Erdbeermuffins mit Vanilleglasur (Vanilla Glazed Strawberry Muffins)

Hallo ihr Lieben!

Also manchmal ist es ja wirklich wie verhext… Da bringe ich zuerst 2 Monate nicht die Muße für einen Blogpost auf, schreibe letzte Woche etwas von einer Blogpause auf unbestimmte Zeit, doch dann entdecke ich ein Knallerrezept für Erdbeermuffins, backe sie innerhalb eines Wochenendes gleich 2x und schreibe das Rezept dann auch noch für eine Kollegin zusammen.

Da denk ich mir jetzt: Blogpause hin oder her – wenn die meiste Arbeit eigentlich schon erledigt ist, dann könnte ich doch glatt einen Post dazu verfassen… 😉

Mal sehen wie das in nächster Zeit so aussieht und weitergeht, aber generell steht mein Entschluss bezüglich der Pause noch.

Erdbeermuffins

Das sind also die ominösen Muffins – aussehen tun sie ja sehr unscheinbar. Geschmacklich haben sie es aber echt in sich! Super saftig, erdbeerig und wiedermal mit meinem erklärten Liebling – der Zuckerglasur. 😉 Diesmal allerdings mit Vanille statt (so wie sonst) mit Zimt. Gefunden hab ich das Rezept wiedermal bei Sally’s Baking Addiction – meiner Meinung nach einer der tollsten Backblogs überhaupt.

So, jetzt aber ohne weitere Umschweife:

Erdbeermuffins mit Vanilleglasur
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 16 Muffins oder 1 Kastenkuchen:

250 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
1 TL Zimt
1 Ei (Raumtemperatur – rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen oder ein paar Minuten in warmes Wasser legen)
150 g Kristallzucker
50 g brauner Zucker (idealerweise Muscovado oder Dark Brown Sugar, aber Rohrzucker sollte auch passen)
250 ml Buttermilch
80 ml Öl
2 TL flüssiger Vanilleextrakt (auch möglich: 2 TL Rum und 1 TL gemahlene Vanille bzw. ausgekratzte Vanilleschote)
optional: ½ TL geriebene Tonkabohne
270 g Erdbeeren (in Stücke geschnitten und mit 1 EL Mehl vermischt)

Für die Glasur:

Ca. 120 g Staubzucker
½ TL flüssiger Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille/ausgekratzte Vanilleschote, wenn ihr irgendwie drankommt, würde ich aber den Extrakt empfehlen!)
2 EL Milch (auch möglich: Schlagsahne, Pflanzenmilch)

 

Zubereitung:

Backofen auf 220° C vorheizen und Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zimt miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Ei und Zucker mixen.

Dann Buttermilch, Öl, Vanilleextrakt und (optional) Tonkabohne unterrühren.

Dann die Mehlmischung unterheben und nicht zu lange rühren – nur bis keine Klumpen mehr da sind.

Dann vorsichtig die Erdbeeren unterheben (am besten mit einem Teigschaber oder Löffel).

Den Teig in die Förmchen füllen und dann für 5 Minuten bei 220°C backen.

Nach 5 Minuten den Ofen herunterdrehen auf 175°C und für 15-20 Minuten weiterbacken. (Am besten mit einem Zahnstocher hineinstechen – es sollte kein roher Teig mehr drauf sein.)

Die Muffins ein wenig abkühlen lassen (sie müssen beim Glasieren nicht ganz kalt sein, sollten aber auch nicht mehr heiß sein).

Für die Glasur Zucker, Vanille und Milch verrühren bis eine glatte Glasur entsteht. (Falls sie zu dünn sein sollte, mehr Zucker hinzufügen bzw. falls sie zu dick sein sollte, mehr Milch.)

Die Glasur auf den Muffins verteilen.

Hinweis: Man kann den Teig auch als Kastenkuchen backen. Dazu den Ofen von vorn herein auf 175°C vorheizen. Dann den Teig wie beschrieben machen, in eine eingefettete und bemehlte Kastenform gießen und für ca. 50-60 min backen.

