Brombeer-Cheesecake-Brownies (Blackberry Cheesecake Brownies)

Hallo ihr Lieben!

Ich hab mir gedacht, ich schau hier mal wieder vorbei und habe hammermäßig-mächtig-leckere Brownies im Gepäck. 😉

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Brownies & Cheesecake – eine himmlische Kombination! (Oder eine höllische – je nachdem, ob man es von der Geschmacksseite oder von der Hüftspeckseite betrachtet. Aber von der Hüftspeckseite betrachten wir hier jetzt einfach mal nix. Und auch nicht von der Hängebauchschweinseite, wo ich eher zuhause bin. 😉 ) Als ich das neue mutti-Magazin  (= Kochzeitschrift, hat nix mit Kindererziehung oder ähnlichem Kram zu tun) aufgeschlagen und diese Schönheiten erblickt habe, konnte ich gar nicht anders, als sie sobald wie möglich nachzubacken.

Und ich kann euch sagen – tolle Entscheidung! Auch wenn ich leider aus Versehen zu wenig Frischkäse gekauft hatte und die Cheesecake-Schicht daher ein wenig zu dünn ausfiel. Aber macht ja nix – ein Grund sie baldmöglichst nochmal in Angriff zu nehmen. *hihi* (Euch gebe ich unten die Frischkäse-Menge aus dem Originalrezept an, damit ihr gleich beim ersten Mal die volle Cheesecake-Dröhnung genießen könnt!)

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Brombeer-Cheesecake-Brownies
(Rezept abgewandelt aus dem mutti Magazin 8/16)

Zutaten:

für die Brownie-Masse:

400 g dunkle Schokolade (ich hatte halb 55 % Kakaoanteil und halb 70 %)
270 g Butter
300 g brauner Zucker
120 ml Milch (bei mir: 1,5 % Fett)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch möglich: gemahlene Vanille, Vanillezucker, ausgekratztes Vanillemark)
4 Eier
200 g Mehl

für den Brombeer-Cheesecake:

400 g Brombeeren + 15 g Kristallzucker
600 g Philadelphia Frischkäse (ich hatte halb Philadelphia Balance, halb Doppelrahm)
1 Ei
130 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille (geht auch: Vanillezucker, dann aber mehr)
50 g Speisestärke

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Form (im Original ist es eine 24×24 Springform, bei mir war es diese hier) einfetten und mit Backpapier auslegen. (Ich hab bei meiner Form nix gefettet, sondern einfach ein Blatt Backpapier zusammengeknüllt, wieder glatt gestrichen und die Form damit ausgekleidet.)

Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und gemeinsam mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. (Dazu Wasser in einem Topf erhitzen, oben drauf eine Schüssel stellen, Schokolade und Butter reingeben und rühren.) Dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen

Schoko-Butter-Gemisch mit braunem Zucker und Milch verrühren. (Ha – gerade sehe ich, dass ich mich im Rezept verlesen habe… Dort steht “mit dem Schneebesen des Mixers” – ich hab “des Mixers” überlesen und das von Hand gemacht… Nun ja, so hab ich zumindest gleich ein paar Kalorien abtrainiert! 😉 ) Nach und nach die 4 Eier unterrühren. Als letztes noch das Mehl hinzufügen und rühren bis eine glatte Masse entsteht.

Den Brownie-Teig in die Form gießen und gleichmäßig verteilen. Für ca. 20 Minuten backen und dann aus dem Ofen nehmen. (Ist noch nicht vollständig durchgebacken – das soll aber so sein!)

Inzwischen die Brombeeren mit dem Kristallzucker pürieren. (Am besten mit dem Stabmixer.)

Für die Cheesecake-Masse den Philadelphia glatt rühren und dann Ei, Zucker, Vanille und Stärke unterrühren.

Nun die fertige Frischkäse-Masse auf dem Brownie-Teig verteilen. Die Brombeer-Soße in großen Klecksen darauf verteilen und dann mit einer Gabel durch”swirlen”.

Nun das Ganze nochmal für ca. 40 Minuten backen.

