Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung (Pumpkin Chestnut Rolls)

Hallo ihr Lieben!

Nach längerer Zeit gibt es heute mal wieder ein neues Rezept! 🙂

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Wie ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt habe, ist der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit. Es ist nicht mehr so heiß, die Blätter färben sich bunt und ich kann wieder nach Herzenslust meiner Kürbis-Sucht fröhnen. Seit ich den ersten Kürbis im Supermarkt entdeckt habe, gibt es in unserem Gefrierschrank ein permanentes Kürbis-Püree-Lager, das ich regelmäßig aufstocke.

Eines der ersten Kürbis-Desserts, an denen ich mich dieses Jahr versucht habe, waren Kürbis-Schnecken. Ursprünglich wollte ich sie ja mit Zimtzucker füllen, doch dann war ich im Supermarkt und ein Glas Maronencreme ist mir förmlich entgegengesprungen – so gab’s dann eben Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung!

Diese Entscheidung hab ich ganz und gar nicht bereut – die Schnecken waren wunderbar flaumig und locker und wurden von der süßen Maronicreme perfekt abgerundet. Nicht zu vergessen natürlich die oberleckere Ahornsirup-Glasur oben drauf!

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Kürbis-Schnecken mit Maronifüllung
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten:

für den Teig:

55 g Butter
120 ml Milch
1,5 Pkg. Trockenhefe
optional: 1 TL Rum
440 g Mehl
50 g Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1/4 TL Cardamom
1/4 TL Ingwer (gemahlen)
1/2 TL gemahlene Vanille
160 g Kürbis-Püree
1 Eietwas Öl

für die Füllung:

320 g Maronencreme (z.B. von Zuegg oder Bonne Maman)
2 TL Zimt
1 TL gemahlene Vanille

für die Glasur

115 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
2 EL Milch
1 TL Ahornsirup
250 g Puderzucker

 

Zubereitung:

Die Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Nachdem die Butter geschmolzen ist noch für ein paar Minuten auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis sie brutzelt und sich die festen Bestandteile der Butter goldbraun an der Oberfläche absetzen. Die Butter dann schnell in ein anderes Gefäß umgießen, damit sie nicht anbrennt. Kurz beiseite stellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. (Achtung: NICHT heiß!) Die Trockenhefe in die Milch rühren und für ca. 5-7 Minuten stehen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Gewürze und Vanille miteinander vermischen. Dann die Butter untermischen.

Als nächstes die Milch-Mischung, das Kürbis-Püree und das Ei unterrühren.

Für 5 Minuten mit dem Knethaken des Mixers verkneten. (Falls der Teig sehr klebrig sein sollte und sich bis zum Schluss nicht von der Schüssel löst, noch etwas Mehl hinzugeben.)

Eine Schüssel mit Öl auspinseln und dann den Teig hineingeben. Für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. (Bei mir: bei 50°C im Backofen.)

Einmal in den Teig boxen, um die Luft rauszulassen. Dann auf einer bemehlten Oberfläche zu einem 40×27 cm großen Rechteck ausrollen.

Die Maronencreme für ca. 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie etwas weicher ist. Dann Zimt und Vanille unterrühren.

Die Maronencreme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dann den Teig zu einer festen Rolle rollen.

Die Teigrolle nun mit einem Sägemesser in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Damit die  Schnecken nicht zusammengequetscht werden und die Füllung nicht herausquillt, sollte man beim Schneiden vorsichtig vorgehen und so wenig Druck wie möglich ausüben.

Die Schnecken in eine mit Butter ausgepinselte Backform oder Auflaufform legen.

Nun ENTWEDER nochmals für 45 Minuten gehen lassen (wenn ihr die Schnecken noch am selben Tag verspeisen möchtet) ODER über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für Variante 1 (am selben Tag): Nach 45 Minuten Gehzeit den Backofen auf 175°C vorheizen und die Schnecken für ca. 25 Minuten backen.

Für Variante 2 (am nächsten Tag): Schnecken aus dem Kühlschrank nehmen und für 1 Stunde gehen lassen. Dann bei 175°C für 25 Minuten backen.

Für die Glasur: Alle Zutaten verrühren bis eine glatte Glasur entsteht. Falls die Glasur zu flüssig oder zu fest sein sollte, dann entweder mehr Flüssigkeit oder mehr Zucker hinzufügen.

Wenn die Schnecken ein wenig abgekühlt sind, kann die Glasur drauf. Für die Glasur habt ihr zwei Möglichkeiten: Für das erste Bild oben habe ich nur einen Teil der Glasur drübergesprenkelt – wenn ihr das so machen möchtet, braucht ihr nur ca. die Hälfte der oben angegebenen Mengen. Für Bild 2 habe ich die gesamte Glasur über die Schnecken gegossen und gleichmäßig verstrichen.


Recipe in English

COMING SOON

 

Apfel-Zimt-Schnecken

Hallo ihr Lieben!