 


 

Recipe in English

Vanilla Glazed Strawberry Muffins
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 16 Muffins or 1 loaf:

2 cups (250 g) all-purpose flour
2 teaspoons cream of tartar (or baking soda)
½ teaspoon salt
1 teaspoon cinnamon
1 egg (at room temperature – either take it out of the fridge ealier or put it into warm water for a few minutes)
¾ cup (150 g) granulated sugar
¼ cup (50 g) dark brown sugar
1 cup (250 ml) buttermilk
1/3 cup (80 ml) oil (canola, coconut,…)
2 teaspons vanilla extract
optional: ½ teaspoon ground tonka bean
1 1/3 cups (270 g) strawberries (chopped and tossed 1 tablespoon of flour)

For the glaze:

1 cup (120 g) confectioners‘ sugar
½ teaspoon vanilla extract
2 tablespoons milk (or: cream, plant-based milk,…)

 

Method:

Preheat oven to 425°F (220° C) and line a muffin pan with paper liners.

Combine flour, cream of tartar, salt and cinnamon.

In a separate bowl, mix egg and sugars.

Then add butttermilk, oil, vanilla and (optionally) tonka bean.

Fold in the flour mixture – don’t mix for too long, only until there are no more lumps.

Then fold in the strawberries with a spatula or a spoon.

Pour the batter into the pan and bake the muffins for 5 minutes at 425°F (220°C).

After 5 minutes, lower the temperature to 350°F (175°C) and bake for another 15-20 minutes (until a toothpick comes out clean).

Let the muffins cool down for a bit. (When glazing them, they don’t have to be completely cool, but they shouldn’t be hot anymore.)

To make the glaze, mix sugar, vanilla and milk until you have a smooth glaze. (Add more sugar if it is too thin or more milk if it is too thick.)

Distribute the glaze onto the muffins.

Note: You can also make a loaf instead of muffins. To do so, preheat the oven to 350°F (175°C). Then make the batter as described, pour it into a greased and floured loaf pan and bake it for about 50-60 minutes (until a toothpick comes out clean.)

 

Erdbeer-Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

Bei der kleinen Umfrage von letzter Woche ist der Erdbeer-Cheesecake als Favorit hervorgegangen. (Eigentlich wollte ich das Rezept ja schon am Freitag posten, doch leider ist einiges an anderem Zeugs dazwischen gekommen – tut mir leid!) Als nächstes kommt dann das zweitplatzierte Chocolate Peanut Butter Banana Bread und danach der Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake. (Es könnte aber auch durchaus sein, dass sich irgendwo dazwischen ein Kirsch-Rezept einschmuggelt – der Freund hat gestern einen Riesenkorb Kirschen aus dem Freund-Opa-Garten mitgebracht.)

Aber nun zurück zum Cheesecake! Von meiner Cheesecake-Obsession hab ich euch ja schon des Öfteren berichtet. Als ich hier das Rezept für leckeren Erdbeer Swirl Cheesecake aus dem Buch Mara’s Sweet Goodies entdeckt habe, ist mir natürlich sofort das Wasser im Mund zusammengelaufen. (Das Buch habe ich leider nicht – ich hab gerade absolutes Kochbuch- und Kochzeitschrift-Kaufverbot. Aber die Rezepte auf Maras Blog sind immer toll, da kann das Buch nur gut sein.) Der bevorstehende Geburtstag meiner Mama war dann der perfekte Anlass, meine Cheesecake-Sucht wieder einmal nachzugeben.

Eigentlich ist der Kuchen ja ein Erdbeer Swirl Cheesecake mit einem hübschen spiraligen Erdbeerwirbel. Ich hatte allerdings so viele Erdbeeren zuhause, dass es bei mir eher ein Cheesecake mit Erdbeer-Topping wurde. Sieht vielleicht nicht so hübsch aus wie da, schmeckt aber mindestens genauso cremig, fruchtig und lecker! 🙂

Strawberry Cheesecake

 Erdbeer-Cheesecake
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Boden:

200 g Vollkorn-Butterkekse (auch möglich: Biscoff-Kekse oder McVities Digestive)
100 g Butter (geschmolzen)

Für das Erdbeer-Topping:

450 g Erdbeeren (gewaschen, geputzt und gewürfelt)
110 g Zucker
1,5 EL Speisestärke (gehäuft)
3 EL Wasser

Für den Cheesecake:

500 g Magertopfen (Magerquark)
500 g Topfen (Quark) mit 20% Fett
300 g Zucker
Prise Salz
2 Pkg. Vanille-Pudding-Pulver
1 TL gemahlene Vanille (oder Mark einer Vanilleschote)
100 ml Öl
500 ml Vollmilch
4 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen.

Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier auslegen (einfach einklemmen) und den Rand ein wenig mit Butter einfetten.