Danach den Ofen ausschalten und die Brownies für weitere 30 Minuten drinnen lassen. (Das steht im Originalrezept nicht, habe ich aber so gemacht, weil mir die Cheesecake-Masse irgendwie nicht durch erschien und ich das bei “normalem” Cheesecake auch immer so mache. Wenn es nach den weiteren 30 Minuten immer noch nicht ganz durch aussieht, den ausgeschalteten Ofen mit einem Kochlöffel einen Spalt aufhebeln und den Cheesecake einfach noch ein wenig drinnen lassen.)

Brownies aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Danach für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Hinweis: Die Brownies am besten in eher kleine Happen schneiden. Es handelt sich dabei um die Sorte klitschig-kompakter Brownies, bei denen man das Gefühl hat, man beißt gerade in einen Brocken purer, samtig-weicher Schokolade und dementsprechend ist man auch recht schnell pappsatt davon. Lieber Nachschlag nehmen als nach der Hälfte aufgeben zu müssen. 😉

 


Recipe in English

Blackberry Cheesecake Brownies

Ingredients:

for the brownie part:

14 oz (400 g) dark chocolate
9.5 oz (270 g) butter
1 1/3 cup (300 g) light brown sugar
1/2 cup (120 ml) milk (I used skimmed milk)
2 teaspoons vanilla extract
4 eggs
1 3/4 cup (200 g) flour

for the blackberry cheesecake:

2 3/4 cups (400 g blackberries) + 1/8 cup (15 g) white sugar
21 oz (600 g) cream cheese (I used half fat-reduced and half full-fat cream cheese)
1 egg
between 1/2 and 2/3 cup (130 g) white sugar
1 teaspoon vanilla bean paste
3/8 cup (50 g) corn starch

Method:

Preheat oven to 365°F (180°C). Grease a 9×9 inch (24×24 cm) baking pan or line it with parchment paper.

Chop or break the chocolate into small pieces and then melt it in a double boiler together with the butter. Set aside to cool for a bit.

Stir sugar and milk into the chocolate mixture. Then add the eggs. Last but not least, stir in the flour until smooth.

Pour the brownie batter into the pan and bake for about 20 minutes. (It’s underdone, but don’t worry, it will go into the oven again later.)

Use your blender to puree the berries and sugar.

To make the cheesecake, mix cream cheese until smooth. Then stir in egg, sugar, vanilla and cornstarch.

Now evenly distribute the cheesecake batter on the brownie part. Then dollop the berry puree on top and swirl it with a fork.

Bake for about 40 minutes.

Turn off the oven and leave your brownies in there for another 30 minutes. (If the cheesecake part still seems a tad underdone, prop the oven door open with a wooden spoon and keep the brownies in there for a bit longer.)

Take the brownies out of the oven and let them cool completely. Then put them into the fridge for at least an hour.

Note: When cutting the brownies, it’s probably best to make smaller pieces as they are very rich and dense.

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Blaubeerschnecken

Hallo ihr Lieben!

Tut mir leid, dass es hier derzeit so still ist. Es ist ja nicht so, als hätte ich nichts zu berichten, doch drückende Hitze und Stress machen es im Moment echt schwierig, den Blog up to date zu halten. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das!

Heute habe ich dafür einen echten Knaller für euch! In der neuen Lecker Bakery gab es (neben einem Haufen anderer toller Sachen) ein Rezept für “Fruchtige Schneckenbuchteln”. Die musste ich natürlich sofort ausprobieren – Germteig (aka Hefeteig) mag ich ja allgemein sehr gern und zu meiner derzeitigen Blaubeer-Sucht passte das auch perfekt.

Und ich wurde nicht enttäuscht –  das Ergebnis war geschmacklich echt der Oberhammer. Flaumiger Germteig mit beeriger Füllung und Zuckerguss – ein Traum! Der Freund und ich haben beinah die Hälfte allein weggespachtelt (der Freund wurde gerügt, als er anfangen wollte, auch noch den für meine Kollegen bestimmten Teil zu verputzen 😉 ) und auch meine Kollegen waren begeistert.