Ich bin derzeit echt unglücklich mit der Situation auf dem Blog. Ich hätte schon gefühlte 100 Rezepte, die ich euch gerne zeigen würde (einige davon leider mittlerweile schon saisonal irrelevant), doch ich finde einfach nicht die Zeit, sie zusammenzuschreiben. 😦 Ich hoffe, ihr bleibt mir trotzdem gewogen auch wenn ich in nächster Zeit vielleicht nur mehr alle 2 Wochen etwas posten kann!

So, nun aber weniger Jammern und mehr Rezept! 😉

Diese Woche soll es zwar nochmal heiß werden, aber langsam wird’s ja mit dem Herbst. Mich als Herbstfreund freut das ungemein – unter anderem, weil es jetzt saisonal wieder angebracht ist, Backwerke mit Unmengen von Zimt zu produzieren. Zimtschnecken zählen da ja zu meinen besonderen Favoriten und stehen schon ewig auf meiner “Muss ich mal wieder machen”-Liste. Da wir auch noch Äpfel aus dem Garten der Freund-Familie zu verarbeiten hatten, hab ich mich auf das Rezept für Apfel-Zimt-Schnecken von Back-Queen Jeanny gestürzt, das schon lange auf meinem Pinterest-Board wartet. Und ich kann euch sagen: Sooooooo lecker! Statt der Karamellsauce mit Fleur de Sel hab ich allerdings eine Zimt-Zuckerglasur mit Ahornsirup gemacht – die würde ich ja sowieso am liebsten überall drauftun, weil sie mir so schmeckt. *hihi* Die Kollegen vom Freund, die uns diesmal beim Verspeisen geholfen haben, waren auch begeistert – einer davon hat sogar um das Rezept gebeten.

Apfel-Zimt-Schnecken

Na, hat euch der Zimt-Jieper auch schon gepackt? Dann schnappt euch schnell das Rezept und ab in den Zimt-Himmel:

Apfel-Zimtschnecken
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 12-14 Schnecken:

Für den Teig:
120 ml Wasser
120 ml Vollmilch
1 Pkg. Trockengerm (= Hefe)
1 TL + 50 g Zucker
20 g geschmolzene Butter
1 Eigelb
360 g Mehl
1 Prise Salz
etwas Öl

Für die Füllung:
380 g Äpfel (Gewicht ohne Schale und Gehäuse)
1 TL Zitronensaft
optional: 1 TL Rum
25 g geschmolzene Butter
100 g Zucker
1 + 4 TL Zimt
40 g Pekannüsse, grob gehackt (ihr könnt auch Walnüsse oder Mandeln nehmen oder sie einfach weglassen)
optional: 1 EL Bonne Maman Caramel Creme

Für die Glasur:
70 g Staubzucker
1 EL Ahornsirup (wenn ihr keinen habt, könnt ihr stattdessen einfach ein wenig Wasser hinzufügen)
1 TL Zimt

Zubereitung:

Wasser und Milch miteinander vermischen und dann am Herd oder in der Mikrowelle erwärmen. (Achtung: Nicht kochen lassen, nur aufwärmen!) Dann Germ (= Hefe) und 1 TL Zucker dazugeben und ohne umzurühren für ca. 5 Minuten gehen lassen.

Nach den 5 Minuten geschmolzene Butter und Eigelb einrühren.

Mehl, 50 g Zucker und Salz in einer großen Schüssel miteinander vermischen.

Eine Mulde formen und dort die Germ-Mischung hineingießen.

Alles miteinander vermengen und dann für ca. 5 Minuten mit dem Knethaken des Mixers durchkneten bis der Teig sich gut von der Schüssel löst. (Falls er nach 5 Minuten noch zu klebrig sein sollte, einfach noch ein wenig Mehl hinzufügen.)

Eine Schüssel mit Öl auspinseln, den Teig zu einem Ball formen und hineinlegen. Den Teigball ebenfalls leicht mit Öl bepinseln.

Den Teig nun an einem warmen, zugfreien Ort für ca. 80 Minuten gehen lassen. (Ich habe meinen bei 50°C in den Ofen gestellt.)

Inzwischen können die Äpfel in kleine Würfel geschnippelt werden und mit Zitronensaft, Rum (optional) und 1 TL Zimt vermischt werden. Dann abdecken und beiseite stellen.

Den fertig gegangenen Teig zu einem Rechteck ausrollen. (Unterlage unbedingt gut bemehlen, sonst bleibt der Teig später kleben und reißt!)

Den Teig mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

Optional: Die kleingehackten Nüsse mit einem EL Karamellcreme vermischen.

Zucker und 4 TL Zimt miteinander vermischen und dann gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Dann gleichmäßig mit Äpfeln und Nüssen (mit oder ohne Karamell) belegen.

Nun den Teig ganz eng von der längeren Seite her aufrollen und die Enden festdrücken. (Ich hab die ungefüllten Teigenden weggeschnitten, damit nicht am Ende noch jemand mit einer Schnecke ohne Füllung enttäuscht wird.)

