Brombeer-Cheesecake-Brownies (Blackberry Cheesecake Brownies)

Hallo ihr Lieben!

Ich hab mir gedacht, ich schau hier mal wieder vorbei und habe hammermäßig-mächtig-leckere Brownies im Gepäck. 😉

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Brownies & Cheesecake – eine himmlische Kombination! (Oder eine höllische – je nachdem, ob man es von der Geschmacksseite oder von der Hüftspeckseite betrachtet. Aber von der Hüftspeckseite betrachten wir hier jetzt einfach mal nix. Und auch nicht von der Hängebauchschweinseite, wo ich eher zuhause bin. 😉 ) Als ich das neue mutti-Magazin  (= Kochzeitschrift, hat nix mit Kindererziehung oder ähnlichem Kram zu tun) aufgeschlagen und diese Schönheiten erblickt habe, konnte ich gar nicht anders, als sie sobald wie möglich nachzubacken.

Und ich kann euch sagen – tolle Entscheidung! Auch wenn ich leider aus Versehen zu wenig Frischkäse gekauft hatte und die Cheesecake-Schicht daher ein wenig zu dünn ausfiel. Aber macht ja nix – ein Grund sie baldmöglichst nochmal in Angriff zu nehmen. *hihi* (Euch gebe ich unten die Frischkäse-Menge aus dem Originalrezept an, damit ihr gleich beim ersten Mal die volle Cheesecake-Dröhnung genießen könnt!)

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Brombeer-Cheesecake-Brownies
(Rezept abgewandelt aus dem mutti Magazin 8/16)

Zutaten:

für die Brownie-Masse:

400 g dunkle Schokolade (ich hatte halb 55 % Kakaoanteil und halb 70 %)
270 g Butter
300 g brauner Zucker
120 ml Milch (bei mir: 1,5 % Fett)
2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (auch möglich: gemahlene Vanille, Vanillezucker, ausgekratztes Vanillemark)
4 Eier
200 g Mehl

für den Brombeer-Cheesecake:

400 g Brombeeren + 15 g Kristallzucker
600 g Philadelphia Frischkäse (ich hatte halb Philadelphia Balance, halb Doppelrahm)
1 Ei
130 g Zucker
1 TL gemahlene Vanille (geht auch: Vanillezucker, dann aber mehr)
50 g Speisestärke

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Form (im Original ist es eine 24×24 Springform, bei mir war es diese hier) einfetten und mit Backpapier auslegen. (Ich hab bei meiner Form nix gefettet, sondern einfach ein Blatt Backpapier zusammengeknüllt, wieder glatt gestrichen und die Form damit ausgekleidet.)

Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und gemeinsam mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. (Dazu Wasser in einem Topf erhitzen, oben drauf eine Schüssel stellen, Schokolade und Butter reingeben und rühren.) Dann beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen

Schoko-Butter-Gemisch mit braunem Zucker und Milch verrühren. (Ha – gerade sehe ich, dass ich mich im Rezept verlesen habe… Dort steht “mit dem Schneebesen des Mixers” – ich hab “des Mixers” überlesen und das von Hand gemacht… Nun ja, so hab ich zumindest gleich ein paar Kalorien abtrainiert! 😉 ) Nach und nach die 4 Eier unterrühren. Als letztes noch das Mehl hinzufügen und rühren bis eine glatte Masse entsteht.

Den Brownie-Teig in die Form gießen und gleichmäßig verteilen. Für ca. 20 Minuten backen und dann aus dem Ofen nehmen. (Ist noch nicht vollständig durchgebacken – das soll aber so sein!)

Inzwischen die Brombeeren mit dem Kristallzucker pürieren. (Am besten mit dem Stabmixer.)

Für die Cheesecake-Masse den Philadelphia glatt rühren und dann Ei, Zucker, Vanille und Stärke unterrühren.

Nun die fertige Frischkäse-Masse auf dem Brownie-Teig verteilen. Die Brombeer-Soße in großen Klecksen darauf verteilen und dann mit einer Gabel durch”swirlen”.

Nun das Ganze nochmal für ca. 40 Minuten backen.

Danach den Ofen ausschalten und die Brownies für weitere 30 Minuten drinnen lassen. (Das steht im Originalrezept nicht, habe ich aber so gemacht, weil mir die Cheesecake-Masse irgendwie nicht durch erschien und ich das bei “normalem” Cheesecake auch immer so mache. Wenn es nach den weiteren 30 Minuten immer noch nicht ganz durch aussieht, den ausgeschalteten Ofen mit einem Kochlöffel einen Spalt aufhebeln und den Cheesecake einfach noch ein wenig drinnen lassen.)