Nun die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten. (Entweder in der Küchenmaschine, in einem Multi-Zerkleinerer oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.)

Die Kekskrümel ordentlich mit der Butter vermischen, dann in die Springform geben und festdrücken.

Den Boden für ca. 10 Minuten im Backrohr vorbacken, dann herausnehmen und beiseite stellen.

Die Erdbeeren gemeinsam mit dem Zucker unter Rühren aufkochen.

Dann die Erdbeer-Zucker-Mischung pürieren.

Wasser und Speisestärke gut miteinander verrühren und unter das Erdbeerpüree rühren.

Die Erdbeermischung noch einmal unter Rühren aufkochen, dann vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Für den Cheesecake-Teil als erstes den Topfen mit Zucker und Salz glatt rühren.

Dann nach und nach Pudding-Pulver, Vanille, Öl, Milch und Eier unterrühren.

Die fertige Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen.

Als letztes noch die Erdbeer-Mischung vorsichtig löffelweise darüber verteilen. (Ich habe zuerst noch gedacht, dass ich einen Erdbeerwirbel machen kann, daher hab ich die Erdbeer-Mischung spiralförmig aufgetragen. Als ich gesehen habe, dass noch einiges übrig bleibt, habe ich einfach den Rest aufgefüllt. Ich glaube, das ist eine recht gute Methode!)

Den Cheesecake für ca. 60-75 Minuten backen. (Das hängt stark von eurem Ofen ab – ich würde nach 60 Minuten mal überprüfen, wie der Kuchen aussieht. Wenn man die Springform anschubst und der Kuchen noch „schwabbelt“, muss er noch länger im Ofen bleiben. Bei mir war der Kuchen nach 75 Minuten immer noch nicht so, dass ich ihn als „fertig“ bezeichnet hätte, also habe ich ihn einfach noch 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen gelassen. Danach war er perfekt. Falls euer Kuchen an irgendeinem Punkt beginnt braun zu werden, deckt ihn einfach mit Alufolie ab.)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, danach aus der Springform nehmen.

Vor dem Servieren am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Falls euer Kuchen ein wenig braun geworden ist, kann man das mit etwas Staubzucker (Puderzucker) kaschieren. (Bei mir ist das nicht passiert, also ist auf dem Foto auch kein Zucker zu sehen.)


Dear non German-speaking readers,

This recipe contains curd cheese (“Topfen” in Austria or “Quark” in Germany). As far as I know, this ingredient is not available everywhere in the world, so I decided not to translate this recipe into English. I hope you understand! There will be another recipe in English next week, I promise! 😉

Biskuitrolle mit Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade (Swiss Roll with Jam)

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wäre heute ja ein Rezept für schokoladiges Bananenbrot geplant gewesen. Dann ist mir aber wieder mein im letzten Post beschriebenes “Saisonal-Hamster-Syndrom” dazwischen gekommen und daher zeige ich euch heute stattdessen noch ein Rhabarber-Rezept. Wie lange es den noch gibt, ist nämlich fraglich – ganz im Gegenteil zu braunen Bananen, die es das ganze Jahr über gibt. (Zumindest in meiner Obstschale.) 😉

Der Rhabarber ist heute allerdings nur Nebendarsteller. Die Hauptdarsteller sind meine derzeitige Obsession – Erdbeeren! Ich bin ein bekennender Erdbeer-Enthusiast und könnte mir die Dinger aktuell kiloweise hinter die Kiemen schieben. Als ich am Wochenende haufenweise appetitliche, reife und vor allem lokale Erdbeeren im Supermarkt entdeckt habe, konnte ich nicht anders als sofort einen Berg davon zu kaufen. Zu den Erdbeeren gesellte sich dann auch noch ein Bund Rhabarber (kann man das überhaupt sagen?). Und als ich dann bei Zucker, Zimt und Liebe fruchtige Scones mit Aperol-Guss entdeckt habe, musste ich gleich an Jeannys Erdbeer-Aperol-Marmelade aus dem vorletzten Jahr denken, die ich auch unbedingt einmal ausprobieren wollte. Und so entstand schließlich Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade.

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Aperol

Die Marmelade schmeckt wirklich toll – super fruchtig und süß, mit einem kleinen säuerlichen Kick und einem Hauch von Aperol. (Keine Angst, der Aperol-Geschmack ist nicht so ausgeprägt wie wenn man ein Glas Aperol-Sprizz schlürft.)