Blaubeerschnecken

Das Rezept in der Lecker Bakery finde ich allerdings ein wenig ausbaufähig. Ich bin zuerst dem Originalrezept gefolgt, beim Auftragen der Füllung ist mir allerdings aufgefallen, dass für meinen Geschmack viel zu wenig Füllung da war. Und leider sind die Schnecken im Ofen dann auch sehr dunkel geworden – ich weiß nicht, ob das an meinem Ofen liegt oder am Rezept, aber wenn ihr sie nachbackt, werft lieber regelmäßig einen Blick in den Ofen.

Blaubeerschnecke

Blaubeerschnecken
(Rezept abgewandelt aus Lecker Bakery 3/2015)

Zutaten für 12-15 Schnecken:

175 ml Milch
1 Bio-Zitrone (mit essbarer Schale)
350 g Mehl
1 Pkg. Trockengerm (= Trockenhefe)
75 g Zucker
Prise Salz
2 Eier
60 g weiche Butter
330 g Heidelbeeren
175 g Beerenkonfitüre (bei mir war es Heidelbeer-Kirsch)
100 g Staubzucker (=Puderzucker)

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abspülen und die Hälfte der Schale abreiben.

Für den Teig zuerst die Milch erwärmen und die Butter darin auflösen. Die Mischung sollte lauwarm sein – auf keinen Fall heiß und auch nicht kalt.

Zitronenschale, Mehl, Germ, Zucker und Salz miteinander vermischen.

Dann Eier und lauwarme Milchmischung unterkneten. (Am besten mit dem Knethaken des Mixers.)

So lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst. (Wenn es so wirkt, als würde das nie passieren, dann einfach noch ein wenig Mehl dazugeben – hab ich auch gemacht.) Wenn der Teig sich von der Schüssel löst, noch ca. 2 Minuten weiterkneten.

Dann den Teig an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich habe den Backofen auf 50°C aufgeheizt und den Teig dort hineingestellt.)

Für die Füllung die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Dann mit der Beerenmarmelade vermischen.

Als nächstes eine Pieform mit 26 cm durchmesser einfetten. (Ich hab eine Tarteform verwendet, die ca. 28 cm Durchmesser hatte und ca. 4 cm hoch ist. Man kann da aber bestimmt auch einfach eine Springform verwenden.)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche nochmals durchkneten, dann zu einem Rechteck ausrollen. (Ca. 30×45 cm)

Dann die Beerenmischung auf dem Teig verteilen und am Rand ca. 2 cm frei lassen.

Den Teig dann von der Längsseite her aufrollen und in 12-15 Scheiben schneiden. (Ich hab am Anfang und Ende der Teigrolle ein bisschen weggeschnitten, weil sich dort nur leerer Teig ohne Füllung befand.) Es lässt sich zwar nicht vermeiden, dass beim Schneiden Füllung herausgedrückt wird, aber möglichst vorsichtig vorgehen, damit nicht gleich alles herausquillt.)

Die Scheiben dann nebeneinander in die Form legen. (Nicht verzagen, wenn beim Transferieren in die Form noch mehr Füllung herausmatscht – die kann man dann einfach nachträglich mit einem Löffel wieder einfüllen, wenn die Scheiben in der Form sind.)

Die Schnecken zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. (Ich hab sie nicht zugedeckt, sondern wieder in den Backofen gestellt – diesmal aber in den ausgeschalteten.)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Schnecken für ca. 25 Minuten backen. (Achtung: Unbedingt alle 10 Minuten einen Blick in den Ofen werfen! Meine Schnecken waren nach ca. 15 Minuten auf der Oberseite sehr dunkel. Wenn ihr merkt, dass eure Schnecken zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Ich hab nach 20 Minuten den Ofen ausgeschaltet und die Schnecken so noch 5 Minuten drinnen gelassen.)

Die Schnecken für ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen. Dann die Zitrone auspressen.

Zitronensaft esslöffelweise unter den Staubzucker rühren bis ein nicht zu dünner Guss entsteht (bei mir waren das ca. 2-3 EL).

Den Guss dann über die Schnecken träufeln und abkühlen lassen.


Dear international readers,

As I’m not sure if there’s a difference between the dry yeast we have here in Austria and the one sold in other countries, I decided not to translate this recipe. There will be a new, translated recipe next week. Sorry!

Ricotta-Beeren-Muffins (Ricotta Berry Muffins)

Hallo ihr Lieben!

