Brombeer-Cheesecake-Brownies (Blackberry Cheesecake Brownies)

Hallo ihr Lieben!

Ich hab mir gedacht, ich schau hier mal wieder vorbei und habe hammermäßig-mächtig-leckere Brownies im Gepäck. 😉

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Brownies & Cheesecake – eine himmlische Kombination! (Oder eine höllische – je nachdem, ob man es von der Geschmacksseite oder von der Hüftspeckseite betrachtet. Aber von der Hüftspeckseite betrachten wir hier jetzt einfach mal nix. Und auch nicht von der Hängebauchschweinseite, wo ich eher zuhause bin. 😉 ) Als ich das neue mutti-Magazin  (= Kochzeitschrift, hat nix mit Kindererziehung oder ähnlichem Kram zu tun) aufgeschlagen und diese Schönheiten erblickt habe, konnte ich gar nicht anders, als sie sobald wie möglich nachzubacken.

Und ich kann euch sagen – tolle Entscheidung! Auch wenn ich leider aus Versehen zu wenig Frischkäse gekauft hatte und die Cheesecake-Schicht daher ein wenig zu dünn ausfiel. Aber macht ja nix – ein Grund sie baldmöglichst nochmal in Angriff zu nehmen. *hihi* (Euch gebe ich unten die Frischkäse-Menge aus dem Originalrezept an, damit ihr gleich beim ersten Mal die volle Cheesecake-Dröhnung genießen könnt!)

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Brombeer-Cheesecake-Brownies
(Rezept abgewandelt aus dem mutti Magazin 8/16)

Zutaten:

für die Brownie-Masse:

400 g dunkle Schokolade (ich hatte halb 55 % Kakaoanteil und halb 70 %)
270 g Butter
300 g brauner Zucker
120 ml Milch (bei mir: 1,5 % Fett)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch möglich: gemahlene Vanille, Vanillezucker, ausgekratztes Vanillemark)
4 Eier
200 g Mehl

für den Brombeer-Cheesecake:

400 g Brombeeren + 15 g Kristallzucker
600 g Philadelphia Frischkäse (ich hatte halb Philadelphia Balance, halb Doppelrahm)
1 Ei
130 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille (geht auch: Vanillezucker, dann aber mehr)
50 g Speisestärke

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Form (im Original ist es eine 24×24 Springform, bei mir war es diese hier) einfetten und mit Backpapier auslegen. (Ich hab bei meiner Form nix gefettet, sondern einfach ein Blatt Backpapier zusammengeknüllt, wieder glatt gestrichen und die Form damit ausgekleidet.)

Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und gemeinsam mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. (Dazu Wasser in einem Topf erhitzen, oben drauf eine Schüssel stellen, Schokolade und Butter reingeben und rühren.) Dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen

Schoko-Butter-Gemisch mit braunem Zucker und Milch verrühren. (Ha – gerade sehe ich, dass ich mich im Rezept verlesen habe… Dort steht “mit dem Schneebesen des Mixers” – ich hab “des Mixers” überlesen und das von Hand gemacht… Nun ja, so hab ich zumindest gleich ein paar Kalorien abtrainiert! 😉 ) Nach und nach die 4 Eier unterrühren. Als letztes noch das Mehl hinzufügen und rühren bis eine glatte Masse entsteht.

Den Brownie-Teig in die Form gießen und gleichmäßig verteilen. Für ca. 20 Minuten backen und dann aus dem Ofen nehmen. (Ist noch nicht vollständig durchgebacken – das soll aber so sein!)

Inzwischen die Brombeeren mit dem Kristallzucker pürieren. (Am besten mit dem Stabmixer.)

Für die Cheesecake-Masse den Philadelphia glatt rühren und dann Ei, Zucker, Vanille und Stärke unterrühren.

Nun die fertige Frischkäse-Masse auf dem Brownie-Teig verteilen. Die Brombeer-Soße in großen Klecksen darauf verteilen und dann mit einer Gabel durch”swirlen”.

Nun das Ganze nochmal für ca. 40 Minuten backen.