Sie macht sich aber nicht nur auf dem Frühstückstoast sehr gut, sondern auch als Füllung einer flaumigen Biskuitrolle. Die ist übrigens total einfach und schnell gemacht. Und wenn man bestimmte Regeln befolgt, dann bricht sie beim Rollen auch bestimmt nicht auseinander. (Vertraut mir – wenn ich mit meinen zwei linken Händen das schaffe, dann schafft das jeder!)

Biskuitroulade

Aber first things first – hier einmal das Rezept für die Marmelade:

Erdbeer-Rhabarber-Aperol-Marmelade
(Rezept inspiriert von diesem)

Zutaten für ca. 4 Gläser zu je 300 g
(ist ein geschätzter Wert – meine Gläser waren alle unterschiedlich groß)

400 g Rhabarber (vor dem Wiegen geputzt)
700 g Erdbeeren (vor dem Wiegen geputzt)
1 Zitrone, ausgepresst
110 ml Aperol
2 TL gemahlene Vanille (ihr könnt auch Vanillezucker oder Vanillemark
verwenden oder sie einfach weglassen)
500 g Gelierzucker 2:1 (ich habe diesen verwendet)

Zubereitung:

Als erstes Gläser mit Schraubdeckel sterilisieren. Die Deckel habe ich in kochendem Wasser sterilisiert, die Gläser im Backofen. Dazu den Backofen auf 180 °C vorheizen, die Gläser für 10 Minuten hineinstellen und danach den Backofen abschalten. Die Gläser im Backofen lassen bis die Marmelade eingefüllt werden soll.

Nun die Erdbeeren und den Rhabarber in kleine Würfel schneiden.

Gemeinsam mit Aperol und Zitronensaft in einen Topf geben und unter Rühren ein paar Minuten köcheln lassen. Ich habe die Früchte dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampft – wenn ihr die Marmelade gerne stückiger mögt, könnt ihr diesen Schritt allerdings auch getrost überspringen.

Dann Vanille und Gelierzucker unterrühren, aufkochen lassen und für 6-8 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen. (Damit ihr wisst, wann die Marmelade fertig ist, könnt ihr eine Gelierprobe machen. Dazu mit einem Löffel einen Klecks Marmelade auf einen Teller tropfen und kurz warten. Wenn der Tropfen flüssig bleibt, sollte die Marmelade noch ein bisschen weiterkochen, wenn er geliert, dann ist sie fertig und kann abgefüllt werden.)

Falls sich an der Oberfläche Schaum gebildet hat, sollte er abgeschöpft werden – so hält die Marmelade länger.

Die fertige Marmelade in die Gläser abfüllen. (Wenn ihr einen Trichter mit großer Öffnung habt, dann verwendet am besten den zum Abfüllen, sonst geht leicht was daneben.)

Die Gläser zuschrauben und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Dazu habe ich Unterschiedliches gelesen – teilweise heißt es, dieser Schritt ist unnötig, teilweise wird gesagt, man soll das unbedingt machen. Ich gehe daher nach dem österreichischen Prinzip „Hüft’s nix, schodt’s nix“ („Falls es nicht hilft, schadet es zumindest nicht“) vor und mache es einfach. 😉

Dann die Marmelade vollständig abkühlen lassen.

So, und nun zum Rezept für die Biskuitrolle (oder “Roulade”, wie wir das in Österreich nennen)! Die könnt ihr selbstverständlich auch mit jeder anderen Marmelade füllen.

Biskuitrolle mit Marmeladenfüllung
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

6 Eier
130 g Kristallzucker
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder Vanillemark geht auch)
optional: 1 TL Rum
130 g Mehl
ca. 300 g Marmelade
Staubzucker (=Puderzucker) zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und währenddessen nach und nach den Kristallzucker und die Vanille einrieseln lassen.

Den Eidotter und den Rum (falls ihr ihn verwendet) mit einer Gabel ein wenig verquirlen und dann vorsichtig unter den Eischnee heben. (Nicht mit dem Mixer, sondern mit einem Teigschaber.)

Dann das Mehl in mehreren Etappen vorsichtig unterheben (ebenfalls händisch).

Nun die Masse auf das Backblech streichen und für ca. 12 Minuten backen.

Inzwischen ein zweites Blatt Backpapier mit einer Schicht Staubzucker bestreuen (man kann auch ein sauberes Geschirrtuch verwenden) und ein nasses Geschirrtuch vorbereiten. (Sollte nicht triefnass sein, aber schon gut durchnässt.)

