Fanta-Kuchen in Regenbogenoptik (Rainbow Lemonade Cake)

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, wird der Blog derzeit sträflich vernachlässigt. Das tut mir Leid, aber ich habe derzeit überhaupt keine Zeit dafür. Und irgendwie mag ich auch nicht mehr sagen “Ich werde mich bessern.”, weil ich das im Moment einfach nicht versprechen kann. Aber ganz aufgeben mag ich den Blog auch nicht, daher werd ich mich bemühen, zumindest einmal im Monat ein Rezept zu posten. Gebacken wird ja weiterhin fleißig – daran scheitert es also nicht! 😉

Heute zeige ich euch endlich den Regenbogenkuchen, den ich schon vor ewigen Zeiten gebacken habe. Ich war ganz begeistert, wie einfach der zu machen ist und wie toll das Ergebnis ist! Als Basis kann man eigentlich jeden hellen Rührkuchen nehmen, ich hab mich aber für einen Fanta-Kuchen entschieden, weil ich den auch mal ausprobieren wollte. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen! 😉

 

Regenbogenkuchen

Mit dem Ergebnis war ich geschmacklich sowie optisch mehr als nur zufrieden, obwohl ich ein wenig enttäuscht war über die pastellige Farbe der “Smarties”, die ich gekauft hatte… 😉

Rainbow Cake

 

 

Fanta-Kuchen
(Rezept von hier)

Zutaten:

450 g Mehl
4 Eier
1 Pkg. Backpulver
250 g Kristallzucker
1-2 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
1 TL gemahlene Vanille (oder 1 Pkg, Vanillezucker)
150 g griechisches Joghurt (10% Fett)
100 ml Öl
250 ml Fanta oder andere Orangenlimonade (ich hatte Frucade)

Optional (für Regenbogenoptik): Lebensmittelfarbe in violett, rot, orange, gelb, grün und blau (Wichtig: Unbedingt vorher vergewissern, dass die Lebensmittelfarben auch für’s Backen geeignet sind. Es gibt Farben, die nur zum Einfärben von Glasuren, Getränken etc. verwendet werden können!)

Zum Dekorieren: Kuvertüre, Ganache oder fertige Schokoglasur zum Glasieren oder auch Zuckerglasur (150 g Puderzucker + 1-2 EL Wasser)

Zubereitung:

Eine Springform (oder Gugelhupfform) einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 175°C vorheizen.

Alle Zutaten mit dem Mixer einige Minuten verrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Wenn ihr einen „normalen“ Kuchen machen möchtet, kann der Teig nun direkt in die Form und für 50-60 Minuten in den Backofen. Wollt ihr euren Kuchen regenbogenfarbig machen, dann müsst ihr vor dem Backen noch folgende Schritte durchführen:

Teig auf 6 gleich große Schüsselchen aufteilen und dann jede Teigportion in einer anderen Farbe einfärben (rot, orange, gelb, grün, blau und violett). Die benötigte Farbmenge hängt davon ab, welche Farben ihr verwendet, doch stellt auf alle Fälle sicher, dass der Teig schön kräftig gefärbt ist. Hat der rohe Teig nur Pastelltöne, sieht man die Farben im gebackenen Zustand wahrscheinlich gar nicht mehr.

Als Nächstes ca. 2 EL von der ersten Farbe (rot) in die Mitte der Springform klecksen. Dann die nächste Farbe (orange) nehmen und 2 EL davon in die Mitte der Springform, d.h. in die Mitte des roten Farbkleckses, geben. (Die Kleckse fließen auseinander, das sollte also ohne Probleme möglich sein.) Mit den restlichen Farben so weiter machen und das so lange wiederholen, bis kein Teig mehr da ist. (Reihenfolge: rot, orange, gelb, grün, blau, violett) Ich hab leider keine Schritt für Schritt-Bilder gemacht, aber hier könnt ihr sehr schön sehen, wie das gemacht wird.

Ist der gesamte bunte Teig in der Form, kann der Kuchen wie vorher beschrieben ins Backrohr und muss für 50-60 Minuten backen. (Mit einem Backtester oder Holzstäbchen überprüfen, ob der Teig durch ist.)