Danach den Ofen ausschalten und die Brownies für weitere 30 Minuten drinnen lassen. (Das steht im Originalrezept nicht, habe ich aber so gemacht, weil mir die Cheesecake-Masse irgendwie nicht durch erschien und ich das bei “normalem” Cheesecake auch immer so mache. Wenn es nach den weiteren 30 Minuten immer noch nicht ganz durch aussieht, den ausgeschalteten Ofen mit einem Kochlöffel einen Spalt aufhebeln und den Cheesecake einfach noch ein wenig drinnen lassen.)

Brownies aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Danach für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Hinweis: Die Brownies am besten in eher kleine Happen schneiden. Es handelt sich dabei um die Sorte klitschig-kompakter Brownies, bei denen man das Gefühl hat, man beißt gerade in einen Brocken purer, samtig-weicher Schokolade und dementsprechend ist man auch recht schnell pappsatt davon. Lieber Nachschlag nehmen als nach der Hälfte aufgeben zu müssen. 😉

 


Recipe in English

Blackberry Cheesecake Brownies

Ingredients:

for the brownie part:

14 oz (400 g) dark chocolate
9.5 oz (270 g) butter
1 1/3 cup (300 g) light brown sugar
1/2 cup (120 ml) milk (I used skimmed milk)
2 teaspoons vanilla extract
4 eggs
1 3/4 cup (200 g) flour

for the blackberry cheesecake:

2 3/4 cups (400 g blackberries) + 1/8 cup (15 g) white sugar
21 oz (600 g) cream cheese (I used half fat-reduced and half full-fat cream cheese)
1 egg
between 1/2 and 2/3 cup (130 g) white sugar
1 teaspoon vanilla bean paste
3/8 cup (50 g) corn starch

Method:

Preheat oven to 365°F (180°C). Grease a 9×9 inch (24×24 cm) baking pan or line it with parchment paper.

Chop or break the chocolate into small pieces and then melt it in a double boiler together with the butter. Set aside to cool for a bit.

Stir sugar and milk into the chocolate mixture. Then add the eggs. Last but not least, stir in the flour until smooth.

Pour the brownie batter into the pan and bake for about 20 minutes. (It’s underdone, but don’t worry, it will go into the oven again later.)

Use your blender to puree the berries and sugar.

To make the cheesecake, mix cream cheese until smooth. Then stir in egg, sugar, vanilla and cornstarch.

Now evenly distribute the cheesecake batter on the brownie part. Then dollop the berry puree on top and swirl it with a fork.

Bake for about 40 minutes.

Turn off the oven and leave your brownies in there for another 30 minutes. (If the cheesecake part still seems a tad underdone, prop the oven door open with a wooden spoon and keep the brownies in there for a bit longer.)

Take the brownies out of the oven and let them cool completely. Then put them into the fridge for at least an hour.

Note: When cutting the brownies, it’s probably best to make smaller pieces as they are very rich and dense.

Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake (Blueberry Mascarpone Cheesecake)

Hallo ihr Lieben!

Argh… Ich hätte sooo viele Rezepte, die ich euch zeigen möchte, doch ich komme in letzter Zeit wiedermal zu gar nichts. Den Blaubeer-Mascarpone-Cheesecake hab ich z.B. als Resteverwertung für die Mascarpone gemacht, die von diesen Cupcakes übrig geblieben ist. Dementsprechend wartet er schon seit WOCHEN darauf, hier endlich gepostet zu werden. Dabei hat er soooo lecker geschmeckt!

Blaubeer Mascarpone

Einen Tipp kann ich euch übrigens sehr ans Herz legen bei der Zubereitung: Falls ihr nicht ganz 500 g Mascarpone zuhause habt, lauft entweder nochmal schnell zum Supermarkt oder gebt Doppelrahmfrischkäse, Quark/Topfen oder Creme fraiche dazu. Oder verwendet im Notfall einfach nur so viel Mascarpone wie ihr habt – aber kommt auf keinen Fall auf die Idee, das Ganze mit Milch aufzufüllen… Drei Mal dürft ihr raten warum ich das weiß… 😀

Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Boden

125 g kalte Butter
250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei

Für den Cheesecake

125 g Zucker
5 Eier
500 g Mascarpone
500 g Heidelbeeren
125 g Marmelade (entweder Heidelbeer oder Waldfrucht)
1 TL gemahlene Vanille (Vanillemark oder Vanillezucker geht auch)
2 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und bemehlen.