Also so, wie das Wetter jetzt ist, könnte es für meinen Geschmack noch eine Weile bleiben – sonnig, warm, aber nicht zu heiß. Wie ich schon ein, zwei Mal erwähnt habe, mag ich Sommer ja eigentlich nicht sooo gerne. 😉 Das einzige, was ich am Sommer mag, ist, dass es dann endlich wieder frische Beeren gibt, die man auch wirklich kaufen kann – im Gegensatz zu jetzt!

Beeren-Ricotta-Muffins

In den Supermärkten gibt es zwar seit ein paar Wochen wieder verstärkt frische Himbeeren und Heidelbeeren, ich persönlich weigere mich allerdings, die zu kaufen. Mal ganz ehrlich, Leute – die Beeren-Saison beginnt in unseren Breiten frühstens Ende Mai, bei Himbeeren und Heidelbeeren aber eigentlich eher noch später! Die Beeren, die außerhalb der Saison angeboten werden, kommen entweder vom spanischen Plastik-Meer oder werden überhaupt von noch weiter her angekarrt und das ist alles andere als gut für die Umwelt.

Jaja, ich weiß, wahrscheinlich schüttelt ihr gerade ungläubig den Kopf – da predigt die Alte von den pösenpösen Beeren aus dem Ausland und direkt darüber prangt ein Bild von Beeren-Muffins… Stimmt – wirkt echt ein bisschen komisch. 😉 Für das Rezept habe ich allerdings Tiefkühlbeeren verwendet und ich kann euch versichern, dass die Muffins damit genau gleich lecker schmecken wie mit frischen Beeren. Wenn euch also die Beeren-Lust überkommt, dann greift doch einfach nächstes Mal ins Tiefkühlfach – die Umwelt wird es euch danken. 🙂

Zu den Muffins kann ich euch nur sagen: Unbedingt nachmachen! Die sind super-flaumig, fruchtig und schmecken einfach nur köstlich!

Beerenmuffins

Ricotta-Beeren-Muffins
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für ca. 10 Muffins:

140 g Mehl
170 g Zucker
1 EL abgeriebene Bio-Zitronenschale
2 TL Backpulver
Prise Salz
2 Eier
250 g Ricotta
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder gemahlene Vanille bzw. 1 Pkg. Vanillezucker)
1/2 TL Mandel-Aroma (wenn ihr das nicht habt, könnt ihr das auch einfach weglassen)
100 g Butter
160 g Beeren (welche ihr mögt – ich hatte Heidelbeeren und Himbeeren)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Als erstes wird braune Butter hergestellt.

Dazu Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen und immer wieder umrühren.

Die Butter gut beobachten. Zuerst schmilzt sie, dann wird sie schaumig und „brutzelt“ ein bisschen, dann setzen sich die Milchbestandteile oben ab.

Wenn die Milchbestandteile beginnen braun zu werden und es ein wenig nussig riecht, die Butter vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Zucker und Zitronenschale miteinander vermischen, dann Mehl, Backpulver und Salz unterrühren.

In einer separaten Schüssel Ricotta, Eier, Vanille und Mandelaroma verrühren.

Nun die Butter unterheben.

Als nächstes die Ricotta-Mischung mit der Mehl-Mischung verrühren, bis alles vermischt ist – nicht zu lange rühren!

Dann ca. 2/3 der Beeren unterheben.

Den Teig in die Muffinform gießen und die restlichen Beeren oben auf den Muffins verteilen. (Ein bisschen andrücken.)

Die Muffins nun für ca. 30 Minuten backen. (Am besten mit einem Zahnstocher überprüfen – es sollen keine Krümel mehr dran kleben.)

Für ca. 20 Minuten in der Muffinform lassen, dann auf einen Teller transferieren und entweder gleich warm verspeisen oder abkühlen lassen.


Recipe in English

Ricotta Berry Muffins
(Recipe adapted from here)

Ingredients for about 10 muffins:

1 1/8 cup (140 g) flour
3/4 cup (170 g) sugar
1 tablespoon lemon zest
2 teaspoons baking powder
pinch of salt
2 eggs
8.8 oz. (250 g) ricotta
1 teaspoon vanilla extract
1/2 teaspoon almond extract (if you don’t happen to have any at home, you can skip it)
3.5 oz. (100 g) butter
1 1/4 cups (160 g) berries (whichever kind you like – I used blueberries and raspberries)

Method:

Preheat oven to 350°F (175°C) and line a muffin pan with paper liners.