Regenbogentorte

Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann er dekoriert werden. Dazu entweder eine Zuckerglasur oder Ganache anrühren oder den Kuchen mit geschmolzener Kuvertüre oder fertiger Schokoglasur überziehen und vielleicht noch ein paar Smarties draufkleben.

Smartieskuchen

 


Recipe in English

Lemonade Cake
(Recipe from here)

Ingredients:

3 ¾ cups (450 g) all-purpose flour
4 eggs
4 teaspoons baking powder
1 1/8 cups (250 g) granulated sugar
1-2 teaspoons lemon zest
1 teaspoon vanilla extract (or vanilla bean paste)
5.3 oz (150 g) greek yogurt (10%)
1/3 cup + 2 tablespoons (100 ml) canola oil
1 cup (250 ml) Fanta (or another type of orange-flavored soda)

Optional (to make a rainbow cake): food coloring in purple, red, orange, yellow, green and blue (Important note: Please make sure in advance that your food coloring is suitable for baking. Some can just be used to dye frostings, drinks etc.)

To decorate: Chocolate, ganache or sugar icing (the latter can be made by mixing 1 ¼ cups of confectioner’s sugar with 1-2 tablespoons of water)

Method:

Grease and flour a springform or bundt pan (or line it with parchment paper) and preheat oven to 350°F (175°C).

Mix all ingredients until you have a smooth batter.

If you would like to make a “normal” cake, you can pour the batter directly into the pan and bake it for 50-60 minutes (until a toothpick comes out clean). If you would like to make a rainbow cake, carry out the following steps before baking:

Divide the batter into 6 bowls of the same size. Dye each of the batter portions in another color (red, orange, yellow, green, blue and purple). The amount of food coloring you need depends on which kind you are using. However, make sure the batter is vividly colored. If the uncooked batter is only colored very lightly, the color might disappear completely after baking.)

Drop about 2 tablespoons of the first color (red) in the middle of the pan. Then add another dollop of the next color (orange) in the middle of the first one. Proceed in the same way with the other colors (order: red, orange, yellow, green, blue, purple) and repeat until there’s no more batter left. (Unfortunately, I didn’t take any step by step pictures. But here are some great ones. The text is in German, but scroll down for the pictures, they’re really helpful.)

After putting the entire batter into the pan, bake for 50-60 minutes until a cake tester or toothpick comes out clean.

After the cake has cooled completely, you can decorate it by frosting it with chocolate or sugar icing.

 

Erdbeer-Cheesecake

Hallo ihr Lieben!

Bei der kleinen Umfrage von letzter Woche ist der Erdbeer-Cheesecake als Favorit hervorgegangen. (Eigentlich wollte ich das Rezept ja schon am Freitag posten, doch leider ist einiges an anderem Zeugs dazwischen gekommen – tut mir leid!) Als nächstes kommt dann das zweitplatzierte Chocolate Peanut Butter Banana Bread und danach der Heidelbeer-Mascarpone-Cheesecake. (Es könnte aber auch durchaus sein, dass sich irgendwo dazwischen ein Kirsch-Rezept einschmuggelt – der Freund hat gestern einen Riesenkorb Kirschen aus dem Freund-Opa-Garten mitgebracht.)

Aber nun zurück zum Cheesecake! Von meiner Cheesecake-Obsession hab ich euch ja schon des Öfteren berichtet. Als ich hier das Rezept für leckeren Erdbeer Swirl Cheesecake aus dem Buch Mara’s Sweet Goodies entdeckt habe, ist mir natürlich sofort das Wasser im Mund zusammengelaufen. (Das Buch habe ich leider nicht – ich hab gerade absolutes Kochbuch- und Kochzeitschrift-Kaufverbot. Aber die Rezepte auf Maras Blog sind immer toll, da kann das Buch nur gut sein.) Der bevorstehende Geburtstag meiner Mama war dann der perfekte Anlass, meine Cheesecake-Sucht wieder einmal nachzugeben.