Mehl, Zucker, Butter und Ei miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. (Zuerst mit dem Knethaken des Mixers und dann mit den Händen.)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche (bei mir war’s eine Silikonmatte) rund ausrollen. (Ca. 30 cm Durchmesser) Dann in die Form legen und andrücken – es sollte ein etwa 4 cm hoher Rand entstehen. (Kurze Anmerkung: Mir ist der Mürbteig auseinander gefallen während ich ihn in die Form heben wollte. Das hat aber nicht viel ausgemacht – ich hab die entstandenen Krümel einfach so lang fest in die Form gedrückt, bis ein schöner Boden entstanden war.)

Den Teig in der Form für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Heidelbeeren und Marmelade miteinander vermischen.

Dann Eier, Mascarpone, Zucker und Vanille glatt rühren.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den abgekühlten Boden mit Semmelbröseln bestreuen. (Das dient dazu, dass die Beerenfüllung den Boden nicht durchweicht.)

Dann die Heidelbeermischung gleichmäßig darauf verteilen.

Zum Schluss noch die Mascarpone-Masse vorsichtig drübergießen.

Den Kuchen nun für ca. 45-50 Minuten backen. (Am besten ist es, den Cheesecake auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu stellen, nur für den Fall, dass etwas ausläuft.) Nach 30 Minuten unbedingt einen Blick in den Backofen werfen – wenn der Kuchen schon braun wird, mit Alufolie abdecken.

Danach das Backrohr abschalten und den Kuchen noch für 50 Minuten im abgeschalteten Backrohr ruhen lassen.

Den Kuchen nun abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. (Schmeckt besser, wenn er mindestens 2 Stunden im Kühlschrank verbracht hat.)


Recipe in English

Blueberry Mascarpone Cheesecake
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

For the crust

1 stick (125 g) cold butter
2 1/8 cups (250 g) flour
1/3 cup (75 g) sugar
1 egg

For the cheesecake

1/4 + 1/3 cup (125 g) sugar
5 eggs
17.6 oz. (500 g) mascarpone
5 cups (500 g) blueberries
4.4 oz. (125 g) jam (either blueberry or wild berries)
1 teaspoon vanilla extract
2 tablespoons breadcrumbs

Method:

Grease and flour a 10 inch (26 cm) springform pan.

Knead flour, sugar, butter and egg until you have a smooth ball of dough. (Use your mixer first, then knead the dough with your hands.)

Roll out the dough on a floured silicone mat until you have a 12 inch/30 cm disk. Then press the dough into the springform pan. (My dough was very crumbly when I tried to transfer it to the pan. If that happens, it’s not the end of the world. Just press the crumbly dough pieces into the pan.)

Put the dough into the fridge for about 30 minutes.

Combine blueberries and jam.

In a separate bowl, mix eggs, mascarpone, sugar and vanilla until smooth.

Preheat oven to 375°F (200 °C).

Sprinkle the breadcrumbs onto the crust. (This should prevent the blueberry mixture from making the crust soggy.)

Then evenly distribute the blueberry mixture on top.

Finally, pour the mascarpone mixture into the pan carefully.

Bake for about 45-50 minutes. (It’s best to put the pan onto a baking sheet lined with parchment paper in case something leaks out.) Check the cake after 30 minutes. If it has already started to brown on top, cover it with some aluminum foil.

Switch off the oven and let the cake rest in the oven for another 50 minutes.

Let the cake cool down completely and then put it into the fridge for a few hours before serving.

