowl, mix the butter until smooth. Then add the sugars and beat until fluffy.

Stir in the egg and yolk, then add wine and vanilla extract. (The mixture looks a bit flaky at this point, but that doesn’t matter.)

Add the flour mixture and briefly mix, then use a spatula to stir the mixture until combined.

Pour the batter into the pan and bake for about 25-30 minutes (until a toothpick comes out clean).

Leave the cake in the pan for about 10 minutes, then take it out and let it cool down completely.

Before serving, dust the cake with powdered sugar.

Kürbiskuchen mit Pekannüssen (Pecan Pumpkin Bread) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Am Wochenende waren wir zu Kuchen und Kaffee eingeladen und ich alter Kürbissüchtling hab das natürlich als perfekte Gelegenheit gesehen wiedermal ein Kürbisrezept auszuprobieren. Ein bisschen mulmig ist mir schon immer, wenn ich Kuchen, den ich vorher noch nie gemacht habe, irgendwohin mitbringe – wäre ja ganz schön peinlich, wenn er komplett furchtbar schmeckt oder innen womöglich noch roh ist. Zum Glück ist mir das bisher noch nie passiert (*auf Holz klopf*) und diesmal war ich sogar mehr als nur positiv überrascht.

Vegan Pumpkin Bread

Der Kuchen war nämlich nicht nur gut, sondern super flaumig und die feine Gewürznote, die knackigen Nüsse und und die schokoladige Füllung haben perfekt miteinander harmoniert. Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen, zu welchem Anlass ich den Kuchen schnellstmöglich wieder machen könnte. 😉 Ach ja – vegan ist der gewürzige Kürbistraum übrigens auch!

Pumpkin Bread

Kürbiskuchen mit Pekannüssen (vegan)
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

180 g Universalmehl
135 g Dinkelvollkornmehl (Weizenvollkornmehl geht auch bzw. könnt ihr auch nur Universalmehl verwenden)
340 g Demerara-Rohrzucker
55 g Kristallzucker
2,5 TL Weinsteinbackpulver
0,5 TL Salz
0,75 TL Muskat
1 TL Zimt
1 gestrichener TL Piment
0,5 TL Nelkenpulver
1 TL gemahlene Vanille (oder ausgekratzte Vanilleschote)
340 g Kürbispüree (hier gibt’s eine Anleitung wie man das macht)
180 ml Öl
60 ml Ahornsirup
60 ml Wasser
90 g grob gehackte Pekannüsse (oder Walnüsse)
110 g Zartbitterschokolade-Aufstrich (Ich hatte den hier, aber es klappt bestimmt auch anderen schokoladigen Brotaufstrichen. Wenn ihr keinen Schokolade-Swirl machen möchtet, könnt ihr den Kuchen entweder einfach ohne den Aufstrich backen oder stattdessen 110 g gehackte dunkle Schokolade unter den Teig rühren.)

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und eine Kastenform (meine ist 24 x 9 cm) einfetten und bemehlen (oder mit Backpapier auskleiden).

Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Gewürze miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Kürbispüree, Öl, Ahornsirup und Wasser verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Nun mit einem Teigschaber (oder Kochlöffel) die feuchten Zutaten in die trockenen Zutaten rühren bis alles vermischt ist.

Ca. 3/4 der gehackten Nüsse unterheben, den Rest für später beiseite stellen.

Nun die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form gießen.

Den Schokoladenaufstrich kurz in der Mikrowelle (oder über Wasserbad) erwärmen, damit er ein wenig flüssiger und leichter zu verteilen wird. Dann gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Den restlichen Teig darüber verteilen und mit den übrigen Pekannüssen bestreuen.

Den Kuchen für ca. 75 Minuten backen. Am Ende der Backzeit ist es nötig, den Kuchen mit Alufolie zu bedecken, sonst verkohlen die Nüsse. Nach der angegebenen Backzeit unbedingt mit einem Holzstäbchen hineinstechen und überprüfen, ob keine Teigreste mehr dran kleben. Falls doch, dann noch ein wenig länger backen. (Schokoladereste am Stäbchen sind allerdings normal, auch wenn der Teig schon durch ist.)

Für ca. 20 Minuten in der Form lassen, dann herausnehmen.

Optional: Falls eure Nüsse doch etwas dunkel geworden sind, könntet ihr das mit ein wenig Staubzucker (Puderzucker) kaschieren. 😉

NACHTRAG: Ich  hab den Kuchen inzwischen noch einmal gemacht und diesmal hat es 2 Stunden gedauert, bis er durchgebacken war, weil mein Kürbispüree sehr wässrig war. Das war zwar zeitlich eher ärgerlich, dem Geschmack des Kuchens hat es aber keinen Abbruch getan. Falls euer Kuchen also nach 75 Minuten noch nicht durch sein sollte – nicht verzweifeln, einfach Alufolie drauf, damit die Nüsse nicht verkohlen und so lange weiterbacken bis beim Stäbchen-Test kein roher Teig mehr zu sehen ist.