Das fertige Biskuit mitsamt Papier vom Backblech auf das bezuckerte Backpapier (oder Geschirrtuch) stürzen.

Nun das feuchte Geschirrtuch über das Backpapier legen, kurz warten und dann das Backpapier vorsichtig vom Teig abziehen.

Nun den Biskuitteig für 1-2 Minuten überkühlen lassen, dann mit Marmelade bestreichen.

Dann den Teig mithilfe des Backpapiers (oder Geschirrtuchs) vorsichtig der Länge nach aufrollen.

Die fertige Biskuitrolle mit Staubzucker bestreuen.


Recipe in English

Swiss Roll with Jam
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

6 eggs
1/4 cup + 1/3 cup (130 g) granulated sugar
1 teaspoon vanilla extract
1 1/8 cup (130 g) flour
2 cups (300 g) jam (or more, if you like)
confectioner’s sugar

Method:

Preheat oven to 350 °F (180°C) and line a baking sheet with parchment paper.

Separate the eggs.

Whip the egg whites into stiff peaks while slowly adding the sugar.

Whisk egg yolks and vanilla. Then fold them into the beaten egg whites with a spatula.

As a next step, carefully fold in the flour.

Spread the batter on the baking sheet and bake for about 12 minutes.

Meanwhile, prepare two clean dishtowels. One of them needs to be laid out on the table and sprinkled with confectioner’s sugar. (You can also use another sheet of parchment paper.) The other one must be damp. (Not soaking wet, but reasonably damp.)

Turn the sponge out onto the sugar-sprinkled dishtowel (or parchment paper) with the paper still attached.

Put the damp dishtowel on the parchment paper and wait for 1-2 minutes. Then carefully pull the parchment paper off the sponge.

Let the sponge cool for another 1-2 minutes (not longer!), then spread the jam on top.

Then use the sugar-sprinkled dishtowel (or parchment paper) to roll up the sponge.

Sprinkle with confectioner’s sugar.

Mandelbiskuit mit Erdbeeren (glutenfrei)/Almond Sponge Cake with Strawberries (gluten-free)

Hallo ihr Lieben!

Meine Mama hatte letzte Woche Geburtstag und ich wollte ausnahmsweise mal etwas anderes machen als die alljährliche Erdbeerbiskuittorte. Mir schwebten große Dinge vor wie eine Brownie-Baisertorte mit Erdbeeren oder ein florentiner Mandelkuchen mit Früchten. Blöderweise machte mir das Universum mal wieder einen Strich durch die Rechnung und ich war beruflich die ganze Woche so im Stress, dass die Dessertplanung in den Hintergrund treten musste. Letztendlich endete es darin, dass ich mir vor dem Einkaufen Rezepte ausdruckte, sie in meine Handtasche stopfte und mich im Supermarkt kurz vor Ladenschluss hektisch durch einen Haufen Zetteln wühlte… So kam es dazu, dass die aufwändig ausgetüftelten Tortenkreationen leider auf ein anderes Mal warten mussten. Das Mandelbiskuit, auf das meine Wahl schließlich fiel, war aber eine herrlich einfache und schnelle Alternative, die ratzfatz verputzt war. Und falls das für euch von Belang sein sollte, glutenfrei ist es auch.

Almond Sponge Cake with Strawberries (gluten-free)

Mandelbiskuit mit Erdbeeren (glutenfrei)
(Rezept basierend auf diesem hier)

Zutaten

Für den Boden

3 Eier
130 g Zucker
1 TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
130 g gemahlene Mandeln
½ Pkg. Puddingpulver Vanille (ich hab dieses genommen)
1 TL Backpulver

Für den Belag

500 g frische Erdbeeren
100 ml Schlagsahne (oder Rama Creme Fine zum Schlagen)
Staubzucker (=Puderzucker) zum Süßen

Zubereitung

Mandeln mit Puddingpulver und Backpulver vermischen.

In einer separaten Schüssel Eigelb mit Vanille und ca. 2/3 des Zuckers verrühren und schlagen, bis eine helle cremige Masse entsteht.

Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen und währenddessen löffelweise den restlichen Zucker dazurieseln lassen.

Eischnee abwechselnd mit der Mandelmischung vorsichtig in die Dottermasse einrühren, am besten mit einem Teigschaber.

Teig in eine eingefettete und mit Mandeln be“mehlte“ Springform gießen und bei 170°C für ca. 20 min backen.