Brownies aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Danach für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Hinweis: Die Brownies am besten in eher kleine Happen schneiden. Es handelt sich dabei um die Sorte klitschig-kompakter Brownies, bei denen man das Gefühl hat, man beißt gerade in einen Brocken purer, samtig-weicher Schokolade und dementsprechend ist man auch recht schnell pappsatt davon. Lieber Nachschlag nehmen als nach der Hälfte aufgeben zu müssen. 😉

 


Recipe in English

Blackberry Cheesecake Brownies

Ingredients:

for the brownie part:

14 oz (400 g) dark chocolate
9.5 oz (270 g) butter
1 1/3 cup (300 g) light brown sugar
1/2 cup (120 ml) milk (I used skimmed milk)
2 teaspoons vanilla extract
4 eggs
1 3/4 cup (200 g) flour

for the blackberry cheesecake:

2 3/4 cups (400 g blackberries) + 1/8 cup (15 g) white sugar
21 oz (600 g) cream cheese (I used half fat-reduced and half full-fat cream cheese)
1 egg
between 1/2 and 2/3 cup (130 g) white sugar
1 teaspoon vanilla bean paste
3/8 cup (50 g) corn starch

Method:

Preheat oven to 365°F (180°C). Grease a 9×9 inch (24×24 cm) baking pan or line it with parchment paper.

Chop or break the chocolate into small pieces and then melt it in a double boiler together with the butter. Set aside to cool for a bit.

Stir sugar and milk into the chocolate mixture. Then add the eggs. Last but not least, stir in the flour until smooth.

Pour the brownie batter into the pan and bake for about 20 minutes. (It’s underdone, but don’t worry, it will go into the oven again later.)

Use your blender to puree the berries and sugar.

To make the cheesecake, mix cream cheese until smooth. Then stir in egg, sugar, vanilla and cornstarch.

Now evenly distribute the cheesecake batter on the brownie part. Then dollop the berry puree on top and swirl it with a fork.

Bake for about 40 minutes.

Turn off the oven and leave your brownies in there for another 30 minutes. (If the cheesecake part still seems a tad underdone, prop the oven door open with a wooden spoon and keep the brownies in there for a bit longer.)

Take the brownies out of the oven and let them cool completely. Then put them into the fridge for at least an hour.

Note: When cutting the brownies, it’s probably best to make smaller pieces as they are very rich and dense.

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Death by Chocolate Cupcakes

Hallo ihr Lieben!

Nach langer Zeit gibt es heute mal wieder ein Rezept und eine kurze Meldung von mir! 🙂

Dieses Rezept wollte ich schon vor laaaaanger Zeit posten, aber irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen. Dabei waren diese Cupcakes wirklich der Hammer! “Death by Chocolate” ist hier übrigens wörtlich zu nehmen – mehr als einen Cupcake schafft man wahrscheinlich nicht, bevor man in ein süßes Schokoladenkoma sinkt. 😉 Kann ich euch wirklich wärmstens empfehlen!

(Mehr Text gibt’s heute nicht – tut mir leid. 😉 )

 

Death by Chocolate Cupcakes

 

Death by Chocolate Cupcakes
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Cupcakes:

70 g Butter
250 g Mehl
50 g ungesüßtes Kakaopulver (schwach entöltes erhöht die Schokoladigkeit)
4 TL Weinsteinbackpulver (oder 2 TL Natron + 2 TL normales Backpulver)
220 g Zucker (ich hab Demerara verwendet, Kristallzucker geht aber auch)
1 TL gemahlene Vanille (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
200 ml Milch
50 ml Espresso (oder starken Kaffee)
2 Eier

für das Frosting:

170 g dunkle Schokolade
180 g Staubzucker (=Puderzucker)
60 g Butter
3 EL ungesüßtes Kakaopulver
Prise Salz
250 g Crème Fraîche

optional: 12 Pralinen zum Dekorieren

 

Zubereitung:

Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen.

Inzwischen Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker und Vanille miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Milch, Kaffee (abgekühlt!) und Ei verquirlen.

Dann abwechselnd die Ei-Milch-Mischung und die Butter unter die trockenen Zutaten rühren.