 


Recipe in English

Pecan Pumpkin Bread (vegan)
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

1.5 cups (180 g) all purpose flour
1 1/8 cups (135 g) whole spelt flour (you can also use whole wheat flour or only all purpose flour)
1.5 cups (340 g) light brown sugar
1/4 cup (55 g) granulated sugar
2.5 teaspoons cream of tartar
1/2  teaspoon salt
3/4 teaspoon nutmeg
1 teaspoon cinnamon
1 scant teaspoon allspice
1/2 teaspoon cloves
1 teaspoon vanilla bean paste
12 oz. (340 g) pumpkin puree
3/4 cup (180 m) oil
1/4 cup (60 ml) maple syrup
1/4 cup (60 ml) water
3 oz. (90 g) chopped pecans (or walnuts)
4 oz. (110 g) dark chocolate spread (you can also use Nutella or other chocolate spreads or you can leave it out altogether)

Method:

Preheat oven to 350°F (180°C) and grease and flour a loaf pan (or line it with parchment paper). I used a 10 x 4 inch (24 x 9 cm) pan.

Combine flours, sugars, cream of tartar, salt and spices.

In a separate bowl, mix pumpkin puree, oil, maple syrup and water.

Use a spatula to fold the wet ingredients into the dry ingredients.

Fold in about 3/4 of the chopped nuts.

Pour half of the batter into the pan.

Briefly warm the chocolate spread in the microwave (or in a double boiler) to make it softer and more spreadable. Then evenly distribute it on the batter.

Pour the rest of the batter on top and sprinkle with the remaining nuts.

Bake for about 75 minutes or until a skewer comes out clean. (There shouldn’t be any uncooked batter on the skewer, but it’s okay if there’s some chocolate on it.) Towards the end of the baking time, it may be necessary to cover the cake with aluminum foil to prevent the nuts from getting scorched.)

Leave the cake in the pan for about 20 minutes before unmolding it.

Optional: If the top of the cake is a little too dark, you can sprinkle it with confectioner’s sugar. 😉

Street Food Market Graz

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s hier mal kein Rezept, sondern einen kleinen Bericht bzw. Event-Tipp! Derzeit findet in Graz nämlich wieder der Street Food Market statt und falls ihr gerade in der Nähe seid, solltet ihr euch den nicht entgehen lassen. Morgen (25.10.) habt ihr noch die Gelegenheit euch zwischen 12 und 20 Uhr den Bauch mit verschiedensten handlichen Köstlichkeiten vollzuschlagen.

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Der Freund und ich sind ja allgemein große Freunde des guten Essens, daher haben wir schon gestern den Abend (quasi “privat”) damit verbracht, möglichst viele verschiedene Sachen zu probieren und heute hatten wir dann (um darüber zu bloggen) zusätzlich noch die Gelegenheit, uns 30 Minuten vor der regulären Öffnungszeit ein wenig umzuschauen.

Dazu müsst ihr wissen: 1. ich bin noch nie als “Blogger” irgendwohin eingeladen worden und 2. soziale Interaktion – nicht so mein Ding. Weil ich mich über Punkt 1 so gefreut habe, hab ich Punkt 2 einfach temporär ignoriert und wir sind pünktlich um halb 12 hinmarschiert. Ich hab erwartet, dass da sicher schon eine Traube anderer “Blogger” warten würde und war dann überrascht, als es hieß “Nein, da seid nur ihr beide.” Ui – damit hatte ich nicht gerechnet. Der Freund und ich stiefelten also während die Köche und Verkäufer an den Ständen und Food Trucks fleißig beim Werkeln und Vorbereiten waren leicht verunsichert durch die Gegend und ich hab in regelmäßigen Abständen mit Hilfe-fremde-Menschen-Fiepsstimme gefragt, ob ich Fotos machen darf für einen “Beitrag”. Die Leute haben wahrscheinlich gedacht, sie stehen dann morgen irgendwo in der Zeitung – nope, leider nur hier auf dem popeligen kleinen Blog. 😉

Eine Vorwarnung: Der Beitrag ist ein bisschen lang geworden. Als erstes gibt’s nämlich ein paar Impressionen vom Essen, danach ein paar allgemeinere. Noch eine Vorwarnung: Ich bin so ziemlich die schlechteste Essensfotografin die es gibt und die Lichtverhältnisse waren auch nicht gerade optimal. Das Essen sieht “in Echt” also so aus wie auf dem Foto, nur viel besser. 😉 Blöderweise hab ich nicht von allen Sachen ein Foto gemacht, weil wir manches schon aufgegessen hatten bevor ich daran gedacht habe… 😀

20151023_175947“Chorizzle Foshizzle”  (Maisfladen mit Avocado, Tomaten, Bohnen, Chorizo, Salsa,…) bei Maria Maria Arepas (nur damit ihr es findet: am Stand steht “The Latin Burger”) (Preis: 6 €.)