Achtung: Während der Backzeit den Backofen geschlossen halten, sonst fällt das Biskuit in sich zusammen!

Biskuitboden vollständig abkühlen lassen.

Schlagsahne aufschlagen und nach belieben süßen, dann auf den Biskuitboden streichen und mit Erdbeeren belegen.

Anmerkung: Wenn ihr Schlagsahne nicht mögt oder ihr den Kuchen lieber aufbewahren wollt, anstatt ihn, so wie wir, gleich vollständig aufzuessen, könnt ihr die Erdbeeren stattdessen auch mit Tortengelee überziehen – das hatte ich ursprünglich auch vor, doch leider hat das Tortengelee im Supermarkt nicht „Hier!“ gerufen… 😉

Recipe in English

Almond Sponge Cake with Strawberries
(Recipe based on this one)

Ingredients

For the cake

3 eggs
130 g sugar (between ½ and 2/3 cups)
2 teaspoon vanilla
130 g ground almonds (between 1 and 1 ½ cups)
4 teaspoons cornstarch
1 teaspoon baking powder

For the topping

500 g strawberries (about 3 ½ cups)
100 ml whipping cream (about 6-7 tablespoons)
Confectioner’s sugar

Method

Combine almonds, cornstarch and baking powder.

Whisk egg yolk, vanilla and about 2/3 of the sugar and cream together until light.

In a separate bowl, whip the egg whites into stiff peaks. While doing so, add the remaining sugar spoon by spoon.

Alternatingly, add the beaten egg whites and the almonds to the yolk mixture and carefully stir them in. (It’s best to do this with a rubber spatula or a spoon.)

Pour the batter into a greased and “floured” (with almonds) springform pan.

Bake at 170°C (350°F) for about 20 minutes.

Important: Don’t open the oven during that time, otherwise the cake may collapse!

Let the sponge cool completely.

Whip the cream, add as much sugar as you like, spread it on the cake and put strawberries on top.

Yogurette Cupcakes (Strawberry Chocolate Cupcakes)

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es das zweite Cupcake-Rezept, von dem ich hier gesprochen habe. Wenn man den unschuldig in die Kamera schauenden Cupcake so betrachtet, möchte man gar nicht glauben, wie viel ich beim Zubereiten des Frostings geschimpft habe… Das Frostingrezept, an dem ich mich orientiert habe, entpuppte sich nämlich als komplett unbrauchbar. (Sorry, Betty Crocker!)  Das Ergebnis ähnelte eher einer Suppe und war extrem süß, obwohl ich noch gar nicht die volle Menge an Zucker hinzugefügt hatte, die im Rezept angegeben war. Da ich, wie schon im letzten Cupcake-Post erwähnt, “etwas” unter Zeitdruck stand, habe ich nicht lang gefackelt und einfach noch eine Menge mehr Philadelphia dazugekippt, was die Konsistenz und den Geschmack Gott sei Dank verbesserte. Tja, dafür hatte ich dann aber einen riesigen Bottich Frosting für nur 6 Cupcakes… (Da es ja auch eine zweite Sorte Cupcakes gab, hatte ich von beiden nur je 6 gemacht.) Obwohl die Cupcakes allen geschmeckt haben, werde ich es nächstes Mal vielleicht lieber mit einem normalen Cream Cheese Frosting mit Erdbeerstückchen versuchen.

 Strawberry Chocolate Cupcakes

Yogurette Cupcakes
(Rezept, mit einigen Änderungen, von hier)

Zutaten für 12 Cupcakes

100 g Mehl
20 g Maisstärke
1 TL Backpulver
75 g Butter
150 g Zucker
Vanille oder Vanillezucker
1 Ei und 1 zusätzliches Eiweiß
80 ml Milch
140 g Erdbeeren, kleingeschnitten
6 Yogurette Riegel, klein geschnitten

Zubereitung:

 Ofen auf 180°C vorheizen und Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

Mehl mit Stärke und Backpulver vermischen.

In einer separaten Schüssel Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen.

Eier unterrühren bis alles gut vermischt ist.

Abwechselnd Milch und Mehl hinzugeben und rühren bis eine homogene Masse entsteht.

Erdbeerstückchen und Yogurette unterheben.

In Muffinförmchen füllen und für 25 Minuten backen.

Frosting erst auftragen, wenn die Cupcakes vollständig abgekühlt sind.