Teig in die Förmchen füllen und für ca. 25-30 min backen.

Die fertigen Cupcakes unbedingt vollständig auskühlen lassen bevor das Frosting draufkommt!

Für das Frosting als erstes die Schokolade schmelzen – entweder über dem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle.

Inzwischen Staubzucker, Kakao und Salz miteinander vermischen.

Dann die Butter in einer separaten Schüssel aufschlagen bis sie cremig und hell ist.

Nun nach und nach das Zuckergemisch unter ständigem Mixen unter die Butter mischen.

Schokolade und Crème Fraîche dazugeben und alles gut miteinander verrühren.

Das Frosting in einen Spritzsack füllen und auf die Cupcakes spritzen.

Wenn gewünscht noch je eine Praline als Dekoration oben draufsetzen. (Ich hatte belgische Meeresfrüchte.)

Anmerkung: Wenn ihr die Creme macht bevor eure Cupcakes kalt sind, könnt ihr sie zwar kurz in den Kühlschrank stellen, doch auf keinen Fall zu lang, denn sie wird im Kühlschrank relativ fest und lässt sich dann nicht mehr spritzen!

 


Recipe in English

Death by Chocolate Cupcakes
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 cupcakes:

2.5 oz (70 g) butter
2 cups (250 g) flour
1/2 cup (50 g) unsweetened cocoa powder
2 teaspoons baking powder
2 teaspoons baking soda
1 cup (220 g) light brown sugar
1 teaspoon vanilla bean paste
3/4 cup (200 ml) milk
1/4 cup (50 ml) espresso (or strong coffee)
2 eggs

for the frosting:

6 oz (170 g) dark chocolate
1 1/2 cups (180 g) confectioners’ sugar
2 oz (60 g) butter
3 tablespoons unsweetened cocoa powder
pinch of salt
1 cup (250 g) Crème Fraîche

optional: 12 chocolates to put on top

 

Method:

Preheat oven to 350°F (175°C) and line a muffin pan with paper liners.

Melt the butter on the stove or in the microwave.

In the meantime, combine flour, cocoa, baking powder, baking soda, sugar and vanille.

In a separate bowl, mix milk, coffee (cooled!) and eggs.

Then alternately stir the milk mixture and the butter into the dry ingredients.

Pour the batter into the pan and bake for 25-30 minutes.

Wait until the cupcakes have cooled down completely before frosting.

For the frosting, melt the chocolate (in the microwave or a double boiler).

Combine sugar, cocoa and salt.

In a separate bowl, whip the butter until light and creamy.

Thenn mix in the sugar mixture.

Add melted chocolate and Crème Fraîche and mix until combined.

Put the frosting into a piping bag and pipe onto the cupcakes.

Optionally put a chocolate on top.

Note: If your frosting is done before the cupcakes are cold, you can put it into the fridge, but make sure not to leave it in the fridge for too long as it becomes very firm and can’t be piped anymore.

 

Tsampa-Energiekugeln (Tsampa Energy Balls) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s hier mal was, was ganz selten vorkommt – ein GESUNDES Rezept. 😉

Am Wochenende hat die Mama einer Freundin uns “Tsampa-Energiekugeln” zum Probieren gegeben und ich war überrascht, wie gut ich die fand. Die Energiekugeln, die ich bisher kennengelernt hatte, bestanden nämlich allesamt aus einer Zusammenwürfelung von Trockenfrüchten (von denen ich leider die meisten überhaupt nicht mag) und waren geschmacklich daher sehr enttäuschend. Seitdem bin ich beim Wort “gesunde Nascherei” oder “gesunder Snack” schon ein wenig misstrauisch… 😉 Die Tsampa-Kugeln sind zum Glück ganz anders! Sie schmecken im Prinzip wie gesunde Cake Pops und kommen komplett ohne Trockenfrüchte aus (obwohl man theoretisch welche dazutun könnte, wenn man das mag). Das Wichtigste – sie enthalten SCHOKOLADE. 😉 Daher musste ich die Mama meiner Freundin gleich um das Rezept bitten und die Kugeln nachmachen.

Tsampa-Kugeln

 

Tsampa ist übrigens ein Mehl aus gerösteter Gerste, das in Tibet zu den Grundnahrungsmitteln gehört und vollgepackt ist mit Nährstoffen. Da keine tierischen Produkte enthalten sind, sind die Bällchen auch für Veganer geeignet und ich kann mir vorstellen, dass auch Menschen mit Fruktoseintoleranz sie genießen können, da sie mit Reissirup gesüßt sind, der ja von Natur aus fruktosearm ist.