Erdbeer-Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

Bei der kleinen Umfrage von letzter Woche ist der Erdbeer-Cheesecake als Favorit hervorgegangen. (Eigentlich wollte ich das Rezept ja schon am Freitag posten, doch leider ist einiges an anderem Zeugs dazwischen gekommen – tut mir leid!) Als nächstes kommt dann das zweitplatzierte Chocolate Peanut Butter Banana Bread und danach der Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake. (Es könnte aber auch durchaus sein, dass sich irgendwo dazwischen ein Kirsch-Rezept einschmuggelt – der Freund hat gestern einen Riesenkorb Kirschen aus dem Freund-Opa-Garten mitgebracht.)

Aber nun zurück zum Cheesecake! Von meiner Cheesecake-Obsession hab ich euch ja schon des Öfteren berichtet. Als ich hier das Rezept für leckeren Erdbeer Swirl Cheesecake aus dem Buch Mara’s Sweet Goodies entdeckt habe, ist mir natürlich sofort das Wasser im Mund zusammengelaufen. (Das Buch habe ich leider nicht – ich hab gerade absolutes Kochbuch- und Kochzeitschrift-Kaufverbot. Aber die Rezepte auf Maras Blog sind immer toll, da kann das Buch nur gut sein.) Der bevorstehende Geburtstag meiner Mama war dann der perfekte Anlass, meine Cheesecake-Sucht wieder einmal nachzugeben.

Eigentlich ist der Kuchen ja ein Erdbeer Swirl Cheesecake mit einem hübschen spiraligen Erdbeerwirbel. Ich hatte allerdings so viele Erdbeeren zuhause, dass es bei mir eher ein Cheesecake mit Erdbeer-Topping wurde. Sieht vielleicht nicht so hübsch aus wie da, schmeckt aber mindestens genauso cremig, fruchtig und lecker! 🙂

Strawberry Cheesecake

 Erdbeer-Cheesecake
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Boden:

200 g Vollkorn-Butterkekse (auch möglich: Biscoff-Kekse oder McVities Digestive)
100 g Butter (geschmolzen)

Für das Erdbeer-Topping:

450 g Erdbeeren (gewaschen, geputzt und gewürfelt)
110 g Zucker
1,5 EL Speisestärke (gehäuft)
3 EL Wasser

Für den Cheesecake:

500 g Magertopfen (Magerquark)
500 g Topfen (Quark) mit 20% Fett
300 g Zucker
Prise Salz
2 Pkg. Vanille-Pudding-Pulver
1 TL gemahlene Vanille (oder Mark einer Vanilleschote)
100 ml Öl
500 ml Vollmilch
4 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen.

Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier auslegen (einfach einklemmen) und den Rand ein wenig mit Butter einfetten.

Nun die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten. (Entweder in der Küchenmaschine, in einem Multi-Zerkleinerer oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.)

Die Kekskrümel ordentlich mit der Butter vermischen, dann in die Springform geben und festdrücken.

Den Boden für ca. 10 Minuten im Backrohr vorbacken, dann herausnehmen und beiseite stellen.

Die Erdbeeren gemeinsam mit dem Zucker unter Rühren aufkochen.

Dann die Erdbeer-Zucker-Mischung pürieren.

Wasser und Speisestärke gut miteinander verrühren und unter das Erdbeerpüree rühren.

Die Erdbeermischung noch einmal unter Rühren aufkochen, dann vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Für den Cheesecake-Teil als erstes den Topfen mit Zucker und Salz glatt rühren.

Dann nach und nach Pudding-Pulver, Vanille, Öl, Milch und Eier unterrühren.

Die fertige Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen.

Als letztes noch die Erdbeer-Mischung vorsichtig löffelweise darüber verteilen. (Ich habe zuerst noch gedacht, dass ich einen Erdbeerwirbel machen kann, daher hab ich die Erdbeer-Mischung spiralförmig aufgetragen. Als ich gesehen habe, dass noch einiges übrig bleibt, habe ich einfach den Rest aufgefüllt. Ich glaube, das ist eine recht gute Methode!)