Eigentlich ist der Kuchen ja ein Erdbeer Swirl Cheesecake mit einem hübschen spiraligen Erdbeerwirbel. Ich hatte allerdings so viele Erdbeeren zuhause, dass es bei mir eher ein Cheesecake mit Erdbeer-Topping wurde. Sieht vielleicht nicht so hübsch aus wie da, schmeckt aber mindestens genauso cremig, fruchtig und lecker! 🙂

Strawberry Cheesecake

 Erdbeer-Cheesecake
(Rezept ein wenig abgewandelt von hier)

Zutaten:

Für den Boden:

200 g Vollkorn-Butterkekse (auch möglich: Biscoff-Kekse oder McVities Digestive)
100 g Butter (geschmolzen)

Für das Erdbeer-Topping:

450 g Erdbeeren (gewaschen, geputzt und gewürfelt)
110 g Zucker
1,5 EL Speisestärke (gehäuft)
3 EL Wasser

Für den Cheesecake:

500 g Magertopfen (Magerquark)
500 g Topfen (Quark) mit 20% Fett
300 g Zucker
Prise Salz
2 Pkg. Vanille-Pudding-Pulver
1 TL gemahlene Vanille (oder Mark einer Vanilleschote)
100 ml Öl
500 ml Vollmilch
4 Eier

Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen.

Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier auslegen (einfach einklemmen) und den Rand ein wenig mit Butter einfetten.

Nun die Kekse zu feinen Krümeln verarbeiten. (Entweder in der Küchenmaschine, in einem Multi-Zerkleinerer oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten.)

Die Kekskrümel ordentlich mit der Butter vermischen, dann in die Springform geben und festdrücken.

Den Boden für ca. 10 Minuten im Backrohr vorbacken, dann herausnehmen und beiseite stellen.

Die Erdbeeren gemeinsam mit dem Zucker unter Rühren aufkochen.

Dann die Erdbeer-Zucker-Mischung pürieren.

Wasser und Speisestärke gut miteinander verrühren und unter das Erdbeerpüree rühren.

Die Erdbeermischung noch einmal unter Rühren aufkochen, dann vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Für den Cheesecake-Teil als erstes den Topfen mit Zucker und Salz glatt rühren.

Dann nach und nach Pudding-Pulver, Vanille, Öl, Milch und Eier unterrühren.

Die fertige Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen.

Als letztes noch die Erdbeer-Mischung vorsichtig löffelweise darüber verteilen. (Ich habe zuerst noch gedacht, dass ich einen Erdbeerwirbel machen kann, daher hab ich die Erdbeer-Mischung spiralförmig aufgetragen. Als ich gesehen habe, dass noch einiges übrig bleibt, habe ich einfach den Rest aufgefüllt. Ich glaube, das ist eine recht gute Methode!)

Den Cheesecake für ca. 60-75 Minuten backen. (Das hängt stark von eurem Ofen ab – ich würde nach 60 Minuten mal überprüfen, wie der Kuchen aussieht. Wenn man die Springform anschubst und der Kuchen noch „schwabbelt“, muss er noch länger im Ofen bleiben. Bei mir war der Kuchen nach 75 Minuten immer noch nicht so, dass ich ihn als „fertig“ bezeichnet hätte, also habe ich ihn einfach noch 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen gelassen. Danach war er perfekt. Falls euer Kuchen an irgendeinem Punkt beginnt braun zu werden, deckt ihn einfach mit Alufolie ab.)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, danach aus der Springform nehmen.

Vor dem Servieren am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Falls euer Kuchen ein wenig braun geworden ist, kann man das mit etwas Staubzucker (Puderzucker) kaschieren. (Bei mir ist das nicht passiert, also ist auf dem Foto auch kein Zucker zu sehen.)


Dear non German-speaking readers,

This recipe contains curd cheese (“Topfen” in Austria or “Quark” in Germany). As far as I know, this ingredient is not available everywhere in the world, so I decided not to translate this recipe into English. I hope you understand! There will be another recipe in English next week, I promise! 😉