Mich haben die Kugeln heute erfolgreich aus meinem Nachmittagstief im Büro geholt. Falls ihr auf der Suche nach einer gesunden Alternative zum nachmittäglichen Schokoriegel seid, kann ich sie euch also sehr empfehlen!

Tsampa-Energiekugeln
(Rezept basierend auf dem hier)

Zutaten für ca. 28 Kugeln:

250 g Tsampa (gibt’s im Reformhaus)
25 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL gemahlene Vanille
2 TL Zimt
1 TL Kardamom
1/2 TL Nelkenpulver
1 TL Lebkuchengewürz
200 g Reissirup (gibt’s ebenfalls im Reformhaus oder Bioladen)
70 g Mandelmus
90 g Kokossahne (da kann man aber bestimmt auch sonstige vegane Sahnealternativen verwenden oder normale Sahne falls es nicht vegan sein muss)
60 ml Mandelmilch (oder jede andere pflanzliche Milch bzw. Kuhmilch)
Ca. 250 g dunkle Schokolade oder Kuvertüre

Zubereitung:

Zuerst Tsampa mit Kakao und Gewürzen vermischen.

Dann Reissirup, Mandelmus, Kokossahne und Mandelmilch hinzufügen und rühren bzw. kneten bis alles gut vermischt ist.

Die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann Kugeln formen und mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Warten bis die Schokolade getrocknet ist (im Kühlschrank geht das schneller) und dann genießen.

Im Kühlschrank aufbewahren – einerseits, weil die Kugeln dann länger haltbar sind und andererseits, weil sie (für meinen Geschmack) kalt besser schmecken.

 


Recipe in English

Tsampa Energy Balls

Ingredients for 28 balls:

2 cups + 1 tablespoon (250 g) Tsampa
1/4 cup (25 g) unsweetened cocoa powder
1 teaspoon vanilla bean paste
2 teaspoons cinnamon
1 teaspoon cardamom
1/2 teaspoon cloves
1 teaspoon gingerbread spice mix (or pumpkin spice)
7 oz (200 g) rice syrup
4 heaped tablespoons (70 g) almond butter
3/8 cup (90 g) coconut cream (can be substituted with any other plant-based cream or heavy cream if it doesn’t have to be vegan)
1/4 cup (60 ml) almond milk (can be substituted with any other plant-based milk or normal milk if it doesn’t have to be vegan)
9 oz (250 g) dark chocolate

Method:

Combine tsampa, cocoa and spices.

Then add vanilla, rice syrup, almond butter, coconut cream and almond milk. Stir or knead until well combined.

Put the mixture into the fridge for an hour.

Then roll it into balls and cover them in melted chocolate.

Refrigerate until the chocolate has hardened.

Store in the fridge – that way, the energy balls have a longer shelf life and taste better.

Saftiger Schokokuchen mit Zucchini und Mandeln (Chocolate Almond Zucchini Cake)

Hallo ihr Lieben!

Nach langer Pause gibt’s heute mal wieder was Neues auf dem Blog! Entschuldigt die lange Funkstille, doch ich war in den letzten Wochen so damit beschäftigt, aus dem Urlaubsmodus wieder in den Arbeitsmodus zu kommen, dass ich nie daran gedacht habe, Backwerke zu fotografieren und Rezepte zusammenzuschreiben.

Aber nun geht’s ja weiter! 😉 Es könnte nur sein, dass sich die Posting-Frequenz hier von 1x die Woche auf 1x alle paar Wochen reduziert – einfach weil ich im Moment nicht die Zeit zum Bloggen habe. Ich hoffe, ihr seht mir das nach.

Eine andere Sache, von der ich hoffe, dass ihr sie mir nachseht, ist das extrem hässliche Bild zum heutigen Post… Leider bin ich unter der Woche in der Zeit, in der es Tageslicht gibt, nicht zuhause und daher wird das Foto vom Optischen her überhaupt nicht dem gerecht, WIE lecker dieser Kuchen ist.