Zutaten für das Frosting:
(Rezept grob basierend auf diesem hier)

280 g Philadelphia Doppelrahmstufe
85 g weiche Butter
70 g pürierte Erdbeeren
250 g Staubzucker (Puderzucker)

Zubereitung:

Philadelphia und Butter glatt mixen.

Erdbeeren hinzufügen und gut unterrühren.

Zucker hinzugeben und schlagen, bis eine glatte Masse entsteht.

Unbedingt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben. (Besser wäre sogar noch länger, das Frosting ist relativ flüssig.)

Frosting mit einer Sterntülle auf die Cupcakes spritzen.

Unbedingt im Kühlschrank aufgewaren, das Frosting rinnt sonst davon.

Recipe in English:

Strawberry Chocolate Cupcakes
(Recipe roughly based on the one you can find here)

Ingredients for 12 cupcakes:

100 g flour (between ¾ and 1 cup)
20 g cornstarch (approx. 1 tablespoon)
1 teaspoon baking powder
75 g butter (1/3 cup)
150 g sugar (2/3 cup)
vanilla or vanilla extract
1 egg and 1 additional egg white

80 ml milk (about 2,7 fl.oz.)
140 g diced strawberries (1 cup)
75 g diced chocolate with strawberry yoghurt filling (2,5 oz.) – I used those, but I think they aren’t available in the US or UK

Method:

Preheat oven to 180°C (350°F) and line a muffin tin with paper liners.

Combine flour, cornstarch and baking powder.

In a separate bowl, cream together butter, sugar and vanilla.

Add the eggs and stir until well combined.

Alternatingly, add milk and flour. Stir until you have a homogeneous batter.

Stir in the strawberries and chocolate pieces.

Pour the batter into the tin and bake for about 25 minutes.

Wait until the cupcakes are completely cool before you frost them.

Ingredients for the frosting:
(Recipe roughly based on this one)

280 g cream cheese (10 oz.)
85 g soft butter (a little less than 3/8 cup)
70 g pureed strawberries (a little less than ½ cup)
250 g confectioner’s sugar (about 2 cups)

Method:

Beat cream cheese and butter until smooth.

Add the strawberries and stir until well combined.

Add the sugar and beat until smooth.

Refrigerate for at least an hour before frosting the cupcakes. (Maybe even longer, the frosting is relatively runny.)

Frost the cupcakes with a startip.

Store the frosted cupcakes in the refrigerator.

Note: The original recipe I was working with is –  in my opinion – useless. (Sorry, Betty Crocker!) I had to add a lot more cream cheese for it to remotely resemble frosting.  (Prior to that, it was more like soup and tasted much too sweet, even though I hadn’t even put in all the sugar.) To be honest, I wasn’t 100% satisfied with the consistency of my version of the frosting either, but taste-wise it was okay. Next time, I’ll try using plain cream cheese frosting with diced strawberries.

Biskuittorte mit Erdbeeren und Schlagsahne (Sponge Cake with Strawberries and Cream)

Hallo ihr Lieben!

Habt ihr den Muttertag gut verbracht? Habt ihr eure Mama mit einer Torte überrascht oder gar selbst eine bekommen?

Meine Mama wünscht sich jedes Jahr eine Biskuittorte mit Erdbeeren. Anfangs waren Biskuit und ich noch nicht so große Freunde und ich war oft enttäuscht, wenn es nach dem Backen komplett in sich zusammenfiel. Doch dann habe ich ein tolles Rezept gefunden – seitdem gelingt es immer und der Kuchen ist auch noch wunderschön hoch und flaumig. (Angeblich ist das Rezept aus dem „St. Martiner Kochbuch“ – ich habe es allerdings nur aus zweiter Hand und kann das daher nicht bestätigen.) Vor einiger Zeit habe ich auf Pinterest eine lustige Dekorationsidee mit Kitkat entdeckt (klick – für die Foodblogger/fleißigen Foodblogverfolger unter euch ist das aber bestimmt nichts Neues) und gleich beschlossen, die alljährliche Erdbeer-Muttertagstorte damit aufzupeppen. Wenn ihr das Rezept nachbackt, müsst ihr die Torte aber natürlich nicht so dekorieren, der Kuchen ist auch einfach nur mit Erdbeeren und Tortengelee sehr gut. (Meistens mache ich ihn mit einer Mischung aus Topfen (= Quark), Schlagsahne und Zucker.)