First, brown the butter.

To do so, put it into a saucepan and melt it at medium heat while stirring constantly.

As the butter melts, it will begin to foam and crackle. Then the milk solids in the butter will separate from the rest.

When the solids begin to turn brown and the butter begins to smell “nutty”, take the pan off the heat and let it cool down.

Combine sugar and lemon zest, then stir in flour, baking powder and salt.

In a separate bowl, mix ricotta, eggs, vanilla and almond extract.

Now fold in the butter.

Next, stir the flour mixture into the ricotta mixture until just combined.

Then fold in about 2/3 of the berries.

Pour the batter into the muffin pan and scatter the remaining berries on top, lightly pressing them into the batter.

Bake the muffins for about 30 minutes until a toothpick comes out clean.

Let the muffins cool for about 20 minutes before taking them out of the pan.

Then transfer them to a plate and either eat them warm or let them cool completely.

Mini-Cheesecakes mit Karamellkeks-Boden (Mini Biscoff Cheesecakes)

Hallo ihr Lieben!

Das Rezept, das ich euch heute zeigen möchte, ist schon lange ein fixer Bestandteil meiner “Irgendwohin-Mitbring-Hitliste” und trotzdem hab ich es bisher noch nie geschafft, einen Blog-Post darüber zu schreiben. Diese Törtchen sind nämlich so köstlich, dass sie immer schneller weg sind, als ich Fotos davon machen kann… (Zuhause Zeit für Fotos einplanen ist was für organisierte Leute, zu denen ich definitiv nicht gehöre… 😉 )

Ich wurde schon ganz oft nach dem Rezept gefragt und heimse regelmäßig Lob dafür ein, das allerdings jemand anderem gebührt, nämlich Nadine vom Blog Dreierlei Liebelei. Bis auf die kleine Änderung mit dem Karamellkeks-Boden stammt das Rezept nämlich von ihr.  Falls ihr den Blog noch nicht kennt, schaut unbedingt mal vorbei – es ist einer meiner Lieblingsblogs und war meine “Einstiegsdroge” was Food-Blogs betrifft. 😉

Mini cheesecakes

 

Mini-Cheesecakes mit Beeren
(Rezept, ein wenig abgewandelt, von hier)

Zutaten für 12 Stück:

für den Boden:

100 g Lotus-Karamellkekse
(wenn die nicht zur Hand sind, dann sind auch Spekulatius
sehr lecker oder die originale Variante mit Vollkorn-Butterkeksen)
35 g geschmolzene Butter
1 TL Zucker

für den Rest:

250 g Philadelphia Doppelrahmstufe
(klappt auch mit halb Doppelrahm, halb fettreduziertem Philadelphia)
50 g Sauerrahm (Schmand)
60 g Zucker
1 TL flüssiger Vanilleextrakt
(Vanillezucker oder gemahlene Vanille auch möglich)
120 – 180 g Heidelbeeren oder Himbeeren

Zubereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und ein Muffinblech mit Cupcake-Cups auslegen. (Mit normalen Papierförmchen funktioniert es auch, aber da sollte man der Stabilität willen besser mehrere pro Törtchen verwenden.)

Die Kekse zu Staub verarbeiten (ich mache das immer im Mixer, aber es funktioniert auch, die Kekse in einen Gefrierbeutel zu tun und sie mit dem Nudelholz zu zerdrücken) und mit Zucker und Butter vermischen. Dann die Masse auf die Förmchen aufteilen und ein bisschen andrücken. Für ca.5 min vorbacken, dann wieder herausholen.

Philadelphia mit Sauerrahm cremig rühren und nacheinander Zucker, Vanille und Eier unterrühren.

Am Schluss noch vorsichtig die Beeren unterheben.

Die Cheesecake-Masse auf die Förmchen aufteilen und für ca.25-30 min backen.

Abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren, bis sie verspeist werden.