Nun den gerollten Teig in 12-14 Scheiben schneiden und entweder in eine gebutterte Auflaufform legen oder in eine gebutterte Muffinform (ohne Papierförmchen). Wenn ihr die Schnecken in einer Auflaufform macht, dann etwas Platz zwischen den Schnecken lassen, da sie noch aufgehen.

Die Schnecken nun mit Frischhaltefolie (oder einem Geschirrtuch) abdecken und ca. 1 Stunde lang an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen. (Ich hab sie einfach wieder in den noch warmen Ofen gestellt.)

Nach der Gehzeit den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Schnecken dann ca. 30-35 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.

Für die Glasur Staubzucker, Ahornsirup und Zimt verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann mit einem Löffel über die Schnecken träufeln (ca. 1 TL pro Schnecke).


Dear international readers,

As I’m not sure if there’s a difference between the dry yeast we have here in Austria and the one sold in other countries, I decided not to translate this recipe. There will be a new, translated recipe next week. Sorry!

Apfel-Zimt-Schnecken (Apple Cinnamon Rolls) – vegan

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen hatten wir wieder veganen Besuch und ich hatte mal Lust, etwas abseits der angestammten Muffins und Cookies auszuprobieren. Da kam es mir gerade recht, dass es ein paar Tage zuvor auf Krümelkreationen ein Rezept für vegane Zimtschschnecken gegeben hatte.

Anfangs dachte ich schon – oje, Rezept leider fehl geschlagen. Der Teig sah nämlich überhaupt nicht so aus, wie “normaler” Hefeteig immer aussieht (zumindest bei mir) und das Apfelmus quoll an allen Ecken und Enden heraus. Doch nach 20 Minuten Backzeit sahen die Schnecken ganz ansehnlich aus und schmeckten wirklich wunderbar fluffig und lecker. Eine schöne Überraschung, die ich auch all jenen empfehlen kann, die sich eigentlich nicht vegan ernähren. (Das Rezept funktioniert bestimmt auch wunderbar mit “normalem” Hefeteig.)

Apfel-Zimt-Schnecke

Vegane Apfel-Zimt-Schnecken
(Rezept abgewandelt von hier)

Zutaten für 12 Schnecken

 100 ml Mandelmilch
1 EL Zucker
1 EL Trockenhefe
150 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
4 EL Zucker
4 TL Zimt
2 EL Maiskeimöl
1 TL flüssiger Vanilleextrakt

 300 g Apfelmus (ungesüßt)
4 EL Zucker
4 TL Zimt

Zubereitung:

Die Mandelmilch erhitzen bis sie lauwarm ist. (Darf nicht zu warm und nicht zu kalt sein, sonst gelingt der Hefeteig nicht!)

Den Zucker und die Hefe dazugeben, dann beiseite stellen.

Inzwischen Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Zimt vermischen.

Öl und Vanilleextrakt unter die Hefe-Milch-Mischung rühren.

Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und gut vermischen.

Dann kurz durchkneten und noch etwas Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.

Den Teig in eine Schüssel geben und für 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (z.B. bei 50°C im Backofen.)

Inzwischen Apfelmus, Zimt und Zucker vermischen.

Backofen auf 160°C vorheizen und eine Muffinform mit Öl einfetten.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten, dann ausrollen.

Den ausgerollten Teig mit Apfelmus bestreichen.

Dann in 12 Streifen schneiden, diese dann zu Schnecken aufrollen und diese in die Muffinform setzen. (Wenn das Apfelmus ein wenig herausquillt, dann macht das gar nichts.)

Für ca.18-20 Minuten backen.


Recipe in English

Vegan Apple Cinnamon Rolls
(Recipe adapted from here)

Ingredients for 12 rolls

3.4 fl.oz. (100 ml) almond milk
1 tablespoon sugar

1 tablespoon dry yeast

1 ¼ cup (150 g) flour

1 tablespoon baking powder

1 pinch of salt

4 tablespoons sugar

4 teaspoons cinnamon

2 tablespoons vegetable oil

1 teaspoon vanilla extract

1 ¼ cup (300 g) unsweetened applesauce

4 tablespoons sugar

4 teaspoons cinnamon

Method:

Heat the almond milk until it is warm, but not hot.

Add 1 tablespoon of sugar and 1 tablespoon of dry yeast and set aside.

In the meantime, combine flour, baking powder, salt, sugar and cinnamon.

Stir the oil and vanilla into the yeast mixture.

Then combine the dry ingredients with the wet ingredients and knead to form a dough. If the dough is too sticky, add some more flour.

Put the dough into a bowl and set in a warm place to rise for about 45 minutes.

Combine applesauce, cinnamon and sugar.

Preheat oven to 325°F (160°C) and grease the cups of a muffin tin.

Knead the dough once more, then roll it out.

Spread the applesauce on the dough.

Then cut it into 12 strips, roll them up and put them into the muffin tin. (It’s okay if the applesauce oozes out in places.)

Bake for about 18-20 minutes.