Den Cheesecake für ca. 60-75 Minuten backen. (Das hängt stark von eurem Ofen ab – ich würde nach 60 Minuten mal überprüfen, wie der Kuchen aussieht. Wenn man die Springform anschubst und der Kuchen noch „schwabbelt“, muss er noch länger im Ofen bleiben. Bei mir war der Kuchen nach 75 Minuten immer noch nicht so, dass ich ihn als „fertig“ bezeichnet hätte, also habe ich ihn einfach noch 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen gelassen. Danach war er perfekt. Falls euer Kuchen an irgendeinem Punkt beginnt braun zu werden, deckt ihn einfach mit Alufolie ab.)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, danach aus der Springform nehmen.

Vor dem Servieren am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Falls euer Kuchen ein wenig braun geworden ist, kann man das mit etwas Staubzucker (Puderzucker) kaschieren. (Bei mir ist das nicht passiert, also ist auf dem Foto auch kein Zucker zu sehen.)


Dear non German-speaking readers,

This recipe contains curd cheese (“Topfen” in Austria or “Quark” in Germany). As far as I know, this ingredient is not available everywhere in the world, so I decided not to translate this recipe into English. I hope you understand! There will be another recipe in English next week, I promise! 😉

Blueberry Swirl Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

Wie schon auf Facebook angekündigt, gibt es heute endlich das Rezept für den weltbesten Cheesecake mit Blaubeerwirbel!

Das unschöne Bild wird dem sensationellen Geschmack leider gar nicht gerecht. Ein Anschnitt-Foto wäre toll gewesen, um euch das cremig-leckere Innenleben zu zeigen – allerdings hab ich den Kuchen für meine Mama zum Muttertag gemacht und da wäre es doch eher unangebracht gewesen, vorher schon ein Stück herauszuschneiden… 😉

Aber hässliches Bild hin oder her – ich kann euch nur sagen: BACKT DIESEN KUCHEN! Am besten gleich heute! Eine kleine Warnung allerdings: Nach dem ersten Stück könnte euch ein unbändiger Drang überkommen, den Rest vor euren Gästen zu verstecken, damit ihr ihn ganz für euch alleine habt.

Ja – so gut ist dieser Cheesecake! 🙂

Blaubeercheesecake

Blueberry Swirl Cheesecake
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Blaubeerwirbel:

160 g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt)
70 g Zucker
1 EL Zitronensaft
2 TL Speisestärke
1 EL Wasser

Für den Boden:

Ca. 180 g Biscoff-Kekse (oder alternativ Vollkorn-Butterkekse)
2 EL Zucker
2 EL geschmolzene Butter

Für die Füllung:

680 g Philadelphia Doppelrahm-Frischkäse
230 g Zucker
230 g Sauerrahm (Schmand)
2 EL Mehl
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (Vanillemark, gemahlene Vanille oder Vanillezucker auch möglich)
4 Eier

Zubereitung:

In einem kleinen Topf Blaubeeren, Zucker und Zitronensaft vermischen.

Für 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Speisestärke und Wasser miteinander verrühren und dann unter die Blaubeermischung rühren.

Die Blaubeermischung aufkochen und für 2 Minuten unter Rühren kochen lassen, bis sie ein wenig eingedickt ist.

Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Dann mit einem Mixer/Pürierstab zu einer Soße mixen.

Backofen auf 175°C vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auskleiden. (Ich hab es einfach unten eingeklemmt.) Den Rest der Form mit Butter einfetten. (Zur Größe der Form: Ich hab eine mit 20 cm Durchmesser verwendet, die war aber dann wirklich fast bis zum Überlaufen voll. Besser wäre wahrscheinlich 22 oder 23 cm!)

Für den Boden als erstes die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten. (Entweder mit einem Mixer oder in einen Gefrierbeutel stecken und mit einem Nudelholz bearbeiten.)

Die Krümel dann mit Zucker und Butter vermischen und am Boden der Springform festdrücken.

Für 10 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse und Zucker mit dem Mixer glatt rühren.

Dann den Sauerrahm, das Mehl und die Vanille unterrühren.

Nach und nach die Eier hinzufügen und so lange rühren, bis alles vermischt ist.

Die Füllung über den vorbereiteten Boden gießen.