Recipe in English

Mini Biscoff Cheesecakes with Berries
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 cheesecakes:

for the crust:

3.5 oz. (100 g) Biscoff cookies
(you can also use Graham crackers)
2 tablespoons (35 g) melted butter
1 teaspoon sugar

for the rest:

9 oz. (250 g) cream cheese
2 oz. (50 g) sour cream
1/4 cup (60 g) sugar
1 teaspoon vanilla extract
1 1/2 cups (about 150 g) blueberries or raspberries

Method:

Preheat oven to 325°F (160°C) and line a muffin pan with cupcake cups. (You can also use normal paper liners, but you should use more than one per cheesecake to make them more stable.)

Zap the cookies in a food processor or crush them with a rolling pin. Then add sugar and butter to the resulting cookie dust. Evenly distribute to the cupcake cups and lightly press down the crumbs. Then bake for about 5 minutes.

In the meantime, whisk cream cheese and sour cream and add sugar, eggs and vanilla.

Carefully fold in the berries.

Evenly distribute to the cupcake cups and bake for 25-30 minutes.

Let the cheesecakes cool and then store them in the fridge.

Vegane Mohn-Muffins mit Beeren

Hallo ihr Lieben!

Es klingt vielleicht doof, aber ich bin immer wieder begeistert, was man ohne Milchprodukte und Eier so alles zaubern kann. 😉 Bei allen Bäckereien möchte ich zwar nicht auf Milchprodukte und Eier verzichten, aber diese Muffins kommen hervorragend ohne aus. Obwohl ich bei den Zutaten ein wenig herumexperimentiert habe, sind die Muffins wirklich super geworden. Und die Zubereitung ist echt einfach und schnell – perfekt!

 

Mohn-Muffin

 

So, ich bin dann mal für ein paar Tage im Urlaub und mache nichts außer im Liegestuhl liegen, Schwimmen und mir den Bauch mit leckerem Essen vollschlagen. Wenn ich wieder zurück bin, habe ich aber auch schon ein paar tolle Sachen für euch! Bis dahin – habt es schön! 🙂

 

Mohn-Muffin

 

Vegane Mohnmuffins mit Beeren
(Rezept basierend auf diesem hier)

Zutaten für 12 Muffins

200 g Mehl
80 g Zucker
2,5 TL Weinsteinbackpulver
70 g Mohn
1,5 EL abgeriebene Zitronenschale
280 ml Mandelmilch
Saft einer Zitrone
1 TL Essig
130 ml Öl
2 TL flüssiger Vanilleextrakt (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
100 g Beeren (ich hatte rote Johannisbeeren)

Zubereitung

Backofen auf 190°C vorheizen und Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Backpulver, Mohn und Zitronenschale und Zucker miteinander vermischen.

Dann nach und nach Mandelmilch, Zitronensaft, Essig und Öl unterrühren. (Nicht zu lang rühren!)

Zum Schluss noch die Beeren unterheben. (Keine Angst wenn der Teig sehr flüssig wirkt, das soll so sein.)

Den Teig in die Förmchen gießen und für ca. 25-30 Minuten backen. (Hier bitte selbst mithilfe eines Holzstäbchens testen, wann der Teig duch ist!)

Johannisbeer-Baiser-Muffins (Redcurrant Meringue Cupcakes)

Hallo ihr Lieben!

Das heutige Rezept ist dem Freund gewidmet, der der beste Küchenhelfer ist, den man sich vorstellen kann. Dass er regelmäßg mein Küchenchaos nach dem Backen beseitigt, habe ich ja schon des Öfteren berichtet. Und dass die Ribisel (wie wir in Österreich zu den roten Johannisbeeren sagen) für diese Muffins überlebt haben, ist auch nur sein Verdienst. Als ich am Abend vor der Hochzeit meiner besten Freundin wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung gerannt bin, weil noch dies und das und jenes nicht fertig war, hat er sich der Freund nämlich seelenruhig hingesetzt und einen riesigen Kübel voller Ribisel, die er am Vortag im Garten des Freund-Opas gepflückt hatte, entstielt, gewaschen und eingefroren, damit sie nicht vergammeln und irgendwann von mir verarbeitet werden können. Schön! 🙂

Letzte Woche wanderte ein Teil der Beeren schon in eine leckere Marmelade und diese Woche ging die Ribisel-Verarbeitung dann in die zweite Runde. Johannisbeeren und Baiser gab es normalerweise bei mir immer in Kuchen-Form, doch diese Muffins finde ich ehrlich gesagt sogar noch besser – sowohl geschmacklich, als auch deshalb, weil sie viel schneller fertig sind.