Ehrlich – der ist einfach toll! Eigentlich war er gar nicht für den Blog gedacht – ich hatte hier ja schon mal einen Schoko-Zucchini-Kuchen und wollte eigentlich sowieso nur Reste verwerten. Der Geschmack und die Saftigkeit haben mich dann aber so aus den Socken gehaut, dass ich euch den Kuchen nicht vorenthalten möchte! 🙂

 

Schoko-Zucchini-Kuchen

 

Saftiger Schokokuchen mit Zucchini und Mandeln

Zutaten:
150 ml Öl (z.B. Maiskeim oder Raps)
4 Eier
280 g Zucker (ich hatte Demerara, ihr könnt aber auch Kristallzucker verwenden)
100 g Mehl (ich hab Dinkelmehl verwendet, aber Weizen geht auch)
90 g geriebene Mandeln
60 g ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt – das ist besonders schokoladig!)
2 TL Weinsteinbackpulver (geht mit “normalem” bestimmt auch)
1 TL gemahlene Vanille (Vanillezucker oder flüssiger Vanille-Extrakt geht auch)
optional: 1 EL Rum
1 TL Zimt
320 g Zucchini (geschält und geraspelt)
180 g Zartbitterschokolade (gehackt)

Zubereitung:

Ein 37×25 cm Blech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C vorheizen. (Ihr könnt den Kuchen aber bestimmt auch in einer Springform, Gugelhupfform oder Kastenform backen.)

Mehl, Mandeln, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Öl, Eier, Zucker, Vanille und Rum (falls ihr den verwendet) miteinander verrühren.

Nun die Mehlmischung unterrühren. Aber Achtung – nicht zu lange rühren, nur bis alles vermischt ist!

Als letztes noch Zucchiniraspel und Schokoladenstücke unterheben, am besten mit einem Teigschaber oder Kochlöffel.

Den Teig auf das Blech gießen und für ca. 35-40 Minuten backen. (Am besten mit einem Holzstäbchen hineinstechen – wenn kein roher Teig mehr dran klebt, dann ist der Kuchen fertig, ansonsten muss er noch länger im Ofen bleiben.) Falls ihr den Kuchen in einer Spring-, Gugelhupf- oder Kastenform backt, dann müsst ihr die Backzeit dementsprechend anpassen. Ich würde schätzen, dass es ca. 15-20 Minuten länger dauert.


Recipe in English

Chocolate Almond Zucchini Cake

Ingredients:
5 fl.oz. (150 ml) vegetable oil
4 eggs
1 1/4 cup (280 g) light brown sugar
3/4 + 1/8 cup (100 g) flour (I used spelt, but you can also use all-purpose)
a little more than 1 cup (90 g) ground almonds
1/2 cup (60 g) unsweetened cocoa powder
2 teaspoons cream of tartar (or 1 teaspoon baking powder an 1 teaspoon baking soda)
1 teaspoon vanilla bean paste (or vanilla extract)
optional: 1 tablespoon rum (omit if using vanilla extract)
1 teaspoon cinnamon
11 oz. (320 g) zucchini, peeled and grated
6 oz. (180 g) dark chocolate (chopped)

Method:

Preheat oven to 355°F (180°C) and line a 9×15 inch (37×25 cm)square baking pan with parchment paper. (You can also use a springform, bundt or loaf pan.)

Combine flour, almonds, cocoa, cream of tartar and cinnamon.

In a separate bowl, mix oil, eggs, sugar, vanilla and rum (if using).

Now add the flour mixture and stir briefly until just combined.

Last but not least, fold in zucchini and chocolate with a spatula.

Pour the batter into the pan and bake for about 35-40 minutes until a toothpick comes out clean. (If you are baking the cake in a springform, bundt or loaf pan, make sure to adjust the baking time accordingly. I’d estimate it should take about 15-20 minutes longer.)

 

Schoko-Rotwein-Kuchen (Red Wine Chocolate Cake)

Hallo ihr Lieben!

Hach, ich hätte schon wieder so viele Schätze, die ich euch zeigen könnte – leider fehlt weiterhin die Zeit. Ich hoffe, das wird sich irgendwann wieder ändern. 😦

Heute habe ich einen wunderbaren Rotweinkuchen für euch, den ihr unbedingt ausprobieren solltet. In flüssiger Form mag ich Rotwein ja eigentlich gar nicht. (Als Teenager hab ich mir immer gedacht, dass das wohl an meinem Alter liegt und mir als “Erwachsener” Rotwein bestimmt vorzüglich munden würde. Tja, da muss ich wohl noch ein bisschen erwachsener werden, denn ich finde ihn immer noch ekelig… 😉 ) Daher wollte ich die angebrochene Flasche Merlot, die sich in unserem Kühlschrank herumtrieb und dringend benötigten Platz vollstellte, auch so schnell wie möglich loswerden. Das Rezept für Red Wine Chocolate Cake, das ich bei smitten kitchen entdeckt habe, kam mir da gerade recht.