Kitkat-Torte

Biskuittorte mit Erdbeeren und Schlagsahne

Zutaten für den Biskuitboden:

6 Eier
240 g Kristallzucker (ich habe braunen Zucker genommen, was sich allerdings ein wenig auf die Farbe des Biskuits auswirkt)
3 EL heißes Wasser
180 g Mehl
½ TL Vanillepulver (oder 1 Pkg. Vanillezucker)

für den Belag:

250 ml Schlagsahne oder Rama Cremefine zum Schlagen
Erdbeeren
optional: 11 große Kitkat und ein Schleifenband (bzw. Bäckergarn) zum Verzieren

Zubereitung:

Zucker und Vanille miteinander vermischen.

Eidotter und Wasser schaumig rühren.

Nach und nach 2/3 des Zuckers dazugeben und so lange schlagen, bis eine helle cremige Masse entsteht.

Eiklar in einer anderen Schüssel zu sehr steifem Schnee schlagen und währenddessen löffelweise den restlichen Zucker dazurieseln lassen.

Eischnee abwechselnd mit dem Mehl vorsichtig in die Dottermasse einrühren, am besten mit einem Teigschaber.

Teig in eine eingefettete und bemehlte Springform gießen und bei 160°C für 35 bis 40 Minuten backen.

Achtung: Während der Backzeit den Backofen geschlossen halten, sonst fällt das Biskuit in sich zusammen!

Biskuitboden vollständig abkühlen lassen.

Sahne aufschlagen, den Kuchen damit bestreichen und Erdbeeren daraufsetzen.

Wenn gewollt: Kuchen mit einem „Kitkat-Zaun“ verzieren –  dazu die Kitkats so zerbrechen, dass immer zwei „Stäbchen“ zusammenhängen (diesen Tipp hab ich mir bei Miss Blueberrymuffin abgeschaut), diese dann an den Rand der Torte drücken (natürlich müssen dazu auch die Seiten mit Schlagsahne bestrichen werden, sonst bleiben die Kitkat-Stäbchen nicht kleben) und das Ganze mit einem Schleifenband fixieren.

Anmerkung 1: Der „Kitkat-Zaun“ sieht optisch sehr nett aus, die Kitkat passen jedoch geschmacklich meiner Meinung nach nicht optimal zu Biskuittorte mit Erdbeeren. Besser vorstellen kann ich mir das zu einem Schokoladenkuchen (z.B. so wie hier).

Anmerkung 2: Kauft lieber ein paar mehr Kitkat, falls welche davon zerbrechen, sonst ärgert ihr euch grün und blau, wenn ihr dann eine Lücke im Zaun habt – ich spreche aus Erfahrung…

Recipe in English:

Sponge Cake with Strawberries and Cream

Ingredients for the sponge:

6 eggs
240 g granulated sugar (a bit more than 1 cup) – I used brown sugar, which is also fine, but gives the cake a slightly darker color
3 tablespoons of hot water
180 g flour (1 ½ cups)
vanilla

For the topping:

250 ml whipping cream (1 cup)
strawberries
optional: 11 large Kit Kat bars and a ribbon (or bakers twine) to decorate

Method:

Combine sugar and vanilla.

Whisk egg yolk and water together.

Gradually add 2/3 of the sugar and cream together until light.

In a separate bowl, whip the egg whites into stiff peaks. While doing so, add the remaining sugar spoon by spoon.

Alternatingly, add the beaten egg whites and the flour to the yolk mixture and carefully stir them in. (It’s best to do this with a rubber spatula or a spoon.)

Pour the batter into a greased and floured springform pan.

Bake at 160 °C (320°F) for 35 to 40 minutes.

Important: Don’t open the oven during that time, otherwise the cake may collapse!

Let the sponge cool completely.

Whip the cream, spread it on the cake and put strawberries on top.

Optional: To decorate your cake with a “Kit Kat fence”, break the Kit Kats apart so two sticks are still stuck together and stick them to the sides of the cake. (Of course there has to be whipped cream on the sides too, otherwise the Kit Kats don’t stick.) To prevent the Kit Kats from falling off, secure them with a ribbon.

Note 1: The “Kit Kat fence” sure looks nice, but taste-wise it doesn’t go particularly well with the sponge cake. It’s probably better with a chocolate cake (e.g. like the one you can see here).

Note 2: Make sure to buy a few “backup Kit Kats”  just in case you accidentally break some of the others. Trust me, you will be hopping mad if that happens and you’ve got a gap in your fence… 😉