Meringue Cupcakes

Johannisbeer-Baiser-Muffins
(Rezept ein bisschen abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Muffins

 200 g rote Johannisbeeren (in Österreich: Ribisel)
150 g Mehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
4 Eier
100 g weiche Butter
80 g brauner Rohrzucker
120 g Kristallzucker
1 TL flüssiger Vanilleextrakt (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
– wenn ihr flüssigen Vanilleextrakt nehmt, dann gleich zur Milch hinzufügen, wenn ihr Vanillezucker nehmt, dann zum Rohrzucker hinzufügen
Prise Salz
100 ml Milch
nochmals 100 g rote Johannisbeeren
Ca. 2 EL Puderzucker

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen und eine Muffinform mit ­Papierförmchen auslegen.

Mehl, Stärke und Backpulver miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Butter, Rohrzucker und 1 Prise Salz ca. 10 Minuten mit einem Mixer schaumig schlagen.

Nun zwei der Eier trennen. Das Eiweiß aufsparen für die Baiser-Masse. Die zwei Dotter und die beiden ganzen Eier zur Butter-Mischung geben und ca. 2 Minuten unterrühren.

Nun die Mehl-Mischung abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Die 200 g Beeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Muffinform füllen.

Für 15 Minuten backen.

Inzwischen die Eiweiße mit einem Mixer steif schlagen und nach und nach den Kristallzucker einrieseln lassen.

Die Baiser-Masse mit einem Löffel auf die Muffins geben und die verbleibenden Beeren darauf verteilen.

Die Beeren mit etwas Puderzucker bestreuen und die Muffins noch einmal für 15 Minuten backen.

Anmerkungen: Ich habe die Temperatur gegen Ende hin ein wenig heruntergedreht, da die Baiser-Masse schon braun wurde. Dafür hab ich die Muffins nach den 15 Minuten noch ein bisschen im ausgeschalteten aber noch heißen Backofen stehen lassen. Damit das Baiser nicht matschig wird, die Muffins eher nicht im Kühlschrank lagern!

Recipe in English

Redcurrant Meringue Cupcakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 cupcakes

7 oz. (200 g) redcurrants
1 ¼ cups (150 g) flour
3/8 cup (50 g) cornstarch
1 teaspoon baking soda
1 teaspoon baking powder
4 eggs
½ cup (100 g) butter, softened
3/8 cup (80 g) light brown sugar
½ cup (120 g) granulated sugar
1 teaspoon vanilla extract (add it to the milk)
pinch of salt
between 3/8 and ½ cup (100 ml) milk
another 3,5 oz. (100 g) of redcurrants
approx. 2 tablespoons confectioner’s sugar

Method

Preheat oven to 350°F (180°C) and line a muffin pan with paper liners.

Combine flour, cornstarch, baking powder and baking soda.

In a separate bowl, whisk butter, light brown sugar and salt for about 10 minutes.

Take two of the eggs, separate the egg yolks from the whites and put the egg whites aside for later.

Now add the yolks, as well as the two “non-separated” eggs to the butter mixture and whisk for about 2 minutes.

Alternatingly stir in flour and milk.

Carefully stir in the 7 oz. of redcurrants.

Pour the batter into the muffin pan and bake for 15 minutes.

Towards the end of the baking time, you can start preparing the meringue by beating the egg whites to stiff peaks while slowly adding the granulated sugar.

Evenly distribute the meringue on the cupcakes and top it with the remaining redcurrants.

Sprinkle the berries with confectioner’s sugar and bake the cupcakes for another 15 minutes..

Notes: As my cupcakes started to brown towards the end, I turned the heat down a little bit. After the 15 minutes, I left the cupcakes in the (switched off) oven for a few minutes.

In order for the meringue not to become soggy, don’t store these cupcakes in the fridge.

Ribiselkuchen mit Schaumhaube (Redcurrant Meringue Cake)

Hallo ihr Lieben!