Eigentlich hab ich den Kuchen ja gebacken, um Wein loszuwerden, er war aber so gut, dass ich wohl oder übel bald wieder welchen nachkaufen und ihn noch einmal machen muss. 😉 Der Kuchen ist so richtig schön flaumig und saftig und die Rotwein-Note, die man durchschmeckt, harmoniert perfekt mit der Schokolade. So lasse auch ich mir Rotwein durchaus einreden! 😉

Rotweinkuchen3

Der Rotwein-Geschmack ist nicht überwältigend und einen Schwips bekommt man von dem Kuchen bestimmt auch nicht, ich würde ihn aber trotzdem eher nicht für Kinder oder Personen backen, die keinen Alkohol trinken möchten/dürfen, da der Wein sich natürlich nicht komplett in Luft auflöst.

Schoko-Rotwein-Kuchen
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

80 g weiche Butter
150 g dunkler Muscobado-Zucker
50 g Kristallzucker
1 Ei +1 Dotter
180 ml Rotwein
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder 1 TL gemahlene Vanille)
135 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt)
1 TL Weinsteinbackpulver
Prise Salz
1-2 TL Zimt
80 g gehackte Zartbitterschokolade
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 165°C vorheizen und entweder eine Springform mit 23 cm Durchmesser einfetten und bemehlen oder ein 26×20 cm Brownie-Blech mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver, Kakao, Salz, Zimt und Schokoladestückchen mit einander vermischen.

In einer separaten Schüssel die Butter so lange schlagen, bis sie weich ist. Dann den Zucker hinzufügen und schlagen bis eine luftige Masse entsteht.

Als nächstes das Ei und den Dotter unterrühren, danach noch den Wein und den Vanille-Extrakt. (Die Masse sieht an diesem Punkt eigenartig flockig aus – das macht aber nichts.)

Die Mehlmischung dazugeben und ganz kurz mit dem Mixer rühren.

Dann mit einem Teigschaber oder Kochlöffel fertig rühren bis alle Zutaten vermischt sind.

Den Teig in die Form gießen und für ca. 25-30 Minuten backen. (Mit einem Holzstäbchen überprüfen, ob der Teig auch durchgebacken ist. Sonst noch ein wenig im Backrohr lassen.)

Ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Recipe in English

Red Wine Chocolate Cake
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

6 tablespoons (80 g) butter, softened
3/4 cup (150 g) dark brown sugar
1/4 cup (50 g) white granulated sugar
1 egg + 1 egg yolk
3/4 cup (180 ml) red wine
1 teaspoon vanilla extract
1 cup + 1 tablespoon (135 g) flour
1/2 cup (40 g) unsweetened cocoa powder
1 teaspoon cream of tartar
pinch of salt
1-2 teaspoons ground cinnamon
2.8 oz (80 g) dark chocolate chunks
Powdered sugar for dusting

Method:

Preheat oven to 325°F (165°C) and either grease and flour a 9 inch (23 cm) springform pan or line a 10×8 inch (26×20 cm) brownie pan with parchment paper.

Combine flour, cream of tartar, cocoa powder, salt, cinnamon and chocolate chunks.

In a separate bowl, mix the butter until smooth. Then add the sugars and beat until fluffy.

Stir in the egg and yolk, then add wine and vanilla extract. (The mixture looks a bit flaky at this point, but that doesn’t matter.)

Add the flour mixture and briefly mix, then use a spatula to stir the mixture until combined.

Pour the batter into the pan and bake for about 25-30 minutes (until a toothpick comes out clean).

Leave the cake in the pan for about 10 minutes, then take it out and let it cool down completely.

Before serving, dust the cake with powdered sugar.

Double Chocolate Banana Bread

Hallo ihr Lieben!

Das Rezept, das ich euch heute zeigen möchte, schlummert schon seit Ewigkeiten in meinem “Muss ich mal posten”-Archiv. Wie ich schon die letzten paar Mal angemerkt habe – ich komme derzeit irgendwie zu gar nix. Ich weiß nicht, wie es da anderen Bloggern geht, aber wenn ich in der Arbeit Stress habe und Überstunden schieben muss, dann hab ich in meiner spärlichen verbleibenden Freizeit meist keine große Lust Blogposts zu tippen. Ich hoffe, ihr seht mir das nach!