Die Blaubeersoße darüber träufeln und mit einem Messer ein wenig „durchwirbeln“, damit ein schönes Muster entsteht. Achtet darauf, dass ihr die Blaubeersoße vorsichtig löffelweise aufträufelt! Ich habe den Fehler gemacht, sie direkt aus dem Topf zu leeren und leider sind dabei große Mengen tief in die Füllung hineingesunken. Dadurch sind beim Backen tiefe „Zerklüftungen“ entstanden. Das macht zwar im Grunde genommen nix, sieht aber nicht so schön aus.

Den Cheesecake nun für eine Stunde backen. Erschreckt euch nicht – es könnte sein, dass euer Cheesecake irgendwann aufgeht wie verrückt, Risse bekommt und aussieht, als wäre er komplett in die Hose gegangen. (Das war bei mir der Fall.) Das sieht aber nur temporär so aus – nach dem nächsten Arbeitsschritt sollte sich das verbessert haben.

Dann den Backofen ausschalten und den Cheesecake noch für weitere 40-50 Minuten im Backofen ruhen lassen.

Den Cheesecake nun aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Nach 10 Minuten mit einem Messer vorsichtig am Rand entlang fahren, damit der Kuchen sich später leichter aus der Form lösen lässt.

Den Cheesecake komplett abkühlen lassen, dann für mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen (länger wäre besser!). (Im Originalrezept wird die Form schon nach dem Abkühlen entfernt – ich habe sie aber erst nach dem Kühlen abgenommen.)


Blueberry Swirl Cheesecake
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

For the blueberry swirl:

1 ¾ cups (160 g) blueberries (fresh or frozen)
1/3 cup (70 g) sugar
1 tablespoon lemon juice
2 tablespoons cornstarch
1 tablespoon water

For the crust:

6.5 oz. (180 g) Biscoff cookies (or Graham crackers)
2 tablespoons sugar
2 tablespoons melted butter

For the filling:

24 oz. (680 g) cream cheese
1 cup (230 g) sugar
8 oz. (230 g) sour cream
2 tablespoons flour
2 teaspoons vanilla extract
4 eggs

Method:

Combine the blueberries, sugar and lemon juice in a small sauce pan.

Cook over medium heat for 5 minutes, stirring occasionally.

Combine cornstarch and water, then stir into the blueberry mixture.

Bring the mixture to a boil. Then cook it for 2 minutes until thickened, stirring constantly.

Remove from the heat and let it cool down.

Then blend the mixture until smooth.

Preheat oven to 350°F (175°C) and line the bottom of a springform pan (9 inch) with parchment paper. Grease the rest of the pan with butter.

Line the bottom of a springform pan with parchment paper (just clamp it in) and grease the rest of the pan with butter.

 Crush the cookies into fine crumbs (either in a food processor or by putting them in a bag and crushing them with a rolling pin).

Mix cookie crumbs, sugar and butter and put the mixture into the pan.

Press the crumbs to the bottom of the pan.

Bake for about 10 minutes, then set aside.

Beat cream cheese and sugar until smooth.

Then stir in the sour cream, flour and vanilla.

Add eggs and beat until combined.

Then pour the filling over the prepared crust.

Drizzle it with the blueberry mixture and cut through the batter with a knife to create a nice swirl. Make sure to drizzle the blueberry mixture over the batter very carefully and in small amounts. I made the mistake of pouring it straight out of the sauce pan, which caused large amounts of blueberry sauce to sink deeply into the filling. As a result, the cheesecake had very deep cracks after baking. This doesn’t affect the taste at all, of course, but it doesn’t look particularly nice.

Bake the cheesecake at 350°F (175°C) for about an hour. Don’t be alarmed if it rises like crazy, gets deep cracks and looks as if it is totally ruined. (Happened to me.) This is only a temporary state and should be resolved after the next step.

Turn off the oven and leave the cheesecake inside for another 40-50 minutes.

Take the cheesecake out of the oven and let it cool down. After 10 minutes, carefully run a knife around the edge of the pan to loosen the cake.

Let the cheesecake cool down completely, then refrigerate it for at least 1-2 hours before serving. (Longer would be better.)