Irgendwie bin ich in letzter Zeit ein wenig unzufrieden mit der Qualität der Fotos auf dem Blog. In den letzten Wochen war immer so viel los, dass mir nur wenig Zeit blieb, meine Bäckereien zufriedenstellend abzulichten. So ging es mir auch mit dem Ribiselkuchen, einem meiner Lieblings-Sommerkuchen. Da ich aber nicht weiß, ob ich vor Ende der Ribiselzeit (übrigens: Ribisel = rote Johannisbeeren) noch einmal Gelegenheit habe, einen zu backen, habe ich mir gedacht, ich poste das Rezept trotzdem, einfach weil die Kombination aus den sauren Beeren und der süßen Schaumhaube so gut schmeckt und ich euch das nicht vorenthalten möchte. 😉

Red Currant Meringue Cake

Ribiselkuchen mit Schaumhaube
(Rezept mit ein paar Änderungen von hier)

Zutaten:

170 g weiche Butter
200 g Zucker
1 TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
5 Eier
220 g Mehl
1 TL Backpulver
3 EL Milch
1 EL Rum (optional – stattdessen kann auch ein weiterer EL Milch verwendet werden!)

Für die Haube:

4-5 Eiweiß
200 g Kristallzucker
200 g Ribisel (rote Johannisbeeren)

 

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Eier trennen und Mehl mit Backpulver vermischen.

Butter, ca. 2/3 des Zuckers und Vanille cremig schlagen, dann Eigelb unterrühren.

Abwechselnd Mehl und Milch unterrühren, am Schluss noch den Rum dazugeben.

Eiweiß steif schlagen, dabei den verbleibenden Zucker einrieseln lassen.

Eischnee unter die Dottermasse heben.

Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und 20-25 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Wenn die Backzeit dem Ende zugeht, die Schneehaube vorbereiten.

Dazu 4-5 Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen.

Dann die Ribiseln/roten Johannisbeeren unterheben.(Diesen Schritt am besten sehr vorsichtig mit einem Teigschaber durchführen, damit möglichst wenige der Beeren zerplatzen.)

Die Ei-Beeren-Masse auf dem vorgebackenen Teig verteilen und bei 140-150°C für ca. 20-30 Minuten fertig backen. (Hier müsst ihr gut aufpassen – die Backzeit kann sich verlängern, wenn ihr beim Unterheben der Beeren zu viele zermatscht habt und die Masse dadurch flüssiger ist. Schaut also nach 20 Minuten immer mal wieder in den Ofen – die Haube soll leicht braun werden.)

Recipe in English:

Redcurrant Meringue Cake
(Recipe, with some changes, from here)

Ingredients:

170 g (3/4 cups) softened butter
200 g (a little less than 1 cup) sugar
1 teaspoon vanilla extract
5 eggs
220 g (1 ¾ cups) flour
1 teaspoon baking powder
3 tablespoons milk
1 tablespoon rum (optional – you can use another tablespoon of milk instead)

For the topping:

4-5 egg whites
200 g (a little less than 1 cup) sugar
200 g (about 1 ½ cups) redcurrants

 

Method:

Preheat oven to 180°C (350°F) and line a baking tray with parchment paper.

Separate the egg yolks from the whites.

Combine flour and baking powder

In a separate bowl, cream butter, about 2/3 of the sugar and the vanilla extract.

Then whisk in the egg yolks.

Alternatingly stir in flour and milk; then add the rum (optional).

Beat the egg whites to stiff peaks while slowly adding the remaining sugar.

Stir the beaten egg whites into the yolk mixture.

Pour the batter onto the baking tray and bake for 20-25 minutes until it is golden brown.

Towards the end of the baking time, you can start preparing the meringue by beating 4-5 egg whites to stiff peaks while slowly adding the sugar.

Carefully stir in the redcurrants with a spatula, trying not to crush too many of them.

Pour the mixture onto the pre-baked cake and bake for about 20-25 minutes at 140-150°C (280-300°F). (Please watch out – normally it should be done after 20-25 minutes, but if you crushed too many berries when stirring them in, it might take longer. Make sure to keep an eye on your cake – it should be slightly browned on top, but not too dark.)