Aber nun zurück zum Rezept! 😉

Mit Bananen ist es ja so eine Sache. Ich mag sie ja eigentlich ganz gern, aber nur, wenn sie noch ganz “frisch” sind. Sobald sie ein paar Tage neben den Äpfeln gelegen sind und anfangen braun zu werden, finde ich sie ekelig. Meist ignoriere ich sie dann noch ein paar Tage bis sie komplett braun sind und ich sie dann erst recht nicht mehr essen mag. Und dann heißt es: Banana Bread to the rescue! Denn für so ein Bananenbrot gilt ja zum Glück: Je matschiger die Bananen desto besser.

Chocolate Banana Bread

Das Rezept für das Double Chocolate Banana Bread habe ich übrigens beim Stöbern im wunderbaren Blog smitten kitchen entdeckt. Eigentlich war ich gar nicht auf der Suche nach einem neuen Bananenbrot-Rezept, doch wie bereits erwähnt – ich kann ja nicht widerstehen wenn etwas “Double Chocolate Wasauchimmer” heißt. Schokolade macht einfach alles besser – und eine doppelte Dosis davon sowieso! 😉

Double Chocolate Banana Bread
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

3 sehr reife Bananen
115 g geschmolzene Butter
145 g Muscovado-Zucker (oder Demerara-Zucker)
1 Ei
1 TL flüssiger Vanille-Extrakt (oder: Vanillezucker, gemahlene Vanille, ausgekratzte Vanilleschote)
1 TL Backpulver
¼ TL Salz
½ TL Zimt
130 g Mehl
65 g ungesüßtes Kakaopulver (ich nehme immer schwach entöltes, weil das noch schokoladiger schmeckt)
190 g dunkle Schokolade (gehackt)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und eine Kastenform mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen. (Damit das Backpapier in der Form bleibt einfach vorher zerknüllen und wieder auseinanderfalten.)

Die Bananen mit einer Gabel zu Brei zermatschen.

Dann Butter, Zucker, Ei und Vanille unterrühren.

Nun Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Kakao dazugeben (falls irgendetwas davon klumpig sein sollte, vorher sieben) und kurz verrühren. (Nur bis alles vermischt ist, nicht länger.)

Als letztes noch die Schokoladestückchen unterheben.

Den Teig in die Form gießen und für 55-65 Minuten backen. (Wenn man mit einem Stäbchen hineinsticht, sollte kein Teig mehr daran kleben. Achtung: Es kann aber sein, dass geschmolzene Schokolade dran klebt – das ist natürlich egal.)

In der Form für 10-15 min abkühlen lassen, dann herausnehmen und entweder gleich verputzen oder vollständig abkühlen lassen.


Recipe in English

Double Chocolate Banana Bread
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

3 very ripe bananas
1/2 cup (115 g) melted butter
3/4 cup (145 grams) dark or light brown sugar
1 egg
1 teaspoon vanilla extract
1 teaspoon baking soda
1/4 teaspoon salt
1/2 teaspoon ground cinnamon
1 cup + 1 tablespoon (130 grams) flour
1/2 cup + 1 teaspoon unsweetened cocoa powder
6.7 oz (190 g) dark chocolate (chopped)

Method:

Preheat oven to 350°F (175°C) and grease a loaf pan (or line it with parchment paper).

Mash the bananas with a fork.

Then stir in butter, sugar egg and vanilla.

Now add flour, baking powder, salt, cinnamon and cocoa powder (if there are lumps, sift in advance) and stir until just combined.

Last but not least, fold in the chocolate chunks.

Pour the batter into the loaf pan and bake for 55-65 minutes until a toothpick comes out clean. (Note: There may be some melted chocolate on the toothpick – that’s okay.)

Let the cake cool in the pan for about 10-15 minutes. Then take it out and either eat it warm or let it cool completely.

Schokolade-Cantuccini (Chocolate Biscotti)

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich lecker schokoladige und knusprige Schoko-Cantuccini für euch. Ich bin mir nicht sicher, ob man sie überhaupt Cantuccini nennen kann, wenn keine Mandeln enthalten sind, aber für mich ergibt das auf Deutsch mehr Sinn als “Biscotti”, wie die Dinger im Englischen anscheinend genannt werden. [Viel von dem Italienisch, das ich theoretisch 5 Jahre lang gelernt habe, ist zwar leider nicht mehr in meinem Kopf anzufinden, aber doch noch so viel, dass es mich stört, wenn ich “Prosciutto” (= ital.: Schinken im Allgemeinen) statt “Prosciutto crudo” (= ital.: Rohschinken) höre oder eben “Biscotti” (= ital. “Kekse” im Allgemeinen) als Bezeichnung für eine ganz bestimmte Art von Keksen.]