20151023_181544Korean Fried Chicken mit scharfer Sauce und süßer Sauce bei Chimaek (Preis: 5 €)

20151023_185217 Schilerol (Schilcher-Wein aus der Steiermark mit Sirup und Gewürzen, Preis: 3,50 € für 1/4 l)

20151023_191449Veganes Samosa (Teigtasche mit Kartoffel-Curry-Füllung bei Taj Mahal Linz, Preis: 2 € – hätt ich für’s Foto wohl besser aufschneiden sollen, aber ich sags ja: schlechteste Essensfotografin der Welt… 😉 )

20151023_193750Trüffel-Pasta bei Tartufo Prestige (Preis: 10 € – die Nudeln sind es aber definitiv wert!)

20151024_120528Black Tuna Burger bei Fisch Futter (Nicht vom schwarzen Brötchen abschrecken lassen – die Burger schmecken super!) (Preis: 7 €)

20151024_121335Pieroggen-Box mit Grillgemüse bei Pan Kowalski (Preis: 6 € für 3 Pieroggen mit Gemüse und Sauce)

20151024_123155Burger von Big Green Egg Sorian (Preis 5,80 €)

20151024_121250Känguru-Steak bei Wild Känguru Steak (Preis: 7 €)

burger

Leckere Cheeseburger von b.eat (Preis 4,90 €)

20151024_120215Das Tortenatelier – hier gibt’s allerhand Kuchen und Süßes und die Crew hat sich extra noch schnell in Schale geworfen vorm Foto 😉 (Wir haben einen Schoko-Cupcake und einen himmlischen Sacher-Cakepop gegessen – war aber leider so schnell weg, dass kein Foto mehr möglich war… 😉 )

20151024_120239Action-Foto von der Chefin mit den Cheesecakes

   20151024_114629Im-Nu Boote – Teigschiffchen mit verschiedenen süßen und pikanten Füllungen

20151024_114753

Sanfish – Crab Rolls, Octopus Rolls und Scallop Rolls

20151024_114826

Street Pirates – was es gibt, seht ihr eh oben auf dem Plakat. 😉

20151024_114942Craft Beer bei Brew Age

20151024_115014  Cider bei Goldkehlchen

20151024_115038Traumhafte Trüffel-Spezialitäten bei Tartufo Prestige

  20151024_115151Vegane Cookies, leckere Heißgetränke und super freundliche Menschen bei Bohemian Soul

20151024_115219Pieroggen bei Pan Kowalski

20151024_115251Blendend – hier gibts Sandwiches und Yucca Pommes und ich hab den Küchenchef gefragt, ob er für’s Foto beim Fenster rausgucken kann und bin mir dabei ein bisschen blöd vorgekommen. 😀

20151024_115328Poushe Strudelhaus aus der Schweiz. Die Verkäuferin hat mich übrigens darauf hingewiesen, dass sie noch nicht alles aufgebaut hat – es gibt also noch viel mehr als da zu sehen ist!

20151024_115411 Cupcakes bei Take the Cake

  20151024_115525Vegetarisches bei Mangolds

20151024_115614 Maria Maria Arepas alias The Latin Burger

       20151024_115845 Fish Art – super Surf&Turf Burger, haben wir beim letzten Street Food Market probiert

20151024_115917       Stegmann & König’s – hier gibts fancy Dosenravioli und ich hab mich vor den beiden blamiert, weil ich sie nicht gekannt hab, obwohl sie scheints bei “The Taste” mitgemacht haben… (Ich schau das ehrlich gesagt nicht.)

20151024_120250  Tashiro Dim Sum – hier gibt’s zweierlei asiatische Teigtaschen

20151024_120333 La Fiesta – Mexikanisches Essen und Koch mit Wrestler-Maske

20151024_120515   Fisch Futter – hier gibt’s schwarze Fisch-Burger

20151024_121217 Muffia – Muffins, Cakepops und asiatische Teigtaschen

Unser Fazit: Eine tolle Veranstaltung für all jene, die solche Essensenthusiasten sind wie wir! 😉 Die Location ist diesmal, meiner Meinung nach, auch sehr gut gewählt – gut mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und zwar im Freien aber trotzdem unter Dach. Das einzige, was ein wenig nervt, ist, dass extrem viele Leute dort sind und man einerseits ziemlich lang anstehen muss und andererseits drinnen alles ein wenig dicht gedrängt ist. Vielleicht könnte man ja beim nächsten Mal draußen ein paar Zelte mit Sitzgelegenheiten aufstellen, um drinnen mehr Platz zu machen. Ein paar Mal hab ich gehört, wie Leute sich über die Preise beschwert haben – ja, stimmt, Preise wie bei McDonald’s darf man sich hier nicht erwarten, aber es handelt sich nun mal um qualitativ hochwertige Speisen, die vor Ort frisch zubereitet werden – das muss man halt miteinberechnen. Was aber schon sehr cool wäre, wäre wenn die verschiedenen Stände kleinere Portionen anbieten würden, damit man mehr verschiedene Sachen probieren kann.

Wir sind übrigens morgen wieder dort… 😀