Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung (Pumpkin Chestnut Rolls)

Hallo ihr Lieben!

Nach längerer Zeit gibt es heute mal wieder ein neues Rezept! 🙂

img_20161010_081251

Wie ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt habe, ist der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit. Es ist nicht mehr so heiß, die Blätter färben sich bunt und ich kann wieder nach Herzenslust meiner Kürbis-Sucht fröhnen. Seit ich den ersten Kürbis im Supermarkt entdeckt habe, gibt es in unserem Gefrierschrank ein permanentes Kürbis-Püree-Lager, das ich regelmäßig aufstocke.

Eines der ersten Kürbis-Desserts, an denen ich mich dieses Jahr versucht habe, waren Kürbis-Schnecken. Ursprünglich wollte ich sie ja mit Zimtzucker füllen, doch dann war ich im Supermarkt und ein Glas Maronencreme ist mir förmlich entgegengesprungen – so gab’s dann eben Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung!

Diese Entscheidung hab ich ganz und gar nicht bereut – die Schnecken waren wunderbar flaumig und locker und wurden von der süßen Maronicreme perfekt abgerundet. Nicht zu vergessen natürlich die oberleckere Ahornsirup-Glasur oben drauf!

img_20161010_081718

 

Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

für den Teig:

55 g Butter
120 ml Milch
1,5 Pkg. Trockenhefe
optional: 1 TL Rum
440 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1/4 TL Cardamom
1/4 TL Ingwer (gemahlen)
1/2 TL gemahlene Vanille
160 g Kürbis-Püree
1 Eietwas Öl

für die Füllung:

320 g Maronencreme (z.B. von Zuegg oder Bonne Maman)
2 TL Zimt
1 TL gemahlene Vanille

für die Glasur

115 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
2 EL Milch
1 TL Ahornsirup
250 g Puderzucker

 

Zubereitung:

Die Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Nachdem die Butter geschmolzen ist noch für ein paar Minuten auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis sie brutzelt und sich die festen Bestandteile der Butter goldbraun an der Oberfläche absetzen. Die Butter dann schnell in ein anderes Gefäß umgießen, damit sie nicht anbrennt. Kurz beiseite stellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. (Achtung: NICHT heiß!) Die Trockenhefe in die Milch rühren und für ca. 5-7 Minuten stehen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Gewürze und Vanille miteinander vermischen. Dann die Butter untermischen.

Als nächstes die Milch-Mischung, das Kürbis-Püree und das Ei unterrühren.

Für 5 Minuten mit dem Knethaken des Mixers verkneten. (Falls der Teig sehr klebrig sein sollte und sich bis zum Schluss nicht von der Schüssel löst, noch etwas Mehl hinzugeben.)

Eine Schüssel mit Öl auspinseln und dann den Teig hineingeben. Für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. (Bei mir: bei 50°C im Backofen.)

Einmal in den Teig boxen, um die Luft rauszulassen. Dann auf einer bemehlten Oberfläche zu einem 40×27 cm großen Rechteck ausrollen.

Die Maronencreme für ca. 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie etwas weicher ist. Dann Zimt und Vanille unterrühren.

Die Maronencreme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dann den Teig zu einer festen Rolle rollen.

Die Teigrolle nun mit einem Sägemesser in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Damit die  Schnecken nicht zusammengequetscht werden und die Füllung nicht herausquillt, sollte man beim Schneiden vorsichtig vorgehen und so wenig Druck wie möglich ausüben.

Die Schnecken in eine mit Butter ausgepinselte Backform oder Auflaufform legen.

Nun ENTWEDER nochmals für 45 Minuten gehen lassen (wenn ihr die Schnecken noch am selben Tag verspeisen möchtet) ODER über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für Variante 1 (am selben Tag): Nach 45 Minuten Gehzeit den Backofen auf 175°C vorheizen und die Schnecken für ca. 25 Minuten backen.

Für Variante 2 (am nächsten Tag): Schnecken aus dem Kühlschrank nehmen und für 1 Stunde gehen lassen. Dann bei 175°C für 25 Minuten backen.

Für die Glasur: Alle Zutaten verrühren bis eine glatte Glasur entsteht. Falls die Glasur zu flüssig oder zu fest sein sollte, dann entweder mehr Flüssigkeit oder mehr Zucker hinzufügen.

Wenn die Schnecken ein wenig abgekühlt sind, kann die Glasur drauf. Für die Glasur habt ihr zwei Möglichkeiten: Für das erste Bild oben habe ich nur einen Teil der Glasur drübergesprenkelt – wenn ihr das so machen möchtet, braucht ihr nur ca. die Hälfte der oben angegebenen Mengen. Für Bild 2 habe ich die gesamte Glasur über die Schnecken gegossen und gleichmäßig verstrichen.


Recipe in English

COMING SOON

 

Advertisements