Naja, wie auch immer… 😉 Bei diesen Keksen konnte ich ein lustiges Phänomen beobachten, das bei mir ab und an auftritt. Nachdem ich das erste Cantuccini (oder eigentlich “den ersten Cantuccino”, wenn wir hier schon beim Sprach-Klugscheißen sind… 😀 ) probiert hatte, dachte ich mir, mja, ganz okay, aber jetzt nicht so, dass es mich vom Hocker wirft. Dass ich in den darauffolgenden Stunden immer wieder in die Küche marschiert bin, um mir Nachschub zu holen, hat dann aber bewiesen, dass sie doch mehr als nur “ganz okay” waren… Bei einem Treffen mit lieben Freundinnen sind die Kekse übrigens auch weggegangen wie die warmen Semmeln. Hab es zwar leider nicht ausprobiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie besonders zum Kaffee sehr gut passen. Einfach mal ausprobieren!

PS: Passend zum heutigen Italienisch-Klugscheiß-Post befinde ich mich übrigens gerade in Italien, wenn dieser Beitrag online geht. 🙂

Schoko-Cantuccini

Schokolade-Cantuccini
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

90 g weiche Butter
230 g Zucker
2 Eier
1/2 TL flüssiger Vanille-Extrakt (gemahlene Vanille, Vanillemark oder Vanillezucker auch möglich)
2 TL Espresso
80 g ungesüßtes Kakaopulver (am besten schwach entölt)
220 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
170 g Schoko-Chips (oder gehackte dunkle Kuvertüre)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander vermischen.

In einer separaten Schüssel Butter und Zucker mixen.

Dann die Eier hinzufügen und ordentlich durchrühren bis alles gut vermischt ist.

Nun noch Vanille-Extrakt und Espresso unterrühren.

Die Mehlmischung in drei Schwüngen unterrühren und jeweils so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Als letztes noch die Schokostückchen unterheben.

Den Teig nun zu einem Laib formen, der ca. 30 cm lang und 10 cm breit ist und auf das vorbereitete Backblech legen.

Für ca. 30 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und für ca. 5 Minuten ruhen lassen.

Dann in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit der Schnittseite nach unten wieder auf das Backblech legen. Achtung: Dabei sehr vorsichtig vorgehen, weil die Scheiben beim Schneiden sehr leicht brechen!

Für 8 Minuten bei 175°C backen, dann umdrehen und für zusätzliche 5 Minuten weiterbacken.Die fertigen Kekse vor dem Essen abkühlen lassen, weil sie sonst sehr leicht zerbrechen können.


Recipe in English

Chocolate Biscotti
(Recipe adapted from here)

Ingredients:

6 tablespoons (90 g) butter, softened
1 cup (230 g) sugar
2 eggs
1/2 teaspoon vanilla extract
2 teaspoons espresso
3/4 cup (80 g) unsweetened cocoa powder
1 3/4 cups + 1,5 tablespoons (220 g) flour
1 teaspoon baking soda
1/2 teaspoon salt
1 cup (170 g) chocolate chips (or chopped semi-sweet chocolate)

Method:

Preheat oven to 350°F (175°C) and line a baking sheet with parchment paper.

Combine flour, cocoa, baking soda and salt.

In a separate bowl, cream butter and sugar.

Add the eggs and keep stirring until well-combined.

Then stir in vanilla extract and espresso.

Add flour mixture to butter mixture in thirds. Make sure that everything is well-combined before adding more.

Last but not least, fold in the chocolate chips.

Shape the dough into a 12×4 inch (30×10 cm) loaf and put it on the baking sheet.

Bake for about 30 minutes.

Take the loaf out of the oven and let it rest for about 5 minutes.

Then cut into 3/4 inch (2 cm) slices and place them back on the baking sheet. Be careful while cutting – the slices might break.

Bake the slices for 8 minutes at 350°F (175°C), then turn them over and bake for another 5 minutes.

Let the cookies cool down completely before eating them, otherwise they might break.